Kontrast.at
  • Themen
    • Im Parlament
      • Abstimmungen
      • Korruption & U-Ausschuss
        • ÖVP-Korruptions-U-Ausschuss
        • COFAG-U-Ausschuss
        • Ibiza-U-Ausschuss
        • BVT-U-Ausschuss
    • Arbeit & Freizeit
      • 4-Tage-Woche
    • Wohnen & Miete
    • Wirtschaft und Finanzen
      • Energie
      • Teuerung
    • Frauen & Gleichberechtigung
    • Medien
    • Umwelt & Klima
      • Landwirtschaft
      • Tierschutz
    • Reichtum & Macht
    • Gesellschaft
      • Bildung & Wissenschaft
      • Digitales Leben
      • Familie & Kinder
      • Kultur
      • Migration & Asyl
      • Sport
    • Gesundheit
    • Bundesländer
      • Burgenland
      • Kärnten
      • Niederösterreich
      • Oberösterreich
      • Salzburg
      • Steiermark
      • Tirol
      • Vorarlberg
      • Wien
    • Umfragen
    • Internationales
      • Europa
    • Rechtsextremismus
    • Erklärt
      • Geschichte
    • Good News
  • Interviews
  • Kolumnen
    • Niki Kowall
    • Manfred Matzka
    • Michael Mazohl
    • Tarik Mete
    • Leserstimmen
    • Gastbeiträge
    • Cartoons
  • Dossier
  • Video
  • About
  • Abonnieren
  • Abo
    • Newsalert
    • Wöchentlicher Newsletter
    • WhatsApp
    • Telegram
    • Die App
    • Podcast
No Result
Alle Resultate anzeigen
Kontrast.at
  • Themen
    • Im Parlament
      • Abstimmungen
      • Korruption & U-Ausschuss
        • ÖVP-Korruptions-U-Ausschuss
        • COFAG-U-Ausschuss
        • Ibiza-U-Ausschuss
        • BVT-U-Ausschuss
    • Arbeit & Freizeit
      • 4-Tage-Woche
    • Wohnen & Miete
    • Wirtschaft und Finanzen
      • Energie
      • Teuerung
    • Frauen & Gleichberechtigung
    • Medien
    • Umwelt & Klima
      • Landwirtschaft
      • Tierschutz
    • Reichtum & Macht
    • Gesellschaft
      • Bildung & Wissenschaft
      • Digitales Leben
      • Familie & Kinder
      • Kultur
      • Migration & Asyl
      • Sport
    • Gesundheit
    • Bundesländer
      • Burgenland
      • Kärnten
      • Niederösterreich
      • Oberösterreich
      • Salzburg
      • Steiermark
      • Tirol
      • Vorarlberg
      • Wien
    • Umfragen
    • Internationales
      • Europa
    • Rechtsextremismus
    • Erklärt
      • Geschichte
    • Good News
  • Interviews
  • Kolumnen
    • Niki Kowall
    • Manfred Matzka
    • Michael Mazohl
    • Tarik Mete
    • Leserstimmen
    • Gastbeiträge
    • Cartoons
  • Dossier
  • Video
  • About
  • Abonnieren
No Result
Alle Resultate anzeigen
Kontrast
No Result
Alle Resultate anzeigen

Weniger Geld für Schulkinder, Alleinerziehende und Heizkosten: So kürzt die FPÖ in den Bundesländern

Kontrast.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.
Mario Kunasek, Manfred Haimbuchner, Herbert Kickl, Marlene Svazek und Udo Landbauer. Fotomontage (© Max Slovencik / EXPA / picturedesk.com © Christian Leopold / Franz Neumayr / picturedesk.com © Hans Klaus Techt / APA / picturedesk.com © Werner Kerschbaummayr / fotokerschi / picturedesk.com © Helmut Fohringer / APA / picturedesk.com)

Mario Kunasek, Manfred Haimbuchner, Herbert Kickl, Marlene Svazek und Udo Landbauer. Fotomontage (© Max Slovencik / EXPA / picturedesk.com © Christian Leopold / Franz Neumayr / picturedesk.com © Hans Klaus Techt / APA / picturedesk.com © Werner Kerschbaummayr / fotokerschi / picturedesk.com © Helmut Fohringer / APA / picturedesk.com)

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Dossier, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Vorarlberg
14. Oktober 2025
4
  • Facebook34
  • Facebook Messenger1
  • E-Mail
  • Twitter
  • Telegram2
  • WhatsApp7
  • Bluesky0
  • OpenAI iconChatGPT
  • Drucken
  • Kommentieren4

Hier können Sie die AI-generierte Audioversion dieses Artikels anhören.

Die Bundesregierung saniert das Budget und dämpft die Inflation, nachdem die Vorgängerregierung ein Budget-Desaster hinterlassen hat. Währenddessen nutzen FPÖ und ÖVP in den Bundesländern ihre Regierungsposten aus, um dort zu kürzen, wo es den Menschen weh tut. Man streicht bei der Wohnbeihilfe, kürzt bei Schulkindern und Eltern von Kindergartenkindern, ignoriert kaputte Straßen, buttert Millionen in dubiose Fonds, und riskiert mit politischen Entscheidungen, dass Menschen in Spielsucht verfallen. 

Hier ist ein Überblick, was in Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg, der Steiermark und Vorarlberg – unter Federführung von FPÖ und ÖVP – vor sich geht. Und wer die Leidtragenden sind.

INHALT
01OberösterreichTeuerstes Öffi-Ticket, Kürzungen bei Wohnbeihilfe, kaputte Straßen
02NiederösterreichSchulstartgeld, Wohnbau-Darlehen und Anti-Corona-Fonds
03SalzburgKürzungen bei Wohn-Sanierungen und Heizkosten-Zuschuss, mehr Glücksspiel
04SteiermarkHäuslbauer-Förderung, Straßensanierungen und Sozialbereich
05VorarlbergWeniger Geld für Menschen mit Behinderungen und Schulkinder
Haimbuchner und Stelzer (Bildquellen: CandyIsASoup/Wikipedia/ CC BY-SA 4.0; Werner Kerschbaummayr/fotokerschi/APA Picturedesk; KI-Montage)

Oberösterreich: Teuerstes Öffi-Ticket, Kürzungen bei Wohnbeihilfe, kaputte Straßen

Das Klimaticket ist in keinem anderen Bundesland so teuer wie in Oberösterreich

Wer im gesamten Bundesland inklusive der Kernzonen Linz, Wels und Steyr unterwegs sein will, zahlt für das „KlimaTicket OÖ Gesamt“ seit 1. Jänner 2026 703 Euro pro Jahr. Damit ist es das teuerste Bundesland-Ticket.

Eine Jahreskarte für Niederösterreich und das Burgenland (“VOR Klimaticket Region”) kostet 533 Euro. In Wien kostet die “Wiener Linien”-Jahreskarte seit Anfang 2026 467 Euro.

