Dossier

Das ist die Spendenliste von Sebastian Kurz im Wahlkampf

Alles zur Ibiza-Affäre

Die reichsten Österreicher, zahlreiche Immobilien-Unternehmer und Hobby-Jäger – sie alle unterstützen Sebastian Kurz im Wahlkampf mit ihrem Geld. 2,1 Millionen Euro hat Kurz eingenommen. Hier die gesamte Spendenliste der ÖVP:

Zuletzt aktualisiert am 4. Oktober 2017

SpenderBetragWas wissen wir?Branche
Abensperg und Traun, Benedikt20.000€Stammt aus der oberösterreichischen Adelsfamilie Abensperg und Traun. Die Familie besitzt fünf Schlösser samt 7.506 Hektar Land und Forstflächen. Benedikt verdient sein Geld mit dem Forstbetrieb und Immobilien, außerdem investiert er sein Geld in Windkraftwerke. Nebenher betreibt er einen Polo-Club, für den er einen eigenen Zuchtstall in Argentinien betreibt.
Landwirtschaft
Allinvest Unternehmensbeteiligung11.000€Eine Tochter der Allholding Beteiligungsverwaltungs GmbH, die alle unternehmerischen Aktivitäten der Familie Michael Gröller bündelt. Sohn Heinrich Gröller ist Geschäftsführer. Er ist Vorstandsmitglied der Wiener Industriellen Vereinigung und führt das Zinshausunternehmen seines Vaters mit rund 120 Häusern.

Bekannt wurde Heinrich Gröller vor allem durch die sogenannten Berlin-Liste: Er gehört zu jenen Investoren, die Tilo Berlin 2006 und 2007 Geld anvertraut haben, um über ein komplexes Genussscheinmodell an der Kapitalerhöhung (250 Mio. Euro) der Hypo Group Alpe Adria zu profitieren.
Immobilien
ASMAG GmbH7.000€Geschäftsführer ist Johann Vielhaber, der seit über dreißig Jahren das Unternehmen im Bereich Rohr- und Profilherstellung aus Scharnstein in Oberösterreich führt.Industrie
Berghofer Günther5.000€Chef der Firma Adler Lacke.Industrie
BM 454 GRA GmbH20.000€Geschäftsführer der Grazer Immobilienfirma sind Merdzo Paul und der Immobilienentwickler Frank Albert. Die Firma gehört der Supernova Baumärkte Holding GmbH, über die Frank Albert mehr als 30 Shoppingcenter ("Supernova") und Fachmarktzentren in Österreich, Slowenien und Kroatien besitzt. Dazu gehören noch fast 40 Baumarkt-Standorte. Außerdem hat Albert im Sommer 2015 58 Filialen von bauMax samt
Muttergesellschaft übernommen. 40 Filialen vermietet Supernova an die Baumarktkette OBI, die restlichen wurden verkauft.
Immobilien
Böhm Martin40.000€Böhm ist Manager des Dorotheum und Trauzeuge des Medienunternehmers Christoph Dichand. Als das Dorotheum 2001 unter Finanzminister Grasser privatisiert wurde, ging es in den Besitz der Kärntner Unternehmerbrüder Erwin und Hanno Soravia (Soravia Group) und von Christoph Dichand über. Sie besitzen ihre Anteile über das Internetauktionshaus OneTwoSold, zu dem auch Böhm gehört.

