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Klimakatastrophe: Die Ursachen, Folgen und was wir dagegen tun können

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Klimakatastrophe: Die Ursachen, Folgen und was wir dagegen tun können

Foto: Twitter/Rasmus Tonboe ‏

Alina Bachmayr-Heyda Alina Bachmayr-Heyda
in Umwelt & Klima
Lesezeit:7 Minuten
13. Juni 2019
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Es ist 2 vor 12. Aus dem Klimawandel ist eine waschechte Klimakatastrophe geworden. Die Ursachen: der Mensch und sein CO2. Die Wissenschaft nennt das Zeitalter, in dem wir leben, deswegen Anthropozän: das Zeitalter des Menschen. Und der Mensch ist auch derjenige, der jetzt etwas tun muss.

Die letzten 4 Jahre waren die 4 wärmsten Jahre seit Beginn der Temperatur-Aufzeichnungen. Die Durchschnittstemperatur ist dabei jährlich um 1 Grad gestiegen. 2019 ist kein Trendwandel in Sicht. Dabei ist dieser dringend notwendig – und machbar.

Inhalt
1) Warum steigt die Temperatur?
1.1) Industrie, Massentierhaltung und Verkehr
1.2) Ursachen unumstritten
1.3) Anthropozän: die menschgemachte Katastrophe
2) Was sind die Folgen?
2.1) Knappheit, Konflikte, Flucht
3) Was können wir tun?
3.1) 1. Alle Staaten müssen sofort auf erneuerbare Energien umsteigen.
3.2) 2. Stopp von Verbrauch von CO2
3.3) 3. Versteuerung von CO2
3.4) 4. Green New Deal umsetzen
4) Österreich Schlusslicht

Warum steigt die Temperatur?

Die Atmosphäre besteht aus verschiedenen Gasen. Ähnlich wie Bakterien sind einige davon gut für Mensch und Tier und andere nicht. Methan und CO2 gehören zu den Gasen, die für einen Temperaturanstieg sorgen. Das bedeutet nicht, dass das Wetter immer schön ist, sondern dass die Durchschnittstemperatur steigt.

Industrie, Massentierhaltung und Verkehr

Der Ausstoß von CO2 an sich ist nichts Neues für die Natur. Natürliche Ursachen dafür gab es schon immer. Grünpflanzen nehmen CO2 auf und geben Sauerstoff ab. Dieser Kreislauf hat Millionen Jahre gut funktioniert. Aber dass dieser Austausch von Gasen aus dem Gleichgewicht geraten ist, hat der Mensch verschuldet. Grund ist  in erster Linie die Verbrennung von Öl und Gas. Nicht nur herkömmliche Verbrennungsmotoren in Fahrzeugen, auch Energiekraftwerke, die Haushalte, Infrastruktur und Industrie versorgen, stoßen Tonnen an CO2 aus.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2014 sind 90 Unternehmen für 63 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen zwischen 1854 und 2010 verantwortlich. Diese Unternehmen kommen aus der Erdöl-, Erdgas- und Kohleförderung.

Für Klimawandel verantwortlich: Kraftwerke
Ursache Nr. 1 für CO2: Kraftwerken. Privater Flugverkehr steht erst an dritter Stelle.

Der Anstieg an Methan ist der weltweiten Massentierhaltung geschuldet. Dass eine Kuh Methan ausstößt, lässt sich nicht verhindern. Doch in der Produktion Milch und Fleisch im großen Stil wird Kraftfutter eingesetzt, das nicht nur zum verstärkten Muskelwachstum der Tiere führt, sondern auch zu verstärktem Methan-Ausstoß.

Ursachen unumstritten

Der Anstieg von CO2, der daraus resultierende Temperaturanstieg, der den Klimawandel auslöste, und die Klimakatastrophe, in der wir jetzt stecken, sind vom Menschen gemacht. Nicht methan-ausstoßende Kühe, nicht die Sonneneinstrahlung, allein der Mensch ist verantwortlich für die rapiden und katastrophalen Veränderungen, die wir erleben. Die Wissenschaft ist sich bei dieser Frage einig.