Mieten stiegen in 14 Jahren um 80 %, ÖVP und FPÖ kürzten die Ausgaben für Wohnbeihilfe um über 40 %

Manfred Haimbuchner (FPÖ) übernahm 2009 das Wohnbau-Ressort. Seitdem hat sich das Landesbudget um rund 90 Prozent erhöht. Gleichzeitig kürzte das FPÖ-Ressort die Ausgaben für die Wohnbeihilfe stark: 2010 zahlte das Land noch 85 Millionen Euro aus. 2024 waren es nur mehr 54,5 Millionen Euro. Damit sank die Unterstützung um rund ein Drittel, während die Mietpreise im selben Zeitraum um etwa 80 Prozent stiegen. Auch Genossenschafts- und Gemeindewohnungen wurden deutlich teurer: Ihre Mieten liegen heute um 56 Prozent über dem Niveau von 2010.

Haimbuchner verschärfte zudem die Regeln für die Wohnbeihilfe. Er führte Obergrenzen für Mietbeihilfen ein, rechnet bei Alleinerziehenden ihre Alimente zum Einkommen hinzu und lässt auch das Einkommen aus Ferienjobs von Schulkindern in die Berechnung des Haushaltseinkommens einfließen.

Die Folgen treffen Alleinerziehende besonders stark: 2010, im ersten Amtsjahr Haimbuchners, bezogen noch 9.940 Alleinerziehende eine Wohnbeihilfe. 2024 erhielten nur noch 4.613 Alleinerziehende diese Unterstützung.

Land schröpft die Gemeinden

In vielen oberösterreichischen Gemeinden wird das Geld knapp, noch bevor neue Projekte überhaupt geplant werden können. Ein Grund dafür sind die hohen Umlagen an das Land: Würden sie auf dem Niveau anderer Bundesländer liegen, hätten die Gemeinden laut SPÖ-Landesrat Martin Winkler jedes Jahr mehr als 200 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Die Folgen zeigen sich bereits. 2026 könnte mehr als die Hälfte der Gemeinden ihren Haushalt nicht mehr aus eigener Kraft ausgleichen und die Investitionen wachsen deutlich langsamer (nämlich um nur 44%) als im restlichen Österreich (+78%). Am Ende fehlt dieses Geld dort, wo es im Alltag sichtbar wird: bei Schwimmbädern, Sport- und Kulturangeboten, Pflegeeinrichtungen oder der Kinderbetreuung.

Kaputte Straßen, aber für Sanierungen nimmt man kein Geld in die Hand

Beschädigte Straßen sind gefährlich, weshalb auf entsprechenden Strecken-Abschnitten die erlaubte Geschwindigkeit reduziert wird, bis die Mängel behoben sind. In Oberösterreich sind Abschnitte auf Landesstraßen betroffen – für die also die Landesregierung und das Verkehrsressort zuständig sind.

Eine Anfrage an den Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FPÖ) zeigt, dass Oberösterreich seit 2018 nur halb so viel Geld für die Straßensanierungen in die Hand genommen hat, wie notwendig gewesen wäre.

Screenshot aus Anfragebeantwortung (Oberösterreich, Oö. Landtag: Beilage 13251/2024, XXIX. Gesetzgebungsperiode)
Screenshot aus Anfragebeantwortung an Günther Steinkellner, betreffend „Verordnungen von Höchstgeschwindigkeitsbeschränkungen wegen Fahrbahnschäden der Landesstraßen“ (Oberösterreich, Oö. Landtag: Beilage 13251/2024, XXIX. Gesetzgebungsperiode)

Teure Nachmittagsbetreuung in Kindergärten

2018 führte die ÖVP-FPÖ-Koalition wieder Gebühren für die Nachmittagsbetreuung in Kindergärten ein. Für viele Familien wurde die Betreuung dadurch zu teuer: Je nach Alter des Kindes fallen bis zu 130 Euro pro Monat an. Viele Eltern meldeten ihre Kinder deshalb vom Nachmittag ab. Sie mussten anschließend andere Lösungen finden – etwa die Betreuung durch Großeltern oder Babysitter – oder ihre Arbeitszeit reduzieren.

Oberösterreich bietet im Bundesvergleich besonders wenige Betreuungsplätze, die mit einer Vollzeitbeschäftigung der Eltern vereinbar sind. Bei Kindern unter drei Jahren liegt der Anteil der Ganztagsplätze nur bei 6,4 Prozent – deutlich unter dem österreichweiten Durchschnitt von 20,7 Prozent. Auch bei den 3- bis 6-Jährigen sind nur 37 Prozent der Betreuungsplätze so gestaltet, dass Eltern einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen können.

Gleichzeitig setzt die Landesregierung mit dem „Kinderbetreuungsbonus“ einen anderen Schwerpunkt: Sie unterstützt seit Jahren Familien, die keinen beitragsfreien Kindergartenplatz nutzen. Manfred Haimbuchner hat diese Förderung, die Kritiker:innen als „Herdprämie“ bezeichnen, deutlich ausgebaut. Während die Unterstützung 2004 noch maximal 400 Euro pro Jahr betrug, liegt sie heute bei 960 Euro jährlich – unabhängig vom Einkommen der Familie.

Damit fördert das Land vor allem die Betreuung zu Hause, anstatt die Mittel stärker in den Ausbau von Kinderbetreuung und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu investieren.

Kürzung des Eltern-Kind-Zuschusses

Die Landesregierung hat den an Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen gekoppelte Eltern-Kind-Zuschuss deutlich gekürzt. Bis Ende 2025 gab es in Oberösterreich einen Zuschuss für Eltern, wenn alle Untersuchungen und Impfungen gemäß Eltern-Kind-Pass gemacht wurden. Diesen hat die Landesregierung gekürzt: von dreimal 135 Euro – also insgesamt 405 Euro – auf einmalig 160 Euro. Diese Kürzung trat am 1. Jänner 2026 in Kraft.

Weniger Geld für Integration und Deutschkurse für Mütter

Mit der „OÖ Hausordnung“ haben FPÖ und ÖVP gefordert, dass Migrant:innen sich an Werte und Regeln halten – während diese Parteien gleichzeitig das Integrationsbudget 2026 gekürzt haben: um fast zwei Millionen Euro gegenüber 2024. Darunter leiden nun Projekte wie „Mama lernt Deutsch“, die Frauen zu mehr Sprachkenntnissen und Unabhängigkeit verhelfen.

Oberösterreichs Frauen verdienen im Vergleich zu Männern am zweitschlechtesten

In Oberösterreich liegen die Einkommen zwischen Männern und Frauen besonders weit auseinander: Bei den Vollzeitbeschäftigten verdienen Männer in Oberösterreich für die gleiche Arbeit durchschnittlich 20 Prozent mehr als Frauen. Im österreichischen Durchschnitt liegt der Unterschied bei etwa 16 Prozent. Nur in Vorarlberg ist der “Gender Pay Gap” (mit 22,7%) noch größer als in Oberösterreich.

