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Die Eigentümer-Struktur der Druck-Medien in Österreich zeigt vor allem eines: Raiffeisen, die katholische Kirche und einige wenige Familien besitzen den Großteil der hierzulande konsumierten Produkte. Wieweit Eigentümer und deren Interessen den Inhalt von Medien mit bestimmen, bleibt an dieser Stelle offen. Es empfiehlt sich dazu die Lektüre Noam Chomskys „Die Konsensfabrik – Die politische Ökonomie der Massenmedien“. Einen Überblick über die Tageszeitungen und ihre politische Ausrichtung gibt es hier.

Die Raiffeisen-Medien und ihre Verbindungen
Raiffeisen ist die Hausbank der ÖVP, zwischen Raiffeisen und ÖVP gibt es nicht wenige Job-Wechsel. Und der Raiffeisen-Konzern ist auch ein gut vernetzter und starker Player am österreichischen Zeitungs-Markt. Über Beteiligungsgesellschaften hält der Raiffeisen-Konzern 50,56 Prozent am Kurier. Die übrigen 49,44 Prozent befinden sich bei der WAZ Ausland Holding GmbH. Diese wiederum gehört zur Hälfte (50,5 %) der deutschen Funke-Mediengruppe. Die andere Hälfte gehört noch der SIGNA Gruppe, die seit der Benko-Pleite allerdings insolvent ist. Wer diese Teile übernimmt, ist noch nicht klar. So hat etwa Raiffeisen bereits 2024 Interesse an einer Übernahme bekundet.
Als 100-prozentige Tochter vom Kurier ist das Wochenmagazin Profil ebenfalls zur Hälfte im Besitz der Raiffeisen. Auch am größten Zeitungsverlagskonzern in Österreich, der Mediaprint, ist die Bank über den Kurier beteiligt.
Nach Signa-Pleite gehört die Krone wieder vollständig der Familie Dichand
Die Signa-Insolvenz von René Benko hat in der österreichischen Medienlandschaft bereits zu Änderungen der Eigentümerstruktur geführt: Bis 2025 war die Krone je zur Hälfte der Familie Dichand sowie der deutschen Funke-Mediengruppe zuzurechnen. Funke hielt ihren Anteil dabei gemeinsam mit der insolventen Signa über Beteiligungsstrukturen. Im Jahr 2025 übernahmen Christoph und Michael Dichand diese Anteile. Die Kronen Zeitung befindet sich damit wieder vollständig im Eigentum der Familie Dichand.
Damit gehört der Familie Dichand auch die Hälfte des Mediaprint-Verlages, der Krone und Kurier zuzurechnen ist. Dieser gilt als größter Zeitungsverlagskonzern Österreichs.
Die Kirche und ihre Medienbeteiligungen
Die Raiffeisen macht am Medienmarkt auch gemeinsame Sache mit der katholischen Kirche. Die Bank mit dem Giebelkreuz und die Kirche haben sich nämlich beide in ein niederösterreichisches Leitmedium eingekauft – die Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN). Die NÖN hat in Niederösterreich eine Reichweite von 22,5 % und gehört zum Niederösterreichischen Pressehaus (NÖP), dessen Hauptgesellschafter die Diözese St. Pölten (mit 54 %) und der katholische Pressverein (mit 26 %) sind. Die übrigen 20 % hält die Raiffeisenbank NÖ-Wien, die ihren Anteil auf 28,6 % erhöhen möchte. Die Bundeswettbewerbsbehörde hat dies Mitte 2024 genehmigt, aber die Diözese legt sich laut diemedien.at noch quer. Im Impressum ist die Übernahme (noch) nicht dargestellt.
Das waren aber längst nicht alle Medienbeteiligungen der Kirche. Der Styria-Verlag ist zu 100 % im Eigentum des Katholischen Medien Vereins bzw. dessen Privatstiftung und ist der größte Regionalmedien-Konzern Österreichs. Die Kirche besitzt über diesen Verlag unter anderem Anteile an der online Plattform willhaben.at, die Tageszeitung die Presse und die Kleine Zeitung. Letztere ist mit 37,6 % Reichweite in Kärnten und 35,5 % Steiermark besonders einflussreich.
Außerdem ist Styria an der Zeitungsgruppe Bundesländerinnen, zu der unter anderem Die Wienerin gehört, zu 37 % beteiligt und an den Regionalmedien (RMA, siehe unten) sogar zu 50 %. Damit gehört auch die Hälfte von MeinBezirk zum Mediennetzwerk der Kirche.
Bis 2026 gehört darüber hinaus die Burgenländische Volkszeitung zu 20 % der Raiffeisen und zu 80 % der Kirche. Sie ist im Burgenland knapp vor der Krone die meistgelesenste Zeitung. Heuer übernahm Markus Stefanitsch die Zeitung und löste das Unternehmen so vom Niederösterreichischen Pressehauses.
Der Standard
Neben der Tageszeitung die Presse gilt der Standard als Qualitätszeitung. Dieser befindet sich zu 98,19 % in der Hand der Familie von Gründer und Herausgeber Oskar Bonner. Der Rest ist im Streubesitz.