Anthropozän: die menschgemachte Katastrophe

Dieses Phänomen nennt die Wissenschaft Anthropozän (das Zeitalter des Menschen). Dieser Begriff beschreibt den Umstand, dass seit einiger Zeit der Mensch die Erde maßgeblich verändert. Das Anthropozän ist das Zeitalter, in dem vor allem bzw. ausschließlich der Mensch die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse der Erde beeinflusst.

Wer diese wissenschaftlich anerkannte Tatsache anzweifelt, sollte dringend einen Blick auf die Verbrauch von Ressourcen werfen. Aufzeichnungen zeigen, dass seit den 1950er Jahren der Verbrauch von Ressourcen exponentiell ansteigt. Die Erdbevölkerung, vor allem in Ballungszentren, wächst – ebenso die Wirtschaft, der Transport, der Wasserverbrauch, der Einsatz von Dünger, internationaler Tourismus und der Energieverbrauch. Das resultiert unter anderem im gesteigerten Ausstoß von CO2 in die Atmosphäre.

Weltweiter co2 Ausstoß
Nummer 1 der Ursachen von Klimawandel: CO2-Ausstoß. Quelle: statista.com

Parallel dazu steigen der CO2-Ausstoß, Methan-Ausstoß, Überfischung, die Oberflächentemperatur, und die Vergiftung der Meere in dramatische Höhen. Regenwälder, Artenvielfalt, die sichere Ozonschicht und bewohnbares Land gehen unaufhaltsam zurück. Und das ist es, was den Klimawandel von regulären Verschiebungen in der Erdatmosphäre unterscheidet.

Was sind die Folgen?

Die Folgen: Naturkatastrophen nehmen in Anzahl, Ausmaß und Auswirkungen zu. Die daraus entstehenden Kosten sind mehrere Hundert Milliarden Euro.

Ganz Landstriche – Lebensraum für Mensch und Tier – stehen unter Wasser. Immer mehr Menschen sind deswegen auf der Flucht – Tendenz steigend. Das Artensterben nimmt an Tempo auf. Biologen warnen vor einem Massensterben, wie es das letzte Mal vor 66 Millionen Jahren passiert ist, als ein Meteorit auf der Erde einschlug und die Dinosaurier ausrottete.

Allein in Grönland sind die Folgen dramatisch: Im Juni 2019 sind dort 2 Milliarden (!) Tonnen Eis weggeschmolzen – an einem einzigen Tag.

In Grönland sind gestern (!) 2 Milliarden Tonnen Eis geschmolzen. Zum Glück haben wir viel darüber gesprochen, dass Schüler nicht während der Schulzeit für das Überleben der Menschheit demonstrieren sollen. pic.twitter.com/g6xYoIhb5J

— Fabian Steinschaden (@steinschadenf) 15. Juni 2019

All das ist die Folge von 1 Grad Temperatursteigerung im Jahr. Selbst wenn die Menschheit ihren Ausstoß an CO2 und das Verbrennen von Öl und Kohle auf ein Minimum reduzieren würde, ließe sich dieser Anstieg nicht rückgängig machen, aber zumindest halten. Wenn im Gegenteil die Erwärmung von 1 Grad auf 1,5 Grad steigt, sind die Schäden irreversibel. Die Ökosysteme – Wälder, Seen, Meere, Tierarten, ganze Landstriche – könnten sich von dem, was der Mensch ihnen antut, nicht mehr erholen.

Knappheit, Konflikte, Flucht

Durch die Hitze und die immer länger anhaltenden Dürreperioden werden Ernten ausfallen, es kommt zu Versorgungs-Engpässen und dadurch früher oder später zu Konflikten um die knapper werdenden Ressourcen. Krankheitserreger breiten sich leichter aus, Allergien nehmen zu. Die Klimakatastrophe wird so zur Ursache einer humanitären, geologischen, ökologischen, wirtschaftlichen und politischen Katastrophe.

