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FPÖ macht Stimmung in der Bevölkerung gegen Menschenrechts-, Klimaschutz- und Gedenkvereine

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FPÖ macht Stimmung gegen NGOs (Foto: Parlamentsdirektion/eigene Montage)

FPÖ macht Stimmung gegen NGOs (Foto: Parlamentsdirektion/eigene Montage)

Sarah Hammerschmid Sarah Hammerschmid
in Dossier, Internationales, Korruption & U-Ausschuss, Rechtsextremismus
Lesezeit:12 Minuten
18. November 2025
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Egal ob Rotes Kreuz, Ärzte ohne Grenzen oder Frauenhäuser – für die FPÖ stehen Organisationen wie diese unter Generalverdacht einer angeblichen linken Weltverschwörung. Nach einer parlamentarischen Anfrage zu staatlichen Förderungen an bestimmte Organisationen legen die Freiheitlichen nun nach und beantragen einen Unter-Ausschuss im Parlament. Wir haben uns angeschaut, welche Strategie dahintersteckt.

Inhalt
1) FPÖ sieht in Vereinen und Hilfsorganisationen eine linke Weltverschwörung
2) Rechte Parteien in Europa attackieren anti-autoritäre NGOs
3) FPÖ stellt in parlamentarischer Anfrage Vereine wie Rotes Kreuz und Kinderkrebshilfe unter Generalverdacht
4) 77 % der ausgezahlten Gelder gehen nicht an NGOs, sondern an öffentliche Unis
5) FPÖ beantragt NGO-Ausschuss im Parlament
5.1) FPÖ pickt sich heraus, was nicht in ihr ideologisches Bild passt
6) Die Freiheitlichen kämpfen gegen Frauenrechte und Klimaschutz
7) FPÖ wirft Mauthausen-Komitee „politische Meinungsmache“ vor
8) Steirische Landesregierung macht es vor und reißt soziale Programme nieder
9) Politisch motivierte Kampagne statt Interesse an Transparenz

FPÖ sieht in Vereinen und Hilfsorganisationen eine linke Weltverschwörung

An einem Dienstagabend im Oktober lud die FPÖ im Parlamentsrestaurant zu einem Vortrag namens “Der NGO-Komplex – Wie die EU ihre eigene Zivilgesellschaft finanziert“ für Mitglieder der EU-Rechtsaußen-Fraktion “Patrioten für Europa”. Dort anwesend waren hauptsächlich FPÖ-Mandatare, FPÖ-Funktionäre und FPÖ-Mitarbeiter. Herbert Kickl bezeichnet NGOs als angebliche „Propagandainstrumente einer politischen Schattengesellschaft”, als „Teil der Macht für Umerziehungsprogramme und betreutes Denken“, als „Vertreter von Regenbogenkult und Klimaschutzreligion“ und als „Heuchler, die die Gesellschaft mit Moralin fluten“.

Den verschwörerischen Schreckensworten von Kickl folgt der ungarische Fidesz-EU-Mandatar Csaba Dömötör, der davon ausgeht, dass Ungarn von “liberal and left-wing NGOs” regiert wird. Ungarn – ein Staat, den ja Orbán selbst seit 15 Jahren regiert; der dort das Gesundheitssystem kaputtspart, schwarze Listen für Journalist:innen führt, die Wirtschaft lahmt; und der einen Staat führt, der laut Transparency Index seit drei Jahren in Folge das korrupteste EU-Land ist.

Rechte Parteien in Europa attackieren anti-autoritäre NGOs

NGOs werden schnell zur Zielscheibe für Hass und Hetze, sobald rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien in Regierungen sitzen. Diese sehen viele der NGOs als Gefahr für ihre autoritäre Politik. Denn Organisationen, die mitunter gegen autoritäre Strukturen kämpfen, bringen deren Macht ins Wanken. In Ungarn soll es bald eine “schwarze Liste” für unabhängige Medien und NGOs geben, die nicht ins ideologische Bild des rechtspopulistischen Ministerpräsidenten Orbán passen. Der slowakische Ministerpräsident Fico macht es ihm nach und fordert eine NGO-Registrierungspflicht. Die deutsche AfD-Parteichefin Weidel spricht davon, den “NGO-Sumpf auszutrocknen” und in Italien wird Ministerpräsidentin Meloni vorgeworfen, “Krieg gegen NGOs” zu betreiben und ein “Verbrechen an der Solidarität” zu begehen.

