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Streik: Schüler:innen demonstrieren gegen Pandemie-Chaos an Schulen

Streik: Schüler:innen demonstrieren gegen Pandemie-Chaos an Schulen

Kathrin Glösel Kathrin Glösel
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Lesezeit:2 Minuten
26. Januar 2022
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In der Wiener Innenstadt haben sich heute Hunderte Schülerinnen und Schüler versammelt, um gegen die neuen Maturaregeln zu protestieren. Diese sehen eine verpflichtende mündliche Prüfung vor – trotz Pandemie. Aufgerufen zum „Matura-Streik“ hat die Aktion Kritischer Schüler:innen (AKS). Sie fordern eine „faire Matura“, die auf die erschwerte Lage der Jungen während Corona Rücksicht nimmt.

„Wir sind laut! Wir sind hier! Faire Matura wollen wir!“ So schallte es heute, Mittwoch Vormittag, über den Stephansplatz in Wien. Hunderte Schülerinnen und Schüler sind dem Protestaufruf der Aktion Kritischer Schüler:innen gefolgt.

Die Klassen kommen mit dem Stoff nicht hinterher. Was sich nicht ausgeht, müssen sich Schüler:innen allein zu Hause selbst erarbeiten. Es ist zu viel und „Chaos pur“, kritisiert Maria Marichici von der AKS. Die SPÖ-nahe Organisation fordert eine Durchschnittsmatura“: Die Fächernoten der letzten Jahre sollen bei der Berechnung der Matura-Noten mitberücksichtigt werden. Da die Lernsituation in den letzten zwei Jahren erschwert war, soll nun nicht gerade bei der Matura der Druck erhöht werden.

„Es war schon vor der Pandemie immer schwierig, Stoff-Vorgaben durchzubekommen“, sagt Marichici. „Jetzt ist es aber besonders krass und angespannt. Unser Jahrgang war eineinhalb Jahre im Schichtbetrieb oder Distance Learning – wir müssen ohnehin massig Stoff nachholen. Man kommt einfach nicht hinterher. Trotzdem müssen wir wieder verpflichtend mündlich maturieren. In den letzten zwei Jahren war das freiwillig. Wir sind aber der Jahrgang, der am meisten verpasst hat. Es gibt ein großes Defizit.“

Bilderstrecke: Eindrücke vom Schülerstreik in Wien

Schülerstreik am 26. Jänner 2022 in Wien. (Foto: AKS)
Schülerstreik am 26. Jänner 2022 in Wien. (Foto: AKS)
Schülerstreik am 26. Jänner 2022 in Wien. (Foto: AKS)
Schülerstreik am 26. Jänner 2022 in Wien. (Foto: AKS)
Schülerstreik am 26. Jänner 2022 in Wien. (Foto: AKS)
Schülerstreik am 26. Jänner 2022 in Wien. (Foto: AKS)
Schülerstreik am 26. Jänner 2022 in Wien. (Foto: AKS)
Schülerstreik am 26. Jänner 2022 in Wien. (Foto: AKS)

„Der Bildungsminister ist der Ansicht, man müsse „endlich zur Normalität“ zurück. Das heißt für ihn aber nur, Prüfungen abzuhalten wie früher. Sonst nichts. Es gibt keine Normalität“, kritisiert Maria Marichici. „Wir sind  noch immer mitten in einer Pandemie, mit allem, was dazugehört. Aber wenn es um Leistungsdruck geht, sollen plötzlich die „alten“ Verhältnisse schleunigst wieder her.“

Alte Fächernoten sollen in Maturanoten einfließen

Die Schülerinnen und Schüler fordern, dass die mündliche Matura freiwillig ist – ebenso die Präsentation der vorwissenschaftlichen Arbeit und Diplomarbeit. Zudem sollen die Fächernoten der letzten Jahre in die Berechnung der Maturanoten mit einfließen. Es soll nicht nur die Momentaufnahme Niederschlag finden, heißt es.

Unterstützung erhalten die Schülerinnen und Schüler aus den Reihen der SPÖ. Die Oppositionspartei will in der nächsten Nationalratssitzung einen Antrag einbringen, der bei der mündlichen Matura Freiwilligkeit vorsieht.

https://kontrast.at/wp-content/uploads/2022/01/WhatsApp-Video-2022-01-26-at-11.59.51.mp4
Parlament Das Thema "Matura" im Parlament

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Die Sängerin Kesha hat das Weiße Haus heftig kritisiert, nachdem dieses ihren Song „Blow“ in einem TikTok-Video verwendet hat, das Gewalt und Krieg zeigt. In dem Clip fliegen Kampfjets über den Himmel, und eine Bombe wird auf ein Schiff abgeworfen, genau als die Zeile „This place about to blow“ aus dem Song erklingt. Kesha äußerte auf ihren sozialen Kanälen, dass sie nicht will, dass ihre Musik für solche Zwecke genutzt wird. Sie erklärte, dass man Krieg und Gewalt nicht verharmlosen darf und distanzierte sich von der Botschaft des Videos. Diese Kritik kam, als die USA gemeinsam mit Israel den Iran angriff. Kesha ist nicht die einzige Künstlerin, die sich gegen die unautorisierte Nutzung ihrer Musik durch die Trump-Administration zur Wehr setzt. Zitat: Mir ist zu Ohren gekommen, dass das Weiße Haus eines meiner Lieder auf TikTok verwendet hat, um zu Gewalt anzustacheln und mit Krieg zu drohen. Krieg zu verharmlosen ist widerlich und unmenschlich. Ich billige es absolut NICHT, dass meine Musik genutzt wird, um Gewalt irgendeiner Art zu bewerben oder zu fördern. Kesha

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