Zieht man die Teilzeit arbeitenden Frauen mit in Betracht, verdienen Frauen in Oberösterreich sogar um 40 Prozent weniger als Männer.

Übrigens: Die Teilzeitquote unter Frauen ist in keinem Bundesland so hoch wie in Oberösterreich. Ein Grund dafür sind die Lücken in der Kleinkindbetreuung.

Johanna Mikl-Leitner, Udo Landbauer - Bildquellen: Ailura/Wikipedia/ CC BY-SA 3.0 at; Karl Wilfing/Wikipedia/ CC BY-SA 2.0 (KI-Montage)

Niederösterreich: Schulstartgeld abgeschafft, Banken profitieren von Wohnbau-Darlehen, 31 Mio. Euro für “Anti-Corona”-Fonds

FPÖ und ÖVP verschaffen sich auf Kosten von Häuslbauern kurzfristig flüssiges Geld

Niederösterreich hat die Wohnbauförderungsdarlehen mit insgesamt 700 Millionen Euro Nominalwert an Banken verkauft: 2025 ein Paket über rund 300 Millionen Euro für 232,2 Millionen Euro und im Juni 2026 eine zweite Tranche über 400 Millionen Euro für 300 Millionen Euro.

Familien, die diese Kredite ursprünglich aufgenommen haben, konnten ihre Darlehen nicht selbst zu denselben Konditionen zurückkaufen.

Beim jüngsten „Abverkauf“ verkaufte das Land ein Darlehenspaket im Umfang von 300 Millionen Euro für nur 232 Millionen Euro an Banken weiter – mit einem Abschlag von rund 22 Prozent.

Während die Banken von diesem Geschäft profitieren, ärgern sich viele Kreditnehmer. Denn für zahlreiche Familien wäre ein Rückkauf der Kredite eine finanzielle Entlastung gewesen. Besonders umstritten ist, dass Niederösterreich trotz des Verkaufs weiterhin für mögliche Kreditausfälle haftet. Das bedeutet: Die öffentliche Hand trägt weiterhin das Risiko, während die Banken von den Einnahmen profitieren.

Der Grund für den Verkauf ist, dass das Land kurzfristig zusätzliches Geld zur Verfügung haben möchte. Ob sich solche Geschäfte langfristig auszahlen, hängt jedoch stark von der Zinsentwicklung ab. Für die öffentliche Hand können sie daher nicht nur gewinnbringend, sondern auch verlustreich sein.

100 Euro Schulstartgeld abgeschafft

Zu Beginn des Schuljahres müssen viele Eltern tief in die Tasche greifen. Neue Erhebungen der Arbeiterkammer zeigen, dass der Schulstart das Familienbudget stark belastet. Zwischen 266 Euro und 522 Euro je nach Schulstufe sind jedes Jahr im September fällig.

Vom Bund gibt es etwas über 121 Euro Schulstartgeld. In Niederösterreich gab es bis 2024 ebenfalls finanzielle Unterstützung, konkret 100 Euro. Doch die Landesregierung hat es vor zwei Jahren abgeschafft. Die Begründung: Die Inflation sei vorbei.

31 Millionen Euro Steuergeld in viel kritisierten Fonds versandet

Der Rechnungshof kritisiert den Umgang der niederösterreichischen Landesregierung mit dem Corona-Hilfsfonds scharf. FPÖ-Landeschef Udo Landbauer hatte den Fonds als „Wiedergutmachung“ für die Corona-Maßnahmen beworben. Doch die tatsächliche Entwicklung verlief anders: Der Landtag hatte ursprünglich 1,3 Millionen Euro für den Fonds vorgesehen. Die ÖVP-FPÖ-Regierung erhöhte das Volumen anschließend eigenmächtig auf mehr als 31 Millionen Euro – ohne nachvollziehbare Begründung oder Prüfung, wie viel Geld tatsächlich benötigt wird.

Auch die Regeln für die Vergabe der Förderungen waren laut Rechnungshof zu unklar formuliert. Dadurch war für die Behörden schwer nachvollziehbar, wer tatsächlich Anspruch auf eine Unterstützung hatte. Besonders umstritten war, dass auch rechtmäßig verhängte Strafen aus dem Fonds zurückgezahlt werden konnten.

Zusätzlich stellte der Rechnungshof fest, dass einzelne Personen über mehrere Vereine mehrfach Förderungen beantragten – teilweise sogar für identische Projekte. Der Bericht zeigt damit erhebliche Mängel bei Transparenz und Kontrolle im Umgang mit Steuergeld.

Der NÖ-COVID-Hilfsfonds war mit rund 31,3 Millionen Euro ausgestattet und lief bis 31. August 2025. Danach wurde er abgeschlossen. Laut Rechnungshof wurden bis Anfang Juni 2024 insgesamt 3,63 Millionen Euro an rund 5.000 Personen sowie zwei Vereine ausbezahlt.

ÖVP und FPÖ schließen 11 Notarzt-Standorte ersatzlos

Die niederösterreichische Landesregierung will elf Notarztstützpunkte schließen, ohne dass ein gleichwertiger Ersatz gesichert ist. Zwar sollen mehr Rettungswagen mit Notfallsanitäter:innen im Einsatz sein, doch können diese bei schweren Notfällen die Ärzt:innen nicht vollständig ersetzen.

Vor allem in ländlichen Regionen könnten die Anfahrtswege für Notärzt:innen länger werden. Im Ernstfall kann das bedeuten, dass lebensrettende ärztliche Hilfe später bei Patient:innen eintrifft.

Marlene Svazek und Karoline Edtstadler (Land Salzburg / Franz Neumayr (Rights Managed)

Salzburg: Kürzungen bei Wohn-Sanierungen und Heizkosten-Zuschuss, mehr Glücksspiel

Kürzungen bei unter 3-jährigen Kindern, bei Kindergarten-Trägern und Gemeinden – Mehrkosten für Eltern bei Kindergartenbussen

In Salzburg erhalten Kinder zwischen drei und sechs Jahren derzeit eine beitragsfreie Betreuung für bis zu 20 Stunden pro Woche. Für Kinder unter drei Jahren unterstützte das Land die Eltern bisher mit einem Zuschuss von 20 bis 40 Euro pro Monat. Diese Unterstützung fällt nun weg – für Familien bedeutet das Mehrkosten von bis zu 40 Euro pro Kind und Monat.

Gleichzeitig kürzt die ÖVP-FPÖ-Landesregierung auch die Unterstützung für Gemeinden und private Träger. Betroffen ist unter anderem der Zuschuss für die beitragsfreie 20-Stunden-Betreuung der Drei- bis Sechsjährigen, der 2026 um 520.000 Euro sinkt. Auch private Kindergärten verlieren Fördermittel für das verpflichtende Kindergartenjahr – insgesamt 108.000 Euro.

