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Positives im Budget 2027-2028: Wo die Regierung spart, investiert & Härtefälle auffängt

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Regierung erklärt Doppelbudget 2027-28 auf Pressekonferenz (Foto: BKA/Christopher Dunnker)

Regierung erklärt Doppelbudget 2027-28 auf Pressekonferenz (Foto: BKA/Christopher Dunnker)

Kathrin Glösel Kathrin Glösel
in Erklärt, Wirtschaft und Finanzen
Lesezeit:7 Minuten
11. Juni 2026
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Österreich muss sparen: Die Staatsschulden liegen bei über 80 Prozent der Wirtschaftsleistung. Mit dem neuen Doppelbudget will die Regierung sparen, gleichzeitig aber Härtefälle abfedern. Geplant sind höhere Steuern für Banken und große Unternehmen, gleichzeitig aber auch mehr Geld für Pflege, Bildung und Kindergärten. Hier ein Überblick der progressiven Schlagseite des Budgets für die nächsten zwei Jahre.

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Weltwirtschaftslage erschwert die Ausgangssituation für das Budget für 2027/28
Banken, Unternehmen und Besserverdienende tragen mehr als die Hälfte bei
Progressive Maßnahmen auf der Einnahmenseite
Höhere Körperschaftsteuer für Unternehmen
Banken müssen beitragen: Bankenabgabe bleibt
Immo-Ertragssteuer steigt
Besserverdienende zahlen mehr in die Sozialversicherung ein
Gewinnfreibetrag bei Wertpapieren wird gestrichen
Neue Maßnahmen gegen Betrug
Höhere Steuer auf harten Alkohol
Klimaschutz: Abbau klimaschädlicher Subventionen
Progressive Maßnahmen bei Investitionen
200 Millionen Euro für die Pflege
210 Millionen Euro für Kindergärten und Schulen
Unterstützungsfonds für Alleinerziehende
Für Studierende: Höhere Studienbeihilfe, günstigeres Essen, mehr Wohnheimförderung
Lehre mit Matura wird ausgebaut
Mehr Geld für tägliche Bewegung
Frauenbudget auf Rekordhöhe
Gegen Kinderarmut: 125 Millionen für gratis Ferienbetreuung, Lernunterstützung und Beratung
Ältere, Jugendliche & Frauen: 270 Millionen Euro für Arbeitsmarktmarktförderungen
„Zwischenparken beim AMS“ wird eingeschränkt

Österreichs Staatsverschuldung und Neuverschuldung liegen derzeit über den EU-Vorgaben. Vor allem die Koalition aus ÖVP und Grünen (2020–2025) ließ das Defizit stark ansteigen. Konkret hinterließ die ÖVP-Grünen-Regierung ein Minus von 23 Milliarden Euro.

Deshalb läuft gegen Österreich seit Juli 2025 nun ein sogenanntes EU-Defizitverfahren. Die Staatsschulden liegen mittlerweile bei über 80 Prozent der Wirtschaftsleistung – 2019 (vor Schwarz-Grün) waren es noch 71 Prozent.

Nach den Maastricht-Regeln wären maximal 60 Prozent Staatsschulden und 3 Prozent Neuverschuldung erlaubt. Das Defizitverfahren soll helfen, die Schulden schrittweise abzubauen. Passiert das nicht, müssten künftig Milliardensummen für Zinszahlungen ausgegeben werden. Das würde den Spielraum für wichtige Investitionen zusätzlich einschränken.

Weltwirtschaftslage erschwert die Ausgangssituation für das Budget für 2027/28

Gleichzeitig verschärfen die aktuellen geopolitischen Entwicklungen die wirtschaftliche Lage. Nachdem die Inflation am Jahresanfang mit rund 2 Prozent relativ niedrig war, ist die Teuerung durch den Iran-Krieg wieder deutlich gestiegen. Vor allem der weltweit höhere Ölpreis treibt die Inflation an.

