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FPÖ & ÖVP wollen Führerscheine, Autofahren und Reisepässe teurer machen

Reisepass, Führerschein, Herbert Kickl, Christian Stocker

Foto: Unsplash & Parlamentsdirektion David Bohmann & Katie-Aileen Dempsey

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Wirtschaft und Finanzen
Lesezeit:2 Minuten
30. Januar 2025
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Die Regierungsverhandler:innen von FPÖ und ÖVP haben eine Erhöhung der Gebühren für amtliche Dokumente angekündigt. Reisepässe, Führerscheine und Kfz-Zulassungen sollen um fast 44 Prozent teurer werden. 

Die geplanten Erhöhungen für Gebühren von FPÖ und ÖVP treffen alle. Künftig soll ein Reisepass 109 Euro kosten, statt wie bisher 75,90 Euro. Die Kosten für einen Expresspass steigen von 100 auf 143 Euro, während der Preis für den Ein-Tages-Expresspass von 220 auf 316 Euro klettern soll. Auch Personalausweise werden teurer: Statt 61,50 Euro werden dafür künftig 88 Euro fällig. Die Führerschein-Ausstellung soll statt 60,50 Euro künftig 87 Euro kosten. Besonders drastisch ist die Erhöhung bei der Kfz-Zulassung: Statt 119,80 Euro sollen nun 172 Euro fällig werden. Im Schnitt sollen die Bundesgebühren um fast 44 Prozent steigen.

Erhöhung der Bundesgebühren
Grafik:  Geplante Erhöhung der Bundesgebühren

Budgetsanierung auf Kosten der Bevölkerung

Die Blau-Schwarzen Verhandler:innen argumentieren, dass die Gebühren seit 2011 nicht an die Inflation angepasst wurden. Allerdings betraf das nicht alle Gebühren: Die Beantragung und Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft sowie der Einreise- und Aufenthaltstiteln wurden immer wieder teurer. 

Dabei hat die ÖVP im Nationalrats-Wahlkampf noch andere Bundesländer für Gebührenanpassungen kritisiert und sich selbst dafür loben lassen, auf eine Erhöhung zu verzichten.

„Die Menschen haben berechtigterweise kein Verständnis dafür, dass Dokumente automatisch teurer werden. Wir ziehen daher die Gebührenbremse. Amtswege müssen weiterhin leistbar sein. Das gewährleisten wir mit dieser Maßnahme“, sagte der damalige ÖVP-Finanzminister Magnus Brunner noch im Sommer 2024.

Nun plant die ÖVP in einer Koalition mit der FPÖ selbst die umfangreichste Gebührenerhöhung seit Jahren. Damit wollen FPÖ und ÖVP einen Teil des 18 Milliarden Euro großen Budgetlochs stopfen. Die Mehreinnahmen liegen aber nur bei rund 65 Millionen Euro. Das sind gerade einmal rund 0,4 Prozent der erforderlichen Einsparungen.

Neben einer Erhöhung der Gebühren ist auch geplant, die Klimaförderungen um 20 Prozent zu kürzen, zudem sollen Pensionist:innen höhere Krankenkassenbeiträge zahlen.

Weniger Geld für E-Mobilität, Öffis und Solarenergie: FPÖ/ÖVP streichen Klimaförderungen

Parlament Das Thema "Gebühren" im Parlament

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saloo
saloo
3. Februar 2025 09:07

warum regts sich da die Linke Seite auf Warum ! wo doch viele der Linke ja mit den Öffis fahren und es sie ja nur am Rande betreffen sollte .Die Autofahrer bezahlen jetzt schon das Budget zu einen Großteil da kommt es uns auf die paar net sch nicht an ,wir können es uns Leisten weil wir alle Regelmäßig Arbeiten gehen um den Staat zu erhalten, den die Linken ausrauben und das geld das sie nicht verdienen an Arbeitsscheue verschütten .Wir sind schon einen Große Gruppe die nicht mehr die Spö Wählt, obwohl wir keinen Bio-Österreicher sind. Wir sind alle die den Staat schätzen und alle die Arbeiten gehen schätzen den Staat und Zahlen unsere Steuern aber linke sind wir schon lange nicht mehr und alle die neu Kommen und Glaube sie können auf unsere Kosten leben nein Danke dann lieber Rechts Wählen

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Ein Leser
Ein Leser
2. Februar 2025 12:57

Bitte richtig rechnen: 65mio sind von 18mrd nicht 0,004%, sondern 0,4%. Zwar noch immer vernachlässigbar, aber dafür richtig 🙂

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Martin Niemöller (1892–1984) war ein bekannter evangelischer Pfarrer in Deutschland. Anfangs unterstützte er den Aufstieg der Nationalsozialisten – wandte sich dann aber entschieden gegen ihre Einmischung in die Kirche. Er gehörte zu den Mitbegründern der Bekennenden Kirche, die sich der Kontrolle durch die Nazis widersetzte. Dafür wurde er 1937 verhaftet und verbrachte die letzten Jahre des Dritten Reichs in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Dachau. Die Erfahrungen dieser Zeit prägten ihn tief: Niemöller setzte sich nach 1945 für das Eingeständnis der deutschen Kollektivschuld ein und trug zum Stuttgarter Schuldbekenntnis bei. Zitat: Als die Nazis die Sozialdemokraten holten habe ich geschwiegen - ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen - ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen - ich war ja kein Jude. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der für mich sprechen konnte. Martin Niemöller

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