Falter
Eine dem Standard ähnliche Leserstruktur hat die Wochenzeitung Falter. Der Falter gehört großteils Sigmar Schlager und dem Herausgeber Armin Thurnher. Die beiden halten über Stiftungen 64,98 % an der Wochenzeitung. Die übrigen Anteile besitzen Chefredakteur Florian Klenk mit 10 % sowie Hannes Pflaum und der Porsche-Erbe Hans-Michel Piech zu je 12,5 %.
Boulevard fest in Hand von Dichands und Fellners
Österreichs Boulevard-Zeitungen befinden sich nahezu vollständig in der Hand von zwei Familien. Zuerst wäre da natürlich die Familie Dichand, die neben der Kronen Zeitung auch wesentliche Anteile an der Heute besitzt: Heute-Herausgeberin und Miteigentümerin Eva Dichand ist die Frau des Krone-Herausgebers Christoph Dichand. Ihr gehört über eine Stiftungskonstruktion etwa 37 % des Gratis-Blatts.
Die zweite Medien-Familie, die genannt werden muss, sind die Fellner-Brüder Wolfgang und Helmut. Sie besitzen gemeinsam die oe24 Media Group und damit neben der Gratis-Zeitung Österreich unter anderem auch die online Portale wetter.at und oe24.at. Die Eigentumsverhältnisse haben sich in den letzten Jahren immer wieder geändert, wobei das Medium stets in Besitz der Familie Fellner geblieben ist.
Moser Holding mit Verbindung zur Raiffeisen
Im Westen Österreichs ist neben den Vorarlberger-Nachrichten vor allem die Tiroler-Tageszeitung (TT) von Bedeutung. Laut Media-Analyse 2025 erreichte das TT-Angebot über Print, Online und Newsletter in Nordtirol täglich 49,2 % der Bevölkerung.
Sie steht im Besitz der Moser-Holding. Diese gilt nach ORF, Mediaprint und Styria Media Group als viertgrößtes Medienunternehmen Österreichs. 2026 hat die Familie Moser ihre Mehrheitsanteile an Russmedia verkauft. Damit kontrolliert die Familie Russ neben dem Vorarlberger Nachrichten nun auch 77 % der Tiroler Tageszeitung. Die restlichen 23 % besitzt die BTV Vier Länder Bank AG.
Die Moser Holding AG ist außerdem mit 50 % Eigentümer der Regional-Medien Austria AG (RMA), die gemeinsam mit der Styria Media Group betrieben wird. Damit kontrollieren der Moser-Konzern neben den Bezirksblättern auch die BezirksRundSchau – MeinBezirk Oberösterreich (früher Oberösterreichische Rundschau), eine kostenlose regionale Wochenzeitung.
In der Vergangenheit lagen Anteile des Medienkonzerns auch bei der Raiffeisen: Zwischen 2009 und 2013 hielt die Raiffeisen Landesbank Oberösterreich knapp 15 % an der Moser Holding.
Russmedia – Familienclan mit guten Kontakten zur ÖVP
Noch bessere Reichweiten-Werte weisen die Vorarlberger-Nachrichten (37,4 % in Vbg. – Stand 2025) auf. Diese steht im Besitz von Russmedia, der Privatstiftung der Familie Russ. Die Familie hat ausgezeichnete Kontakte zur ÖVP. So war bis Jänner 2018 die Schwester des Verlegers Eugen Russ, Gabriele Nußbaumer, Vize-Landtagspräsidentin für die Volkspartei.
Seit 1999 besitzt Russmedia auch die Neue Vorarlberger Tageszeitung, die die Inhalte des Österreich-Teils von der Kleinen Zeitung bezieht. Nebenbei betreibt Russmedia mit VOL.AT – Vorarlberg Online noch ein drittes tagespolitisches Nachrichtenportal im kleinsten Bundesland Österreichs. Dazu kommt noch das Wochenendblatt die NEUE am Sonntag und auch der Vorarlberger Radio-Sender Antenne Vorarlberg. Zum Russmedia-Konzern gehören demnach drei tagespolitische Bundesländermedien, zwei Wochenend-Magazine und ein Radio-Sender – so geht Marktwirtschaft im Ländle.
Seit 2026 gehören auch noch 77 % der Moser Holding zu Russmedia und dadurch Anteile an der Tiroler Tageszeitung sowie an den Bezirksblättern und den Bundesländerinnen. Die Familie Russ ist somit die einflussreichste Medienfamilie in Westösterreich.
Regional-Medien Austria (RMA)
Die RegionalMedien Austria AG (RMA) wurde 2009 als 50:50 Joint Venture der Styria Media Group AG und der Moser Holding AG gegründet. Heute bündelt die Gruppe ihre regionalen Print- und Digitalangebote unter der gemeinsamen Marke MeinBezirk. Dazu gehören österreichweit 120 lokale Zeitungsausgaben sowie 117 lokale Online-Ausgaben auf MeinBezirk.at. Zum Portfolio zählen unter anderem MeinBezirk-Ausgaben in Burgenland, Niederösterreich, Salzburg, Tirol, Kärnten, Steiermark und Wien sowie Kooperationspartner wie MeinBezirk Oberösterreich (BezirksRundSchau) und MeinBezirk Vorarlberg (RegionalZeitungen). Die Angebote erreichen laut Eigenangaben rund 2,92 Millionen Print-Leser:innen.
