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„Das ist Faschismus“ – US-Philosoph Jason Stanley über den Zerfall der Demokratie unter Trump

Jason Stanley über die USA unter Trump: Das ist Faschismus. (Foto: Jason Stanley/Wikipedia/CC0; Unsplash/getty images; bearbeitet)

Jason Stanley über die USA unter Trump: Das ist Faschismus. (Foto: Jason Stanley/Wikipedia/CC0; Unsplash/getty images; bearbeitet)

Kathrin Glösel Kathrin Glösel
in Internationales, Interview, Rechtsextremismus
Lesezeit:7 Minuten
24. März 2026
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Einer, der nicht überrascht, verwundert oder sprachlos ist, wenn er die Politik von Donald Trump und dessen engstem Zirkel verfolgt, ist Jason Stanley. Er ist Philosoph, Faschismustheoretiker und hat jahrelang an der Yale University unterrichtet. „Donald Trump ist ein Autokrat“, für Stanley ist das unumstritten. Er geht sogar noch weiter. Warnte er noch vor wenigen Jahren vor faschistischen Zügen der Trump-Politik während dessen erster Präsidentschaft, sagt er jetzt klar: Was wir jetzt in den USA sehen und erleben, ist Faschismus. Wir haben mit Jason Stanley gesprochen: Über die USA und warum er sich dort nicht mehr sicher fühlt. Über Friedensversprechen, die nichts wert sind – und warum es ihn hoffnungsvoll stimmt, wenn sich in Städten wie Minneapolis Widerstand gegen eine scheinbare Übermacht formiert.

Jason Stanleys Bücher sind internationale Bestseller. In „How Propaganda Works“ analysiert er, wie politische Kommunikation manipuliert. Mit „How Fascism Works“ hat er 2018 ein Buch vorgelegt, das seither immer wieder zitiert wird, wenn es um rechte Mobilisierung und demokratische Erosion geht.

Inhalt
Das sind 10 Merkmale von Faschismus laut Jason Stanley
„Die Vereinigten Staaten verlieren ihre Demokratie“
Warum Kanada für seine Familie sicherer war als Europa
Abwanderung aus den USA? Warum viele Wissenschaftler:innen trotzdem nicht einfach gehen können
Angriffe auf Kritiker:innen jeder Art: Die USA sind keine liberale Demokratie mehr
„Project 2025“ war eine Anleitung für das, was die USA heute erleben
Die USA sind keine „alte“, stabile Demokratie, die gefeit vor Faschismus wäre
Jason Stanley entdeckt auch in den heutigen USA unter Trump Faschismus
Stanley: Europa muss sich und seine liberalen Werte verteidigen

Das sind 10 Merkmale von Faschismus laut Jason Stanley

Laut Stanley ist Faschismus keine feste Ideologie, sie ist mehr eine politische Methode. Er funktioniert über Spaltung, starke emotionale Aufladung und eine Verzerrung der Realität. Stanley beschreibt zehn typische Merkmale:

  • Mythisierung der Vergangenheit – Man schwärmt von einem früheren, angeblich besseren Zustand, zu dem man das Land zurückführen muss („Make America Great Again“).
  • Propaganda – Ein rücksichtsloser Umgang mit Wahrheit. Fakten werden geleugnet, verdreht, ignoriert. Man schreckt nicht vor Lügen zurück, wenn es der eigenen Sache dient.
  • Anti-Intellektualismus – Gezielte Angriffe auf Wissenschaft (Universitäten und Lehrinhalte), Medien und Bildung, um Vertrauen in Expertise zu untergraben.
  • „Unwirklichkeit“ (Verschwörungstheorien) – Man verbreitet alternative Realitäten, in denen Fakten durch emotionale Erzählungen ersetzt werden, die Angst schüren.
  • Hierarchiedenken – Die Vorstellung, dass Menschen oder Gruppen „von Natur aus“ ungleich sind. Man lehnt Gleichberechtigung ab.
  • Opfer-Inszenierung – Dominante Gruppen stellen sich selbst als benachteiligt oder bedroht dar.
  • „Law and Order“ – Der Ruf nach harter Ordnungspolitik, oft auf Kosten von Rechtsstaatlichkeit und Grundrechten.
  • Sexualpolitik – Man instrumentalisiert Geschlechterrollen, etwa durch Antifeminismus und die Abwertung von LGBTIQ-Personen. Man schränkt Selbstbestimmung über den eigenen – meist weiblichen – Körper ein.
  • Moralischer Verfall („Sodom und Gomorrha“)
    – Man stellt Städte oder liberale Lebensweisen als dekadent dar, während traditionelle Lebensformen verklärt werden.
  • Spaltung in „Fleißige“ und „Faule“ – Man lädt gesellschaftliche Konflikte moralisch auf, um Ungleichheit zu rechtfertigen.