FPÖ stellt in parlamentarischer Anfrage Vereine wie Rotes Kreuz und Kinderkrebshilfe unter Generalverdacht

Nach ungarischem Vorbild geht nun auch die FPÖ massiv gegen alles, was ihrer Meinung nach wie eine “NGO” ausschaut, vor. In einer parlamentarischen Anfrage forderten blaue Abgeordnete vergangenen Juni alle Ministerien dazu auf, Förderungen an ausgewählte “NGOs” offenzulegen. Auf über 200 Seiten standen 2100 Fragen rund um Organisationen und deren Mitarbeiter:innen. Unter den abgefragten “NGOs” sind viele beliebte Vereine. Laut APA-Umfrage wird diesen Vereinen innerhalb der österreichischen Bevölkerung großes Vertrauen entgegengebracht: darunter Rotes Kreuz, Kinderkrebsforschung, Rote Nasen, Volkshilfe, Caritas und viele mehr.

 

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In der Anfrage vom FPÖ-Abgeordneten Michael Schnedlitz bezieht er sich auf eine Aussage des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz: “Manche Stimmen sehen in den Nichtregierungsorganisationen (NGOs) eine Schattenstruktur, die mit staatlichen Geldern indirekt Politik betreibt.” Damit reiht er sich in den verschwörerischen Sprachgebrauch jener Politiker:innen ein, die Angst vor Klimaschutz, Demokratieverteidigung und Menschenrechten haben. Auch Merz beantragte im Februar eine “Kleine Anfrage”, in der er staatliche Förderungen für Vereine wie die “Omas gegen Rechts” und die Investigativ-Plattform “CORRECTIV – Recherchen für die Gesellschaft” erfragen ließ. Für diese Anfrage wurde er stark kritisiert.

77 % der ausgezahlten Gelder gehen nicht an NGOs, sondern an öffentliche Unis

Insgesamt haben die Ministerien seit 2019 rund 4,3 Mrd. Euro an gemeinnützige Organisationen, Vereine und Institutionen ausgeschüttet. Fast 77 % (3,3 Mrd. Euro) davon gingen allerdings ausschließlich an öffentliche Universitäten – und nicht etwa an kleine zivilgesellschaftliche NGOs. Vereine im nicht-universitären Bereich bekamen mit rund einer Milliarde Euro den weit kleineren Teil. Was die Anfrage der FPÖ außerdem unprofessionell macht: Die Liste wurde aus der Jobplattform ngojobs.eu kopiert und wohl mit KI generiert.

Was ist eine NGO?
Die FPÖ wirft sämtliche Vereine und Hilfsorganisationen in einen Topf. Unter dem Begriff “NGO-Business” wertet sie damit unterschiedlichste Organisationen pauschal ab und stellt sie unter Generalverdacht – angefangen beim Roten Kreuz, über Caritas und Volkshilfe hin zu Beratungs- und Schutzzentren für Frauen.

Eine NGO (Non-Governmental-Organisation, Nichtregierungsorganisation) ist ein nicht-staatlicher, zivilgesellschaftlicher Akteur. Sie schafft sozialen Zusammenhalt, ist Dienstleister und arbeitet im Interesse der gesamten Gesellschaft. In den 1980er-Jahren entstanden NGOs als politisch unabhängige Akteure, die Menschen eine direkte Beteiligung und Mitgestaltung der Gesellschaft ermöglichen, ohne direkt einer Partei anzugehören. NGOs sind also private Organisationen, die sich für Gerechtigkeit, Umweltschutz und den Schutz von hilfsbedürftigen Menschen einsetzen.