Die Privatisierung wurde vom Rechnungshof wegen geringer Erlöse kritisiert, es gab auch Ermittlungen, die aber eingestellt wurden.
Braun Markus30.000€Es ist nicht nachvollziehbar, ob es sich bei den beiden Spenden von Markus Braun um die selbe Person handelt.
Braun Markus Dr.40.000€CEO und CTO der Wirecard AG seit 2002. Die Wirecard AG ist ein börsennotiertes und weltweit tätiges Unternehmen, das sein Geld mit dem Zahlungsverkehr im Internet verdient. Die Firma wird seit Jahren wegen undurchsichtiger oder vermeintlich unsauberer Bilanzpraktiken kritisiert, die Vorwürfe reichen bis zur Geldwäsche.Finanzwirtschaft
Chalupa Michael – Immobilienverwaltung GmbH6.000€Besteht seit 1960, vermittelt und verwaltet Immobilien.Immobilien
Dressler Gustav5.000€Der Geschäftsführer der 3 Banken Generali Invest verwaltet 8,7 Milliarden Euro, vorher Chase Manhattan Bank und Meinl Bank. Bei den Finanzgesprächen in Alpach sagt Dressler: „Kurz ist wohl die letzte Chance, dass Österreich eine notwendige Änderung durch eine neue Bewegung erfährt, deshalb meine Spende.“Finanzwirtschaft
Eglo Leuchten GmbH5.000€Die Firma mit einem Umsatz von 441,5 Millionen Euro gehört der Familie Obwieser (Christian/Elisabeth/Ludwig).Industrie
ep media Werbeagentur GmbH5.000€auf Immobilienunternehmen spezialisierte Kommunikationsagentur, die etwa Eigentumswohnungen über Facebook anbietet. Eigentümer sind die Immobilienunternehmer Reinhard und Iris Einwaller, die auch jährlich den Immobilienball veranstalten.Immobilien
Ertl Josef5.000€
Fritsch Peter5.000€
Glatz-Kremsner Bettina10.000€Vorstandsdirektorin der Casinos Austria, von Kurz zur ÖVP-Bundesarteiobmann-Stellvertreterin gemacht. Sie kritisierte, dass sich die Sozialpartnerschaft nach monatelangen Gesprächen zwar auf einen Mindestlohn, nicht aber auf flexiblere Arbeitszeiten einigen konnte. Bei der niederösterreichischen Landtagswahl 2013 leitete Glatz-Kremsner das Personenkomitee für Landeshauptmann Erwin Pröll.Glücksspiel
GMIM Immobilienmanagement30.000€Immobilienfirma von Ariel und Georg Muzicant, Georg Muzicant hat mit seiner Frau auch privat 40..000€ Euro gespendet.Immobilien
Goriany Nikolaus10.000€Goriany ist Gründer und Eigentümer der Alpha Immobilien Gruppe.Immobilien
Gröbl Werner11.111€Gröbls 111 Gruppe entwickelt unterschiedliche Immobilienprojekte.Immobilien
Gürtler Rudolf50.000€Er gehört zu den 100 reichsten Österreichern, sein Vermögen wird auf 270 Mio. Euro geschätzt. Er ist passionierter Jäger und Vizepräsident des Internationalen Jagdrats. Gürtler spricht sich für Demonstrationsverbote am Ring aus, weil "Menschen, die arbeiten und diesen Staat erhalten, haben keine Zeit zu demonstrieren". (Die Presse 08.10.2015) Außerdem geht Gürtler regelmäßig gegen Tierschützer vor und finanziert über einen Fonds Privatdetektive, die Material gegen Tierschützer sammeln sollen.Rechtsanwalt
Happy-Foto GmbH35.000€Die Firma ist Marktführer für Fotobücher, Fotokalender und verwandte Produkte in Österreich, Tschechien und der Slowakei. Sie hat einen Umsatz von 25 Mio. Euro und gehört Bernhard und Marlene (Tochter) Kittel.Industrie
Hild Harald10.000€Hild werden zahlreiche Privatstiftungen und Immobilienfirmen zugeordnet. Sein Name taucht in Zusammenhang mit einer Immobilienspekulation in Tirol auf, wo eine seiner Firmen über Umwege den Grund des Landeskulturfonds günstig erwarb, der innerhalb eines Tages das 100-Fache an
Wert zulegte. Sein Name tauchte auch rund um umstrittene Immobiliendeals der Hypo Alpe Adria am Balkan auf.
Immobilien
IGO Industries GmbH30.000€Die Familie Ortner ist die 44. reichste Familie in Österreich, ihr Vermögen wird auf 915 Mio. Euro geschätzt. Ihnen gehört die Ortner-Gruppe und sie sind Hauptaktionär der Porr AG (38 %). Klaus Ortner will die vorzeitige Anhebung des Frauenpensionsalters, weil Frauen länger leben und möchte Subventionen zu 90 Prozent ersatzlos streichen. Seine Gegnerschaft zu Erbschafts- und Vermögenssteuern hat er schon angekündigt: „Ich bin der Gesellschaft nichts schuldig. Ich habe genug Steuern gezahlt.“ (Klaus Ortner, Die Presse 24.07.2017)
Klaus Ortner ist ebenfalls Mitglied der Tiroler "Adler-Runde"

