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150 Euro pro Monat reichen? Diese 4 Fälle zeigen wie weltfremd die Regierung ist

150 Euro pro Monat reichen? Diese 4 Fälle zeigen wie weltfremd die Regierung ist

Marco Pühringer Marco Pühringer
in Schwarz-Blau
Lesezeit:2 Minuten
30. Juli 2018
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150 Euro im Monat müssen zum Leben reichen – das glaubt zumindest Sozialministerin Hartinger-Klein. Selbst verdient sie monatlich 17.511 Euro. Doch die Ministerin ist nur eine von vielen aus dem schwarzblauen Umfeld, die keine Ahnung vom Leben ohne Ministergehalt hat. Diese 4 Fälle zeigen, wie weltfremd die Regierung ist.

Beate Hartinger-Klein (FPÖ) am 24. Juli 2018 in einem Interview mit Wolfgang Fellner auf oe24TV erklärt, wie die Zukunft der Mindestsicherung aussehen wird und wen die Kürzungen treffen sollen. Auf die Frage von Fellner, ob man mit 150 Euro denn leben könne antwortet sie:

„Wenn man die Wohnung auch noch bekommt, also dann sicher.“

Wir haben uns auf der Straße umgehört – der Tenor: Von 150 Euro im Monat leben, das geht nicht.

Doch Hartinger-Klein ist nicht die einzige aus dem Regierungsumfeld, die scheinbar nicht weiß, wie das Leben für die Mehrheit der Österreicher ist.

Angst vor Altersarmut – kauf dir einfach eine Wohnung

200.000 Pensionisten in Österreich sind armutsgefährdet, darunter vor allem Frauen. Die Regierung setzt aber keine Maßnahmen dagegen, sondern erhöht mit dem 12-Stunden-Tag das Risiko von Frauen in der Pension arm zu werden. Doch keine Angst, Sebastian Kurz und die ÖVP haben schon im Wahlkampf Tipps gegen Altersarmut gegeben: Wer nicht arm werden will, soll sich einfach eine Wohnung kaufen.

 

Blöd nur, dass die Bundesregierung die Notstandshilfe abschaffen will und damit Langzeitarbeitslose in die Mindestsicherung drängt. Dadurch bekommt der Staat die Möglichkeit auf das Eigentum der Bezieher zuzugreifen. Wer also z.B. auf Grund einer Krankheit ohne Job dasteht und länger keine Arbeit findet, kann seine Wohnung verlieren. Die hilft dann also auch nicht mehr gegen Altersarmut. 

Du hast deinen Job verloren? Gründe ein Start-Up!

Doch im Weltbild der ÖVP gibt es auch gar keinen Grund lange arbeitslos zu sein. In einem Video der politischen Akademie der ÖVP wird ein einfacher Ausweg aufgezeigt: Job verloren? Gründet einfach ein Start-Up!

 

 

Lifehack der Politischen Akademie der ÖVP
Dass jeder dritte Arbeitslose in Österreich über 50 ist und sich eher schwertut ein High-Tech Start Up zu gründen hat die ÖVP wohl vergessen. Schließlich wurde ja auch die Aktion 20.000 für Jobsuchende über 50 gestrichen.

So viel Arbeit, dass du deine Freunde nicht siehst? Geh‘ halt auf Facebook!

Doch selbst wenn man kein Start-Up gründen kann, gibt es vonseiten der Regierung kein Verständnis für Arbeitssuchende. Sie sollen einfach weiter entfernte Arbeitsplätze annehmen. Wirtschaftsministerin Schramböck argumentierte, dass 2,5 Stunden Wegzeiten kein Problem darstellen – schließlich kann man ja über das Internet mit Freunden und Verwandten in Kontakt bleiben.

 

Ministerin Schramböck meint, dass es doch reichen müsse, mit den Freunden über Facebook in Kontakt zu bleiben.

 

Parlament Das Thema "Mindestsicherung" im Parlament

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Rosker Franz
Rosker Franz
31. Juli 2018 19:07

Die Partei für die kleinen Leute.Diese Idioten, (kleinen Leute) haben sich diese Abzocker selbst gewählt.Wichtig ist nur, daß es den Flüchtlingen schlechter geht,auch wenn wir dadurch weniger bekommen.

9
-5
Antworten
gerhardranftler
gerhardranftler
30. Juli 2018 19:56

Es stimmt so nicht.
Es war die Rede von Kosten für Lebensmittel.
Ich gehe in keinen Sozialmarkt, Ich kaufe bei Hofer, Billa oder Merkur.
Nach 42 Jahren Arbeit habe ich 1.100 €uro Pension bekommen, das war aber noch zur der Zeit, als die Sozzen etwas zu sagen hatten.
Wenn ich jetzt alle Zahlungen wie Miete, STrom Gas usw. abziehe bleiben mir €uro 185,- im Monat für zwei Personen.
Es ist nicht erstrebenswert – aber es geht.

8
-10
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J.H.
J.H.
Reply to  gerhardranftler
31. Juli 2018 10:16

Die „Sozzen“ sind der Meinung. dass die Frau Sozialministerin weit entfernt jeder Realität ist. Aber wenn sie mit 150,- Euro zufrieden sind, dann busseln sie weiter mit ihr.