FPÖ beantragt NGO-Ausschuss im Parlament

Dennoch ist die FPÖ nach der Beantwortung der parlamentarischen Anfrage besorgt, dass “Missbrauch, Freunderlwirtschaft und Verschwendung nicht ausgeschlossen werden können.” Also legt sie Ende September mit einer weiteren Aktion nach: Sie beantragt einen Ausschuss, genau genommen einen Ständigen Unterausschuss des Rechnungshofausschusses, bei dem sämtliche Zahlungen an Stiftungen, Vereine, gemeinnützige GmbHs durch Bundesministerien offengelegt werden sollen. “Ständig” heißt, dass der Ausschuss permanent besteht und regelmäßige, spezialisierte Aufgaben übernimmt. Abgefragt wird der Zeitraum zwischen 2019 und 2025, also die vergangene und aktuelle Gesetzgebungsperiode. Nach den geplanten zwölf Sitzungen soll bis spätestens 22. April der Abschlussbericht vorliegen.

Der Fahrplan für die von der FPÖ verlangte Prüfung von NGO-Förderungen steht: Der Rechnungshof-Unterausschuss tritt noch heute nach der Plenarsitzung des #OeNR zusammen. Bis 22. April 2026 soll es einen Abschlussbericht geben. ➡️ Alle Details: https://parl.at/gCv-

— Parlament Österreich (@parlament.gv.at) 16. Oktober 2025 um 13:27

FPÖ pickt sich heraus, was nicht in ihr ideologisches Bild passt

Die FPÖ begründet den Ausschuss damit, Transparenz über sämtliche Förderungen an Vereine und Hilfsorganisationen bekommen zu wollen. Das klingt zunächst legitim, wird aber schnell unglaubwürdig, wenn man genauer hinschaut. Denn die Freiheitlichen unterscheiden in “gute” und “böse” NGOs –Sportvereine und Feuerwehr zählen zu den guten. Aber Vereine und Hilfsorganisationen, die sich für die Rechte von Frauen und Gewaltprävention sowie für Umweltschutz und Menschenrechte einsetzen, sind der FPÖ ein Dorn im Auge.

Denn das, was die FPÖ macht, ist, sich einzelne Sätze und Veranstaltungen aus den Vereinsbeschreibungen herauszupicken, die nicht in ihr ideologisches Bild passen. Unter dem Vorwand der Transparenz und der Frage, was diese Förderungen “dem Steuerzahler bringen”, gehen sie auf Angriff: Gegen Frauenberatungsstellen, Diversität, Umweltschutz, Gedenk- und Menschenrechtsvereine. Und das völlig unverhältnismäßig.

Denn dass drei Viertel der Förderungen an öffentliche Universitäten gehen, wird weder in der Pressekonferenz zum “NGO-Business”, noch auf der FPÖ-eigenen Transparenz-Website “NGO-Kontrolle” erwähnt. Die angekündigten umfassenden Listen der Förderungen sind dort nämlich nicht zu finden, sondern lediglich ein Anmeldefenster für einen Newsletter mit einer FPÖ-eigenen Auswahl. Dass da Förderungen an das Rote Kreuz oder an die St. Anna Kinderkrebsforschung erwähnt würden, ist stark anzuzweifeln.

Nicht nur die FPÖ, auch Parteien der sog. „Mitte“ und das eine oder andere Medium haben NGOs als neues Feindbild entdeckt. Wir von Amnesty sind das mittlerweile gewohnt und haben nur eine Antwort: Wir machen unbeirrt weiter.

[image or embed]

— ShouraHashemi (@shourahashemi.bsky.social) 6. September 2025 um 19:38

Die Freiheitlichen kämpfen gegen Frauenrechte und Klimaschutz

Parallel zum Ausschuss stellt die FPÖ laufend extra parlamentarische Anfragen zu ausgewählten Organisationen. Darunter ist etwa die Frauenberatung Frauentreffpunkt in Salzburg. Diese unterstützt Frauen “bei der Lösung sozialer, psychischer, rechtlicher und ökonomischer Probleme”. Der Verein Kassandra* mit Beratungsstellen in Mödling und Schwechat ist für Frauen da, die von Gewalt betroffen sind. Dort bekommen sie psychosoziale Betreuung und Übergangswohnungen. Auch diesen Verein attackiert die FPÖ und bezeichnet ein Frauenschutzzentrum als “Organisation mit starker ideologischer Prägung”.