Mit dem sogenannten Doppelbudget – also dem Budget für die kommenden zwei Jahre – versucht die Bundesregierung nun, die Sparvorgaben einzuhalten, soziale Härten zu vermeiden und trotzdem weiter in wichtige Zukunftsbereiche zu investieren. Ziel ist es, die jährliche Neuverschuldung bis 2028 auf das EU-Ziel von maximal 3 Prozent zu senken und damit aus dem EU-Defizitverfahren herauszukommen.

Banken, Unternehmen und Besserverdienende tragen mehr als die Hälfte bei

Insgesamt tragen Unternehmen und Banken laut Regierung 42 Prozent zur Budgetsanierung bei. Weitere 12 Prozent kommen von Besserverdienenden. Damit leisten Banken, Konzerne und Besserverdiener mehr als die Hälfte des Konsolidierungsbeitrags.

Doppelbudget 2027-2028: Übersicht über Konsolidierung. (Grafik:Kontrast.at)
Doppelbudget 2027-2028: Übersicht über Konsolidierung. (Grafik: Kontrast.at)

Progressive Maßnahmen auf der Einnahmenseite

Höhere Körperschaftsteuer für Unternehmen

Unternehmen mit Gewinnen über einer Million Euro sollen künftig wieder 24 statt 23 Prozent Körperschaftsteuer zahlen. Die Körperschaftsteuer wurde unter der Schwarz-Grünen Regierung in den Jahren 2023 und 2024 schrittweise von 25 auf 23 Prozent gesenkt. Dadurch entstand ein Milliardenloch im Budget, während vor allem große Konzerne profitierten.

Die Anhebung um einen Prozentpunkt soll jährlich rund 300 Millionen Euro bringen.

Banken müssen beitragen: Bankenabgabe bleibt

Die Bankenabgabe wurde nach der Bankenkrise 2011 eingeführt. Damals erhielt der Bankensektor milliardenschwere staatliche Hilfen, um einen Zusammenbruch zu verhindern. Mit der Bankenabgabe sollten Banken einen Teil dieser Kosten zurückzahlen.

In den ersten Jahren brachte die Bankenabgabe dem Staat regelmäßig mehr als eine halbe Milliarde Euro ein.

Auf Druck der Banken wurde die Abgabe jedoch mehrfach reformiert. Mit der Reform von 2021 unter Türkis-Grün zahlten die Banken deutlich weniger. Die Abgabe brachte nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen Einnahmen. Erst 2025 erhöhte sie die neue Regierung aus ÖVP, SPÖ und Neos spürbar.

Nun wird die erhöhte Bankenabgabe um drei Jahre verlängert. Das soll bis 2029 jährlich 500 Millionen Euro jährlich einbringen.

Raiffeisenbank-Filiale in Wien. (Foto: BKA Valerie Alwasiah)
Banken müssen weiterhin mit einer Abgabe zur Krisenbewältigung beitragen. (Foto: BKA Valerie Alwasiah)

Immo-Ertragssteuer steigt

Die Immobilienertragsteuer (ImmoESt) fällt beim Verkauf von Grundstücken im Altbestand an – ausgenommen sind Hauptwohnsitze und selbst gebaute Häuser. Diese Steuer wird erhöht und soll ab 2028 rund 70 Millionen Euro pro Jahr einbringen.

Besserverdienende zahlen mehr in die Sozialversicherung ein

Die Höchstbemessungsgrundlage bei den Sozialversicherungsbeiträgen wird angehoben. Bisher mussten Besserverdienende nur bis zu einem monatlichen Einkommen von 6.930 Euro brutto Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Die Anhebung soll 350 Millionen Euro zur Budgetsanierung beitragen. Außerdem soll bei Spitzen-Pensionen ein höherer Sicherungsbetrag eingehoben werden. Die Regierung rechnet hier mit 15 Millionen Euro zusätzlichen Einnahmen.