10
-3
Antworten
Rosker Franz
Rosker Franz
Reply to  gerhardranftler
31. Juli 2018 19:24

Freu dich.Ich glaube dir das nicht.Du bekommst wahrscheinlich von
für FPÖ- Werbung etwas dazu.

2
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Klaus Eisenberger
Klaus Eisenberger
30. Juli 2018 15:48

Man kann über dergleichen nicht diskutieren. Es ist so logisch, dass 150 Euro nicht reichen, dass jedweder Einwand lächerlich erscheint, weil das ohnehin alle wissen. Selbst wenn, wie in „Unzensuriert“ vorgeschlagen, alle Schnäppchen ausgeschöpft werden, man muss dorthin fahren um sie zu nützen. Auch das kostet Geld. Wenn man 1 kg Huhn einkauft, weil 1 kg billiger ist, mann muss es einfrieren. Strom ist für diese Nebuchanten offenbar gratis. Ich wünsche dieser Regierung einen kräftigen Bauchfleck. Je eher, desto besser.

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Reply to  Klaus Eisenberger
2. August 2018 08:27

Semantisch falsch: NebOchant … mittelloser Mensch

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Frauen werden für bewiesene Leistung befördert, Männer für das, von dem wir glauben, dass sie es vielleicht einmal leisten werden. In ihrem neuen Buch Funkenschwestern beschreibt Barbara Blaha, warum Männer im Gegensatz zu Frauen von Geburt an unter einem „Kompetenzverdacht“ stehen – und welche Folgen das in Schule, Beruf und Gesellschaft hat. Im Podcast-Interview mit Kontrast spricht Blaha über die vielen „Lücken“, die das Leben von Frauen mühsamer machen: Die Einkommenslücke, die ungleiche Verteilung von Hausarbeit und Freizeit, schlechter wirkende Medikamente und die Gewalt, die wir als Gesellschaft schlicht in Kauf nehmen, solange sie „nur“ gegen Frauen gerichtet ist. Gleichzeitig richtet Blaha den Blick nach vorne. Feminismus, sagt sie, kann nicht heißen, Männer auszuschließen. Wir müssen sie zu Verbündeten machen. Denn nur so machen wir unsere Gesellschaft gerechter und für alle besser. Zitat: Wir müssen in der Erziehung von Buben darauf achten, dass sie ihre Herzenswärme und den Zugang zu ihren Gefühlen behalten. Buben sollen nicht ihre Empathie verdrängen, weil die angeblich "unmännlich" ist. Barbara Blaha

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Frauen werden für bewiesene Leistung befördert, Männer für das, von dem wir glauben, dass sie es vielleicht einmal leisten werden. In ihrem neuen Buch Funkenschwestern beschreibt Barbara Blaha, warum Männer im Gegensatz zu Frauen von Geburt an unter einem „Kompetenzverdacht“ stehen – und welche Folgen das in Schule, Beruf und Gesellschaft hat. Im Podcast-Interview mit Kontrast spricht Blaha über die vielen „Lücken“, die das Leben von Frauen mühsamer machen: Die Einkommenslücke, die ungleiche Verteilung von Hausarbeit und Freizeit, schlechter wirkende Medikamente und die Gewalt, die wir als Gesellschaft schlicht in Kauf nehmen, solange sie „nur“ gegen Frauen gerichtet ist. Gleichzeitig richtet Blaha den Blick nach vorne. Feminismus, sagt sie, kann nicht heißen, Männer auszuschließen. Wir müssen sie zu Verbündeten machen. Denn nur so machen wir unsere Gesellschaft gerechter und für alle besser. Zitat: Wir müssen in der Erziehung von Buben darauf achten, dass sie ihre Herzenswärme und den Zugang zu ihren Gefühlen behalten. Buben sollen nicht ihre Empathie verdrängen, weil die angeblich "unmännlich" ist. Barbara Blaha
Frauen werden für bewiesene Leistung befördert, Männer für das, von dem wir glauben, dass sie es vielleicht einmal leisten werden. In ihrem neuen Buch Funkenschwestern beschreibt Barbara Blaha, warum Männer im Gegensatz zu Frauen von Geburt an unter einem „Kompetenzverdacht“ stehen – und welche Folgen das in Schule, Beruf und Gesellschaft hat. Im Podcast-Interview mit Kontrast spricht Blaha über die vielen „Lücken“, die das Leben von Frauen mühsamer machen: Die Einkommenslücke, die ungleiche Verteilung von Hausarbeit und Freizeit, schlechter wirkende Medikamente und die Gewalt, die wir als Gesellschaft schlicht in Kauf nehmen, solange sie „nur“ gegen Frauen gerichtet ist. Gleichzeitig richtet Blaha den Blick nach vorne. Feminismus, sagt sie, kann nicht heißen, Männer auszuschließen. Wir müssen sie zu Verbündeten machen. Denn nur so machen wir unsere Gesellschaft gerechter und für alle besser. Zitat: Wir müssen in der Erziehung von Buben darauf achten, dass sie ihre Herzenswärme und den Zugang zu ihren Gefühlen behalten. Buben sollen nicht ihre Empathie verdrängen, weil die angeblich "unmännlich" ist. Barbara Blaha

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