Bauwirtschaft
Jerabek Hans5.000€Jerabek ist im Immobiliengeschäft. Er ist Geschäftsführer der BEK Holding GmbH , welche neben Geschäften als Holding, insbesondere in der Hausverwaltung tätig ist.Immobilien
Klepsch Wilhelm10.000€Die Klepsch-Gruppe ist ein Familienimperium und umfasst mehr als 35 Unternehmen in 16 Ländern. Mit seiner Firma Senoplast hat sich Klepsch auch in Mexiko niedergelassen, wo er 74 Mitarbeiter beschäftigt. Klepsch empfiehlt seinen Unternehmerkollegen Mexiko als Produktionsstandort: „Das Lohnniveau ist wesentlich tiefer, die Leute sind hungrig."

Klepsch war außerdem Vorstandsmitglied der IV Salzburg und Vizebürgermeister der Gemeinde Kaprun.

Industrie
Krüger Michael, Dr.5.000€Rechtsanwalt und ehemaliger FPÖ-Justizminister unter Schwarz-Blau I (25 Tage im Jahr 2.000€), danach Anwalt des Team Stronach.Rechtsanwalt
Kurschel Martin10.000€Martin Kurschel ist Hauptgesellschafter und Geschäftsführer der IMMOVATE. Spezialisiert hat sich Kurschel auf den Kauf denkmalgeschützter Objekte, um diese „revitalisieren“ zu können. Dabei wurde er kärftig vom aws-Mittelstandsfonds unterstützt, um neue Geschäftsfelder zu erschließen.
Immobilien
M. Kaindl KG50.000€Fußbodenhersteller mit einem Umsatz von 433 Millionen Euro und 800 Mitarbeiter. Die Familie Kaindl besitzt ein Vermögen von 950 Millionen Euro, hat 30.000€ ha Grundbesitz und ist auf Platz 35 der reichsten Österreicher. Das Firmengeflecht der Familie Kaindl gilt als undurchschaubar, es besteht aus rund 30 Werken in aller Welt und Finanzinstituten auf Malta.

2002 wurde Peter Kaindl in Deutschland per Haftbefehl wegen Steuerbetrug in der Höhe von 31 Mio. € gesucht. Außerdem wird der Kaindl AG vorgeworfen, kollektivvertragliche Löhne zu unterlaufen, in dem mit Mitarbeitern Einzelverträge abgeschlossen werden.

