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Das gibt’s doch nicht: Hundertausend Euro für Inserate – Regierung vergisst die Infos

Das gibt’s doch nicht: Hundertausend Euro für Inserate – Regierung vergisst die Infos

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Digitales Leben & Web
Lesezeit:2 Minuten
30. November 2020
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Es scheint in letzter Zeit nicht besonders rund zu laufen bei der Regierung. Nachdem sie bei der Bestellung von Massentests schon um rund 27 Millionen Euro zu viel Steuergeld ausgegeben hat und die Budgetsitzung des Nationalrates wegen einer fehlenden Unterschrift wiederholen musste, folgte am Wochenende der nächste Patzer: Sie startet um mehrere hunderttausend Euro eine Informationskampagne in Österreichs Zeitungen. Nur wurde auf die Informationen vergessen.

Bei der Regierung sitzt das Steuergeld derzeit locker. Aber nicht etwa wenn es darum geht, das Arbeitslosengeld zu erhöhen oder die Hacklerpensionen zu sichern. Lieber wird das Geld für Werbekampagnen ausgeben. So schrieb die Bundesregierung zwei PR-Aufträge mit einem Volumen von insgesamt 210 Millionen Euro für die nächsten vier Jahre aus. Ziel des Auftrages „das beste aus beiden Welten“ und eine „gemeinsame Kommunikation der Ministerien“. Schon am Wochenende bekamen wir einen Vorgeschmack, wie mit dem Steuergeld umgegangen werden wird.

"Und was tun wir, wenn irgendwer anfängt, die Sinnhaftigkeit eines einmaligen Massentests zu hinterfragen?" pic.twitter.com/6GRXmW1taU

— Monika Payreder (@monikapayreder) November 29, 2020

Hundertausende Euro für Krone, Österreich und Co

In mehreren Tageszeitungen wie der Krone, dem Kurier oder Österreich schaltete die Regierung ganzseitige Inserate auf den Titelseiten mit dem Text „schau auf dich – schau auf mich. Teste dich jetzt.“ Das alles dürfte insgesamt mehre hunderttausend Euro gekostet haben, denn die Regierung ließ es sich nicht nehmen, gleich auf den Titelseiten der Zeitungen zu inserieren. Viel Geld – umso mehr schmerzt es, dass die Regierung einen kleinen Fehler begangen hat: Der Informationskampagne für die Massentestungen fehlen die Informationen. Auf den Inseraten findet sich nämlich der Vermerk: „Weitere Informationen finden Sie auf www.oesterreich.gv.at.“ Geht man aber auf die Seite, merkt man: Zu den Massentests gibt es schlicht keine Information auf der Seite.

Die Regierung inseriert heute großflächig zu den Massentests. Die "weiteren Informationen" hat man aber anscheinend vergessen. pic.twitter.com/NA8mmLWj9l

— Martin Thür (@MartinThuer) November 29, 2020

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hermann
hermann
3. Dezember 2020 22:12

Ich bin der Meinung das unser Kanzler Studienabbrecher und was auch immer einen ungeheuren Geltungsdrang hat. Egal und was es in Österreich geht, überall ist der Kurze zu gegen und gibt seine teilweise wirklich entbehrliche Meinung von sich. Auf mich wirkt er so er ist der schlauste der Beste der Hammer den Österreich je bekommen hat. Die Realität ist einen andere. aber die wird man die den Zeitung nicht lesen. Man hat bereits im März gewusst, dass eine zweite Corona Welle kommt, passiert ist außer laber laber nichts. Dann der zweite leichte und dann harte Lock Down. Schuld daran ist nicht die absolut unfähige Regierung, sondern der blöde Österreicher der sich wieder mal nicht an die Regeln von denen da oben gehalten hat. Vielleicht ist es ganz anders und wir müssen irgendwann wenn unsere Polit Pfeiffen mit ihrem jämmerlichen Latein am Ende sind begreifen dass wir mit halt mit Corona Leben müssen.

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Wolfgang Pucher war ein österreichischer Ordenspriester und Gründer der VinziWerke in Graz. Er setzte sich besonders für obdachlose und armutsbetroffene Menschen ein und schuf zahlreiche Einrichtungen, die ihnen Unterkunft, Essen und Unterstützung bieten. Mit großem persönlichem Einsatz machte er auf soziale Ungleichheit aufmerksam und forderte mehr Solidarität mit den Schwächsten. Seine Arbeit war geprägt von direkter Hilfe ohne große Bürokratie. Pucher wurde für sein Engagement vielfach ausgezeichnet und blieb bis zu seinem Tod eine wichtige Stimme für soziale Gerechtigkeit. Zitat: Als gut situierter Bürger hat man kein Recht, an der Not anderer vorüberzugehen. Wolfgang Pucher

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