Heute
Die Gratiszeitung Heute befindet sich nach dem Ausstieg der Schweizer TX Group 2024 wieder vollständig in österreichischem Besitz. Die Eigentümerstruktur wurde ein Jahr später über eine gemeinsame Holding von Print- und Onlinegeschäft neu geordnet. An dieser halten die Periodika Privatstiftung 36,98 %, die mit Eva Dichand verbundene ALTA GmbH 36,92 %, Wolfgang Jansky 25,10 % und Robert Knobl 1 %.
Oberösterreichische Nachrichten (OÖN)
Eigentümer der OÖN sind die Nachfolger der Druckerei-Dynastie Wimmer. Rudolf Andreas Cuturi, Mitglied der Familie, ist aktuell Herausgeber. Er besitzt mit seinen 5 Söhnen und seiner Frau Daniela über verschiedene Stiftungskonstruktionen 100 % der Wimmer Holding. In deren Besitz sind wiederum die OÖN und die gratis Wochenzeitung Tips. Beide sind Leitmedien in Oberösterreich mit beachtlichen Reichweitenzahlen. Die Oberösterreichischen Nachrichten werden von 23,3 % und die Tips gar von 59,7 % der Bevölkerung in diesem Bundesland gelesen.
Salzburger Nachrichten
Medieninhaber ist die in Familienbesitz befindliche Salzburger Nachrichten Verlagsgesellschaft m.b.H. & Co. KG. Eigentümer war lange Zeit Herausgeber Dr. Max Dasch, der im April 2024 im Alter von 77 Jahren verstorben ist. Er galt in der Medienlandschaft als „große Verlegerpersönlichkeit“. Dementsprechend groß war die Anteilnahme. Bereits 2013 hat er seinen Sohn – auch er heißt Max Dasch – in die Geschäftsführung der SN geholt. Er gilt nun als Herausgeber.
Die Medien des Red Bull Imperiums
Das Red Bull Media House ist eine Tochtergesellschaft der Red Bull GmbH, das im Jahr 2007 von Didi Mateschitz gegründet wurde. Sein Sohn Mark hat das Imperium 2022 geerbt. Die österreichischen Medienmarken des Konzerns treten seit 2025 verstärkt unter der Dachmarke Servus Media auf. Dazu gehören ServusTV (Marktanteil 4,7 im Jahr 2025), die Streamingplattform ServusTV On, Servus in Stadt & Land, Bergwelten, The Red Bulletin, SPEEDWEEK.com, servus.com, bergwelten.com sowie Terra Mater Studios und Red Bull Studios. Servus Media bezeichnet sich als größtes privates und unabhängiges Medienhaus Österreichs.
Diese Zeitschriften werden von Red Bull Media House herausgegeben – mit einer beachtlichen Reichweite:
- The Red Bulletin (419.000 Leser:innen)
- Servus in Stadt & Land (834.000 Leser:innen)
- Terra Mater Magazin (133.000 Leser:innen)
- carpe diem (Auflage: rund 118.000)
- BÜHNE (Auflage: 65.000 – Stand 2020)
- Bergwelten (45.300 verkaufte Exemplare je Ausgabe)
- Speed Week (11,2 Mio. Page Impressions)
(Zahlen: Media-Analyse, Wikipedia, Red Bull Media House)
Das Unternehmen stand in der Vergangenheit häufig in der Kritik, unter anderem wegen der rechtspopulistischen Ausrichtung einiger Medien oder auch der arbeitsrechtlichen Situation etwa bei Servus TV im Jahr 2016.
Im Servus TV hat auch das Medium „Der Pragmaticus“ einen fixen Sendeplatz. Das Printmagazin gehört zu 50% Mark Mateschitz und wurde von Didi Mateschitz gemeinsam mit dem Prinz Michael von und zu Liechtenstein 2021 gegründet. Herausgeber ist der Prinz, dem auch etwa ein Viertel des Magazins gehört. Auflage: 200.000 Stück (Stand 2021).
Unterschätztes Medium: Die ganze Woche
Ein einflussreiches Printmedium, das viele gar nicht so am Schirm haben dürften, ist die beliebte Wochenzeitung „Die ganze Woche“. Immerhin liest sie jeder fünfte über 70-Jährige und wöchentlich mehr als eine halbe Million Menschen. Zwischen skandalträchtigen – und mitunter mutmaßlich erfundenen – Promimeldungen, gesunden Rezepte und Rätselspaß mischen sich immer wieder gesellschaftspolitische Positionen. Für viel Aufregung sorgte zum Beispiel die Kolumne „Der ganz normale Wahnsinn“ von der ehemaligen Herausgeberin des Niederösterreichischen Pressehauses und der Wochenzeitung NÖN Gudula Walterskirchen. Dort verbreitet sie gängige Verschwörungsmythen, etwa über eine drohende „Weltdiktatur“. Im Profil erschien daraufhin im Juni 2023 massive Kritik an der Kolumne unter dem Titel „Propaganda für Pensionisten“. Waltersdorfer zog daraufhin wegen übler Nachrede und Kreditschädigung vor Gericht, blitzte mit der Klage allerdings aufgrund von „ausreichendem Tatsachensubstrat“ ab.