Diese Mechanismen greifen ineinander und zielen darauf ab, Demokratie abzubauen. Stanley warnt: Faschistische Politik beginnt oft subtil – und genau deshalb ist es entscheidend, ihre Muster früh zu erkennen und zu benennen.

Jason Stanley im Interview mit Kontrast.at. (Foto: Kontrast.at)
Die USA sind keine liberale Demokratie – mehr noch, was wir aktuell dort sehen, ist faschistische Politik, sagt Jason Stanley im Interview mit Kontrast. (Foto: Kontrast.at)

Kontrast: Herr Stanley, Sie haben im Jahr 2025 die USA verlassen und sind nach Kanada gezogen. Das war eine große und sicherlich schwierige Lebensentscheidung. Können Sie erzählen, wie es dazu gekommen ist und warum Sie diesen Schritt für sich und ihre Familie gesetzt haben?

Jason Stanley: Ich habe diese Entscheidung relativ schnell getroffen. Ich war überzeugt – und bin es bis heute –, dass die Vereinigten Staaten ihre Demokratie verlieren. Früher hätte ich nicht gesagt, dass die Situation so ernst ist, aber ich hatte den Eindruck, dass es nun komplett kippt.

Donald Trump ist ein Autokrat. Heute sehen das alle, weltweit. Früher war das noch umstritten. Ich habe viele Jahre davor gewarnt. Die USA haben eine lange Geschichte von weißer Vorherrschaft und auch von faschistischen Tendenzen. Schwarze Amerikaner konnten im Süden bis 1965 nicht wählen. In vielen Bundesstaaten durften Schwarze und Weiße bis 1967 nicht heiraten. Unsere amerikanische Version der „Nürnberger Gesetze“ hatte länger Bestand als in Deutschland.

Ich wusste also, welche historischen Hintergründe es gibt – und ich wusste auch, wer Donald Trump ist. Heute kann das jeder sehen, aber damals war das noch umstritten. Viele sagten: Er wurde gewählt, also ist er demokratisch legitimiert. Doch so funktioniert das nicht – viele faschistische Führer sind durch Wahlen an die Macht gekommen.

„Die Vereinigten Staaten verlieren ihre Demokratie“

Heute sieht die Welt, dass die Vereinigten Staaten eine Gefahr für Demokratie und Freiheit darstellen. Ob meine Entscheidung, das Land zu verlassen, richtig war, weiß ich noch nicht. Es hängt davon ab, was ich von Kanada aus für die Demokratie tun kann. Ich glaube, dass ich hier mehr bewirken kann als in den USA.

Als persönliche Entscheidung war es sehr schwierig. Meine damalige Frau ist mitgekommen, wir teilen uns die Betreuung unserer Kinder – das ist kompliziert. Mit 56 ein neues Leben zu beginnen, ist nicht einfach. Ich habe tiefe Wurzeln in den USA, in New York und an meiner früheren Universität.

Dazu kommt die Bürokratie: Aufenthaltsstatus, Führerschein, Steuern – all das ist viel komplizierter, als es von außen wirkt.

Warum Kanada für seine Familie sicherer war als Europa

Kontrast: Sie sprechen ja auch Deutsch. Wäre Europa – etwa Deutschland oder Österreich – eine Option gewesen?

Jason Stanley: Ja, grundsätzlich schon. Ich habe die deutsche Staatsbürgerschaft, meine Kinder ebenfalls, und wir sind oft in Wien. Wir mögen Wien sehr.

Aber meine Kinder sind schwarz und jüdisch. Die Stärke rechtsradikaler Parteien in Deutschland und Österreich ist für mich ein Sicherheitsrisiko. Ich möchte nicht, dass meine Kinder irgendwo beschimpft werden, weil sie nicht weiß sind.

Meine Kinder verstehen, was Europa sein kann. Sie würden lieber in Wien leben als in Toronto. Aber Kanada ist sehr divers – und Diversität bedeutet für uns Sicherheit. Je vielfältiger ein Land ist, desto schwieriger wird es, eine Politik der Ausgrenzung zu betreiben.

Abwanderung aus den USA? Warum viele Wissenschaftler:innen trotzdem nicht einfach gehen können

Kontrast: Sie sind Universitätsprofessor. Gibt es derzeit so etwas wie eine intellektuelle Abwanderung aus den USA?

Jason Stanley: Es ist extrem schwierig für Professor:innen, ins Ausland zu wechseln. Für 99 % ist das praktisch unmöglich. Man braucht dafür eine außergewöhnliche Karriere.

Ich hatte Glück – in der Philosophie habe ich viel veröffentlicht und konnte eine Stelle bekommen. Aber das ist die Ausnahme. Auch umgekehrt ist es schwer: Kaum ein europäischer Professor bekommt eine Stelle in den USA.

