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„Schande Europas“ endlich beenden: Manuel Rubey ruft mit Video zum Umdenken auf

Alina Bachmayr-Heyda Alina Bachmayr-Heyda
in Kultur, Migration & Asyl, Türkis-Grün
Lesezeit:2 Minuten
12. Januar 2021
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Die „Schande Europas“ beenden, Kinder und ihre Eltern aus den Flüchtlingslagern an Europas Grenzen retten: Schauspieler und Autor Manuel Rubey startet einen Appell auf Social Media. Wenn alle zusammenhelfen, kann 2021 so das „Jahr der Menschlichkeit“ werden, ist er sich sicher.

„Weihnachten ist vorbei, die Herbergssuche an Europas Grenzen geht allerdings leider weiter.“ Mit diesen Worten klagt Schauspieler und Autor Manuel Rubey an, dass an den EU-Außengrenzen nach wie vor Tausende in der Kälte frieren.

Obwohl die Zahl der Ankünfte über die Mittelmeerroute laut UNHCR seit 2016 von über 375.000 Menschen auf rund 85.000 Menschen gesunken ist, bleibt der Weg übers Mittelmeer die tödlichste Seeroute der Welt. Im vergangenen Jahr starben über 1.000 Menschen oder sind vermisst. Wer ankommt, wird in menschenunwürdigen Lagern untergebracht – auf unbestimmte Zeit. Mit Wintereinbruch hat sich die Situation in den Lagern massiv verschärft. Zelte stehen unter Wasser, Kinder werden misshandelt.

Als „Schande Europas“ bezeichnet Rubey den Zustand. Mit seinem Video ruft er dazu auf, Kinder und ihre Familien aus den Elendslagern aufzunehmen.

„Der linke Bobo soll einfach seine Schnauze halten“

Manuel Rubey kennt seine Kritiker. Dem „Chor derer“, die finden, er als „linker Bobo“ solle „seine Schnauze halten“ richtet er aus: Auch immer mehr ÖVP-Landeshauptleute wehren sich gegen den türkisen Kurs der Unmenschlichkeit.

Bei der Caritas meldeten sich immer mehr Menschen unterschiedlicher politischer Überzeugungen, die gerne helfen und Kinder aufnehmen würden. Das geht jedoch nicht, solange ÖVP-Innenminister Nehammer sich weigert, Menschen von griechischen Inseln oder der Balkan-Grenze ins Land zu lassen. Solange wäre eine direkte Hilfe, ins Land zu kommen, „Schlepperei – und das wäre vielleicht ein bisschen zu viel verlangt“, räumt Rubey ein.

Manuel Rubey: „Es wird schwarz für die Grünen“

Doch nicht nur die ÖVP trägt die Verantwortung: „Es gibt da diese Partei, die sich die letzten Jahre Humanismus, Menschlichkeit und Menschenrechte auf die Fahnen geheftet hat“ – nicht umsonst habe er einen „ehemals grünen“ Pullover an, erzählt der 41-Jährige. Auch grünen SympathisantInnen fehle das Verständnis für das Vorgehen des kleinen Koalitionspartners.

„Wenn die Grünen das alles nur mehr abnicken und gar nicht mehr das Gefühl geben: Bis hierhin und nicht weiter, dann wird’s sehr schwarz werden bei der nächsten Wahl für die Grünen“, warnt Rubey.

Abschließend wünscht er allen ein gutes Jahr. Ein besseres Jahr könne es werden, wenn alle „ein bissl helfen“. Man kann vielleicht nicht gleich die Welt retten, weiß Rubey. Aber ein paar Kinder und ihre Familien aufnehmen, das könnte Österreich.

Volkshilfe & Bischofskonferenz: Nehmen wir endlich Kinder aus Moria auf – ÖVP & Grüne dagegen

Parlament Das Thema "Menschlichkeit" im Parlament

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Berta Cáceres war eine honduranische Umweltaktivistin und Vertreterin der indigenen Lenca. Sie kämpfte für den Schutz der Umwelt und die Rechte der indigenen Bevölkerung, besonders gegen große Infrastrukturprojekte wie den Agua Zarca Staudamm, der die Lebensgrundlage ihrer Gemeinschaft bedrohte. Cáceres wurde 2015 mit dem Goldman Environmental Prize ausgezeichnet – ein Zeichen für ihr großes Engagement. Sie wurde am Morgen des 3. März 2016 in ihrem Haus von mehreren Bewaffneten ermordet. Zitat: Wir haben keinen Ersatzplaneten. Wir haben nur diesen und wir müssen jetzt handeln. Berta Cáceres

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Berta Cáceres war eine honduranische Umweltaktivistin und Vertreterin der indigenen Lenca. Sie kämpfte für den Schutz der Umwelt und die Rechte der indigenen Bevölkerung, besonders gegen große Infrastrukturprojekte wie den Agua Zarca Staudamm, der die Lebensgrundlage ihrer Gemeinschaft bedrohte. Cáceres wurde 2015 mit dem Goldman Environmental Prize ausgezeichnet – ein Zeichen für ihr großes Engagement. Sie wurde am Morgen des 3. März 2016 in ihrem Haus von mehreren Bewaffneten ermordet. Zitat: Wir haben keinen Ersatzplaneten. Wir haben nur diesen und wir müssen jetzt handeln. Berta Cáceres
Berta Cáceres war eine honduranische Umweltaktivistin und Vertreterin der indigenen Lenca. Sie kämpfte für den Schutz der Umwelt und die Rechte der indigenen Bevölkerung, besonders gegen große Infrastrukturprojekte wie den Agua Zarca Staudamm, der die Lebensgrundlage ihrer Gemeinschaft bedrohte. Cáceres wurde 2015 mit dem Goldman Environmental Prize ausgezeichnet – ein Zeichen für ihr großes Engagement. Sie wurde am Morgen des 3. März 2016 in ihrem Haus von mehreren Bewaffneten ermordet. Zitat: Wir haben keinen Ersatzplaneten. Wir haben nur diesen und wir müssen jetzt handeln. Berta Cáceres

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