Die Inhalte des Mediums erreichen dabei Hunderttausende: Im Jahr 2025 verkaufte die Wochenzeitung 219.800 Exemplare pro Woche und gilt mit einer Reichweite von 8 % laut Mediaanalyse als größte Wochenzeitschrift Österreichs. Zum Vergleich: Profil verkaufte nur rund 29.000 Exemplare. Besonders bei der älteren Bevölkerung kann „Die ganze Woche“ punkten: In der Zielgruppe der 60-69-Jährigen erreicht sie eine Reichweite von 12,4 %, bei den über 70-Jährigen kommt sie sogar auf 24,1 %.
Die Wochenzeitung steht im Eigentum der Familie Falk. Kurt Falk gründete „Die ganze Woche“ 1985, nachdem er rund 25 Jahre zuvor die Neue Kronen Zeitung mitbegründet und zu deren wirtschaftlichen Erfolg beigetragen hatte. Heute wird die Zeitung von seinem Sohn Noah geführt.
Wiener Zeitung – nur noch online
Eine Qualitätszeitung mit langer Geschichte ist die Wiener Zeitung. Sie wurde 1703 gegründet und war damit die älteste noch erscheinende Tageszeitung der Welt. Mit Betonung auf „war“. Denn Ende Juni 2023 hieß es „Aus nach 320 Jahren“ für die Wiener Zeitung. Die Entscheidung der österreichischen ÖVP-Grünen-Regierung wurde heftig kritisiert. Die Wiener Zeitung ist seitdem als Online-Ausgabe verfügbar.
Sie befindet sich zu 100 % im Eigentum der Republik Österreich. Der Staat ist es auch, der einen Vorschlag für einen Chefredakteur einbringt. Dieser gilt als bestellt, wenn sich die Redaktionsversammlung nicht mit zwei Drittel gegen den Kandidaten ausspricht.
APA
Eine der Hauptinformationsquellen für die oben genannten Zeitungen ist die Austria Presse Agentur (APA). Sie ist die nationale Nachrichtenagentur Österreichs. Sie ist genossenschaftlich organisiert. Genossenschafter sind 12 österreichische Tageszeitungen (alle großen bis auf Heute und Kronen Zeitung) und der ORF. Wobei Letzterer die meisten Anteile, nämlich 45,6 %, hält. Als Nachrichtenagentur veröffentlicht sie vorgefertigte Meldungen, die von vielen Medien direkt übernommen werden. Damit beeinflusst sie die Berichterstattung wesentlich mit. Wie unter anderem Nachrichtenagenturen die Berichterstattung beeinflussen, hat Noam Chomsky in seinem Propagandamodell dargestellt.
Reichweite österreichischer Tageszeitungen von 2009 bis 2025
Druckauflage österreichischer Tageszeitungen von 2008 bis 2025
Tageszeitungen in Österreich
| Medium (Stand 2025, Media Analyse) | Reichweite in Prozent | Leser:innen |
|---|---|---|
| Der Standard | 6,9 | 542.000 |
| Die Presse | 3,5 | 272.000 |
| Heute (GRATIS) | 9,2 | 720.000 |
| Kronen Zeitung | 19,8 | 1.500.000 |
| Kurier | 5,4 | 418.000 |
| Österreich (Kombi GRATIS+Kauf) | 7,8 | 610.000 |
| Kleine Zeitung gesamt | 8,8 | 687.000 |
| OÖN-OÖ Nachrichten | 4,7 (23,3 in OÖ) | 363.000 |
| SN-Salzburger Nachrichten | 2,8 (26,3 in Sbg) | 217.000 |
| TT-Tiroler Tageszeitung | 3,6 (37,3 in T) | 284.000 |
| Neue Vbg. Tageszeitung | 0,6 (8,1 in Vbg) | 44.000 |
| VN-Vbg. Nachrichten | 1,9 (37,4 in Vbg) | 151.000 |
Vertriebsförderung für Tageszeitungen in Österreich
| Medium (RTR, 2025) | Vertriebsförderung v. Tageszeitungen (EUR) | Förderung zur Erhaltung der reg. Vielfalt (EUR) | Qualitäts-Journalismus-Förderung (EUR) | Förderung der digitalen Transformation (EUR) | Gesamt (EUR) | Gesamt (in Prozent) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Der Standard | 223.180,86 | 1.135.258,00 | 1.032.546,56 | 1.113.463,00 | 3.504.448,42 | 13,71 |
| Die Presse | 178.544,66 | 1.282.439,60 | 885.482,50 | 662.404,00 | 3.008.870,76 | 11,77 |
| Heute (Gratis) | 0,0 | 0,0 | 663.024,16 | 927.583,00 | 1.590.607,16 | 6,22 |
| Kleine Zeitung (Kombi) | 223.180,86 | 0,0 | 1.207.027,23 | 990.456,00 | 2.420.664,09 | 9,47 |
| Kurier | 178.544,66 | 0,0 | 1.327.969,11 | 1.039.135,00 | 2.545.648,77 | 9,96 |
| Kronen Zeitung | 223.180,86 | 0,0 | 1.887.863,63 | 1.122.385,00 | 3.233.429,49 | 12,65 |
| Neue Vorarlberger Tageszeitung | 178.544,66 | 824.302,40 | 234.719,58 | 131.300,00 | 1.368.866,64 | 5,35 |
| Oberösterreichisches Nachrichten (OÖN) | 223.180,86 | 0,0 | 694.923,51 | 727.556,00 | 1.645.660,37 | 6,44 |
| Österreich/oe24 (Kombi Kauf+Gratis) | 0,0 | 0,0 | 829.050,57 | 745.989,00 | 1.575.039,57 | 6,16 |
| Salzburger Nachrichten | 223.180,86 | 0,0 | 519.826,15 | 536.547,00 | 1.279.554,01 | 5,01 |
| Tiroler Tageszeitung/Kompakt (Kauf+Gratis) | 223.180,86 | 0,0 | 665.220,54 | 810.284,00 | 1.698.685,40 | 6,64 |
| Vorarlberger Nachrichten | 223.180,86 | 0,0 | 599.651,58 | 871.004,00 | 1.693.836,44 | 6,63 |
| Insgesamt | 2.097.900,00 | 3.242.000,00 | 10.547.305,12 | 9.678.106,00 | 25.565.311,12 | 100 |
Tageszeitungen in Österreich: Eigentümer und politische Ausrichtung
Dieser Artikel wurde am 8. Juni 2018 veröffentlicht, am 19. September 2024 sowie am 30. September 2026 aktualisiert.