Auch bei den Kindergartenbussen zieht sich das Land aus der Verantwortung zurück. Die Busse bringen Kinder von zu Hause oder von Sammelstellen in weiter entfernte Kindergärten und erleichtern damit Familien den Alltag. Bisher teilten sich Land, Gemeinden und Eltern die Kosten. Ab September 2026 müssen Eltern zwei Drittel der Kosten übernehmen. Das Land behält sich dadurch rund 500.000 Euro.

Millionen-Einsparungen im Sozialbereich

Die Landesregierung hat den Sozialeinrichtungen 2025 mitgeteilt, dass sie die gesetzlich verankerte Valorisierung für 2026 aushebeln. Bis dahin wurden die Tarife für den Personal- und Sachaufwand für die Träger von Seniorenwohnhäusern, Behindertenhilfe sowie in Wohn- und Beratungsprojekten automatisch an die Inflation angepasst. Jetzt gibt es maximal eine Erhöhung von 1,65 Prozent für den Personalaufwand und höchstens 3,3 Prozent für den Sachaufwand.

Das Land wollte zudem als einziges Bundesland den Pflegebonus – das „15. Gehalt“ für Pflegekräfte – ab 2026 streichen. Das wären hochgerechnet aufs Jahr 170 Euro pro Monat gewesen, die den Pfleger:innen an Einkommen gefehlt hätten. Durch die intensiven Proteste aus der Branche nahm die Landesregierung diese angekündigte Streichung zurück und beschloss am 18. Juni 2026 formell dessen Verlängerung über den 30. Juni 2026 hinaus.

Über 800 Euro pro Monat mehr Gehalt für Landeshauptleute samt Stellvertreterin, neue Schulden für das Land

Mit dem Landesbudget 2025 haben ÖVP und FPÖ 475 Millionen Euro neue Schulden festgeschrieben. Insgesamt umfasst das Budget 4,4 Milliarden. Mit dem 2025er Budget hat die Landesregierung zudem eine Gehaltserhöhung für Politiker:innen beschlossen. 4,5 Prozent mehr gab es so für Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) – und seit 2. Juli 2025 für Karoline Edtstadler –  das sind 876 Euro mehr pro Monat. Für seine Stellvertreterin Marlene Svazek (FPÖ) sind das sogar 809 Euro mehr.

Für 2026 setzt die Regierung auf einen harten Sparkurs samt Nulllohnrunde.

Nur noch 250 Euro Heizkostenzuschuss statt 600 Euro

Weniger Geld gibt es für die Haushalten. Der Heizkostenzuschuss des Landes wurde von 600 Euro auf 250 Euro gekürzt. 10.000 Haushalte im Bundesland Salzburg bekommen den Heizkostenzuschuss. Zwei Drittel der Empfänger:innen sind Frauen.

Die Kürzung erfolgte durch den mittlerweile zurückgetretenen Soziallandesrat Christian Pewny (FPÖ). In der Stadt Salzburg (dort stellt die SPÖ den Bürgermeister) reagierte man sofort und hob den städtischen Heizkostenzuschuss um 50 Euro an.

1 Million Euro weniger für die Kinder- und Jugendhilfe

Die Salzburger Landesregierung kürzte 2025 eine Million Euro bei der Kinder- und Jugendhilfe. Betroffen sind betreute Wohngemeinschaften und Einrichtungen, in denen Kinder und Jugendliche leben, die nicht bei ihren Familien bleiben können.

Die Kürzung entstand, weil das Land die sogenannten Tagessätze für Personal- und Sachkosten nicht ausreichend erhöhte: Die Sätze stiegen nur um zwei Prozent, obwohl die tatsächlichen Kosten um 3,86 Prozent zunahmen. Laut Gewerkschaft GPA zwingt diese Unterfinanzierung viele Trägerorganisationen dazu, Personal abzubauen. Dadurch verschlechtert sich auch die Betreuungssituation für die betroffenen Kinder und Jugendlichen.

Kein Geld mehr für thermische Sanierungen in Wohnbauten

Das Land will nicht mehr in thermische Sanierungen, also Wärmedämmung und Fenstertausch, investieren und hat für 2025 Förderungen in diesem Bereich gestoppt.

Spielsucht in Kauf genommen: Salzburg führt kleines Glücksspiel wieder ein

Bei Förderungen und Sozialausgaben wird es weniger, dafür wird es beim Glücksspiel mehr: Die Landesregierung hob mit dem neuen Glücksspielgesetz das bisherige Totalverbot des kleinen Glücksspiels auf. Seit 1. Jänner 2026 sind fast 500 Glücksspielautomaten im Bundesland erlaubt. Damit kehrt Salzburg zu einem System zurück, das erwiesenermaßen Spielsucht und Überschuldung fördert und ganze Familien um ihre Existenzen bringt.

Kunasek und Khom (Bildquellen: Mario Gimpel/Wikipedia/CC BY-SA 4.0; Michaela Lorber/Wikipedia/ CC BY 4.0; KI-Montage)

Steiermark: Häuslbauer-Förderung eingestampft, weniger Geld für Straßensanierungen, Kürzungen im Sozialbereich

Die Eigenheim-Förderung abschaffen, dann Neuauflage mit nur halber Darlehenshöhe

Eine der ersten Amtshandlungen der seit 2024 FPÖ-geführten Landesregierung war es, die „Häuslbauer-Förderung“ und das Fördern kleinerer Sanierungen zeitweise ganz einzustampfen. Nach dem Förderstopp 2025 startete das Land Steiermark am 1. März 2026 eine neue Eigenheimförderung, allerdings in gekürzter Variante. Gab es früher bis zu 160.000 Euro Landesdarlehen, sind es jetzt maximal 80.000 Euro fürs Errichten eines Eigenheims.

Auch bei Sanierungs-Förderungen hat man die Beiträge auf die Hälfte gekürzt.

Kein Geld für “Rumpelpisten”: Sparstift bei kaputten Straßen

In der Opposition hat die FPÖ stets kritisiert, dass für die Sanierung der steirischen Landesstraßen zu wenig Geld zur Verfügung steht. In Regierungsverantwortung hat sie genau dafür das Geld gekürzt. Für Planung, Instandsetzung und Neubau von Landesstraßen wurden für 2025 83,9 Millionen Euro reserviert – über 5 Millionen Euro weniger als 2024. Beim Straßenerhaltungsdienst hat man um 1,25 Millionen auf 42,8 Millionen gekürzt.

Keine Inflationsanpassung bei der Wohnhilfe

Die steirische Landesregierung hat die automatische Anpassung an die Inflation bei der Wohnunterstützung ausgesetzt. Damit kürzt das Land 2 Millionen Euro bei den Sozialausgaben.

Die Wohnunterstützung richtet sich an Menschen mit geringem Einkommen und wenig Erspartem, um die Mietkosten zu decken. Der Maximalbetrag liegt bei etwa 190 Euro pro Monat.