Gewinnfreibetrag bei Wertpapieren wird gestrichen

Der Gewinnfreibetrag ist eine Steuerbegünstigung für Selbstständige, Einzelunternehmer:innen und andere Personen mit betrieblichen Einkünften in Österreich. Er soll vereinfacht gesagt das begünstigte 13. und 14. Gehalt von Arbeitnehmer:innen ausgleichen.

Für die ersten 33.000 Euro Gewinn gibt es automatisch 15 Prozent steuerfrei – maximal 4.950 Euro. Dafür muss nichts investiert werden. Wer mehr als 33.000 Euro Gewinn macht, kann zusätzlich Steuern sparen, wenn im selben Jahr investiert wird – etwa in Maschinen, Geräte oder bestimmte begünstigte Wertpapiere. Dabei bleiben die Wertpapiere im Betriebsvermögen.

Dieser Gewinnfreibetrag für Wertpapiere wird nun gestrichen. Ab 2028 rechnet die Regierung dadurch mit Mehreinnahmen von rund 200 Millionen Euro.

Neue Maßnahmen gegen Betrug

Geplant sind strengere Maßnahmen gegen Betrug und Scheinunternehmen. Das Amt für Betrugsbekämpfung soll künftig beispielsweise Auskünfte aus dem Kontenregister erhalten und Informationen bei Kreditinstituten einholen dürfen. Das soll Ermittlungen effizienter machen. Insgesamt soll das Maßnahmenpaket gegen Steuerbetrug rund 100 Millionen Euro bringen.

Höhere Steuer auf harten Alkohol

Während die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel ab Juli halbiert wird, soll die Steuer auf Spirituosen, Liköre und Schnäpse um 30 Prozent steigen. Aktuell beträgt die Steuer auf Hochprozentiges 12 Euro pro Liter Reinalkohol. Die Maßnahme soll rund 90 Millionen Euro pro Jahr bringen. Für Bier und Wein ändert sich steuerlich nichts.

Klimaschutz: Abbau klimaschädlicher Subventionen

Vorgesehen ist im Doppelbudget auch die Ökologisierung des Steuer- und Abgabensystems und der Abbau klimaschädlicher Subventionen. Dazu zählt etwa ein „Ökologisierungsbeitrag“ von 150 Millionen Euro pro Jahr. Ab 2028 soll das Einsparvolumen in diesem Bereich schrittweise steigen und bis 2031 rund 450 Millionen Euro erreichen. Details werden hier noch verhandelt.

Progressive Maßnahmen bei Investitionen

200 Millionen Euro für die Pflege

In den nächsten zwei Jahren sollen zusätzlich je 100 Millionen Euro in die Pflege fließen. Damit will die Regierung u.a. den Ausbau der Pflegeinfrastruktur, die Entlastung pflegender Angehöriger sowie die Verbesserung der Versorgungsqualität finanzieren. Das Pflegegeld wird auch in Zukunft in voller Höhe an die Inflation angepasst. Es steigt somit um 3,3 Prozent. Mehr als 500.000 Pflegegeld-Bezieher:innen in Österreich profitieren davon.

100 Millionen Euro soll es zusätzlich für den Pflegebereich geben (Foto: SPÖ)

210 Millionen Euro für Kindergärten und Schulen

Auch für Kindergärten und Schulen wird mehr Geld bereitgestellt: Für 2027 sind dafür 130 Millionen vorgesehen, für 2028 210 Millionen Euro. Ein großer Teil davon fließt in die Einführung des zweiten verpflichtenden und kostenlosen Kindergartenjahres. Aber auch die Ganztagsschulen sollen ausgebaut werden.

Unterstützungsfonds für Alleinerziehende

Ab 1. Juli 2026 unterstützt ein neuer Fonds für Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher, wenn sie für ihre Kinder weder Unterhalt noch Unterhaltsvorschuss oder Waisenleistung erhalten. Die Unterstützung soll einkommensabhängig sein und rund 240 Euro pro Kind und Monat betragen. Zusätzlich ist in besonderen Fällen – etwa bei Betroffenheit von Gewalt – eine einmalige Starthilfe vorgesehen.

