Kontrast.at
  • Themen
    • Parlament aktuell
    • Teuerung
    • Arbeit & Freizeit
      • 4-Tage-Woche
    • Wohnen & Miete
    • Wirtschaft und Finanzen
      • Energie
    • Frauen & Gleichberechtigung
    • Medien
    • Umwelt & Klima
      • Landwirtschaft
      • Tierschutz
    • Verteilungsgerechtigkeit
    • Gesellschaft
      • Bildung & Wissenschaft
      • Digitales Leben & Web
      • Familie & Kinder
      • Kultur
      • Migration & Asyl
      • Realsatire
      • Sport
    • Gesundheit
    • Bundesländer
      • Burgenland
      • Kärnten
      • Niederösterreich
      • Oberösterreich
      • Salzburg
      • Steiermark
      • Tirol
      • Vorarlberg
      • Wien
    • Korruption & U-Ausschuss
      • ÖVP-Korruptions-U-Ausschuss
      • COFAG-U-Ausschuss
      • Ibiza-U-Ausschuss
      • BVT-U-Ausschuss
    • Umfragen
    • Internationales
      • Europa
    • Rechtsextremismus
    • Wissen
      • Geschichte
      • Bruno Kreisky
    • Good News
  • Interviews
  • Kolumnen
    • Erwin Steinhauer
    • Manfred Matzka
    • Gerd Millmann
    • Lichtenberger und Ranftler
    • Michael Mazohl
    • Leserstimmen
    • Gastbeiträge
    • Cartoons
  • Dossier
  • Video
  • Abo
    • Newsalert
    • Wöchentlicher Newsletter
    • WhatsApp
    • Telegram
    • Podcast
    • Die App
  • About
No Result
Alle Resultate anzeigen
Kontrast.at
  • Themen
    • Parlament aktuell
    • Teuerung
    • Arbeit & Freizeit
      • 4-Tage-Woche
    • Wohnen & Miete
    • Wirtschaft und Finanzen
      • Energie
    • Frauen & Gleichberechtigung
    • Medien
    • Umwelt & Klima
      • Landwirtschaft
      • Tierschutz
    • Verteilungsgerechtigkeit
    • Gesellschaft
      • Bildung & Wissenschaft
      • Digitales Leben & Web
      • Familie & Kinder
      • Kultur
      • Migration & Asyl
      • Realsatire
      • Sport
    • Gesundheit
    • Bundesländer
      • Burgenland
      • Kärnten
      • Niederösterreich
      • Oberösterreich
      • Salzburg
      • Steiermark
      • Tirol
      • Vorarlberg
      • Wien
    • Korruption & U-Ausschuss
      • ÖVP-Korruptions-U-Ausschuss
      • COFAG-U-Ausschuss
      • Ibiza-U-Ausschuss
      • BVT-U-Ausschuss
    • Umfragen
    • Internationales
      • Europa
    • Rechtsextremismus
    • Wissen
      • Geschichte
      • Bruno Kreisky
    • Good News
  • Interviews
  • Kolumnen
    • Erwin Steinhauer
    • Manfred Matzka
    • Gerd Millmann
    • Lichtenberger und Ranftler
    • Michael Mazohl
    • Leserstimmen
    • Gastbeiträge
    • Cartoons
  • Dossier
  • Video
  • Abo
    • Newsalert
    • Wöchentlicher Newsletter
    • WhatsApp
    • Telegram
    • Podcast
    • Die App
  • About
No Result
Alle Resultate anzeigen
Kontrast
No Result
Alle Resultate anzeigen

Telegram führt dich vom FPÖ-Kanal in Neonazi-Netzwerke – mit nur wenigen Klicks

Telegram führt dich von der FPÖ in rechtsextreme Gruppen (Foto: Screenshots Telegram-Channels/KI-gestützte Montage)

Telegram führt dich von der FPÖ in rechtsextreme Gruppen (Foto: Screenshots Telegram-Channels/KI-gestützte Montage)

Julius Schiedat Julius Schiedat
in Digitales Leben & Web, Rechtsextremismus, Reportagen
Lesezeit:10 Minuten
23. Februar 2026
0
  • Facebook6
  • Facebook Messenger0
  • E-Mail
  • Twitter
  • Telegram0
  • WhatsApp0
  • Bluesky0
  • OpenAI iconChatGPT
  • Drucken
  • Kommentieren0

Hier können Sie die AI-generierte Audioversion dieses Artikels anhören.

Wie schnell führt Telegram Nutzer:innen von den Inhalten einer Parlamentspartei zu extremistischen Kanälen? Um das zu untersuchen, haben wir einen Selbstversuch durchgeführt: Mit einem neuen, passiven Account sind wir ausschließlich offiziellen FPÖ-Kanälen beigetreten und haben uns über die Funktion „ähnliche Kanäle“ durch die Plattform bewegt. Innerhalb eines Nachmittags führte uns der Algorithmus über Empfehlungen schrittweise von offiziellen Parteikanälen zu offen antisemitischen, nationalsozialistischen und gewaltbereiten Neonazi-Gruppen. Unsere Reportage dokumentiert die – wenigen – Stationen und zeigt, welche Inhalte dort offen zirkulieren.