Nachdem es für die FPÖ keinen Klimawandel gibt oder sie ihn immer noch herunterspielt, passen globale und nationale Klimavereine nicht in die eigene Weltanschauung. Dem Klimabündnis Österreich, das sich für globalen Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften einsetzt, wird deshalb eine zusätzliche parlamentarische Anfrage gewidmet. Bildungsprojekte des Vereins Global 2000 werden als Konfrontation mit “ideologischen Umweltprojekten” interpretiert. Die FPÖ stört es außerdem, dass die ÖGUT (Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik) einen Schwerpunkt namens “Gender & Diversität” aufweist.

FPÖ wirft Mauthausen-Komitee „politische Meinungsmache“ vor

Die FPÖ fragt im Parlament neben Menschenrechts- und Frauenorganisationen auch Organisationen ab, die sich für die mahnende Erinnerung an die Verbrechen der Nazis einsetzen. Das Mauthausen Komitee ist für die FPÖ auch eine der “bösen NGOs”. Im Titel der Anfrage nach staatlichen Förderungen bezichtigt sie diesen der “politischen Meinungsmache”. Das Mauthausen Komitee macht unter anderem auf rechtsextreme Aktivitäten von FPÖ-Politiker:innen aufmerksam.

Parlamentarische Anfrage zum Mauthausen Komitee Österreich (Screenshot 17.11.2025)
Parlamentarische Anfrage der FPÖ zu Förderungen an das Mauthausen Komitee Österreich (Screenshot 17.11.2025)

Auch gegen den Gedenkverein “Drustvo/Verein Persman” und den slowenischen Studierendenverein „Klub slovenskih studentk*studentov na Dunaju – Klub slowenischer Student*innen in Wien“ stellt der jüngste Abgeordnete des Parlaments gleich mehrere Anfragen. Er äußert darin die Sorge, dass „linksextreme Netzwerke in Österreich eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ sind. Er bezieht sich dabei auf eine Razzia am Gedenkort Persmanhof im Juli 2025. Das Innenministerium stellte mittlerweile fest, dass der große Polizeieinsatz rechtswidrig, unverhältnismäßig und in mehrfacher Hinsicht zweifelhaft war. Der Einsatz kostete knapp 15.000 Euro.

Steirische Landesregierung macht es vor und reißt soziale Programme nieder

Was mit verbalen Angriffen gegen wichtige zivilgesellschaftliche Vereine und Hilfsorganisationen beginnt, endet oft bei dramatischen Kürzungen. In der Steiermark sieht man momentan, wie sich Angriffe gegen Sozial- und Kulturvereine auswirken können. Denn seitdem der FPÖ-Soziallandesrat Hannes Amesbauer diversen Kultur- und Sozialvereinen das Geld entzieht, sind diese existenziell bedroht.

Mehrere soziale Projekte verlieren Förderungen, darunter die Gewaltpräventionsprogramme Divan und CariM der Caritas. Beide Vereine beraten Frauen, die von Gewalt und Zwangsehe betroffen sind, sowie Burschen und Männer im Kontext „Gewalt in der Ehe“. Auch die Caritas-Schule für Sozialbetreuungsberufe, die seit über 75 Jahren Fachkräfte in der Behinderten-, Familien- und Altenhilfe ausbildet, erhält keine Unterstützung mehr. Caritas-Direktorin Nora Tödtling-Musenbichler kritisiert die Entscheidung: Die Einsparungen von 2,5 Millionen Euro stünden in keinem Verhältnis zu den gravierenden sozialen Folgen. Die Oppositionsparteien solidarisieren sich mit den Vereinen. Zahlreiche Grazer:innen gingen auf die Straße und sprachen sich für sozialen Zusammenhalt und gegen Kürzungen im Sozialbereich aus.

 

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Politisch motivierte Kampagne statt Interesse an Transparenz

Michael Meyer, Leiter des Instituts für Nonprofit Management und Governance an der Wirtschaftsuni Wien, sagt laut Nachrichtenmagazin profil, dass es hier nicht um allgemeine Transparenz, sondern um eine ideologische Kampagne geht:

“Der Generalangriff der FPÖ auf alle NGOs ist nicht nachvollziehbar. Dass die Freiheitlichen von der Caritas bis zur Blasmusikkapelle jede NGO abfragen, zeigt, dass sie sich gar nicht für die konkrete Arbeit oder die genauen Förderungen von NGOs interessieren. Sie wollen aus politisch-strategischen Gründen ein Feindbild schaffen”.