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https://www.youtube.com/watch?v=QyNCYGb45JY
Habe ich vor drei Jahren schon einmal recherchiert.
gleich noch einmal: Es gibt keine freie Presse in Österr.
Ja, woanders auch nicht!
Schwerwiegende Fehler in diesem Artikel: Z.B. gehört „Profil“ zu 100 % zum Kurier und nicht zu VGN. Kurier ist nicht an VGN beteiligt (war er früher. Die Rolle der SPÖ Wien bei der Aufzählung der Eigentümer von „Heute“ wäre auch interessant gewesen. Klenk fehlt beim Falter als Gesellschafter.
Für alle Personen, die ein Darlehen von 10.000 bis 7.000.000 Euro benötigen, wenden Sie sich an diese E-Mail : generalfinanzen@gmail.com WhatsApp +33773132772
Zu den Salzburger Nachrichten ist festzustellen, dass deren Blattlinie ausdrücklich „christlich“ ist, also der katholischen Kirche nahe steht und entsprechende kritische Berichterstattung kaum zulässt.
Liebe Redaktion,
ist es erlaubt die Übersichtsgrafik auf Facebook zu teilen, wenn die Quellenangabe auf diesen Artikel verweist?
Der Artikel ist sehr informativ, zeigt aber leider, wie wenig relativ freie Medien es bei uns gibt.
Man erlebt das in Foren online, wo auch einfach harmlose, aber nicht der Parteilinie entsprechende Kommentare einfach zunehmend nicht mehr freigeschaltet werden.
Ganz toll erklärt Julia Herr, wie die ÖVP in Österreich die Medien unter Kontrolle hat.
https://www.youtube.com/watch?v=Sf3jBfKpUmU
Ganz toll erklärt Julia Herr, wie die ÖVP in Österreich die Medien unter Kontrolle hat.
Riesige Werbebudgets. Medien, die der ÖVP-nahen Raiffeisen und der Kirche gehören. Regierungs-Verantwortung, die genutzt wird, um „brave“ Medien zu fördern, kritische Medien zu bestrafen.
https://www.youtube.com/watch?v=Sf3jBfKpUmU
Mich stören auch so lahmen Foren wie vom Kurier, die jede echte Diskussion verhindern und schlecht gewartet sind.
Die vierte und fünfte Macht der Bürger würd mit Absicht unterdrückt.
http://www.zwei-klassen-justiz.at * Bürger ohne Rechte
In Vorarlberg wird ein unglaublicher Skandal von den Behörden vertuscht!
Überall bei uns, die Justiz und Behörden leben strukturelle Korruption voll gegen die Bürger aus.
freili
Die Jugend ist „Gott-Sei-Dank“ nicht ganz blöde.Ab dem Jahr 2004 (jetzt 16jährige) Bezieht ihre Info aus Quelle Internet, und nicht so schwerfällig im Begriff, wie die Alten von uns. Dass die Banken(Raika) und die Kirche ein Verbot haben sollten, wäre schon lange als Gesetz zu verankern.