Inhalt
Der Start: Ein neuer Account scrollt durch den Kanal von Herbert Kickl und der FPÖ
Station 1: Die offiziellen Telegram-Channels der FPÖ
Station 2: Der Algorithmus übernimmt
Station 3: „Messerstechende Steinzeitislamisten“ – Der Kanal Neue Normalität
Stationen 4 bis 6: Antisemitische Verschwörung und NS-Verherrlichung
Der „Infokanal Deutschösterreich“ taucht auch prominent im aktuellen Rechtsextremismusbericht auf
Antisemitismus und Verschwörungstheorie warten in den Kanälen
Station 7: Flammen- und Blitz-Emojis unter NS-Bildern
Endstation: Neonazi-Schläger-Truppen „Active Clubs“
Radikalisierung auf Telegram per Algorithmus
Digitalexpertin Brodnig: Telegram ist „Magnet“ für User, die rechtsextreme Inhalte sehen und verbreiten wollen
Bernhard Weidinger: Um mitzumachen, reicht eine Telefonnummer – man braucht keine Klarnamen
Rechtsextremisten nutzen Telegram auch zum Geldsammeln
Rufe nach Regulierung von Social Media-Plattformen und nach Beschränkungen für junge User:innen werden lauter

Blitz-Emojis unter einem Bild von SS-Soldaten. Flammen-Emojis unter einem Foto von Adolf Hitler. Fotos von Nazi-Aufmärschen, die Zuspruch bekommen. Solche Inhalte und Reaktionen finden sich tausendfach in Telegram-„Kanälen“, also Gruppen, in denen Nutzer:innen miteinander schreiben, Fotos teilen, reagieren und kommentieren.

Muss man sich in solche Kanäle einschleusen, um das alles mit eigenen Augen zu sehen? Vertrauen aufbauen, bestimmte Kommentare schreiben, Codes kennen? Nein. Ein neuer Telegram-Account und ein Nachmittag Zeit reichen aus. Der Algorithmus von Telegram erledigt den Rest.

Wir wollten wissen, was passiert, wenn man sich ganz unbedarft für die FPÖ und ihre Politiker:innen interessiert, sich ein paar Inhalte anschaut und ein bisschen scrollt. Wo schickt Telegram uns hin? Und wie schnell? Um das herauszufinden, haben wir einen Selbstversuch gemacht. Hier sind die acht Stationen unserer Recherche.

Der Start: Ein neuer Account scrollt durch den Kanal von Herbert Kickl und der FPÖ

Der Beginn sollte möglichst neutral sein. Ein neuer Telegram-Account und die Vorgabe an uns selbst, passiv zu bleiben. Wir sind nur zwei Kanälen beigetreten: dem FPÖ-Kanal „Festung Österreich“ und dem offiziellen Kanal von Herbert Kickl.

Danach haben wir uns einen Nachmittag lang durch Telegram geklickt. Wir haben keine „Likes“ vergeben, keine Kommentare geschrieben, keine eigenen Postings erstellt und sind mit niemandem in privaten Chats in Kontakt getreten. Bewegt haben wir uns über eine Funktion, die Telegram allen Nutzer:innen anbietet: das Klicken auf vorgeschlagene „Ähnliche Kanäle“ („Similar Channels“). Also Kanäle (Gruppen), die Telegram als ähnlich in Bezug auf Interessen bzw. Inhalte einstuft.

Screenshot 2 - Der Kanal "Herbert Kickl"
Screenshot 3 - Der FPÖ-Kanal "Festung Österreich"Screenshot 3 - Der FPÖ-Kanal "Festung Österreich"
Screenshot 1
Screenshot 4 - vorgeschlagene ähnliche Kanäle (similar channels) über den Kanal von Herbert Kickl

Station 1: Die offiziellen Telegram-Channels der FPÖ

Wir sind mit unserem Account zwei Kanälen beigetreten. „Herbert Kickl“, einem Kanal mit knapp 34.500 Mitgliedern und dem Parteikanal „Festung Österreich“ (über 18.000 Mitglieder). Hier startet unser Experiment.

Die Inhalte in den FPÖ-Kanälen umfassen im Großen und Ganzen parteipolitische Kommunikation: Zitate von Politiker:innen, Ankündigungen von Medienterminen, Pressefotos. Zugespitzte Botschaften, starke Feindbilder, viel Empörung.

In der Gruppe des FPÖ-Bundesparteiobmanns schreibt ausschließlich der Account „Herbert Kickl“. Mitglieder können keine eigenen Nachrichten versenden. Es ähnelt eher einem News-Feed. Der Begriff „Remigration“ fällt uns direkt in einigen Beiträgen auf. Es ist eine Wortschöpfung, die – beschönigend und vermeintlich neutral – erzwungene Deportation meint und fordert.

Station 2: Der Algorithmus übernimmt

Unter jedem Telegram-Kanal schlägt die Plattform automatisch „ähnliche Kanäle“ vor. Diese Empfehlungen basieren nicht auf redaktioneller Prüfung, sondern auf algorithmischer Zuordnung. Von den FPÖ-Kanälen aus führen diese Vorschläge zunächst zu weiteren FPÖ-nahen Seiten, rechten Medien und verschwörungsideologischen Accounts. Zum Beispiel Auf1.

Auf1 ist als rechtsextrem eingestuftes Medium mit Sitz in Linz, gegründet von Stefan Magnet, der auch als Chefredakteur agiert. Der deutsche Verfassungsschutz überwacht den Sender. Telegram schlägt auch Martin Rutter als Kanal vor. Rutter ist ein österreichischer rechtsextremer Verschwörungstheoretiker und ehemaliger Politiker. Eva Hermann, ebenfalls vorgeschlagen, ist eine rechtspopulistische und verschwörungstheoretische Autorin. All diese Kanäle verbindet der Telegram-Algorithmus offenbar direkt mit der FPÖ.

Station 3: „Messerstechende Steinzeitislamisten“ – Der Kanal Neue Normalität

Die meisten „ähnlichen Kanäle“ sind bereits sehr etabliert. Wir probieren kleinere Kanäle. Unsere Annahme: Dort ist der Inhalt weniger breit gestreut, User:innen interagieren mehr und fühlen sich dort weniger beobachtet.

Wir entscheiden uns für den Kanal „Neue Normalität“. Über 20.000 Menschen sind hier Mitglied. Hier schreibt nur der Kanal „Neue Normalität“. Die User:in postet Links zu News-Artikeln oder eigene Meinungsbeiträge. Es geht viel um die USA, um Kriege und Innenpolitik. Geflüchtete bezeichnet man schon mal als „messerstechende Steinzeitislamisten“. Der Inhalt und die Sprache sind in diesem Kanal aggressiver und herablassender als in den FPÖ-Kanälen. Die vielen Emoji-Reaktionen unter den Beiträgen zeigen die Zustimmung und auch den Austausch der Gruppe.