Meyer sagt außerdem, dass die Vereine, gegen die Kickl hauptsächlich wettert, gerade diejenigen sind, die selten öffentliche Gelder erhalten. Also inklusive, feministische, Menschenrechts- und Umweltschutzorganisationen.

Schon seit Jahren sagen rechtspopulistische bis -extreme Politiker:innen diversen NGOs den Kampf an. Die teils absurden Vorwürfe kommen tief aus der verschwörungsideologischen Szene. Ein bekanntes Beispiel ist die Verschwörung gegen den in Budapest geborenen US-amerikanischen Milliardär George Soros. Er selbst spendet einen großen Teil seines Privatvermögens an Organisationen, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Angeführt von Viktor Orbán hat sich eine internationale Verschwörung von Rechtsextremen formiert. Sie behaupten, Soros würde mit seiner NGO Open Society Foundations (OSF) einen “großen Bevölkerungsaustausch” steuern.

Von den USA über Deutschland und Ungarn bis nach Österreich: Rechte Politiker:innen diffamieren Bildungs- und Erziehungsarbeit als ideologische Umerziehung; sie sehen Gewaltschutzprogramme für Frauen als Angriffe auf eine männerdominierte Welt; sie bezeichnen Umweltschutz als Hysterie; sie sehen in Gedenkvereinen und -veranstaltungen politische Meinungsmache und sie werten alle Menschenrechts-Organisationen ab, weil sich diese für die Rechte von Minderheiten und armen Menschen einsetzen.

Rechte Politiker, Fundamentalisten und Milliardäre organisieren einen internationalen Kampf gegen Frauenrechte

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5 Comments
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Stefan Hopfer
Stefan Hopfer
25. März 2026 20:13

Ja Hallo!
… aber einfach so zu glauben, dass alles eitel Wonne ist, weil NGO/NPO draufsteht ist schon auch „seltsam“, alleine wenn ich an die letzten paar Skandale in dem Bereich denke. Nur die alleine schlagen lt. Rechnungshof (nicht lt. FPÖ!) mit mind. 100 Mio. zu Buche.
Ich meine, es ist also ganz normal, Rechenschaft darüber abzuilgen, was mit unserem Geld passiert.
(welche Skandale ich meine:…

  • Kindergarten-Skandal Minibambini (Träger: Verein Minibambini)
  • Kontext: Schwerer Subventionsbetrug – Fördergelder flossen in Luxusautos und Immobilien. Es folgten Razzien und Anklagen.
  • Jahr: ab 2021
  • Schadenssumme / Volumen: Bis zu 15 Mio. Euro (direkter Steuergeldschaden).
  • Kindergarten-Skandal Alt-Wien (Träger: Verein Alt-Wien)
  • Kontext: Intransparente Mittelverwendung und Missbrauch von Fördergeldern im Kindergartenbetrieb. Führte zu massiven Rückforderungen der Stadt Wien und letztlich zur Insolvenz.
  • Jahr: 2016
  • Schadenssumme / Volumen: Mehrere Mio. Euro (direkter Steuergeldschaden).
  • Überförderung NPO-Fonds (Träger: Diverse NPOs & Sportverbände)
  • Kontext: Mangelhafte und zu großzügige Corona-Förderkriterien führten zu massiver, aber rechtlich legaler Überförderung ohne tatsächliche Existenznot.
  • Jahr: 2020–2023
  • Schadenssumme / Volumen: Dreistellige Mio.-Beträge (systemische Überförderung aus einem ca. 800 Mio. Euro fassenden Gesamttopf).
  • Freihändige Vergaben Rotes Kreuz (Träger: Rotes Kreuz)
  • Kontext: Das Gesundheitsministerium vergab lukrative Corona-Aufträge (z. B. Stopp-Corona-App) de facto ohne Ausschreibung. Der Rechnungshof rügte den fehlenden Wettbewerb scharf.
  • Jahr: 2020–2021
  • Schadenssumme / Volumen: Zweistellige Mio.-Beträge (Auftragsvolumen; der exakte Steuerschaden durch den fehlenden Wettbewerb ist unklar).
  • NGO-Spenden-Prozess Chorherr (Träger: NGO „s2arch“)
  • Kontext: Verdacht der Korruptionsstaatsanwaltschaft auf Bestechung: Immobilien-Investoren spendeten an die NGO eines Wiener Politikers, während dieser Einfluss auf Flächenwidmungen hatte. Endete gerichtlich mit Freisprüchen.
  • Jahr: 2019–2024
  • Schadenssumme / Volumen: Mehrere Mio. Euro (reines Spendenvolumen, kein direktes Steuergeld).
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Fred
Fred
15. Dezember 2025 21:25