Vater und Sohn gelten außerdem als passionierte Jäger.
Industrie
MAM Babyartikel GesmbH40.000€Peter Röhrig ist Gründer und Geschäftsführer von MAM-Babyartikel mit einem Umsatz von 10 Mio. Euro, 600 Mitarbeiter, aber nur rund zehn Prozent in Österreich.Industrie
Mann Kurt10.000€Eigentümer der Bäckerei-Kette Mann. Die Gewerkschaft kritisiert Mann für zu niedrige Löhne und fehlende Betriebsräte.Lebensmittel
Michelfeit Sepp und Christine5.000€von der Möbelhauskette Michelfeit und ImmobilienbesitzerHandel
MRP Investmentmanagement10.000€Die Familie Muzicant hat sich mehrfach am Kurz-Wahlkampf beteiligt:
Dorit Muzicant 20..000€ am 4.8 + 5..000€ am 27.7 = 25..000€ Euro
Georg Muzicant 20..000€ am 4.8 + 10..000€ am 20.7 = 30..000€ Euro
MRP Investmentmanagement 10..000€ am 18.08
GMIM Immobilienmanagement 30..000€ am 13.09
Gestückelte
Spenden – zusammen wäre das Ehepaar Muzicant über der 50..000€€-Grenze,
die dem Rechnungshof bei einer Einzelperson gemeldet werden müsste.
MRP Investmentmanagement: Georg Muzicant Geschäftsführer und 70% Eigentümer über Familienstiftung
GMIM Immobilienmanagement: Georg Muzicant Geschäftsführer mit seinem Vater und Gesellschafter über Familienstiftung
Erbschaftssteuer speziell für Mieter
„Eine
Art Erbschaftssteuer für Eintrittsberechtigungen in das Mietrecht der
Eltern oder Großeltern, in einer Höhe, die dem Eigentumswert des Objekts
entspricht“ (Georg Muzicant, medianet 10.07.2015)
Immobilien
Münzer Bioindustrie GmbH10.000€Größte zentraleuropäische Biodiesel-Anlage. Gegen EU-weite Zertifizierung bei Agrar-Kraftstoff-Anlagen, obwohl die Biokraftstofferzeugung zu sozialen und Umweltproblemen gerade in Entwicklunsgländern führt.Industrie
Muzicant Dorit25.000€Die Familie Muzicant hat sich mehrfach am Kurz-Wahlkampf beteiligt:
Dorit Muzicant 20.000€ am 4.8 + 5.000€ am 27.7 = 25.000€ Euro
Georg Muzicant 20.000€ am 4.8 + 10.000€ am 20.7 = 30.000€ Euro
MRP Investmentmanagement 10.000€ am 18.08
GMIM Immobilienmanagement 30.000€ am 13.09
Immobilien
Muzicant Georg30.000€Georg Muzicant ist einer der wichtigsten Spender von Kurz. Er fordert keine Erbschaftssteuer für Vermögende und Familieneigentümer, aber eine für Mieter: Es soll eine Strafsteuer für Kinder geben, die die Mietverträge von Eltern oder Großeltern übernehmen, damit Wohnungen nicht zu denselben
Mietbedingungen weitergegeben werden können. Für Wohnungen und Mietshäuser im Eigentum, die vererbt werden, soll das freilich nicht gelten. Die Regulierung der Mieten ist für ihn am Mietmarkt "das Hauptproblem.“
Immobilien
Neudeck Detlev4.000€Ex-FPÖ Nationalratsabgeordneter der FPÖ, 2006 trat er aus der FPÖ aus. Seine Immobiliengeschäfte waren nicht immer ganz unverdächtig, so taucht er immer wieder beim Hypo-Alpe-Adria-Skandal auf. Außerdem wird er von der Staatsanwaltschaft Wien als Beschuldigter in der Telekom-Affäre geführt.

Immobilien
Neuhuber Alexander5.000€Neuhuber war stv. Klubobmann der ÖVP Wien und GF des exklusiven Immobilienberatungsunternehmens MAGAN Holding GmbH. Zu den Kunden des Unternehmens gehören namhafteste österreichische und ausländische Investoren, Banken und Industrieunternehmen.
2005 bis 2007 erwirbt Neuhuber gemeinsam mit der Stumpf-Gruppe (Georg Stumpf) 66 Liegenschaften in Berlin, Potsdam und Leipzig (wodurch ein Portfolio von 1500 Bestandseinheiten entstand).
Immobilien
Oberhofer Dietlinde5.000€Seeappartements Pressegger See, Kärnten.

Hotelerie
Pagitz Teresa15.000€Ihr gehören der Großarler Hof, ein Vier-Sterne-Deluxe-Hotel, und Immobilien. Sie ist verheiratet mit Jakob Pagitz aus der Pago-Familie.Hotelerie
Pierer Stefan – KTM436.563€Pierer ist der größte Kurz-Spender. Er ist Vizepräsident der oberösterreichischen Industriellenvereinigung und sein Vermögen beläuft sich laut dem Magazin Trend auf rund 860 Mio. Euro. Auch er ist auf der Liste der 100 reichsten Österreicher. ArbeitnehmervertreterInnen sieht er als “Blockierer und Sargnägel”, er wünscht sich den 12-Stunden-Tag, die Anhebung des Pensionsantrittsalters auf 67 und wettert gegen die Sozialpartnerschaft.

2009 war KTM wegen Managementfehlern überschuldet (aggressive Expansion und überteuerte Entwicklung eines verlustbringenden straßentauglichen Gokarts) und wurde vom Land Oberösterreich mit einer Bürgschaft von 33,6 Mio. Euro gestützt. Darüberhinaus erhielt KTM 2009 eine Kurzarbeitsförderung in der Höhe von ca. 1,25 Mio. EUR.