Viele amerikanische Professoren versuchen derzeit, an Universitäten wie Toronto unterzukommen. Sie sprechen nur nicht darüber, weil man Bewerbungen nicht öffentlich macht. Es gibt also durchaus Bewegung – aber sie ist unsichtbar.

Nach Europa zu gehen, ist aus wissenschaftlicher Sicht schwieriger. Die Bedingungen an europäischen Universitäten sind oft schlechter: weniger Bezahlung, mehr Lehre. Wenn Europa Wissenschaftler aus den USA anziehen will, muss es die materiellen Bedingungen verbessern.

Jason Stanley Interview USA Trump Faschismus
Journalist:innen werden eingeschüchtert, andere Länder angegriffen – nun will Trump auch die Möglichkeit, wählen zu können, einschränken, erklärt US-Philosoph Jason Stanley. ((Foto: U.S. Department of Homeland Security/gemeinfrei)

Angriffe auf Kritiker:innen jeder Art: Die USA sind keine liberale Demokratie mehr

Kontrast: Ein aktueller Bericht der Universität Göteborg hat den USA bescheinigt, keine liberale Demokratie mehr zu sein. Teilen Sie diese Einschätzung?

Jason Stanley: Was den Bericht insgesamt anbelangt, gibt es auch Kritik an der Art, wie dort gemessen wird – also wie man feststellt, wo welche Demokratie anfängt und aufhört. Aber was die USA betrifft, halte ich die Einschätzung für zutreffend. Allerdings braucht man keinen Bericht, um das zu erkennen – es ist offensichtlich.

Die Regierung von Donald Trump greift Demonstrierende an, verfolgt sie juristisch und nutzt staatliche Institutionen gegen Kritiker:innen. Trump setzt das Justizministerium ein, um Journalist:innen anzugreifen. Er handelt außenpolitisch ohne demokratische Kontrolle. Es passiert so viel, dass man gar nicht alles aufzählen kann.

„Project 2025“ war eine Anleitung für das, was die USA heute erleben

Kontrast: Grundlage für Trumps Politik in den letzten eineinhalb Jahren ist das „Project 2025“. Sie haben das beschrieben als „koordinierten, autoritären Angriff auf demokratische Einrichtungen der USA.“ Könnten Sie das etwas näher ausführen?

Jason Stanley: Vieles von dem, was da drinsteht, wird bereits umgesetzt. Ein Beispiel: Der Vorsitzende der US-Medienaufsicht argumentiert, Medien müssten „im Interesse der Öffentlichkeit“ berichten. Das klingt harmlos, wird aber so ausgelegt, dass Medien Trump positiv darstellen müssen.

Das ist eine neue Form der Kontrolle: Kritik wird als Verstoß gegen das „öffentliche Interesse“ dargestellt.

Auch Wahlrechte werden eingeschränkt, etwa durch strengere Anforderungen an die Registrierung. Das betrifft insbesondere Minderheiten. Durch den „SAVE America Act“ müssten Wähler:innen Dokumente wie eine Geburtsurkunde oder einen Reisepass vorlegen, um sich registrieren und wählen zu können. Aber nur 48 % der Amerikaner:innen haben einen Pass. Bei den Schwarzen Amerikaner:innen sind es nur 34 %. Man will also, dass weniger Menschen wählen und entscheiden können.

Die USA sind keine „alte“, stabile Demokratie, die gefeit vor Faschismus wäre

Kontrast: Viele hier sagen, die USA sind die älteste Demokratie der Welt – und dass es dadurch eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegen Faschismus gibt. Was entgegnen Sie solchen Annahmen?

Jason Stanley: Das ist ein Mythos. Die USA sind tatsächlich eine sehr junge Demokratie. Schwarze Amerikaner konnten erst ab 1965 wählen. Vorher kann man nicht von einer echten Demokratie sprechen.

Die Frage ist natürlich: Woran misst man eine stabile Demokratie? Die USA haben zum Beispiel eine extrem hohe Inhaftierungsrate – weit höher als andere Demokratien. Das ist Teil eines Systems von Ungleichheit und Kontrolle.

Außerhalb Europas wird die USA auch nicht als Vorbild gesehen. In Lateinamerika etwa erinnern sich viele daran, dass die USA demokratische Regierungen gestürzt und Diktaturen unterstützt haben.

Jason Stanley entdeckt auch in den heutigen USA unter Trump Faschismus

Kontrast: Wie würden Sie also das politische System der USA heute beschreiben?

Jason Stanley: Die USA sind heute eine Autokratie. Das ist kaum noch umstritten. Und wenn man genauer hinsieht: Das System ist antidemokratisch, basiert auf Ausgrenzung, greift Minderheiten an und inszeniert sich religiös. Dafür gibt es einen Begriff: Faschismus.