Screenshot 5 - Inhalte des Kanals "Neue Normalität"
Screenshot 6 - Kanal Sturmzeichen

Stationen 4 bis 6: Antisemitische Verschwörung und NS-Verherrlichung

Ausgehend von „Neue Normalität“ schlägt uns Telegram den „Kanal Sturmzeichen“ mit knapp 7.000 Abonennt:innen vor. Der Sturmzeichen-Verlag ist ein Bücherverlag, der auf der Website schreibt, dass er „den Interessen unseres deutschen Volkes und der historischen Wahrheit verpflichtet“ ist. In diesem Kanal stellt der Kanal-Inhaber Bücher und Autor:innen vor, welche auf den ersten Blick einer rechten Gesinnung zugeordnet werden können. Der Verlag vergibt beispielsweise einen Preis für „Das beste rechte Sachbuch des Jahres 2025“.

Uns fällt auf, dass man direkt nach dem Beitritt in den Kanal („You joined the channel“) neue „ähnliche Kanäle“ vorgeschlagen bekommt. Beim „Kanal Sturmzeichen“ bekamen wir mehrere Vorschläge.

Wir klicken auf „Der III. Weg“, „Infokanal Deutschösterreich“ und den „Völkischer Aufklärer“.

Der „Infokanal Deutschösterreich“ taucht auch prominent im aktuellen Rechtsextremismusbericht auf

Der III. Weg ist eine seit 2013 bestehende rechtsextreme Kleinpartei aus Deutschland. Das Partei-Programm ist völkisch und neonazistisch geprägt. Mit einem „dritten Weg“ ist üblicherweise eine Alternative zu Kapitalismus und Kommunismus gemeint. Der Kanal hat über 15.000 Mitglieder. Die Beiträge, die hier gepostet werden, führen meistens per Link zur Website der Partei. Die Inhalte fokussieren sich oft auf Probleme wie: steigende Mieten, Gewaltvorfälle, steigende Kosten für die Gesundheitsversorgung. Schuld sind, so finden es die User:innen im Kanal, die Migrationspolitik und die Ausländer:innen, weil die so viel kosten und allen die Wohnungen wegnehmen.

Im „Infokanal Deutschösterreich“ (2.400 Abonennt:innen) werden zum einen auf Deutsch übersetzte Gedicht-Passagen und Zitate von Dichtern und Philosophen gepostet und zum anderen News-Artikel. Dazu verfasst der Kanal-Inhaber Meinungsbeiträge. Der Kanal ist auch im aktuellen Rechtsextremismusbericht zu finden (siehe S.88). Der Bericht betont die enge Zusammenarbeit des Telegram-Kanals mit der Neonazi-Szene und die Vernetzung von rechtsextremen Deutschen und Österreicher:innen nach Osteuropa.

Das erste Bild, das wir in der Gruppe sehen: Sticker auf einem Skilift, darunter die Hashtags #Whiteboywinter, #VerbotsgesetzAbschaffen, #FreiheitfüralleNationalisten.

Der Kanal und seine Mitglieder haben also ein Problem mit dem Verbotsgesetz. Zur Info: Das österreichische Verbotsgesetz von 1947 verbietet jede Form der nationalsozialistischen Wiederbetätigung, einschließlich der Leugnung oder Verharmlosung des Holocaust und NS-Verbrechen, der Verherrlichung von Hitler oder der Verunglimpfung von Widerstandskämpfern, und dient der konsequenten Strafverfolgung dieser Taten. Es stellt die gesetzliche Grundlage für das Verbot der NSDAP und ihrer Organisationen dar und wird durch Paragrafen wie § 3g für allgemeine NS-Betätigung bestraft, wobei Verstöße, auch online, mit Freiheitsstrafen bis zu 20 Jahren geahndet werden können.

Screenshot 7 - Infokanal Deutschösterreich
Screenshot 8 - Völkischer Aufklärer
Screenshot 9 - Unvergessene Helden

Antisemitismus und Verschwörungstheorie warten in den Kanälen

Im Kanal „Völkischer Aufklärer“ (knapp 6.000 Abonnent:innen) finden wir sehr schnell eine antisemitische Verschwörungstheorie rund um die Klima-Organisation „Letzte Generation“ mit dem Titel „Wer steckt hinter der letzten Generation?“. Man kritisiert, dass der Vorstand vom Climate Emergency Fund (eine Non-Profit-Organisation, die Einzelpersonen und Gruppen finanziert, darunter auch Letzte Generation) jüdischstämmig sei. Weiter schreibt die User:in, dass das Ziel dieser Organisation eine Deindustrialisierung der westlichen Länder ist. Indem die User:in ohne konkrete Beweise eine Verbindung zwischen vermeintlichen böswilligen Zielen und jüdischen Personen zieht, bedient sie sich typischer antisemitischer Verschwörungstheorien.

Wir klicken erneut auf „ähnliche Kanäle“ und finden den Kanal „Unvergessene Helden“. Hier postet die User:in Archiv-Bilder von Wehrmachtssoldaten und erinnert an ihre „Erfolge“ während des 2. Weltkriegs. Wir merken: Das geht alles wirklich sehr schnell. Der Algorithmus lotst uns zu immer extremeren Gruppen.

Von dem Kanal „Unvergessene Helden“ geht unser Experiment weiter und wir stoßen auf die Kanäle „DB Footage Archive“ (4.600 Abonennt:innen) und „Blitzkrieg“ (5.400 Abonennt:innen).