Zum Thema Pierer und Steuern hier weiterlesen: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/J/J_14112/fnameorig_670961.html
Industrie
Ramsauer Richard25.000€Ramsauer hat bis 2001 die österreichischen Bundesforste geleitet - damals wurden sie ausgegliedert. Seitdem führt er das Beratungsunternehmen Ramsauer Consulting und berät Betrieber der Forst- und Holzwirtschaft. Er ist auch Ex-Aufsichtsratspräsident der Energie Steiermark Holding AG (EStAG).
Rupp Josef5.000€Chef Rupp AG ist ein österreichisches Lebensmittelunternehmen im Bereich der Käseproduktion.Industrie
Schick Martin8.000€gehört zu den Schick Hotels, fünf 4-Sterne-Hotels in Wien. Schick ist Wirtschaftskammer und Wirtschaftsbund-Obmann & Fachgruppenobmann HotellerieHotelerie
Senger-Weiss GmbH30.000€Gebrüder Weiss Logistik, das Vermögen der Familie wird auf 650 Mio. Euro geschätzt, sie sind unter den 100 reichsten Österreichern. 2010 hat das Kartellgericht die Gebrüder Weiss zu einer Strafe von fünf Mio. Euro verurteilt.Transport
SMILE GmbH10.000€Das größte Souvenir-Imperium Europa, Guntram Fessler ist Besitzer und Geschäftsführer. Staatliche Sozialleistungen kritsiert er: „Ich bin überzeugt, dass die Bürger sich damit abfinden müssen, dass die Zeiten vorbei sind, in denen der Staat für alle alles regelt. Es ist höchst an der Zeit, dass sich die Menschen auf die eigenen Beine stellen.“ (Forbes Austria 15.12.2015)Industrie
Supernova Baumärkte Holding GmbH20.000€Eigentümer ist Frank Albert, der außerdem noch über seine Firma BM 454 GRA GmbH 40.000€ Euro gespendet hat. Supernova umfasst ein Immobilienreich aus mehr als 30 Shoppingcentern und Fachmarktzentren in Österreich, Slowenien und Kroatien. Kaufte 58 der insolventen bauMax Filialen, 40 Filialen vermietet Supernova an OBI.Immobilien
Umdasch Elisabeth10.000€Die Familie Umdasch gehört zu den 100 reichsten Österreichern. Die Umdasch Gruppe ist ein Amstettener Schalungs- und Ladenbau-Konzern.Industrie
Unterberger Beteiligungs GmbH5.000€Er ist Mitglied der losen Unternehmergruppe „Tiroler Adler Runde", die Sebastian Kurz seit Anfang des Wahlkampfs unterstützen - auch mit Inseraten. Die Adler-Runde will den 12-Stunden-Tag und 60-Stunden-Woche, "Menschen auf den beinharten Wettbewerb vorbereiten", Arbeiterkammer und Gewerkschaft schwächen und "im Zweifel für die Wirtschaft" (und nicht für die ArbeitnehmerInnen heißt das dann wohl).
Vavrik Christoph4.000€Ehemaliger Abgeordneter der NEOS, der zur ÖVP wechselte. Vavrik fiel auf, weil er die erste Adoption durch ein homosexuelles Paar als "gesellschaftliche Abartigkeiten" bezeichnete, auf die zukünftige Generationen "mit demselben Unverständnis blicken wie wir heute auf die Sklaverei ...“
Vitalis Food VertriebsgmbH20.000€Geschäftsführer des Linzer Unternehmens ist der ehemalige FPÖ-Bundesrat Walter Scherb
Wurpes Gottfried10.000€C.E.O. und Eigentümer von The Fitness Company
Kollaborativer Journalismus
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47 Kommentare

47 Kommentare

  1. Hehe

    15. Juni 2019 um 21:59

    der Neid muss grenzenlos sein. Die SPÖ finanziert sich halt von AK und ÖGB – und das unter der Hand. Da fließen zwar keine Beträge, aber die Personen eilen von einer Veranstaltung zur nächsten – als AK-oder ÖGB Funktionär auf Kosten ihrer DG. Das ist mindestens so verwerflich, als wenn ein Unternehmer sich ein Gesetz erkaufen würde.
    Pierer ist auch nur deshalb als Großspender bekannt geworden, weil er unbedarft die Spenden der kleinen Leute „verdoppeln“ wollte. Eigentlich wollte er das nur bis 50.000 Euro tun – letztlich wurden es über 400.000. Da er diese „SPende“ nicht absetzen kann, kann es der SPÖ-Leser diese Spende als Vermögenssteuer sehen.