Guten Abend an allen und an allen: Ich bin eine Person, die Gelddarlehen zu den Personen im Bedürfnis und zur Gesellschaft anbietet, die in einer Finanzkrise sind. Kontaktieren Sie es durch meine Mailadresse für all Ihre Anträge des 10.000€darlehens bis zu 7.000.000€. Sind also nicht unentschlossen, mich durch meine Mail zu kontaktieren: (nicolalegrand@hotmail.com)
Guten Tag an jedem. Ich bin Personen, der stelle anbiete der Bestimmung der Personen im Bedürfnis eines Darlehens von bereitem von Geld, und das fähig ist, in einer gut vernünftigen Frist zurückzuzahlen. Ich gewähre Darlehen zu einem Zinssatz von 3% auf jeden Antrag. Von 5000€ bis 7.000.000€ für jeden Antrag und an das Unternehmen im finanziellen Bedürfnis. Für mehr Information, hier meine Adresse mail:( nicolalegrand@hotmail.com )
Guten Tag an ganz an und an allen,
Mein Name ist Nicola LEGRAND, ich bin von französischer Nationalität, und ich mache Gelddarlehen überall in der Welt. Für alle Handelsgesellschaft, Privatperson, Kaufmann und im Bedürfnis eines hinaufgegangenen Gelddarlehens für Ihre Aktivitäten stelle ich sie eine Goldgelegenheit zur Verfügung. Ich biete Sie von 10.000€ bis zu 7.000.000€ auf 3% von Interessen mit einer Dauer der Rückzahlung Ihrer Wahl an. Hier mein Kontakt für mehr Information: nicolalegrand@hotmail.com
Guten Tag wie gehen Sie? Ich bin ein Mann, der ein Darlehen von 5.000€geld bis zu 7.000.000€ an allen Personen und im Unternehmen anbietet, die fähig ist, in einer vernünftigen Frist zurückzuzahlen. Für mehr Information diese Mail zu kontaktieren: nicolalegrand@hotmail.com
Angebot des Darlehens zwischen 10.000€ privatperson zu 7.000.000€ an allen Personen im Bedürfnis, und das fähig ist, in Fristen zurückzuzahlen vernünftig: nicolalegrand@hotmail.com
Mir fehlt zu allen Medien ein Politbarometer (Inland/International), wo man leicht erkennen kann zB. , welche heimischen Zeitungen schreiben positive Artikel über Partei 1, aber keine negativen.
Leider gibt es keine Zeitung die neutral berichtet. Medien bestimmen Meinungen derer, welche sie lesen. Das brauche ich nicht weiter ausführen.
Ich denke viele, wie auch ich, wollen neutrale und faire Infos um sich selber ein Bild über eine Sache machen zu können.
Mit so einem Barometer, könnte jeder seine Zeitung lesen, die er auch verdient.
Auf solche Barometer kann man sich auch nie ganz verlassen. Viel sinnvoller ist es, sich selbst ein Bild zu machen.
Kann man schon. Es gibt nur wenige links mittige wie Falter, Standard.
Alle anderen sind konservativ.
Warum ist die Übersichtskarte über die österreichischen Printmedien und ihre Eigentümern verschwunden?
Danke für den Hinweis, ist repariert.
Top. Danke 🙂
Ich dachte schon es wurde bewusst, entfernt.
P.S. Sicher hat sich hier seit der Veröffentlichung etwas getan. Ist angedacht den Artikel einmal zu aktualisieren?
Wurde schon einige Male aktualisiert. Signatur/Benno ist auch schon inkludiert. Wenn was fehlt, bitte gern auch per Mail an redaktion@kontrast.at
Können Sie die Werbung der Frau löschen bitte, die da Geld anbietet.
Warum ist die Übersichtskarte der Printmedien und deren Eigentümer verschwunden?MMM hhgfff
Zur Frage:… interessant wer Geld in den Medien-Stiftungen steckt ?…
Ist es doch die legalste Möglichkeit sein Vermögen Steuerfrei zu parken und sich sein Gehalt, vom selbst ausgesuchten und ernannten Vorstandsrat, bestimmen zu lassen. Dafür müssen zwar Steuer zahlen, aber dafür können Millionen in der Stiftung parken.
Stimmt’s Herr Kontrollor.
Würde den Artikel womöglich sprengen, aber als zweiter Teil wäre interessant, woher das Budget der Medien stammt.
Einerseits wer an die Stiftungen spendet, andererseits wer Inserate kauft.
Das Thema Medien & Geld sollten wir definitiv noch behandeln. Aber es ist schwierig da zu Zahlen zu kommen.
Angenommen wird zB, dass eine Zeitung etwa 90 % ihrer Einnahmen aus den Inseraten macht. Aber das ist auch von Blatt zu Blatt recht verschieden.
Aber so von der VP gekauft, waren die Medien noch nie wie aktuell.
Das gefährdet doch die Informations- und Meinungsfreiheit.
Interessant wäre in dem Zusammenhang noch das Netzwerk rechtsextremer „Alternativmedien“ im Dunstkreis der FPÖ – unzensuriert, Wochenblick, Info direkt und co. Wer die genau finanziert würde mich sehr interessieren.
Es gibt zum Thema hier einen Artikel:
https://kontrast.at/wie-fpoe-medien-ihre-leser-manipulieren/
Wir werden überlegen, diesen auszubauen.
Nicht zu vergessen kontrast.at
Was hat die APA in der Raiffeisen-Grafik zu suchen? Die APA ist eine Genossenschaft (keine GmbH) und mitnichten im 100%-Besitz des Kurier, wie die Grafik es zeigt. Tut mir leid, aber das ist echt schwach recherchiert…
Hier dazu mehr: https://www.apa.at/Site/APA-Gruppe/About.de.html
Wer lesen kann… 17,2%
Die Medien, ein Kartell, wenn man hinter die Kulissen blickt, und die Finanzflüsse berücksichtigt – genauso wie auf den Börsen – die Besitzer der Medien sind untereinander verschachtelt ….