Station 7: Flammen- und Blitz-Emojis unter NS-Bildern

In diesen Kanälen werden fast ausschließlich Inhalte in Form von Archiv-bildern aus der NS-Zeit gepostet: SS-Symbole, Nazi-Aufmärsche und Wehrmachtssoldaten. Die Beiträge werden oft kontext- und beschreibungslos von User:innen hochgeladen. Ein Bild im Kanal „Blitzkrieg“ zeigt Adolf Hitler beim Kegeln. 74 Abonennt:innen kommentieren das mit einem Herz, 11 sind entzückt (Smiley mit Herzaugen).

Screenshot 10 - Blitzkrieg und Archivbilder
Screenshot 11 - Adolf Hitler beim Kegeln

Auch in dem Kanal „DB Footage Archive“ finden wir viele Archiv-Bilder aus der NS-Zeit. Die Emoji-Reaktionen auf die geposteten Bilder sind dabei besonders relevant: Eine weiße Taube, ein Blitz-Emoji, Flammen und Herzen. Die Reaktionen wirken auf den ersten Blick banal. Doch im Kontext offen nationalsozialistischer Inhalte sind sie als Zustimmung und Verherrlichung zu lesen.

Screenshot 12 - SS-Symbol
Screenshot 13 - NS-Aufmarsch mit Hakenkreuzen
Screenshot 14 - SS-Soldat

Emojis dienen hier als Codes: Sie ermöglichen es Nutzer:innen, NS-Propaganda zu bejahen, ohne strafbare Kommentare zu verfassen. Die weiße Taube verherrlicht SS-Soldaten als „Friedensstifter“. Die Blitz-Emojis verweisen auf die SS-Runen („Sig-Runen“) und sind ein international bekanntes Neonazi-Symbol. Flammen und Herzen zeigen eine generelle Sympathie und das unkritische Gutheißen von den Inhalten.

Rechtsextreme Codes in Social Media
Rechtsextreme Codes in Social Media

Neben Archiv-Bildern werden auch Beiträge gepostet, die das Ziel haben, die NS-Zeit und die Nationalsozialisten zu beschönigen. Man verweist darauf, dass die meisten NS-Politiker:innen an der Uni waren. Die Botschaft dahinter lautet: Wenn sogar gebildete Menschen mitgemacht haben, kann es so schlimm doch nicht gewesen sein.

Endstation: Neonazi-Schläger-Truppen „Active Clubs“

Die Telegram-Empfehlungen enden jedoch nicht bei Archiv-Bildern. Von dem oben bereits erwähnten Kanal „Der III. Weg“ bekommen wir als „ähnlichen Kanäle“ sogenannte „Active Clubs“ vorgeschlagen. Der deutsche Verfassungsschutzbericht beschreibt „Active Clubs“ wie folgt:

„[Bei Active Clubs] wird hauptsächlich die Plattform Telegram genutzt, um über Kampfsport, Ästhetik und öffentlichkeitswirksame Propagandaaktivitäten junge weiße Männer anzusprechen und für das rechtsextremistische Spektrum zu gewinnen.”

Der Extremismus-Experte Alexander Ritzmann sagte in der Tagesschau, dass „Active Clubs” einem Ziel dienen: Ein Netzwerk von kampf- und gewaltbereiten Rechtsextremen aufzubauen.

Auch in unserem kurzen Aufenthalt in dem Kanal „Active Club Germania“ sahen wir ein Bild mit Merchandise, in dem man Gewaltfantasien auslebt: „Casuals against antifa”, dazu ein blutiger Schuh. Auf einem anderen Bild verherrlicht man mit einem „Volkstrauertag“ die Wehrmacht. Wieder zustimmende Blitz-Emojis.

Nachdem wir dem „Active Club Germania“ beigetreten sind, wurden uns direkt sehr viele weitere dieser „Active Clubs”-Kanäle vorgeschlagen.

Screenshot 15 - Active Clubs
Screenshot 16 - Active Club Germania
Screenshot 17 - Volkstrauertag
Screenshot 18 - Weitere Active Clubs

Unser Experiment endet hier. Wir konnten uns an einem Nachmittag von offiziellen FPÖ-Kanälen zu rechtsextremen und gewaltbereiten Neonazi-Gruppen klicken – und das ohne selbst wirklich aktiv zu werden, nur durch die Funktion „ähnliche Kanäle“, die uns der Telegram-Algorithmus vorschlägt.

Radikalisierung auf Telegram per Algorithmus

Der Weg von einem offiziellen FPÖ-Kanal zu offen neonazistischen und verfassungsfeindlichen Inhalten erfolgte über Telegrams Empfehlungslogik und das innerhalb von acht Stationen und weniger Stunden. Der Telegram-Algorithmus führt Menschen zu extremistischen Inhalten und lenkt sie direkt in radikale Netzwerke. An diesen Orten können sie sich direkt mit Extremisten vernetzen.

Viele der gezeigten Inhalte sind offen problematisch, teils klar verfassungsfeindlich. Dennoch sind sie frei zugänglich. Telegram moderiert kaum, löscht selten und kooperiert nur eingeschränkt mit Behörden. Während andere Plattformen zumindest rudimentäre Kontrollschritte aufgebaut haben, bleibt Telegram weitgehend ein rechtsfreier Raum.

Digitalexpertin Brodnig: Telegram ist „Magnet“ für User, die rechtsextreme Inhalte sehen und verbreiten wollen

Die Journalistin und Digitalexpertin Ingrid Brodnig hat schon vor längerem vor den Gefahren gewarnt, die von Telegram ausgehen. Sie nennt den Messenger-Dienst einen „Magnet für User:innen, die sich für impfkritische, verschwörungsaffine oder rechtsextreme Inhalte interessieren.“ Das Problem ist für sie auch, mit welchem Motiv die App gestaltet und eben nicht moderiert wird. Denn die Gründer – die Brüder Pawel und Nikolai Durow – vertreten eine „radikale Auslegung der Meinungsfreiheit“, wie es Brodnig beschreibt. Folglich bleiben sogar strafrechtlich relevante Inhalte auf Telegram online. Die Organisation Jugendschutz.net  hat sich im Jahr 2020 im Rahmen einer Untersuchung 200 rechtsextremistische Inhalte auf Telegram angesehen und diese gemeldet. Das Ergebnis: 9 von 10 Inhalte hat Telegram trotz Meldung stehen lassen.

