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Passwort „heilheil“: NS-Anspielung von FPÖ-Klubobmann Gudenus

Passwort „heilheil“: NS-Anspielung von FPÖ-Klubobmann Gudenus

www.thoughtcatalog.com

Isabel Frey Isabel Frey
in Rechtsextremismus
Lesezeit:2 Minuten
13. Mai 2019
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Klubobmann Johann Gudenus soll auf Facebook „heilheil“ als Passwort verwendet haben. Das dubiose Passwort war schon  im Jahr 2016 öffentlich geworden; die FPÖ hatte die Vorwürfe dementiert. Infolge des aktuellen Datenlecks behauptet Gudenus nun, sein Passwort sei immer „seilseil“ gewesen. Doch Facebook meldet beim versuchten Login, dass es sich bei „heilheil“ um ein zuletzt verwendetes Passwort handelt. 

Es ist nicht das erste Mal, dass Johann Gudenus wegen seines Online-Passwortes unter Beschuss gerät. Im Zuge eines massiven Datenlecks österreichischer Politiker wurde auch das Passwort des FPÖ-Klubobmanns bekannt: „seilseil“. Auffallend dabei ist die Ähnlichkeit mit dem 2016 benutzten Passwort „heilheil“. Damals hatten Reddit-Nutzer Gudenus‘ Passwort herausgefunden und darauf aufmerksam gemacht. Gudenus hatte den Vorwurf dementiert und behauptet, sein Account sei gehackt worden.

Allerdings lässt sich seine Aussage durch einen einfachen Login Versuch auf Facebook entkräften: Versucht man sich unter der offiziellen Mailadresse johann.gudenus@fpoe.at mit „heilheil“ einzuloggen, erscheint die Meldung: Du hast ein altes Passwort eingegeben. Twitter-Nutzer Christian K. machte darauf vor ein paar Tagen aufmerksam.

gudenus heilheil passwort

Kontrast.at hat es ebenfalls versucht:  Beim Versuch uns mit derselben Email-Adresse mit „heilheil“ einzuloggen, erhielten wir die gleiche Meldung. Facebooks automatisierter Hinweis lässt also darauf schließen, dass der FPÖ-Klubobmann tatsächlich „heilheil“ als Passwort verwendet hat.

Bis heute dementiert Gudenus den Vorwurf; allerdings bestätigte er in Folge des aktuellen Datenlecks das Passwort „seilseil“. Im Gespräch mit der Online-Recherche-Platform Addendum behauptet er, sein Passwort sei immer „seilseil“ gewesen.

gudenus heilheil passwort

Damit hat sich Gudenus allerdings ins eigene Knie geschossen: Denn auch, wenn sich „seilseil“ und „heilheil“ sprachlich ähneln – als Computercode sind sie nicht so leicht zu verwechseln.

gudenus heilheil passwort

Viel naheliegender ist es, dass Gudenus nach dem ersten Leak sein Passwort einfach variiert hat. Über den Symbolismus der Initialen – von „HH“ zu „SS“ – lässt sich nur spekulieren. Eine Anspielung auf den Bergsteigergruß „Berg Heil“ ist allerdings doch eher unwahrscheinlich.

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rudi
rudi
5. Mai 2020 10:15

Es gibt doch VERFASSUNGSGESETZE gegen solche Aussagen!!
Wann werden diese Angewendet?
Warum macht KEINER eine Anzeige, bei den verschiedenen GERICHTEN??
Oder traut sich keiner, das zu machen?
Ach Ja, man braucht dazu einen RA. Hat die Partei keinen, der das machen könnte??

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Michael Niavarani ist ein österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Autor. Er ist bekannt für seine humorvollen Bühnenprogramme, Theaterstücke und Fernsehauftritte. Außerdem gründete er das Globe Wien, ein eigenes Theater, und prägt damit die heimische Kulturszene. Er gehört zu den lauten Stimmen aus der Kultur, wenn es darum geht, soziale Missstände zu kritisieren. Zitat: Die wichtigste Botschaft aus der Krise ist, dass der Markt nichts regelt. Also der würde das schon regeln, aber mit sehr vielen Toten. Der Markt ist nicht für die Menschen da. Er ist eigentlich für nix. Außer für große Investoren und Konzerne. Michael Niavarani
Michael Niavarani ist ein österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Autor. Er ist bekannt für seine humorvollen Bühnenprogramme, Theaterstücke und Fernsehauftritte. Außerdem gründete er das Globe Wien, ein eigenes Theater, und prägt damit die heimische Kulturszene. Er gehört zu den lauten Stimmen aus der Kultur, wenn es darum geht, soziale Missstände zu kritisieren. Zitat: Die wichtigste Botschaft aus der Krise ist, dass der Markt nichts regelt. Also der würde das schon regeln, aber mit sehr vielen Toten. Der Markt ist nicht für die Menschen da. Er ist eigentlich für nix. Außer für große Investoren und Konzerne. Michael Niavarani

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