und bei denen gilt der Spruch:
„Keine Krähe hackt der anderen das Auge aus.“
i hab deswegen mal einen Artikel geschrieben –
Der wa(h)re Journalismus – https://wirkandidieren.wordpress.com/2010/05/07/der-wahre-journalismus/
derzeit beschäftige ich, wir uns mit dem Fall Österreich, einer der größten Korruptions- und Kriminalfälle der 2. demokratischen Republik Österreich – Daten und Fakten dazu auf der unten angeführten webseite
aja, nu was,
es gibt juristisch, wie auch realistisch, praktisch einen Unterschied zwischen Eigentümer und Besitzer,
Eigentümer einer Sache, Dinges, kann nur der werden, der alles erschaffen hat, und der hat sein Eigentum, soviel ich weiß, nicht aufgegeben,
sondern er hat es den Menschen, der Menschheit im Besitz gegeben:
„Heißt ja auch, …., nehmt die Erde in Besitz ….“,
das heißt, dass ist die Auffordung um die Erde gerecht zu verwalten, und nicht die Aufforderung die Erde auszubeuten, zu zerstören.
Denkt mal ALLE darüber nach,
und nu was, dt. Sprache, die Sprache der Dichter und Denker, im Wort „reGIERung“ steckt das Wort „GIER“, und i sag immer:
„GIER frißt Hirn“, nach den mir, uns vorliegenden Daten, Fakten und Zahlen, bewahrheitet sich das ….
Gott zum Grusse
harald matschiner
Sprecher des Bundes, BBS
http://menschen21.wordpress.com
http://voez.at/news/2017/pressehandbuch-2016-ab-1-februar-zum-halben-preis/
https://www.medienhandbuch.at
Grüße
KEGGtheEGG
Gegeninformation.
Beispiel: Kleine Zeitung, Wirtschaftsblatt, Die Presse, Antenne (Radio-Sender) … gehören der Diözese Graz-Seckau.
Das ist erst interessant!
Salzbg. Nachrichten und OÖN wären auch noch schön.
btw.:
Im Sommer 2016 übernahm die Schweizer Mediengruppe Tamedia AG 25,5 Prozent der Geschäftsanteile der HEUTE-Herausgeberin Ultimate Media GmbH (AHVV Verlags GmbH). Die Mehrheit am HEUTE-Verlag halten die Stiftungen Periodika und Pluto mit zusammen 74,5 Prozent.
Werde ich am Montag einarbeiten – Danke!
Die Medien von Didi Mateschitz fehlen noch.
Red Bull Media House ist eine Tochtergesellschaft der Red Bull GmbH. Das Unternehmen besitzt den TV-Sender ServusTV. Immerhin hatder Sender – laut Wikipedia – einen Marktanteil von 2% in Österreich.
Zusätzlich werden folgende Zeitschriften von Red Bull Media House herausgegegen:
– The Red Bulletin (0,923 Mio. Leser)
– Servus (Verbreitete Auflage: 143.526 Exemplare)
– Terra Mater Magazin (0,133 Mio. Leser)
– Bergwelten (Verbreitete Auflage 95.947 Exemplare)
– Speed Week
(Zahlen wieder von Wikipedia)
Zusätzlich wurde von Mateschitz eine Privatstiftung mit dem Namen „Quo Vadis Veritas“ eingerichtet. Diese gründete das Unternehmen „Quo Vadis Veritas Redaktions GmbH (QVV)“, welches das Online Magazin „Addendum“ herausbringt. Addendum macht auch eine wöchentliche TV-Sendung mit dem Namen „Im Kontext“. Diese wird bei ServusTV ausgestrahlt.
Außerdem produziert QVV auch die ServusTV-Talksendung „Talk im Hangar-7“
Jan Böhmermann hat die Arbeit von Mateschitz schön zusammengefasst: https://www.youtube.com/watch?v=qsf_hmBV5FQ
später sind es plötzlich 39,4 Milliarden USD.
Wie macht der das?
Ein ehemaliger Chefredakteur eines Styria Produkts über den Einfluss der Kirche:
„Ich war Chefredakteur des regionalen Magazins „Kärntner Monat“, das sich im Besitz des Medienkonzerns Styria befand. Katholischer Pressverein also. Kircheneinfluss, frage nicht. An dieser Stelle ein wichtiger Hinweis: Man kann in der Styria vieles machen. Aber wenn man für sich eine Karriere eingeplant hat, sollte man bei gewissen Fragen rund um religiöse Werte nicht allzu meinungsautark sein.“
Quelle: https://herrkofler.wordpress.com/2014/03/12/herr-kofler-geht-samenspenden/
hat er ein Amt inne, das es vorher nicht gab und für ihn geschaffen worden ist: Er ist Pressesprecher der Stadt Villach. Das Amt schuf ihm der derzeitige Bürgermeister: googelt mal!
Für Spätgekommene: Datum ansehen, nachgoogeln, wer zu der Zeit im Amt war. Ihr werdet staunen, welche Partei sich herauskristallisiert nicht besser zu sein als all die anderen.
Bitte auch vor der eigenen Türe kehren. Das Echo Mediemhaus ist auch zu erwähnen…. LG lala
Freilich.