Wie krank sind bloß die F-er und wie unfassbar ist es, dass Frauen diese misogyne Partei wählen!

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aramo
aramo
24. November 2025 13:23

die hier angesprochenen verein sind nicht alle gemeint aber zum bsp die Wocken Klima und Willkommensklatscher

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Fred
Fred
Reply to  aramo
15. Dezember 2025 21:27

Bist wohl 2015 steckengeblieben, Bub. Du verwendest Worte die nicht gibt, Grammatik ? keiner versteht dich.

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josef
josef
20. November 2025 08:46

Kikl sitzt zu viel am Fernseher !

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  • Ich glaube, dass KI viele Arbeitsplätze gefährdet. 9%, 26 Stimmen
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  • Nutze ich für die Arbeit. 7%, 20 Stimmen
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Stimmen insgesamt: 280
Wähler: 79
17. August 2026
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  • Burschenschaften Montanuniversität Leoben (Bildquellen: Presse-Service.net/ Netzwerk freier Foto- und Videojournalist:innen/ Aciarium/Wikipedia/CC BY-SA 4.0; Chris72/Wikipedia/gemeinfrei; KI-Montage)
    Schlagende Burschenschaften prägen Leobener Universität mehr als anderswo
  • Wassermangel in österreich
    Dürre in Österreich: Wo Wasser knapp wird und wer am meisten verbraucht
  • Sachsen-Anhalt, AfD
    „Die AfD hat die Menschen zurück an die Wahlurne gebracht“, Politikwissenschaftler Reiche zur Wahl in Sachsen-Anhalt
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Kowall
  • Beim Strom passiert die Energiewende schon: Die EU und China sind beim Erneuerbaren-Ausbau Vorreiter
Klassenkampf von oben
  • Politik für Reiche im Klassenzimmer: Die Agenda Austria hat den Wirtschafts-Unterricht unserer Kinder im Visier

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Die Country- und Pop-Ikone Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Neben ihrer Karriere als Sängerin ist sie auch für ihr soziales Engagement bekannt: Mit der Imagination Library hat sie ein weltweites Leseprojekt gegründet, das Kindern kostenlos Bücher zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützte sie Bildungs- und Hilfsprojekte über die Dollywood Foundation und spendete Millionenbeträge in die medizinische Forschung. Ihrem 1980 verfassten Song „9 to 5“ – einem sozialkritischen Kommentar auf Arbeitswelt und Ungleichheit - entstammt dieses Zitat: “It’s a rich man’s game no matter what they call it, and you spend your life putting money in his wallet.” Zitat: Es ist ein Spiel der Reichen und egal wie sie es nennen, du verbringst dein Leben damit, Geld in ihre Taschen zu stecken. Dolly Parton
Die Country- und Pop-Ikone Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Neben ihrer Karriere als Sängerin ist sie auch für ihr soziales Engagement bekannt: Mit der Imagination Library hat sie ein weltweites Leseprojekt gegründet, das Kindern kostenlos Bücher zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützte sie Bildungs- und Hilfsprojekte über die Dollywood Foundation und spendete Millionenbeträge in die medizinische Forschung. Ihrem 1980 verfassten Song „9 to 5“ – einem sozialkritischen Kommentar auf Arbeitswelt und Ungleichheit - entstammt dieses Zitat: “It’s a rich man’s game no matter what they call it, and you spend your life putting money in his wallet.” Zitat: Es ist ein Spiel der Reichen und egal wie sie es nennen, du verbringst dein Leben damit, Geld in ihre Taschen zu stecken. Dolly Parton