  2. Markus Hell

    6. Juni 2019 um 14:58

    So läuft es, an eine Regierungspartei spenden,
    dafür bekommt man eigene Interessen in Form von Gesetzen(zb.12 Std. Arbeitstag) zurück,
    auf Kosten der Arbeiter und Steuerzahler natürlich. Sehr feine Gesellschaft unsere käuflichen Politiker und unsere von Steuern verschonten Millionäre und Firmeninhaber.

  3. TT

    4. Juni 2019 um 16:53

    Ja, mir fehlt tatsächlich etwas in dieser Liste. Die anderen Parteien z.B.
    Aber die SPÖ braucht natürlich weniger Spenden. Da helfen ja sämtliche Unternehmen der Stadt Wien und anderer Gemeinden, oder die GEWISTA, Gewerkschaften etc. kräftig im Wahlkampf mit. Heuchler!

  4. Inga Wolf

    3. Juni 2019 um 16:40

    Ihr schreibt, das sei die GESAMTE Spendenliste der ÖVP. Jetzt bin ich aber beleidigt, hab auch gespendet, finde mich auf dieser Liste nicht wieder, auch wenn es kein riesiger Betrag war. Aber euch geht´s ja nur darum, die Großspender schlecht zu machen, sieht man ja an deren Beschreibungen, einfach nur armselig!

  5. Josef Wagneder

    31. Mai 2019 um 14:06

    Alle Firmennahe Spenden aller Parteien veröffentlichen!!!
    Spenden sollten verboten werden, denn wie heisst es so schön, “ werbeisst schon die Hand die Ihn füttert“

  6. Pigntter

    30. Mai 2019 um 09:07

    Wo genau ist das Problem an dieser Liste? Die SPÖ-Liste wäre 2000 Seiten lang, 5 Euro von der Familie Prolo ais dem Gemeindebau, 2 Euro von Wittwe Klapoczeck aus Stnknbunn an der Odel und so weiter. Will amn das wissen

    • Rudolf Reiter

      1. Juni 2019 um 11:08

      Großspenden, lieber Freund! Dann will man auch mitreden. Das solltest du wissen, wenn du s o etwas postest!!!!

  7. Peter

    21. März 2019 um 17:54

    Wo ist die Aufstellung der Spender für Kern oder die Grünen?

    • Chris

      24. Mai 2019 um 22:18

      Genau die will ich auch gerne sehen, wenn man schon sowas bringt. Aber kontrast.at ist halt von der SPÖ, da wird nur gegen andere gebasht, aber selber stellt man sich als die Retter und Braven hin 🙂

    • Paul

      30. Mai 2019 um 13:51

      Wahnsinn der Kurz!!!

      • Cicero47

        3. Juni 2019 um 16:34

        Srark, dass der so viele Unterstützer mobilisieren kann!
        Da ist gleich klar, dass die Anderen der Neid frisst!

        • Banana Split

          5. Juni 2019 um 11:40

          Es geht um die Gerechtigkeit. Ich will nicht, dass das Recht der „starken“ Spender herrscht und die Schwachen dadurch noch mehr geschwächt werden und tatsächlich jetzt schon sind „dank“ der abgewählten Regierung. Das ist gesellschaftlich kontraproduktiv und wurde bereits mehrmals in der Geschichte der Menschheit bewiesen!

    • geza

      30. Mai 2019 um 19:28

      Die Spenderliste der Grünen ist langweilig, da sind keine Leute drunter die gerne ein Gesetz zu ihren Gunsten geändert hätten, nur so fade Leute die das Weltklima im grünen Bereich für uns Menschen halten wollen!