Kürzungen bei Sportvereinen – auch im Spitzensportbereich

Die Landesregierung hat 2026 die Mittel für Sportvereine um über 152.000 Euro gekürzt. Die Mittel für den Mannschaftsspitzensport um 110.000 Euro und für den Einzelspitzensport um 47.800 Euro.

Das kommt in einem Jahr, in dem große Sponsoren wie die Holding Graz und die Energie Steiermark ihre Ausgaben für Sportvereine im Bundesland zurückfahren.

Kürzungen im Sozialbereich – insbesondere im Bereich Gewaltprävention und Extremismusbekämpfung

Im Juni 2025 wurden Förderkürzungen im Sozialbereich von rund 2,5 Millionen Euro bekannt. Laut Sozialorganisationen waren unter anderem Integrationsprogramme, Gewaltschutz und Beratungsangebote betroffen. Vereine wie die Caritas, das Interkulturelle Beratungs- und Therapiezentrum Zebra und die Anti-Diskriminierungsstelle erhielten Förder-Absagen oder umfangreiche Kürzungen. Zebra fehlte im Juli 2025 ein Viertel ihres Budgets, das Zentrum musste acht Mitarbeiter:innen kündigen. Auch das Straßenmagazin „Megaphon“ erhält keine Landesförderung mehr.

Markus Wallner und Christof Bitschi (Bildquellen: Granada/Wikipedia/ CC BY-SA 4.0; NeliMen/Wikipedia/ CC BY-SA 4.0; KI-Montage)

Vorarlberg: Weniger Geld für Menschen mit Behinderungen und für Schulkinder mit Förderbedarf

FPÖ kürzt mit der ÖVP bei Menschen mit Behinderungen

Die Sparvorgaben des Jahres 2025 führten bei mehreren sozialen Trägern zu Kürzungen bei ihren Angeboten. Für 2026 sieht der Vorarlberger Sozialfonds ein Ausgabenvolumen von rund 551,7 Millionen Euro vor. Gleichzeitig führt das Land für einzelne Leistungen Obergrenzen bei den Tarifen ein und kündigt weitere Strukturreformen an.

Besonders betroffen sind die Lebenshilfe und die Caritas: Bei der Lebenshilfe wurden 1,7 Millionen Euro gestrichen, bei der Caritas 431.000 Euro. Diese Organisationen unterstützen unter anderem Menschen mit Behinderungen im Alltag – etwa beim Einkaufen, Kochen oder bei Amtswegen – und helfen bei der beruflichen Qualifizierung und Ausbildung.

Die Kürzungen haben bereits konkrete Folgen: Die Lebenshilfe musste die Werkstätten Hörbranz Ecopark und Staudachweg zusammenlegen, die Werkstätte Ecopark wurde geschlossen. Auch die Caritas hat ihre Öffnungszeiten in Vorarlberg reduziert.

Kürzung bei Assistenzstunden für Kinder mit Förderbedarf an Volks- und Mittelschulen

Obwohl der Bedarf für Assistenzstunden stark gestiegen ist, bleiben die landesweit gewährten Stunden gleich – oder sinken durch Umschichtungen in manchen Regionen sogar. „Assistenzstunden“ sind zusätzliche Unterrichts- bzw. Betreuungsstunden, in denen Lehrer:innen mit pädagogischen oder administrativen Assistent:innen zusammenarbeiten. Sie dienen auch dazu, Kinder mit höherem Förderbedarf zu unterstützen.

In Bregenz/Leiblachtal gab es 2025/26 115 Stunden weniger als im Jahr zuvor. In Dornbirn/Hohenems waren es 93 Stunden weniger.

Nirgends verdienen Frauen im Verhältnis zu Männern so wenig wie in Vorarlberg

Im Ländle ist die sogenannte Lohnschere am größten. Die Einkommensdifferenz beträgt dort etwa 23 Prozent.

Parlament Das Thema "Landesregierungen" im Parlament

Wöchentlicher Newsletter

Kostenlos anmelden und keinen wichtigen Artikel mehr verpassen. Jetzt auch auf WhatsApp!

JETZT ANMELDEN!

Prüfe deinen Posteingang oder Spam-Ordner, um dein Abonnement zu bestätigen.


Poste unterhalb dieses Artikels weitere Informationen zum Thema. Brauchbare Inhalte mit Quellenangabe können uns helfen, den Text qualitativ zu erweitern. Du kannst uns deine Kritik und Ergänzungen auch gern via Mail schicken.
Was trifft zum Thema Künstliche Intelligenz auf dich zu?
Ergebnisse

Kreuze maximal 4 Antworten an, die für dich am meisten zutreffen.

  • Ich mache mir Sorgen um Datenschutz und Überwachung. 16%, 33 Stimmen
    33 Stimmen 16%
    33 Stimmen - 16% aller Stimmen
  • KI sollte stärker gesetzlich reguliert werden. 16%, 32 Stimmen
    32 Stimmen 16%
    32 Stimmen - 16% aller Stimmen
  • Halte ich für gefährlich. 13%, 27 Stimmen
    27 Stimmen 13%
    27 Stimmen - 13% aller Stimmen
  • Halte ich für nützlich. 12%, 25 Stimmen
    25 Stimmen 12%
    25 Stimmen - 12% aller Stimmen
  • Nutze ich privat. 11%, 23 Stimmen
    23 Stimmen 11%
    23 Stimmen - 11% aller Stimmen
  • Ich glaube, dass KI viele Arbeitsplätze gefährdet. 9%, 19 Stimmen
    19 Stimmen 9%
    19 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Nutze ich für die Arbeit. 9%, 18 Stimmen
    18 Stimmen 9%
    18 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Ich vertraue den Ergebnissen von KI nicht. 9%, 18 Stimmen
    18 Stimmen 9%
    18 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Vermeide ich absolut. 3%, 7 Stimmen
    7 Stimmen 3%
    7 Stimmen - 3% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 202
Wähler: 56
17. August 2026
Ergebnisse
Tags: CoronaDarlehenFPÖHäuslbauerHeizkostenzuschussJohanna Mikl-LeitnerKürzungenLandesregierungManfred HaimbuchnerMario KunasekMarlene SvazekNiederösterreichOberösterreichÖVPSalzburgSchulstartgeldSteiermarkUdo LandbauerVorarlbergWohnbeihilfe
guest
Speichern Sie meinen Namen, meine E-Mail-Adresse und meine Website in diesem Browser-Cookie für meinen nächsten Kommentar.
Mehr zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung


Unangemessene Kommentare können hier gemeldet werden.
guest
Speichern Sie meinen Namen, meine E-Mail-Adresse und meine Website in diesem Browser-Cookie für meinen nächsten Kommentar.
Mehr zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung


Unangemessene Kommentare können hier gemeldet werden.
4 Comments
Neuste
Älteste Beste
Kautz Alfred.
Kautz Alfred.
11. Januar 2026 20:17

Die Kürzungen im Sozialsystem, gehen in Ordnung, Mindestsicherung, Notstandshilfe müssen um 50% gekürzt sein, für alle und es muss weiter gekürzt werden. LG.