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  • Ich mache mir Sorgen um Datenschutz und Überwachung. 16%, 46 Stimmen
    46 Stimmen 16%
    46 Stimmen - 16% aller Stimmen
  • KI sollte stärker gesetzlich reguliert werden. 16%, 46 Stimmen
    46 Stimmen 16%
    46 Stimmen - 16% aller Stimmen
  • Halte ich für gefährlich. 15%, 41 Stimme
    41 Stimme 15%
    41 Stimme - 15% aller Stimmen
  • Halte ich für nützlich. 11%, 32 Stimmen
    32 Stimmen 11%
    32 Stimmen - 11% aller Stimmen
  • Nutze ich privat. 11%, 31 Stimme
    31 Stimme 11%
    31 Stimme - 11% aller Stimmen
  • Ich vertraue den Ergebnissen von KI nicht. 10%, 29 Stimmen
    29 Stimmen 10%
    29 Stimmen - 10% aller Stimmen
  • Ich glaube, dass KI viele Arbeitsplätze gefährdet. 9%, 26 Stimmen
    26 Stimmen 9%
    26 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Nutze ich für die Arbeit. 7%, 20 Stimmen
    20 Stimmen 7%
    20 Stimmen - 7% aller Stimmen
  • Vermeide ich absolut. 3%, 9 Stimmen
    9 Stimmen 3%
    9 Stimmen - 3% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 280
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Die Country- und Pop-Ikone Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Neben ihrer Karriere als Sängerin ist sie auch für ihr soziales Engagement bekannt: Mit der Imagination Library hat sie ein weltweites Leseprojekt gegründet, das Kindern kostenlos Bücher zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützte sie Bildungs- und Hilfsprojekte über die Dollywood Foundation und spendete Millionenbeträge in die medizinische Forschung. Ihrem 1980 verfassten Song „9 to 5“ – einem sozialkritischen Kommentar auf Arbeitswelt und Ungleichheit - entstammt dieses Zitat: “It’s a rich man’s game no matter what they call it, and you spend your life putting money in his wallet.” Zitat: Es ist ein Spiel der Reichen und egal wie sie es nennen, du verbringst dein Leben damit, Geld in ihre Taschen zu stecken. Dolly Parton

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FPÖ

Die FPÖ gibt sich gerne als „soziale Heimatpartei“. Egal ob unter Jörg Haider, Heinz-Christian Strache oder jetzt Herbert Kickl. Sie tut so, als ob sie die Partei der “kleinen Leute” wäre. Doch egal, ob in Opposition oder Regierung: Die FPÖ vertritt gemeinsam mit der ÖVP Konzerne und Österreichs Reichste. Hier der Beweis!

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Herbert Kickl

Herbert Kickl ist ein rechtsextremer Politiker und seit 2021 Parteichef der FPÖ. Von 2017 bis 2019 war er Innenminister unter Sebastian Kurz. Als einziger Minister der Nachkriegsgeschichte Österreichs wurde er aus seinem Amt in Folge des Ibiza-Skandals entlassen. Kickl ist wiederholt durch rassistische und antisemitische Aussagen in Kritik geraten und ist in mehrere Korruptions-Skandale verwickelt.

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EU-Länder

Momentan gibt es in der EU 27 Mitgliedstaaten. EU-Länder sind: Belgien, Bulgarien, Rumänien, Tschechische Republik, Dänemark, Deutschland, Estland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Irland, Italien, Zypern, Lettland, Litauen, Luxemburg, Ungarn, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Slowenien, Slowakei, Finnland, Kroatien und Schweden. Großbritannien trat mit 31. Januar 2020 offiziell aus der EU aus. Das Thema "EU-Mitgliedsstaaten" im Parlament

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Volkshilfe

Die Volkshilfe ist eine gemeinnützige, überparteiliche und überkonfessionelle Wohlfahrtsorganisation. Als soziale Dienstleisterin unterstützt sie Menschen in Notlagen. Als soziale Bewegung erhebt sie die Stimme für Benachteiligte. Die Volkshilfe bringt Expert:innenwissen ein und nimmt aktiv an der gesellschaftlichen Entwicklung teil.