Wenn weite Teile der Welt unbewohnbar werden, wie es etwa bereits auf den Fidschi-Inseln passiert, werden bald 140 Millionen Menschen gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen. Sie werden durch den globalen Norden und seine unaufhaltsame Wachstums-Logik zu Flüchtlingen werden. Erst dieses Jahr bestätigte eine Studie von Forschern der Wirtschaftsuniversität, des IIASA (Internationales Institut für Angewandte Systemanalyse), der University of East Anglia, der Shanghai University und der JKU Linz den Zusammenhang zwischen klimatischen Bedingungen, Konflikten und Migration.

Die Klimakatastrophe trifft nicht den Verursacher der Ursachen
Das Quadrat aus Beton war einmal das Badezimmer des Dorfvorstehers von Vunidogoloa. Es ist alles, was von seinem Haus übrig ist. Der Rest ist im Meer versunken. Bild: Paul Safa

Was können wir tun?

Die schlechten Nachrichten: der Verzicht auf Fleisch, Fast Fashion, Kurzstreckenflügen und coffee to go von Einzelpersonen wird die Welt nicht retten können.

Die guten Nachrichten: die Klimakatastrophe ist aufhaltbar! Was dazu zu tun ist? Staaten müssen sich und große Konzerne in die Verantwortung nehmen. Die Wirtschaft – seien es große Agrarkonzerne, Hersteller von Kleidern oder Energiegewinner – muss hier in die Pflicht genommen werden.

Wir kennen jetzt eine Lösung. Wir haben jetzt eine Lösung, mit der wie in 15 Jahren klimaneutral sein können. – Energieprofessor Volker Quaschning (Scientists for Future)

1. Alle Staaten müssen sofort auf erneuerbare Energien umsteigen.

Der Umstieg auf Wind-, Wasser- und Solarstrom ist ein langfristiges Ziel vieler EU-Staaten. Die Energiewende wird jedoch von dem Argument der Wirtschaftlichkeit gebremst. Erneuerbare Energie sei teuer für Hersteller, Großabnehmer wie die Industrie und Endverbraucher. Das stimmt nicht, zeigt Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin. Sie zeigt, dass es die großen Atom-, Öl-, Kohle- und Gasindustriellen sind, die dafür sorgen, dass sich dieses Gerücht hält:

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2. Stopp von Verbrauch von CO2

Es gibt wissenschaftliche Berechnungen, die zeigen, wie viel CO2 die Menschheit noch verbrauchen kann, bevor der kritische Punkt überschritten ist und der Klimawandel unwiderruflich und die Klimakatastrophe unaufhaltsam ist. Diese Menge ist allerdings nach momentanen Berechnungen in weniger als neun Jahren erreicht. Neueste Berechnungen zeigen, dass bei derzeitigem Verbrauch die Menschheit nicht länger als bis 2050 bestehen könnte.

3. Versteuerung von CO2

Eine mögliche Reduzierung der Ursachen der Klimaerwärmung steckt in der Besteuerung von CO2. Das hieße als ersten Effekt für viele Haushalte eine Verteuerung von Tanken und Heizen, könnte allerdings über Vergünstigungen beim Nutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln oder der Installation von Photovoltaik-Anlagen rückvergütet werden. Kanada zeigt, wie das funktionieren kann: Die Einkommensteuer für Private wurde reduziert, außerdem gibt es Öko-Bonus-Zahlungen für besonders belastete Gruppen und ländliche Bereiche.

4. Green New Deal umsetzen

Klima-Gerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit gehen Hand in Hand. Technologische und ökologische Innovationen alleine können keinen ausreichenden Beitrag zur CO2-Reduktion leisten. Es braucht auch ein neues, „grünes Wirtschaftssystem“.

Der Green New Deal will  nicht einfach „Industrie einstampfen“, im Gegenteil: Seine Vertreterinnen und Vertreter wollen neue Industrien stärken und neue Arbeitsplätze schaffen. Für jene, die keinen Arbeitsplatz in der neuen Wirtschaft bekommen, schlägt der Green New Deal, den Julia Herr auch für die EU fordert, eine Beschäftigungsgarantie vor. Kann der Staat eine Region nicht mit aktiver Industriepolitik wiederbeleben, sollen Menschen einen staatlich finanzierten Arbeitsplatz in gesellschaftlich notwendigen Bereichen bekommen. So könnte man den weiteren Klimawandel zumindest ausbremsen.