1
-2
Antworten
Tommy
Tommy
Reply to  Kautz Alfred.
12. Januar 2026 10:31

Welcher Unglück ist Ihnen widerfahren, so dass sie so mieselsüchtig geworden sind?

0
-1
Antworten
Markus Hamann
Markus Hamann
10. November 2025 17:37

Wenn man das alles nebeneinander liest, wirkt es wie ein Muster – und kein gutes. Überall dort, wo die FPÖ mitregiert, wird zuerst bei jenen gespart, die ohnehin wenig haben. Heizkostenzuschüsse, Schulstartgeld, Wohnbeihilfe – alles, was Familien, Alleinerziehenden oder Menschen mit Behinderung das Leben ein Stück leichter macht, wird zusammengestrichen. Gleichzeitig steigen die Politikergehälter, und Millionen fließen in fragwürdige Fonds oder in Glücksspielprojekte, die mehr zerstören als helfen. Man muss gar keine große Ideologie daraus machen: Das ist schlicht eine Politik, die nach unten drückt und nach oben verteilt. Und das Schlimme ist, dass es sich leise einschleicht, in kleinen Schritten. Da wird nicht laut gestrichen, da wird still verschoben, bis irgendwann Normalität daraus wird. Aber das ist sie nicht. Ein Land misst sich daran, wie es mit den Schwächeren umgeht – und das fällt hier gerade durch.

16
-1
Antworten
Kühmayer Heinrich
Kühmayer Heinrich
Reply to  Markus Hamann
6. Februar 2026 15:19

War nichts anderes zu erwarten!!!!

0
-1
Antworten

Good News

Zugverkehr auf Schiene: EU plant einfaches Ticketsystem
Europa

Zugverkehr auf Schiene: EU plant einfaches Ticketsystem

19. August 2026

Wer Europa bereisen will, kann mit nur wenigen Klicks Flugtickets kaufen. Will man hingegen mit dem Zug fahren, muss man...

WeiterlesenDetails
Foto: Unsplash & instagram.com/lulaoficial

Lula da Silva hält Versprechen: Regenwald-Abholzung auf niedrigstem Stand seit einem Jahrzehnt

12. August 2026
Spanien Reiche Studie

Sechs Jahre Vermögenssteuer in Spanien: Die große Auswanderungswelle der Reichen blieb aus

6. August 2026
Der Kühl-Kompass zeigt dir, wo du dich in der Nähe abkühlen kannst. (Bild: Getty images/Unsplash, Screenshot Kontrast.at, KI-Montage)

Der „Kühl-Kompass“ zeigt dir mit einem Klick Orte zum Abkühlen

3. August 2026

Dossiers

100 reichste Österreicher - Foto: JFK/EXPA/picturedesk.com (KI-Montage)
Dossier

Wer hat’s geerbt? Klick dich durch die 100 reichsten Österreicher

29. Juli 2026

Hier sind die 100 reichsten Österreicher zum Durchklicken. Wer sind die Milliardäre? Woher stammt ihr Vermögen? Hier die Antworten!

WeiterlesenDetails

Immobilien, Medien, Kraftwerke und Skigebiete: Das Vermögen der katholischen Kirche und ihrer befreundeten Netzwerke

21. Juli 2026
Reichste Österreicher Foto: Unsplash; Beck Lukas/VGN Medien Holding; Andreas Tischler; Starpix; JFK/EXPA (alle APA Picturedesk; eigene Montage)

Drei Viertel sind Erben: Das sind die 20 reichsten Österreicher

20. Juli 2026
Walter Rosenkranz auf dem Weg zum Akademikerball 2023 (Foto: APA Pictures/Tobias Steinmaurer)

Walter Rosenkranz: Ein stramm rechter Burschenschafter als Nationalratspräsident

7. Juli 2026

Interviews

Jens Bisky beschreibt in „Die Entscheidung“, warum Weimar gescheitert ist. (Hintergrundbild: Kandidatenplakate vor einem Berliner Wahllokal 1932/ Bundesarchiv, Bild 102-13355 / CC-BY-SA 3.0; Vordergrund: Jens Bisky/Renner Institut zVg)
Geschichte

Der Weg in den Faschismus: Die Nazis versprachen Aufbruch, die Demokraten verwalteten nur die Krise

19. August 2026

Wie stirbt eine Demokratie? Nicht auf einen Schlag. Das zeigt Jens Bisky in seinem historischen Sachbuch „Die Entscheidung“ über die...

WeiterlesenDetails
Havanna Foto MJ Haru auf unsplash.jpg

„Energie als Waffe“ bis zum Sturz der Regierung: Die USA treiben Kuba wirtschaftlich und sozial in den Ruin

7. Juli 2026
Gerald Knaus Migration Europa (Foto: Unsplash, C.Stadler/Bwag (CC BY-SA 4.0) / KI-Montage)

Gerald Knaus: Abkommen mit sicheren Drittstaaten würden Migrationswende bringen

25. Juni 2026
Anti Brexit-Protest (Foto: Unsplash/Jannes van den Wouwer)

10 Jahre Brexit: „Für die meisten Briten hat sich der Austritt nicht gelohnt“

24. Juni 2026

Weitere Artikel

Burschenschaften Montanuniversität Leoben (Bildquellen: Presse-Service.net/ Netzwerk freier Foto- und Videojournalist:innen/ Aciarium/Wikipedia/CC BY-SA 4.0; Chris72/Wikipedia/gemeinfrei; KI-Montage)
Erklärt

Schlagende Burschenschaften prägen Leobener Universität mehr als anderswo

17. August 2026
100 reichste Österreicher - Foto: JFK/EXPA/picturedesk.com (KI-Montage)
Dossier

Wer hat’s geerbt? Klick dich durch die 100 reichsten Österreicher

29. Juli 2026
Dossier

Immobilien, Medien, Kraftwerke und Skigebiete: Das Vermögen der katholischen Kirche und ihrer befreundeten Netzwerke

21. Juli 2026
Reichste Österreicher Foto: Unsplash; Beck Lukas/VGN Medien Holding; Andreas Tischler; Starpix; JFK/EXPA (alle APA Picturedesk; eigene Montage)
Dossier

Drei Viertel sind Erben: Das sind die 20 reichsten Österreicher

20. Juli 2026
Walter Rosenkranz auf dem Weg zum Akademikerball 2023 (Foto: APA Pictures/Tobias Steinmaurer)
Dossier

Walter Rosenkranz: Ein stramm rechter Burschenschafter als Nationalratspräsident

7. Juli 2026
Foto: Unsplash / KI
Dossier

Das macht die Regierung beim Klimaschutz – alle Maßnahmen im Überblick

25. Juni 2026

Umfrage

Was trifft zum Thema Künstliche Intelligenz auf dich zu?
Ergebnisse

Kreuze maximal 4 Antworten an, die für dich am meisten zutreffen.