Für das alles stehen jährlich bis zu 35 Millionen Euro zur Verfügung. Aktuell gibt es rund 13.300 Kinder und junge Erwachsene in Alleinerziehenden-Haushalten ohne Unterhalt, Unterhaltsvorschuss oder Waisenpension.
Das Parlament hat den Fonds am 10. Juni beschlossen; nur die FPÖ stimmte dagegen.

Frau mit zwei Kindern in Wohnung (Foto: Unsplash/Getty Images)
Für Alleinerzieherinnen, die bisher durch Sicherungssysteme gefallen sind, richtet man einen Unterstützungsfonds ein. (Foto: Unsplash/Getty Images)

Für Studierende: Höhere Studienbeihilfe, günstigeres Essen, mehr Wohnheimförderung

Die Regierung plant drei Entlastungen für Studierende:

Mehr Studienbeihilfe: Die Studienbeihilfe soll verbessert werden. Wichtige Beträge bei der Berechnung – etwa das Einkommen der Eltern sowie Frei- und Absetzbeträge – sollen erhöht und regelmäßig angepasst werden. Dadurch sollen mehr Studierende Anspruch auf Studienbeihilfe bekommen oder höhere Beträge erhalten.

Mehr Förderung für Studierendenheime: Die Studierendenheimförderung soll wieder eingeführt werden. Damit sollen neue leistbare Heimplätze entstehen und bestehende Wohnheime saniert werden. Das Ziel: günstigeres Wohnen für Studierende. Laut Wissenschaftsministerium zahlen Studierende derzeit durchschnittlich rund 586 Euro pro Monat fürs Wohnen. In Studierendenheimen sind die Kosten seit 2015 um 61 Prozent gestiegen.

Günstigeres Mensa-Essen: Ab dem Wintersemester 2026/27 soll es an teilnehmenden Hochschulen täglich ein warmes und ausgewogenes Menü um unter 5 Euro geben. Dafür startet das Programm „Mensa 2030“. Hochschulen und Mensabetreiber müssen dafür bestimmte Qualitätsstandards erfüllen.

Lehre mit Matura wird ausgebaut

Die Bundesregierung will die „Berufsmatura: Lehre mit Reifeprüfung“ weiterführen und ausbauen. Lehrlinge können dabei kostenlos Vorbereitungskurse für die Berufsreifeprüfung besuchen und danach etwa an Fachhochschulen oder Universitäten studieren.

Pro Teilnehmer:in kann der Bund bis zu 6.876 Euro übernehmen – für Kurse, Coaching, Prüfungsgebühren und teilweise Fahrtkosten. Ziel ist es, die Lehre attraktiver zu machen und Fachkräfte zu sichern.

Mehr Geld für tägliche Bewegung

Die tägliche Bewegungseinheit in Kindergärten und Schulen soll verlängert und ausgebaut werden. Kinder sollen dadurch zusätzlich zum regulären Turnunterricht mehr Bewegung im Alltag bekommen. Insgesamt stehen für das Programm „Tägliche Bewegungseinheit“ in den kommenden zwei Jahren 10 bzw. 15 Millionen Euro mehr zur Verfügung.

Frauenbudget auf Rekordhöhe

Das Frauenbudget steigt um 61,3 Prozent auf einen historischen Höchststand von 55 Millionen Euro. Ein großer Teil fließt in Frauen- und Mädchenberatungsstellen. Zusätzlich sind 3 Millionen Euro für Schutzunterkünfte wie Frauenhäuser, Krisenintervention und juristische Prozessbegleitung vorgesehen.

Gegen Kinderarmut: 125 Millionen für gratis Ferienbetreuung, Lernunterstützung und Beratung

Gegen Kinderarmut sind 60 Millionen Euro im Jahr 2027 und 65 Millionen Euro im Jahr 2028 vorgesehen. Finanziert werden sollen unter anderem Lernunterstützung, Mentoring, Begleitung an kritischen Übergängen, kostenlose Ferienbetreuung und Sozialberatung. Auch die „Frühen Hilfen“ für werdende Eltern und Familien mit Kleinkindern bekommen mehr Geld.