Österreich Schlusslicht

Obwohl die Drastik lange bekannt ist, hat die Regierung Kurz nichts gegen die nahende Klimakatastrophe, ihre Folgen oder Ursachen getan. Im Gegenteil: Bei der UN-Klimakonferenz in Kattowitz bekam Österreich den Titel „Fossil des Tages“ , nachdem die ÖVP-Ministerin Köstinger die EU-Subventionen für Atom-, Gas- und Kohlekraftwerke um 17 Jahre verlängern wollte.

Die schwarz-blaue Regierung hat im Zuge der EU-Ratspräsidentschaft einen Vorschlag vorgelegt, der die Subventionen für Kohle-, Gas- und Atomkraft bis zum Jahr 2035 verlängern will. Doch nicht genug – Österreich hat im Klimavertrag von Paris eigentlich versprochen, Entwicklungsländern bei der Reduktion von Treibhausgasen finanziell zu helfen. Geschehen ist seitens der Regierung bisher fast nichts.

Sebastian Kurz hat sich als Kanzler gegen eine Steuerung des Konsumverhaltens in Form von CO2-Steuer und Ausgleichszahlungen ausgesprochen. Die Begründung: die Wirtschaft würde darunter leiden, man müsse wettbewerbsfähig bleiben. Dass die Bekämpfung der Klimakatastrophe mit einer Förderung der Wirtschaft einhergehen kann, ist wohl noch nicht zu ihm vorgedrungen.

Parlament Das Thema "Temperatur-Anstieg" im Parlament

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2 Comments
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Alex
Alex
14. Juni 2019 11:19

So viel Quatsch in einem Artikel. Bin gespannt was die Schreiberlinge ablassen, wenn in 10 Jahren der Trend umgekehrt ist und es wieder kälter wird. Und die armen Eisbärenpopulation ist vielleicht dann noch mal so viel gestiegen. Die ganzen Klimamodelle konnten die letzten 20 Jahre schon nicht voraussagen, wie sich das Klima entwickeln wird und können auch die Vergangenheit nicht erklären. Aber das böse CO2 und der Mensch ist schuld. Das bei einem menschlichen Anteil von 4% von 0,038% CO2 in der Atmosphäre. Mit Logik hat das alles nix mehr zu tun!

3
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Antworten
Markus Wenig
Markus Wenig
13. Juni 2019 10:23

Zitat aus dem Artikel:
„All das ist die Folge von 1 Grad Temperatursteigerung im Jahr“
Es gibt keine jährliche Temperatursteigerung um 1 Grad. Die gesamte Temperatursteigerung soll auf 2 Grad oder 1,5 Grad begrenzt werden. Somit wird es auch kein Ende der Menschheit im Jahre 2050 geben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Übereinkommen_von_Paris

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Die Country- und Pop-Ikone Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Neben ihrer Karriere als Sängerin ist sie auch für ihr soziales Engagement bekannt: Mit der Imagination Library hat sie ein weltweites Leseprojekt gegründet, das Kindern kostenlos Bücher zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützte sie Bildungs- und Hilfsprojekte über die Dollywood Foundation und spendete Millionenbeträge in die medizinische Forschung. Ihrem 1980 verfassten Song „9 to 5“ – einem sozialkritischen Kommentar auf Arbeitswelt und Ungleichheit - entstammt dieses Zitat: “It’s a rich man’s game no matter what they call it, and you spend your life putting money in his wallet.” Zitat: Es ist ein Spiel der Reichen und egal wie sie es nennen, du verbringst dein Leben damit, Geld in ihre Taschen zu stecken. Dolly Parton