  • Ich mache mir Sorgen um Datenschutz und Überwachung. 16%, 33 Stimmen
    33 Stimmen 16%
    33 Stimmen - 16% aller Stimmen
  • KI sollte stärker gesetzlich reguliert werden. 16%, 32 Stimmen
    32 Stimmen 16%
    32 Stimmen - 16% aller Stimmen
  • Halte ich für gefährlich. 13%, 27 Stimmen
    27 Stimmen 13%
    27 Stimmen - 13% aller Stimmen
  • Halte ich für nützlich. 12%, 25 Stimmen
    25 Stimmen 12%
    25 Stimmen - 12% aller Stimmen
  • Nutze ich privat. 11%, 23 Stimmen
    23 Stimmen 11%
    23 Stimmen - 11% aller Stimmen
  • Ich glaube, dass KI viele Arbeitsplätze gefährdet. 9%, 19 Stimmen
    19 Stimmen 9%
    19 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Nutze ich für die Arbeit. 9%, 18 Stimmen
    18 Stimmen 9%
    18 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Ich vertraue den Ergebnissen von KI nicht. 9%, 18 Stimmen
    18 Stimmen 9%
    18 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Vermeide ich absolut. 3%, 7 Stimmen
    7 Stimmen 3%
    7 Stimmen - 3% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 202
Wähler: 56
17. August 2026
Ergebnisse

Populär

  • Burschenschaften Montanuniversität Leoben (Bildquellen: Presse-Service.net/ Netzwerk freier Foto- und Videojournalist:innen/ Aciarium/Wikipedia/CC BY-SA 4.0; Chris72/Wikipedia/gemeinfrei; KI-Montage)
    Schlagende Burschenschaften prägen Leobener Universität mehr als anderswo
  • Spanien Reiche Studie
    Sechs Jahre Vermögenssteuer in Spanien: Die große Auswanderungswelle der Reichen blieb aus
  • Wassermangel in österreich
    Dürre in Österreich: Wo Wasser knapp wird und wer am meisten verbraucht
  • Foto: Unsplash & AI-Montage
    45 Milliarden Dollar in drei Monaten: Ölkonzerne verdoppeln Gewinne, Brüssel lehnt Übergewinnsteuer ab

Social Media

179kLikes
19.3kFollower
77kFollower
8.2kAbos
18.5kFollower
Tel 
WA 
GoogleNews
14.5kThread
.st0{fill:#1185FE;}
Bluesky 

Dossiers

Vermögen in Österreich
Vermögen in Österreich
Medien in Österreich
FPÖ-Einzelfälle
Feminismus

Download

JETZT DOWNLOADEN!

Podcast

Aktuelle Episode: Barbara Blaha über Feminismus und die "Funkenschwestern"

Abstimmungen

  • Nationalratssitzung vom 6. bis 10. Juli – So haben die Parteien abgestimmt!

Kolumnen

Tarik Mete
  • Lasst euch von Fake-Accounts nicht täuschen: Eine Kommentarspalte ist keine Mehrheit
Kowall
  • Beim Strom passiert die Energiewende schon: Die EU und China sind beim Erneuerbaren-Ausbau Vorreiter
Klassenkampf von oben
  • Politik für Reiche im Klassenzimmer: Die Agenda Austria hat den Wirtschafts-Unterricht unserer Kinder im Visier

Cartoons

Zitate

Die Country- und Pop-Ikone Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Neben ihrer Karriere als Sängerin ist sie auch für ihr soziales Engagement bekannt: Mit der Imagination Library hat sie ein weltweites Leseprojekt gegründet, das Kindern kostenlos Bücher zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützte sie Bildungs- und Hilfsprojekte über die Dollywood Foundation und spendete Millionenbeträge in die medizinische Forschung. Ihrem 1980 verfassten Song „9 to 5“ – einem sozialkritischen Kommentar auf Arbeitswelt und Ungleichheit - entstammt dieses Zitat: “It’s a rich man’s game no matter what they call it, and you spend your life putting money in his wallet.” Zitat: Es ist ein Spiel der Reichen und egal wie sie es nennen, du verbringst dein Leben damit, Geld in ihre Taschen zu stecken. Dolly Parton
Die Country- und Pop-Ikone Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Neben ihrer Karriere als Sängerin ist sie auch für ihr soziales Engagement bekannt: Mit der Imagination Library hat sie ein weltweites Leseprojekt gegründet, das Kindern kostenlos Bücher zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützte sie Bildungs- und Hilfsprojekte über die Dollywood Foundation und spendete Millionenbeträge in die medizinische Forschung. Ihrem 1980 verfassten Song „9 to 5“ – einem sozialkritischen Kommentar auf Arbeitswelt und Ungleichheit - entstammt dieses Zitat: “It’s a rich man’s game no matter what they call it, and you spend your life putting money in his wallet.” Zitat: Es ist ein Spiel der Reichen und egal wie sie es nennen, du verbringst dein Leben damit, Geld in ihre Taschen zu stecken. Dolly Parton

Umfrage

Was trifft zum Thema Künstliche Intelligenz auf dich zu?
Ergebnisse

Kreuze maximal 4 Antworten an, die für dich am meisten zutreffen.

  • Ich mache mir Sorgen um Datenschutz und Überwachung. 16%, 33 Stimmen
    33 Stimmen 16%
    33 Stimmen - 16% aller Stimmen
  • KI sollte stärker gesetzlich reguliert werden. 16%, 32 Stimmen
    32 Stimmen 16%
    32 Stimmen - 16% aller Stimmen
  • Halte ich für gefährlich. 13%, 27 Stimmen
    27 Stimmen 13%
    27 Stimmen - 13% aller Stimmen
  • Halte ich für nützlich. 12%, 25 Stimmen
    25 Stimmen 12%
    25 Stimmen - 12% aller Stimmen
  • Nutze ich privat. 11%, 23 Stimmen
    23 Stimmen 11%
    23 Stimmen - 11% aller Stimmen
  • Ich glaube, dass KI viele Arbeitsplätze gefährdet. 9%, 19 Stimmen
    19 Stimmen 9%
    19 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Nutze ich für die Arbeit. 9%, 18 Stimmen
    18 Stimmen 9%
    18 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Ich vertraue den Ergebnissen von KI nicht. 9%, 18 Stimmen
    18 Stimmen 9%
    18 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Vermeide ich absolut. 3%, 7 Stimmen
    7 Stimmen 3%
    7 Stimmen - 3% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 202
Wähler: 56
17. August 2026
Ergebnisse