Ältere, Jugendliche & Frauen: 270 Millionen Euro für Arbeitsmarktmarktförderungen

Für die nächsten beiden Jahre sind insgesamt 270 Millionen Euro für Arbeitsmarktförderungen vorgesehen. Es geht dabei unter anderem um Maßnahmen für ältere Beschäftigte, Frauen, Langzeitarbeitslose und Jugendliche. Ein Beispiel ist die „Aktion 55 Plus“, die Jobs für ältere Beschäftigte schafft.

„Zwischenparken beim AMS“ wird eingeschränkt

Die Regierung will das sogenannte ‚Zwischenparken beim AMS‘ eindämmen. Gemeint ist die Praxis, Beschäftigte während saisonaler Flauten oder Auftragsschwankungen zu kündigen und später wieder einzustellen. Durch die Anmeldung beim AMS entgehen dem Staat wichtige Einnahmen und die Beschäftigten verlieren tausende Euro. Die Sozialpartner sollen hier eine Lösung erarbeiten.

Der Artikel wurde am 21. Mai 2026 veröffentlicht und am 11. Juni 2026 aufgrund der Budget-Rede aktualisiert.

Finanzminister Markus Marterbauer: So will er das Budget sanieren und die Wirtschaft ankurbeln

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Erich Maria Remarque war ein deutscher Schriftsteller, der mit seinem Antikriegsroman “Im Westen nichts Neues” bekannt wurde. Seine Bücher, die vor allem die Grausamkeiten des Krieges offenlegen, wurden im nationalsozialistischen Deutschland verboten. Seine pazifistischen Romane werden bis heute von Menschen weltweit begeistert gelesen und wurden schon mehrfach verfilmt. Zitat: Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg. Bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind. Besonders die, die nicht hingehen müssen. Erich Maria Remarque

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    113 Stimmen 9%
    113 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Nutze ich für die Arbeit. 7%, 96 Stimmen
    96 Stimmen 7%
    96 Stimmen - 7% aller Stimmen
  • Vermeide ich absolut. 4%, 51 Stimme
    51 Stimme 4%
    51 Stimme - 4% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 1294
Wähler: 382
17. August 2026
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Erich Maria Remarque war ein deutscher Schriftsteller, der mit seinem Antikriegsroman “Im Westen nichts Neues” bekannt wurde. Seine Bücher, die vor allem die Grausamkeiten des Krieges offenlegen, wurden im nationalsozialistischen Deutschland verboten. Seine pazifistischen Romane werden bis heute von Menschen weltweit begeistert gelesen und wurden schon mehrfach verfilmt. Zitat: Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg. Bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind. Besonders die, die nicht hingehen müssen. Erich Maria Remarque
Erich Maria Remarque war ein deutscher Schriftsteller, der mit seinem Antikriegsroman “Im Westen nichts Neues” bekannt wurde. Seine Bücher, die vor allem die Grausamkeiten des Krieges offenlegen, wurden im nationalsozialistischen Deutschland verboten. Seine pazifistischen Romane werden bis heute von Menschen weltweit begeistert gelesen und wurden schon mehrfach verfilmt. Zitat: Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg. Bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind. Besonders die, die nicht hingehen müssen. Erich Maria Remarque

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Inflation

In einer Marktwirtschaft können sich die Preise von Waren und Dienstleistungen immer wieder ändern. Einige Produkte werden teurer, andere billiger. Steigen die Preise von vielen Produkten auf einmal, und damit das allgemeine Preisniveau, nennt man das Inflation. Von seinem Geld kann man sich dann weniger kaufen als vorher. Wie entsteht eine Inflation? Was ist die Inflationsrate? Was sind Deflation und Rezession?

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