      • Josef Wagneder

        31. Mai 2019 um 14:03

        ..Novomatic mit Frau Glavischnigg vielleicht??

    • Rudolf Reiter

      1. Juni 2019 um 11:15

      Einfach suchen, alles offen gelegt.

  8. Humer Peter

    31. Oktober 2018 um 09:28

    Geldstrafe für das organisierte Geld? Der Verlust von Geld tut diesen Leuten nicht weh. Der Verlust von Macht durch den Verlust von Mandaten schon. Insgesamt halte ich die Regelung eher für stark reparaturbedürftig. Massive Werbeschaltungen in den Medien vor der Wahl, die während der Wahl die „Freundschaft“ erhalten sind die Regel. Die so korrumpierten Medien haben eine Inseratenbrille auf. Das war aber auch bei Faymann so und es war falsch. Wer so eklatant das Gesetz bricht, sollte mit dem völligen Verlust der gesamten Parteiförderung rechnen müssen. Dazu braucht es ein Verbot von Regierungs-Inseraten in den Medien.

  9. Wolfgang Habermann

    13. August 2018 um 17:03

    Für Pierer – KTM hat sich die Spende von 440.000 schon gelohnt, wenn durch die Verringerung der AUVA-Beiträge jährlich 480.000 eingespart werden.

    • Hanna

      1. Juni 2019 um 17:46

      Genau,hoffe ,dass das viele erkennen werden!!!

    • Cicero47

      3. Juni 2019 um 16:35

      Um die 480.000 € kriegen seine Beschäftigten mehr ausbezahlt!

  10. Reichenbach Johann

    6. August 2018 um 21:28

    darunter sind sicher einige Firmen die man sich als Konsument sehr gut merken sollte!

    • Peter Jääger

      6. Dezember 2018 um 13:12

      So ist es! Meine Fotos lasse ich jetzt nicht mehr in Freistadt entwickel. Das habe ich bisher hauptsächlich deswegen gemacht, weil der Anbieter aus Österreich war. Über die Software habe ich mich nun lange genug geärgert, jetzt kommen die Fotos halt aus Deutschland.

      • Markus F.

        20. Januar 2019 um 16:51

        Werden sie verkraften,aber ich sehe es gleich.

      • Pigntter

        30. Mai 2019 um 09:10

        Ernsthaft, Ftos af aer in 2019? Da gibts dann auc h den geselligen Abend wo 9×13 Bilderln herum gezeigt werden. Scha da waren wir, haben wir lange gespat für 5 Tage im All-Incluive in Hurgada. Der Fotodrucker wurde schon erfunden.

  11. Helmut Hospodar

    15. Juli 2018 um 13:31

    Ist ja klar wem wer verpflichtet ist oder?

  12. Gerhard Frischauf

    12. Mai 2018 um 12:51

    Alles was sich unsere ältere Generationen mühsam erkämpft haben wird leichtfertig aufs Spiel gesetzt 60 Stunden Woche. Jugend denkt ein bisschen nach.

    • Franz

      30. Mai 2019 um 13:54

      Kurz ist schuld das es soweit gekommen ist er hat es zu verantworten alles und er hat die FPÖ ins Boot geholt !! alles schlechter nichts besser! Skandal der noch nie da war! Diese Regierung ist erledigt!

  13. Ing. Nießner

    10. März 2018 um 21:23

    Die Abschaffung des Raucherverbotsgesetzes kostet dem Steuerzahler ca. 2,200 Mill €, die eigentlich von der neuen Regierung an die österr. Bürger zu zahlen sind. Das sind Kosten, die das Gesetz durch ihr Zustandekommen entstanden sind, wenn das Gesetz wieder aufgehoben wird, war die Arbeit umsonst – für die Katze

  14. Herrmann

    28. Februar 2018 um 15:57

    Die Ausführungen betreffend schlechterer Förderung der SPÖ Gemeinden in Niederösterreich ist FALSCH wird aber nicht korregiert
    https://www.addendum.org/niederoesterreich/bedarfszuweisungen

  15. Homm, der in Harvard studierte meint, man solle

    4. Februar 2018 um 02:32

    Banken wie die Deutsche Bank einfach pleite gehen lassen:
    https://www.youtube.com/watch?v=CYPwxs5Wd0A&feature=youtu.be&t=

    • 2 min 57 sec:

      4. Februar 2018 um 02:37

      … pleite gehen lassen …

  16. Und wie sie ist, diese dreckige ÖVP:

    28. Januar 2018 um 22:37

  17. Jäger Peter

    19. November 2017 um 14:01

    Und was ist mit den Kern-Spendern.
    Einseitige Berichte. Pfui.
    Ihr habt gesehen wohin eure Schmutzkampane führt.