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Die Country- und Pop-Ikone Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Neben ihrer Karriere als Sängerin ist sie auch für ihr soziales Engagement bekannt: Mit der Imagination Library hat sie ein weltweites Leseprojekt gegründet, das Kindern kostenlos Bücher zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützte sie Bildungs- und Hilfsprojekte über die Dollywood Foundation und spendete Millionenbeträge in die medizinische Forschung. Ihrem 1980 verfassten Song „9 to 5“ – einem sozialkritischen Kommentar auf Arbeitswelt und Ungleichheit - entstammt dieses Zitat: “It’s a rich man’s game no matter what they call it, and you spend your life putting money in his wallet.” Zitat: Es ist ein Spiel der Reichen und egal wie sie es nennen, du verbringst dein Leben damit, Geld in ihre Taschen zu stecken. Dolly Parton
Die Country- und Pop-Ikone Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Neben ihrer Karriere als Sängerin ist sie auch für ihr soziales Engagement bekannt: Mit der Imagination Library hat sie ein weltweites Leseprojekt gegründet, das Kindern kostenlos Bücher zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützte sie Bildungs- und Hilfsprojekte über die Dollywood Foundation und spendete Millionenbeträge in die medizinische Forschung. Ihrem 1980 verfassten Song „9 to 5“ – einem sozialkritischen Kommentar auf Arbeitswelt und Ungleichheit - entstammt dieses Zitat: “It’s a rich man’s game no matter what they call it, and you spend your life putting money in his wallet.” Zitat: Es ist ein Spiel der Reichen und egal wie sie es nennen, du verbringst dein Leben damit, Geld in ihre Taschen zu stecken. Dolly Parton

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EU-Länder

Momentan gibt es in der EU 27 Mitgliedstaaten. EU-Länder sind: Belgien, Bulgarien, Rumänien, Tschechische Republik, Dänemark, Deutschland, Estland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Irland, Italien, Zypern, Lettland, Litauen, Luxemburg, Ungarn, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Slowenien, Slowakei, Finnland, Kroatien und Schweden. Großbritannien trat mit 31. Januar 2020 offiziell aus der EU aus. Das Thema "EU-Mitgliedsstaaten" im Parlament

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EU-Strukturfonds

Das ist ein Oberbegriff für europäische Finanzierungsprogramme. Aufgabe: Durch die Bereitstellung von Geldern sollen die wirtschaftlichen oder sozialen Unterschiede zwischen den EU-Ländern ausgeglichen werden. Verwaltet werden die Gelder von der EU-Kommission. Praktische Suchmaschine: Hier kann man sich nach Region oder Thema gefiltert, alle von der EU geförderten Projekte ansehen. Auch „reiche“ Länder wie Österreich profitieren von den EU-Strukturfonds Beispiel Wien: Mittels EU-Förderungen konnte 2015 in Wien etwa die Liegewiese und das Gelände des Arbeiterstrandbads mit öffentlichem Wasserzugang neu gestaltet werden. Einen Überblick über den Beitrag, den EU-Förderungen für die Stadt Wien außerdem noch leisten, gibt dieses kurze Video. Beispiel Burgenland: Zwischen 1995 und 2015 wurde das Bundesland Burgenland mit rund 1 Milliarde Euro aus Brüssel gefördert. Bis 2014 unterstützte die

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Der Vorsitz im Rat der Europäischen Union, kurz als EU-Ratspräsidentschaft oder auch Ratspräsidentschaft bezeichnet, wechselt alle 6 Monate in einer bestimmten Ordnung zwischen den EU-Ländern. Momentaner Vorsitz: Deutschland, 01. Juli – 31. Dezember 2020 Nächster Vorsitz: Portugal, 01. Januar – 30. Juni 2021 Aufgaben: Planung und Leitung der Tagungen des Rates; Vertretung des Rates gegenüber EU-Kommission und EU-Parlament; Wichtig dabei: Das Land, welches den Ratsvorsitz innehat, soll während dieser Zeit als neutraler Vermittler agieren und so helfen Kompromisse zwischen den EU-Ländern zu ermöglichen. Das Thema "EU-Ratspräsidentschaft" im Parlament

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Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) ist eine der traditionellen Großparteien Österreichs. Sie vertritt vor allem bürgerlich-konservative Werte. Traditionell gilt sie als Interessenvertreterin der Wirtschaft, der Bauern sowie der römisch-katholischen Kirche.

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