Bernhard Weidinger: Um mitzumachen, reicht eine Telefonnummer – man braucht keine Klarnamen

Bernhard Weidinger, Leiter der Rechtsextremismusforschung im DÖW, erklärt, was Telegram auch für gezielt propagandistische Zwecke so attraktiv macht: „Es gibt dort die Möglichkeit, öffentliche Kanäle mit sehr hohen Mitgliederzahlen zu betreiben. Dazu kommt die hierarchische One-Way-Kommunikation durch Administrator:innen. Klarnamen sind nicht nötig, für die Registrierung reicht eine Telefonnummer, die auch virtuell sein kann. Starke Verschlüsselung ist optional verfügbar, auch können Kanäle einfach gespiegelt und nach etwaiger Löschung schnell neu errichtet werden.“

Besonders schwierig: Telegram ist nicht mal für den Staat greifbar. Sogar die deutsche Bundesregierung war auf die Hilfe von Apple angewiesen, um eine gültige Adresse des Unternehmens zu finden. Denn Telegram bietet kein Impressum und keinen klaren Firmensitz.

Rechtsextremisten nutzen Telegram auch zum Geldsammeln

Telegram hat als Werkzeug noch einen weiteren Nutzen für die rechtsextreme Szene. Man nutzt die Plattform zur Finanzierung. Das Center für Monitoring, Analyse und Strategie hat 1,3 Millionen Telegram-Nachrichten im Zeitraum 2016 bis 2023 ausgewertet. Es hat sie dahingehend untersucht, wie man im rechtsextremen Spektrum Geld sammelt. Ihre Erkenntnis: Jugendorganisationen bis Kleinsparteien sammeln dort Geld. User:innen haben oft mehrere IBANs aus mehreren Ländern und rufen damit zu Spenden auf. Die Vielzahl unterschiedlicher IBANs lässt sich unter anderem durch das Sperren von Konten erklären: Banken schließen Konten prominenter Rechtsextremer, woraufhin diese auf alternative Finanzierungswege ausweichen oder neue Konten bei anderen Banken, teils im Ausland, eröffnen.

Rufe nach Regulierung von Social Media-Plattformen und nach Beschränkungen für junge User:innen werden lauter

Dass Social Media-Kanäle – bzw. die Konzerne, die sie betreiben – Inhalte ungefiltert zulassen und Algorithmen unseren Blick auf die Welt verzerren, uns radikalisieren, ist für Initiativen und die Politik Anlass, für mehr Sicherheit zu sorgen. Aktuell stehen dabei vor allem Kinder und Jugendliche im Fokus, die auf den Plattformen süchtig machenden Spielen, anonymen Annäherungsversuchen durch Erwachsene, aber eben auch Gewalt-Videos oder rechtsextremen Inhalten ausgesetzt werden.

„Tech-Konzerne haben in der Regulierung ihrer Inhalte versagt. Wenn man schon nach wenigen Klicks Gewalt oder extremistische Inhalte angezeigt bekommt, müssen wir handeln. Wir dürfen nicht vergessen, dass schon Kindern derartige Inhalte ausgespielt werden“, erklärt Paul Stich. Er ist Jugendsprecher der SPÖ und fordert ein Social Media-Verbot für Kinder. „Wir greifen ein, weil die Selbstregulierung der Konzerne nicht greift.“

Bernhard Weidinger vom DÖW sieht auch ein Screenings der Plattformen eine Möglichkeit, derartige Inhalte generell einzudämmen. „Social Media haben sowohl für die Sicherheitsbehörden als auch für Monitoringarbeit wie unsere eine große Herausforderung geschaffen. Denn aufgrund der Interaktivität der Kommunikation, der Zahl der an ihr Beteiligten und der Vielfalt an Plattformen ist das Phänomen nicht vollständig überblickbar ist. Eine Lösung kann hier wohl nur im verstärkten Einsatz automatisierter Screening-Tools bestehen, die wiederum mit individuellen Freiheiten und datenschutzrechtlichen Erwägungen in Einklang zu bringen sind.“

Parlament Das Thema "Telegram" im Parlament

Wöchentlicher Newsletter

Kostenlos anmelden und keinen wichtigen Artikel mehr verpassen. Jetzt auch auf WhatsApp!

JETZT ANMELDEN!

Prüfe deinen Posteingang oder Spam-Ordner, um dein Abonnement zu bestätigen.


Poste unterhalb dieses Artikels weitere Informationen zum Thema. Brauchbare Inhalte mit Quellenangabe können uns helfen, den Text qualitativ zu erweitern. Du kannst uns deine Kritik und Ergänzungen auch gern via Mail schicken.
In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
Ergebnisse
  • TikTok 10%, 10%
    10% 10%
    759 Stimmen - 10% aller Stimmen
  • X (vormals Twitter) 9%, 9%
    9% 9%
    658 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Instagram/Threads 9%, 9%
    9% 9%
    654 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Snapchat 8%, 8%
    8% 8%
    619 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Facebook 8%, 8%
    8% 8%
    588 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Telegram 7%, 7%
    7% 7%
    551 Stimme - 7% aller Stimmen
  • AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
    6% 6%
    460 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Roblox 6%, 6%
    6% 6%
    451 Stimme - 6% aller Stimmen
  • Twitch 6%, 6%
    6% 6%
    440 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Reddit 6%, 6%
    6% 6%
    439 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Bluesky 6%, 6%
    6% 6%
    420 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Discord 5%, 5%
    5% 5%
    410 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • YouTube 5%, 5%
    5% 5%
    361 Stimme - 5% aller Stimmen
  • Pinterest 4%, 4%
    4% 4%
    321 Stimme - 4% aller Stimmen
  • Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
    3% 3%
    195 Stimmen - 3% aller Stimmen
  • Es sollte kein Social Media Verbot geben 2%, 2%
    2% 2%
    143 Stimmen - 2% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 7469
Voters: 925
4. Februar 2026
×
Von deiner IP-Adresse wurde bereits abgestimmt.
×
Von deiner IP-Adresse wurde bereits abgestimmt.
Ergebnisse
Tags: AlgorithmusfeaturedFPÖHerbert KicklNazisNeonaziRechtsextermismusTelegram
guest
Speichern Sie meinen Namen, meine E-Mail-Adresse und meine Website in diesem Browser-Cookie für meinen nächsten Kommentar.
Mehr zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung


Unangemessene Kommentare können hier gemeldet werden.
guest
Speichern Sie meinen Namen, meine E-Mail-Adresse und meine Website in diesem Browser-Cookie für meinen nächsten Kommentar.
Mehr zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung


Unangemessene Kommentare können hier gemeldet werden.
0 Comments
Neuste
Älteste Beste
Inline Feedbacks
View all comments

Good News

Soziale Kontakte auf Rezept (Foto: Kateryna Hliznitsova/Unsplash+)
Familie & Kinder

Soziale Kontakte auf Rezept: Pilotprojekt gegen Stress und Einsamkeit hilft Patient:innen und entlastet Hausärzt:innen

18. Februar 2026

Jeder fünfte Besuch beim Hausarzt lässt sich auf eine psychische Belastung zurückführen. Das verursacht neben Kosten oft auch fehlende passende...

WeiterlesenDetails
Gratis Zug Kroatien, Bahnverkehr

Gratis Zugfahren für Kinder, Schüler:innen, Pensionist:innen und Menschen mit Behinderung in Kroatien

17. Februar 2026
Schweden, Stockholm, 4-Tage-Woche, Pilotprojekt, Unsplash+

Vier Tage Arbeit und volle Bezahlung: Schwedisches Pilotprojekt zeigt zufriedenere Mitarbeitende und hohe Produktivität

5. Februar 2026
Schottland, Landschaft, Menschen, Hund, Kuh

Selbstverwaltung statt Großgrundbesitz: schottische Gemeinde als Modell für solidarisches Zusammenleben und Klimaschutz

5. Februar 2026

Dossiers

FPÖ Nationalratsabgeordnete
Dossier

FPÖ-Abgeordnete im Nationalrat: von Burschenschaftern und Verschwörungsanhängerinnen

19. Februar 2026

Wer sitzt für die Blauen im Parlament und will Gesetze machen? Neben den bereits Bekannten aus deutschnationalen Burschenschaften sind mit...

WeiterlesenDetails
Disney Schloss, Geld,

Diese 14 Firmen gehören zu den großen Steuertricksern in der EU

22. Januar 2026
Long Covid Corona (Foto: Unsplash/Montage)

Datenrecherche: Wer sich mehrmals mit Corona infiziert, hat auch heute noch Risiko für Spätfolgen

7. Januar 2026
Sebastian Kurz, Elon Musk, Peter Thiel

Von Peter Thiel bis Sebastian Kurz: Das Polit-Netzwerk aus Tech, Geld und Überwachungsstaat

22. Dezember 2025

Interviews

Lukas Lehner über die Aktion 55 plus (Foto: Unsplash/getty images, Caio Kaufmann/)
Arbeit & Freizeit

Ökonom über Aktion 55+: Sinnstiftende Jobprogramme sind langfristig günstiger als Arbeitslosigkeit

17. Februar 2026

Wer mit über 55 arbeitslos wird, gilt am Arbeitsmarkt oft als „Risiko“ – zu krank, zu unflexibel, angeblich selbst schuld...

WeiterlesenDetails

„Trump hat ein Klima der Angst und des Hasses geschaffen” – Filmemacherin Kathy Leichter über die Situation in den USA

23. Januar 2026
Ökonomin Sarah Godar

Ökonomin Godar: Österreich verliert jährlich 1,7 Milliarden Euro durch Steuertricks von Konzernen und Superreichen

23. Januar 2026
Interview mit Ulrich Brand (Foto: SBK & Unsplash)

„Lateinamerika wird wieder zum Hinterhof der USA“ – Ulrich Brand über Trumps neue Interventionspolitik

20. Januar 2026

Weitere Artikel

FPÖ Nationalratsabgeordnete
Dossier

FPÖ-Abgeordnete im Nationalrat: von Burschenschaftern und Verschwörungsanhängerinnen

19. Februar 2026
Burschenschaften erklärt: FPÖ-Personalreserve, nah am Rechtsextremismus – tanzend in der Hofburg
Rechtsextremismus

Burschenschaften erklärt: FPÖ-Personalreserve, nah am Rechtsextremismus – tanzend in der Hofburg

17. Februar 2026
Titelbild Tiktok Experiment (Bild: Screenshots von freiheitlichen Tiktok-Accounts/Montage)
Digitales Leben & Web

TikTok-Algorithmus: In wenigen Swipes von FPÖ-Videos zu rechtsextremen Inhalten

17. Februar 2026
Curtis Yarvin Matrix
Rechtsextremismus

Rechtsextreme Studenten hofieren Demokratie-Gegner Curtis Yarvin in Wien

17. Februar 2026
Neonazis bekommen Millionen-Reichweite auf Tiktok (Bild: APA-Images / ÖNB-Bildarchiv / Montage)
Digitales Leben & Web

Kein Jugendschutz, kein Verbotsgesetz: Millionen-Reichweite für Nazi-Inhalte auf TikTok