Aber erst, nachdem wir mal sämtliche Landwirtschafts-Medien aufgelistet haben wie die Bauernzeitung, die 9 Medien der Landwirtschaftskammer (https://www.lko.at/zeitungen-der-landwirtschaftskammer+2500+++1272), die Forstzeitung, Jägerzeitung, die Magazine der Wirtschaftskammer (http://wirtschaftskammer-zeitungen.at/zeitungen/), das Industriemagazin usw.
Die SPÖ war mal die Partei des städtischen Proletariats und der jüdischen Oberschicht. Jetzt ist sie nur noch die Partei der städtischen Oberschichten. Und die geben nu mal kein Geld aus, um ländliche Lokalzeitungen zu lesen. Darum sind sie für die ländlichen Lokalzeitungen auch irrelevant.
Osterreich ist traditionell „versäult“, und damit konnten Rot und Schwarz ganz gut leben. Und jetzt schwächelt die rote Seite am Zeitungsmarkt? Naja, sind wahrscheinlich die roten Leser schneller zu Fernsehen und Internet übergelaufen.
Oder sollten die roten Einrichtungen wirklich kein Geld mehr haben,um ihre Propaganda zu finanzieren? Während die Kirche immer noch jede Menge zahlende Mitglieder hat? Skandal! Gerechtigkeitslücke! Der Staat muss zugunsten der armen Roten eingreifen!
Falter: Siegmar Schlager, nicht Sigmar
Ich finde den „Leopold-Kunschak-Preis“ interessant:
„Der Leopold-Kunschak-Preis wird seit 1965 jährlich für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften von der ÖVP vergeben. Weiters werden Anerkennungspreise verliehen.“
Auch Journalisten bekommen einen Preis. Ich glaub man hat nicht alles richtig gemacht, wenn man von der Regierungspartei einen Preis für seine journalistische Arbeit bekommt.
Übersicht der Preisträger findet man hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Leopold-Kunschak-Preis
Ich hatte vor wenigen Wochen auch zufällig das Thema behandelt.
https://www.fischundfleisch.com/lassy/das-groesste-oesterreichische-medienhaus-raiffeisen-38324
Zu Russmedia: Gabriele Nußbaumer (geborene Gabriele Russ) ist die Schwester von Eugen Russ und sitzt für die ÖVP im Vorarlberger Landtag und ist dort Vizepräsidentin des Landtags.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_Russ
Was man Russmedia aber schon lassen muss ist, dass sie es geschafft haben, sich nicht von der Krone verdrängen zu lassen. Laut Wikipedia hat Dichand 1987 Claus Pándi nach Vorarlberg geschickt um die Krone dort zu stärken. Hat nicht geklappt. Es soll laut Wikipedia der „einzig bekannte Fehlschlag“ in Pándis Karriere gewesen sein…
Claus Pándi will der österreichische Kai Diekmann sein, aber Kai Diekmann ist von Pándi nicht ganz überzeugt. Das schreibt Diekmann auf Twitter:
„Ist das der Claus Pándi, der vor Jahren unbedingt einen Job bei mir haben wollte ( und ihn nicht bekommen hat)? “
https://twitter.com/KaiDiekmann/status/913373106915434496
Nicht zu vergessen die OÖ Nachrichten der Familie Cuturi! Die hat auch eine gewaltige Reichweite und scheint ebenfalls mehr der ÖVP und FPÖ nahe zu stehen.
Ist m. E. auch extrem neoliberal!
Da hat man den Eindruck, wo nur möglich, wird die SP vorgeführt.
Ich lese seit 40 Jahren ab und zu die OÖN und das liest sich täglich wie die ÖVP-Parteizeitung.
Passend dazu war der von 1967 bis 1992 eingesetzte Chefredakteur Hermann Polz mit dem ÖVP-Landeshauptmann Josef Ratzenböck (LH von 1977 bis 1995) verschwägert.
Die Frage ist auch ob die Besitzer der Medien Einfluss auf die redaktionellen Texte nehmen. Laut Vice hat die „Wienerin“, welche im Besitz der Styria Media Group und somit der katholischen Kirche ist, kommentarlos einen Artikel zum Thema Abtreibung gelöscht und durch ein Statement der konservativen „Aktion Leben“ ersetzt.
https://www.vice.com/de_at/article/ne77xq/warum-loscht-die-wienerin-einen-artikel-zum-thema-abtreibung
Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass das oft vorkommt.
Eigentümer geben die Blattlinie vor und nehmen schon über die Auswahl der Redakteure Einfluss auf die Berichterstattung. Bei der direkten Einflussnahme gibt es verschiedene Typen. Fellner diktiert z.B. jeden Punkt und Beistrich. Bei anderen Medien ist der Spielraum sicher größer. Von allen wird aber klarer Weise das gepusht, was sich verkauft, also in erster Linie Bedrohungsszenarien und Blut und Beuschel, daneben süße Tiere und Titten. Ich glaube aber schon, dass die Fixierung auf Kriminalität und Migration als Hauptprobleme unserer Gesellschaft von den wahren Problemen der Ungleichheit, der Vermögenskonzentration und des Einflusses des Geldes auf die Politik ablenken soll. Entweder diese Großkonzerne und Multimillionäre präsentieren Schuldige für unsere Probleme, oder sie werden bald selbst als Problem entlarvt.
Man müßte diese PLAGE enteignen. Nur so werden die Probleme gelöst!!