Populär

  • Burschenschaften Montanuniversität Leoben (Bildquellen: Presse-Service.net/ Netzwerk freier Foto- und Videojournalist:innen/ Aciarium/Wikipedia/CC BY-SA 4.0; Chris72/Wikipedia/gemeinfrei; KI-Montage)
    Schlagende Burschenschaften prägen Leobener Universität mehr als anderswo
  • Spanien Reiche Studie
    Sechs Jahre Vermögenssteuer in Spanien: Die große Auswanderungswelle der Reichen blieb aus
  • Wassermangel in österreich
    Dürre in Österreich: Wo Wasser knapp wird und wer am meisten verbraucht
  • Foto: Unsplash & AI-Montage
    45 Milliarden Dollar in drei Monaten: Ölkonzerne verdoppeln Gewinne, Brüssel lehnt Übergewinnsteuer ab

Social Media

179kLikes
19.3kFollower
77kFollower
8.2kAbos
18.5kFollower
Tel 
WA 
GoogleNews
14.5kThread
.st0{fill:#1185FE;}
Bluesky 

Dossiers

Vermögen in Österreich
Vermögen in Österreich
Medien in Österreich
FPÖ-Einzelfälle
Feminismus

Download

JETZT DOWNLOADEN!

Podcast

Aktuelle Episode: Barbara Blaha über Feminismus und die "Funkenschwestern"

Abstimmungen

  • Nationalratssitzung vom 6. bis 10. Juli – So haben die Parteien abgestimmt!

Kolumnen

Tarik Mete
  • Lasst euch von Fake-Accounts nicht täuschen: Eine Kommentarspalte ist keine Mehrheit
Kowall
  • Beim Strom passiert die Energiewende schon: Die EU und China sind beim Erneuerbaren-Ausbau Vorreiter
Klassenkampf von oben
  • Politik für Reiche im Klassenzimmer: Die Agenda Austria hat den Wirtschafts-Unterricht unserer Kinder im Visier

Cartoons

Zitate

Die Country- und Pop-Ikone Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Neben ihrer Karriere als Sängerin ist sie auch für ihr soziales Engagement bekannt: Mit der Imagination Library hat sie ein weltweites Leseprojekt gegründet, das Kindern kostenlos Bücher zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützte sie Bildungs- und Hilfsprojekte über die Dollywood Foundation und spendete Millionenbeträge in die medizinische Forschung. Ihrem 1980 verfassten Song „9 to 5“ – einem sozialkritischen Kommentar auf Arbeitswelt und Ungleichheit - entstammt dieses Zitat: “It’s a rich man’s game no matter what they call it, and you spend your life putting money in his wallet.” Zitat: Es ist ein Spiel der Reichen und egal wie sie es nennen, du verbringst dein Leben damit, Geld in ihre Taschen zu stecken. Dolly Parton
Die Country- und Pop-Ikone Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Neben ihrer Karriere als Sängerin ist sie auch für ihr soziales Engagement bekannt: Mit der Imagination Library hat sie ein weltweites Leseprojekt gegründet, das Kindern kostenlos Bücher zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützte sie Bildungs- und Hilfsprojekte über die Dollywood Foundation und spendete Millionenbeträge in die medizinische Forschung. Ihrem 1980 verfassten Song „9 to 5“ – einem sozialkritischen Kommentar auf Arbeitswelt und Ungleichheit - entstammt dieses Zitat: “It’s a rich man’s game no matter what they call it, and you spend your life putting money in his wallet.” Zitat: Es ist ein Spiel der Reichen und egal wie sie es nennen, du verbringst dein Leben damit, Geld in ihre Taschen zu stecken. Dolly Parton

Aktuelle Instagram-Beiträge

Das sozialdemokratische Magazin Kontrast.at begleitet mit seinen Beiträgen die aktuelle Politik. Wir betrachten Gesellschaft, Staat und Wirtschaft von einem progressiven, emanzipatorischen Standpunkt aus. Kontrast wirft den Blick der sozialen Gerechtigkeit auf die Welt.

Impressum: SPÖ-Klub - 1017 Wien - Telefon: +43 1 40110-3393 - e-mail: redaktion@kontrast.at - Datenschutzerklärung

No Result
Alle Resultate anzeigen
  • Themen
    • Im Parlament
      • Abstimmungen
      • Korruption & U-Ausschuss
    • Arbeit & Freizeit
      • 4-Tage-Woche
    • Wohnen & Miete
    • Wirtschaft und Finanzen
      • Energie
      • Teuerung
    • Frauen & Gleichberechtigung
    • Medien
    • Umwelt & Klima
      • Landwirtschaft
      • Tierschutz
    • Reichtum & Macht
    • Gesellschaft
      • Bildung & Wissenschaft
      • Digitales Leben
      • Familie & Kinder
      • Kultur
      • Migration & Asyl
      • Sport
    • Gesundheit
    • Bundesländer
      • Burgenland
      • Kärnten
      • Niederösterreich
      • Oberösterreich
      • Salzburg
      • Steiermark
      • Tirol
      • Vorarlberg
      • Wien
    • Umfragen
    • Internationales
      • Europa
    • Rechtsextremismus
    • Erklärt
      • Geschichte
    • Good News
  • Interviews
  • Kolumnen
    • Niki Kowall
    • Manfred Matzka
    • Michael Mazohl
    • Tarik Mete
    • Leserstimmen
    • Gastbeiträge
    • Cartoons
  • Dossier
  • Video
  • About
  • Abonnieren

Impressum: SPÖ-Klub - 1017 Wien - Telefon: +43 1 40110-3393 - e-mail: redaktion@kontrast.at

 
Share via
  • WhatsApp
  • Bluesky
  • OpenAI iconChatGPT
  • Print
  • Comments
Share via
  • WhatsApp
  • Bluesky
  • OpenAI iconChatGPT
  • Print
  • Comments

Inflation

In einer Marktwirtschaft können sich die Preise von Waren und Dienstleistungen immer wieder ändern. Einige Produkte werden teurer, andere billiger. Steigen die Preise von vielen Produkten auf einmal, und damit das allgemeine Preisniveau, nennt man das Inflation. Von seinem Geld kann man sich dann weniger kaufen als vorher. Wie entsteht eine Inflation? Was ist die Inflationsrate? Was sind Deflation und Rezession?

Weiterlesen

FPÖ

Die FPÖ gibt sich gerne als „soziale Heimatpartei“. Egal ob unter Jörg Haider, Heinz-Christian Strache oder jetzt Herbert Kickl. Sie tut so, als ob sie die Partei der “kleinen Leute” wäre. Doch egal, ob in Opposition oder Regierung: Die FPÖ vertritt gemeinsam mit der ÖVP Konzerne und Österreichs Reichste. Hier der Beweis!

Weiterlesen

ÖVP

Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) ist eine der traditionellen Großparteien Österreichs. Sie vertritt vor allem bürgerlich-konservative Werte. Traditionell gilt sie als Interessenvertreterin der Wirtschaft, der Bauern sowie der römisch-katholischen Kirche.

Weiterlesen