16. Februar 2026
London, Social Media (Foto: Montage / Unsplash)
Digitales Leben & Web

London wird sicherer, aber die Briten haben mehr Angst vor der Stadt – der Grund: Social Media

12. Februar 2026

Umfrage

In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
Ergebnisse
  • TikTok 10%, 10%
    10% 10%
    759 Stimmen - 10% aller Stimmen
  • X (vormals Twitter) 9%, 9%
    9% 9%
    658 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Instagram/Threads 9%, 9%
    9% 9%
    654 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Snapchat 8%, 8%
    8% 8%
    619 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Facebook 8%, 8%
    8% 8%
    588 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Telegram 7%, 7%
    7% 7%
    551 Stimme - 7% aller Stimmen
  • AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
    6% 6%
    460 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Roblox 6%, 6%
    6% 6%
    451 Stimme - 6% aller Stimmen
  • Twitch 6%, 6%
    6% 6%
    440 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Reddit 6%, 6%
    6% 6%
    439 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Bluesky 6%, 6%
    6% 6%
    420 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Discord 5%, 5%
    5% 5%
    410 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • YouTube 5%, 5%
    5% 5%
    361 Stimme - 5% aller Stimmen
  • Pinterest 4%, 4%
    4% 4%
    321 Stimme - 4% aller Stimmen
  • Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
    3% 3%
    195 Stimmen - 3% aller Stimmen
  • Es sollte kein Social Media Verbot geben 2%, 2%
    2% 2%
    143 Stimmen - 2% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 7469
Voters: 925
4. Februar 2026
×
Von deiner IP-Adresse wurde bereits abgestimmt.
×
Von deiner IP-Adresse wurde bereits abgestimmt.
Ergebnisse

Populär

  • Herbert Kickl, Supermarkt, Inflation, Teuerung, Maßnahmen
    Abstimmungsdaten zeigen: FPÖ stimmte gegen fast alle inflationssenkenden Maßnahmen
  • Krone Artikel über "Spital Touristen" und Herbert Kickl von der FPÖ. (Foto: Screenshot Kronen Zeitung; Helmut Fohringer/APA/Picturedesk - eigene Montage)
    Faktencheck zu Spitalsbesuchen von Ausländern: "Krone" und FPÖ vergiften Stimmung mit irreführenden Zahlen
  • Wien
    Der "Carrie-Bradshaw-Index": Economist-Ranking listet Wien als Stadt, in der man für sein Geld gut wohnen kann
  • Curtis Yarvin Matrix
    Rechtsextreme Studenten hofieren Demokratie-Gegner Curtis Yarvin in Wien

Social Media

177kLikes
21.5kFollower
65.1kFollower
8.1kAbos
17.1kFollower
Tel 
WA 
GoogleNews
10.1kThread
.st0{fill:#1185FE;}
Bluesky 

Dossiers

Vermögen in Österreich
Vermögen in Österreich
Medien in Österreich
FPÖ-Einzelfälle
Feminismus

Download

JETZT DOWNLOADEN!

Podcast

Aktuelle Episode: Schauspielerin Hilde Dalik über Kunst und Politik

Nationalrat

  • Nationalratssitzung vom 21. Jänner – So haben die Parteien abgestimmt!

Kolumnen

Klassenkampf von oben
  • Wer das „Pensionsloch“ beklagt, will Kürzungen bei Pensionen rechtfertigen
Kowall
  • Ökonom Kowall: Frankreichs Atomkraft-Strategie hat der Wirtschaft des Landes geschadet

Cartoons

  • Geburtenrate

Zitate

Kurt Cobain war eine Rock-Ikone und Frontmann sowie Gitarrist der Kultband Nirvana. Seine Liedtexte waren provokant, gesellschaftskritisch und haben bis heute nichts an Aktualität verloren. Er verstand sich als Feminist und trat öffentlich für Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit ein. Zitat: Wenn ihr auf irgendeine Weise Homosexuelle, Menschen anderer Hautfarbe oder Frauen hasst - tut uns den Gefallen und lasst uns verdammt nochmal in Ruhe. Kommt nicht zu unseren Shows und kauft nicht unsere CDs. Kurt Cobain
Kurt Cobain war eine Rock-Ikone und Frontmann sowie Gitarrist der Kultband Nirvana. Seine Liedtexte waren provokant, gesellschaftskritisch und haben bis heute nichts an Aktualität verloren. Er verstand sich als Feminist und trat öffentlich für Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit ein. Zitat: Wenn ihr auf irgendeine Weise Homosexuelle, Menschen anderer Hautfarbe oder Frauen hasst - tut uns den Gefallen und lasst uns verdammt nochmal in Ruhe. Kommt nicht zu unseren Shows und kauft nicht unsere CDs. Kurt Cobain

Umfrage

In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
Ergebnisse
  • TikTok 10%, 10%
    10% 10%
    759 Stimmen - 10% aller Stimmen
  • X (vormals Twitter) 9%, 9%
    9% 9%
    658 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Instagram/Threads 9%, 9%
    9% 9%
    654 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Snapchat 8%, 8%
    8% 8%
    619 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Facebook 8%, 8%
    8% 8%
    588 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Telegram 7%, 7%
    7% 7%
    551 Stimme - 7% aller Stimmen
  • AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
    6% 6%
    460 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Roblox 6%, 6%
    6% 6%
    451 Stimme - 6% aller Stimmen
  • Twitch 6%, 6%
    6% 6%
    440 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Reddit 6%, 6%
    6% 6%
    439 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Bluesky 6%, 6%
    6% 6%
    420 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Discord 5%, 5%
    5% 5%
    410 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • YouTube 5%, 5%
    5% 5%
    361 Stimme - 5% aller Stimmen
  • Pinterest 4%, 4%
    4% 4%
    321 Stimme - 4% aller Stimmen
  • Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
    3% 3%
    195 Stimmen - 3% aller Stimmen
  • Es sollte kein Social Media Verbot geben 2%, 2%
    2% 2%
    143 Stimmen - 2% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 7469
Voters: 925
4. Februar 2026
×
Von deiner IP-Adresse wurde bereits abgestimmt.
×
Von deiner IP-Adresse wurde bereits abgestimmt.
Ergebnisse