Das bedeutet nicht, dass es identisch mit dem Nationalsozialismus ist. Aber strukturell gibt es klare Parallelen.

Kontrast: Sehen Sie Parallelen zur Propaganda der 1930er-Jahre?

Jason Stanley: Ja. Besonders die Verherrlichung von Gewalt und die Freude am Leid von Minderheiten. Diese Form der politischen Kommunikation ist vergleichbar.

Wer genau hingesehen hat, wusste, dass Trumps Friedensversprechen nichts wert sind

Kontrast: Trump hat im Wahlkampf versprochen, keine neuen Kriege zu beginnen. Nun erleben wir das Gegenteil. Warum?

Jason Stanley: Das war reine Rhetorik. Wer verstanden hat, dass Trump faschistisch agiert, konnte das vorhersehen. Wer genau hingeschaut und hingehört hat, hat damit gerechnet. Das kann eigentlich nicht überraschen. Deshalb ist die richtige Begriffswahl wichtig – sie hilft, Entwicklungen korrekt einzuordnen.

Stanley: Europa muss sich und seine liberalen Werte verteidigen

Kontrast: Was raten Sie Europa im Umgang mit den USA?

Jason Stanley: Europa muss sich verteidigen – politisch und institutionell. Die USA unter Trump stellen eine Gefahr für demokratische Systeme dar und unterstützen rechtsradikale Kräfte in Europa.

Europa ist derzeit eine der letzten Bastionen liberaler Demokratie. Die muss sie aktiv verteidigen.

Kontrast: Gibt es Entwicklungen in den USA, die Ihnen Hoffnung machen?

Jason Stanley: Ja. In Minneapolis haben sich ganz normale Menschen organisiert, um ihre Nachbar:innen vor ICE und vor Deportationen zu schützen. Ohne politische Vorerfahrung. Menschen haben sich gegen staatliche Gewalt gestellt und Solidarität gezeigt. Das gibt tatsächlich Hoffnung.

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Lionel Jospin war von 1997 bis 2002 Ministerpräsident Frankreichs und langjähriger Chef der Sozialistischen Partei Frankreichs. In seiner Amtszeit setzte er die 35-Stunden-Woche durch, führte die allgemeine Krankenversicherung ein und schuf 1999 mit dem PACS die eingetragene Lebenspartnerschaft als ersten Schritt zur Ehe für alle. Zitat: Sozialdemokratie heißt, die Gesellschaft zu gestalten und die Marktwirtschaft in den Dienst der Menschen zu stellen. Der Markt schafft Reichtum, aber nicht von selbst Solidarität, Werte und Sinn. Lionel Jospin
Lionel Jospin war von 1997 bis 2002 Ministerpräsident Frankreichs und langjähriger Chef der Sozialistischen Partei Frankreichs. In seiner Amtszeit setzte er die 35-Stunden-Woche durch, führte die allgemeine Krankenversicherung ein und schuf 1999 mit dem PACS die eingetragene Lebenspartnerschaft als ersten Schritt zur Ehe für alle. Zitat: Sozialdemokratie heißt, die Gesellschaft zu gestalten und die Marktwirtschaft in den Dienst der Menschen zu stellen. Der Markt schafft Reichtum, aber nicht von selbst Solidarität, Werte und Sinn. Lionel Jospin

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4. Februar 2026
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Lionel Jospin war von 1997 bis 2002 Ministerpräsident Frankreichs und langjähriger Chef der Sozialistischen Partei Frankreichs. In seiner Amtszeit setzte er die 35-Stunden-Woche durch, führte die allgemeine Krankenversicherung ein und schuf 1999 mit dem PACS die eingetragene Lebenspartnerschaft als ersten Schritt zur Ehe für alle. Zitat: Sozialdemokratie heißt, die Gesellschaft zu gestalten und die Marktwirtschaft in den Dienst der Menschen zu stellen. Der Markt schafft Reichtum, aber nicht von selbst Solidarität, Werte und Sinn. Lionel Jospin
Lionel Jospin war von 1997 bis 2002 Ministerpräsident Frankreichs und langjähriger Chef der Sozialistischen Partei Frankreichs. In seiner Amtszeit setzte er die 35-Stunden-Woche durch, führte die allgemeine Krankenversicherung ein und schuf 1999 mit dem PACS die eingetragene Lebenspartnerschaft als ersten Schritt zur Ehe für alle. Zitat: Sozialdemokratie heißt, die Gesellschaft zu gestalten und die Marktwirtschaft in den Dienst der Menschen zu stellen. Der Markt schafft Reichtum, aber nicht von selbst Solidarität, Werte und Sinn. Lionel Jospin

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