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Aufregung im Untersuchungsausschuss: Wo sind die SMS zwischen Kurz und Strache?

Einfach erklärt: Was man über die Geheimpapiere von Kurz, Strache und Kogler wissen muss

Foto: BKA Andy Wenzel

Donauspital

Alina Bachmayr-Heyda Alina Bachmayr-Heyda
in Ibiza-U-Ausschuss, Nachrichten
Lesezeit:2 Minuten
4. Juni 2020
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Die Ermittlungsbehörden stellten das Mobiltelefon von HC Strache sicher. Alle Behörden sind verpflichtet, alle relevanten Daten binnen zwei Wochen an den Untersuchungsausschuss zu melden und – sofern rechtlich nichts dagegen spricht – auch zu übermitteln. Tausende Nachrichten wurden auf Straches Handy sichergestellt. Aber kein einziges SMS zwischen Strache und Bundeskanzler Sebastian Kurz ist unter den Akten im Ibiza-Ausschuss. Obwohl Strache bestätigt: Es gab Nachrichten zwischen den beiden.

Natürlich hat HC Strache Textnachrichten via WhatsApp oder SMS mit Sebastian Kurz ausgetauscht, sagt er im Ibiza-Untersuchungsausschuss. Der ehemalige FPÖ-Chef war nach Falter-Chefredakteur Florian der zweite Zeuge am ersten Tag.

In diesen SMS ging es um strittige inhaltliche Fragen zwischen ÖVP und FPÖ. Vor allem dann, wenn die ÖVP „auf der Bremse stand“, so Strache.

Ansprechpartner waren für Strache „alle Partner“ in der Regierung. Hauptansprechpartner sei „natürlich der Bundeskanzler“ gewesen; im Sinne der guten Zusammenarbeit „auf Augenhöhe“ hat man sich aber mit allen ausgetauscht. Warum keine Nachrichten zwischen Kurz und ihm unter den Akten sind, weiß auch Strache nicht.

„Innenminister Nehammer sitzt nicht nur auf dem Ibiza-Video, sondern auch auf allen SMS zwischen Strache und Kurz. Strache bestätigt unter Wahrheitspflicht, dass es viele gibt“, twittert der SPÖ-Abgeordnete Jan Krainer aus dem Ausschuss.

Jan Krainer kündigte ein Verlangen gemeinsam mit den Neos an, dass sämtliche SMS und Chat-Verläufe von den Handys von Strache und dem ehemaligen Finanzminister Löger (ÖVP) vollständig dem U-Ausschuss vorgelegt werden müssen, wenn sie abstrakt für den Untersuchungsausschuss relevant sind.

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martin
martin
18. September 2020 14:14

Na, diese SMS zwieschen Kurz und Strache wurden doch geschreddert!!
Aber, irgent jemand hat sicher eine Kopie von diesen Aufzeichnungen!!

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Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka

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Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka

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