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Rechnungshofausschuss

Eine besondere Aufgabe im Bereich der Kontrolle der Vollziehung kommt dem Rechnungshofausschuss zu. Dieser hat unter Beiziehung von Auskunftspersonen, der zuständigen Mitglieder der Bundesregierung und dem Präsidenten des Rechnungshofes die Berichte des Rechnungshofes (Tätigkeitsberichte und Einzelberichte) zu diskutieren. Der Rechnungshofausschuss bildet daher die parlamentarische Tribüne für die Prüftätigkeit des Rechnungshofes und nimmt die politischen Bewertungen der Prüfergebnisse vor. Der Rechnungshofausschuss kann die Anhörung der Auskunftspersonen öffentlich abhalten, wobei jedoch Ton- und Bildaufnahmen unzulässig sind. Die Berichte des Rechnungshofausschusses werden dem Plenum zugeleitet und dort ebenfalls debattiert. Der Rechnungshofausschuss hat einen Ständigen Unterausschuss zu wählen, welchem mindestens ein Mitglied jeder im Hauptausschuss vertretenen Partei angehören muss. Dieser Ständige Unterausschuss hat ebenfalls eine besonders sensible Aufgabe. Auf Grund eines Verlangens von einem

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Menschenrechte

Menschenrechte sind Rechte, die jedem Mensch zustehen – aus dem alleinigen Grund, dass er oder sie ein Mensch ist. Menschenrechte gelten für jeden Menschen (Gleichheitsaspekt) und gelten überall auf der Welt. Es dürfen keine Unterschiede nach Hautfarbe, Geschlecht, Religion, Herkunft, politischer Überzeugung oder aus anderen Gründen gemacht werden. Alle Menschen haben die gleichen Rechte – die Menschenrechte sind daher Gleichheitsrechte und erlauben keine Diskriminierung. Sie werden auch als angeboren, unverletzlich, unveräußerlich und unabhängig von der Staatsangehörigkeit bezeichnet. Der Tag der Menschenrechte wird am 10. Dezember gefeiert. Es ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.

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Feminismus

Darfst du wählen? Kannst du selbst entscheiden, mit wem du zusammen bist und wie dein Partner mit dir umgeht? Hast du einen Beruf und kannst du mit deinem Geld machen, was du willst? Dann bedanke dich bei einer Feministin. Denn lange Zeit waren die normalsten Dinge unseres Lebens den Männern vorbehalten. Feministinnen haben im Laufe der Zeit viele Rechte für Frauen erkämpft. Doch trotz all der Jahre harter Arbeit, verdienen Frauen auch heute noch weniger als Männer, werden oft auf ihr Aussehen reduziert und bekommen die Haus- und Erziehungsarbeit aufgehalst. Wir erklären: Was ist Feminismus eigentlich? Was will er? Und was haben Männer davon?

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Demokratie

Demokratie bedeutet „Volksherrschaft“. In modernen Demokratien entscheidet die Bevölkerung meist nicht über jede Frage selbst, sondern wählt Vertreterinnen und Vertreter. Diese treffen politische Entscheidungen im Parlament oder in der Regierung. Wichtig sind freie und faire Wahlen, Grundrechte, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und der Schutz von Minderheiten. Auch Mehrheiten müssen sich an die Verfassung halten. In Österreich dürfen österreichische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ab 16 Jahren bei Nationalratswahlen wählen. Bei Wahlen entscheiden sie, welche Parteien und Personen sie im Parlament vertreten sollen. Das nennt man repräsentative Demokratie. Zu einer Demokratie gehört auch Meinungsfreiheit. Menschen dürfen ihre Meinung äußern und die Regierung kritisieren. Die Meinungsfreiheit hat aber Grenzen, zum Beispiel wenn jemand andere bedroht, gegen Gruppen hetzt oder nationalsozialistische Verbrechen leugnet oder verharmlost. In einer

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