Populär

  • Herbert Kickl, Supermarkt, Inflation, Teuerung, Maßnahmen
    Abstimmungsdaten zeigen: FPÖ stimmte gegen fast alle inflationssenkenden Maßnahmen
  • Krone Artikel über "Spital Touristen" und Herbert Kickl von der FPÖ. (Foto: Screenshot Kronen Zeitung; Helmut Fohringer/APA/Picturedesk - eigene Montage)
    Faktencheck zu Spitalsbesuchen von Ausländern: "Krone" und FPÖ vergiften Stimmung mit irreführenden Zahlen
  • Wien
    Der "Carrie-Bradshaw-Index": Economist-Ranking listet Wien als Stadt, in der man für sein Geld gut wohnen kann
  • Curtis Yarvin Matrix
    Rechtsextreme Studenten hofieren Demokratie-Gegner Curtis Yarvin in Wien

Social Media

177kLikes
21.5kFollower
65.1kFollower
8.1kAbos
17.1kFollower
Tel 
WA 
GoogleNews
10.1kThread
.st0{fill:#1185FE;}
Bluesky 

Dossiers

Vermögen in Österreich
Vermögen in Österreich
Medien in Österreich
FPÖ-Einzelfälle
Feminismus

Download

JETZT DOWNLOADEN!

Podcast

Aktuelle Episode: Schauspielerin Hilde Dalik über Kunst und Politik

Nationalrat

  • Nationalratssitzung vom 21. Jänner – So haben die Parteien abgestimmt!

Kolumnen

Klassenkampf von oben
  • Wer das „Pensionsloch“ beklagt, will Kürzungen bei Pensionen rechtfertigen
Kowall
  • Ökonom Kowall: Frankreichs Atomkraft-Strategie hat der Wirtschaft des Landes geschadet

Cartoons

  • Geburtenrate

Zitate

Kurt Cobain war eine Rock-Ikone und Frontmann sowie Gitarrist der Kultband Nirvana. Seine Liedtexte waren provokant, gesellschaftskritisch und haben bis heute nichts an Aktualität verloren. Er verstand sich als Feminist und trat öffentlich für Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit ein. Zitat: Wenn ihr auf irgendeine Weise Homosexuelle, Menschen anderer Hautfarbe oder Frauen hasst - tut uns den Gefallen und lasst uns verdammt nochmal in Ruhe. Kommt nicht zu unseren Shows und kauft nicht unsere CDs. Kurt Cobain
Kurt Cobain war eine Rock-Ikone und Frontmann sowie Gitarrist der Kultband Nirvana. Seine Liedtexte waren provokant, gesellschaftskritisch und haben bis heute nichts an Aktualität verloren. Er verstand sich als Feminist und trat öffentlich für Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit ein. Zitat: Wenn ihr auf irgendeine Weise Homosexuelle, Menschen anderer Hautfarbe oder Frauen hasst - tut uns den Gefallen und lasst uns verdammt nochmal in Ruhe. Kommt nicht zu unseren Shows und kauft nicht unsere CDs. Kurt Cobain

Aktuelle Instagram-Beiträge

Das sozialdemokratische Magazin Kontrast.at begleitet mit seinen Beiträgen die aktuelle Politik. Wir betrachten Gesellschaft, Staat und Wirtschaft von einem progressiven, emanzipatorischen Standpunkt aus. Kontrast wirft den Blick der sozialen Gerechtigkeit auf die Welt.

Impressum: SPÖ-Klub - 1017 Wien - Telefon: +43 1 40110-3393 - e-mail: redaktion@kontrast.at - Datenschutzerklärung

No Result
Alle Resultate anzeigen
  • Themen
    • Parlament aktuell
    • Teuerung
    • Arbeit & Freizeit
      • 4-Tage-Woche
    • Wohnen & Miete
    • Wirtschaft und Finanzen
      • Energie
    • Frauen & Gleichberechtigung
    • Medien
    • Umwelt & Klima
      • Landwirtschaft
      • Tierschutz
    • Verteilungsgerechtigkeit
    • Gesellschaft
      • Bildung & Wissenschaft
      • Digitales Leben & Web
      • Familie & Kinder
      • Kultur
      • Migration & Asyl
      • Realsatire
      • Sport
    • Gesundheit
    • Bundesländer
      • Burgenland
      • Kärnten
      • Niederösterreich
      • Oberösterreich
      • Salzburg
      • Steiermark
      • Tirol
      • Vorarlberg
      • Wien
    • Korruption & U-Ausschuss
      • ÖVP-Korruptions-U-Ausschuss
      • COFAG-U-Ausschuss
      • Ibiza-U-Ausschuss
      • BVT-U-Ausschuss
    • Umfragen
    • Internationales
      • Europa
    • Rechtsextremismus
    • Wissen
      • Geschichte
      • Bruno Kreisky
    • Good News
  • Interviews
  • Kolumnen
    • Erwin Steinhauer
    • Manfred Matzka
    • Gerd Millmann
    • Lichtenberger und Ranftler
    • Michael Mazohl
    • Leserstimmen
    • Gastbeiträge
    • Cartoons
  • Dossier
  • Video
  • Abo
    • Newsalert
    • Wöchentlicher Newsletter
    • WhatsApp
    • Telegram
    • Podcast
    • Die App
  • About

Impressum: SPÖ-Klub - 1017 Wien - Telefon: +43 1 40110-3393 - e-mail: redaktion@kontrast.at

 
Share via
  • WhatsApp
  • Bluesky
  • OpenAI iconChatGPT
  • Print
  • Comments
Share via
  • WhatsApp
  • Bluesky
  • OpenAI iconChatGPT
  • Print
  • Comments