  18. Exilant

    15. Oktober 2017 um 18:42

    Einfach entsetzlich! Danke für die wichtige Arbeit, die die heimischen Medien verweigern.

    • Karl

      24. Oktober 2017 um 05:36

      Na ja, gehen Sie einmal zum Rechenschaftsbericht der SPOE an den Rechnungshof und schauen Sie sich dort deren Spenderliste an. Oder auf der Webseite parteispenden.at. Sie werden auch dort Konzerne, Banken und Versicherungen finden. Auch den Frank Stronach mit 10,000 Euro. Also kein grosser Unterschied und die Informationen sind alle frei verfuegbar, wenn man sie sucht.

      • Ein toller Betrag von Frank:

        28. Februar 2018 um 10:48

        Für den mach ICH nicht einmal den kleinen Finger krumm. Schon gar nicht gegen ein ganzes Volk!

        Seine Ex-Partei, der er das Geld im Endeffekt gar gelassen hat, hat er mit 25 Millionen ausgestattet.

  19. lukas waldemar

    6. Oktober 2017 um 18:15

    Nun für jeden der davon überrascht wurde,gilt wie bei jeder Wahl das gleiche.
    Die Leute haben keinen Überblick und sind darum beeinflussbar.
    ein paar passende Sätze in der Wahlrede und schon wirft man das richtige Stimmzettelchen in die Urne.Das gilt übrigens für alle Parteien und deren Repräsentanten.
    Solange eine Parteiendiktatur die Regierung beherrscht,werden stets die“Volksvertreter“ auf das Volk treten.Erst wenn es keine Parteien mehr gibt und die direkte Demokratie von den Bürger aus die Geschicke lenkt,mit einem Cardvoting via Satellit (oder so) wird Recht einkehren.Die administativen Arbeiten werden wie bisher die Ministeriumsbeamten erledigen.Staatssekretäre und Politiker stören doch ohnehin bloss die Amtsgeschäfte.Wir brauchen weder Landesregierungen noch Budespräsidenten noch Bundesräte.Und schon gar keine korrupten Parteien.

    • Weg mit allen!

      28. Februar 2018 um 10:50

      Aber: Durch wen ersetzen?

  20. Günter Janac

    6. Oktober 2017 um 09:44

    Interresant wäre es in dem Zusammenhang, wieviel diese Personen oder Firmen an karitative Organisationen zB: SOS Kinderdorf, Rotes Kreuz, Katastrophenhilfe usw gespendet haben!? Würde vielleicht eine Erklärung für diese Spenden sein (Erwartungshaltung).

  21. Ferdinand Morawetz

    4. Oktober 2017 um 19:55

    Was soll denn diese Liste ? Wird man jetzt an den Pranger gestellt nur weil man spendet ? Kauft nicht bei Juden ein, hatten wir schon und jetzt geht sowas wieder los! Lernen die Menschen nicht aus der Geschichte!
    Gerade Filmemacher bekommen viel Geld vom Steuerzahler! Zurecht? Ja, auch wenn es nicht immer Erdolge sind die gefördert werden .
    Die Bösen Reichen und die guten Armen !

    • Daniel

      12. Oktober 2017 um 23:14

      Soweit ich sehe ist das die gleiche Liste, die Sebastian Kurz selbst veröffentlicht hat: https://donotlink.it/Y5Ba

      Hier gibt wird nur ergänzt um wem es sich bei den Namen handelt. Soweit ich sehe sind die Informationen zu den jeweiligen Namen auch nicht geheim und können mit jeder Google-Suche gefunden werden…

    • Georg Ho'oponopono

      13. Oktober 2017 um 11:19

      Es geht doch hier eher darum, dass man sich dann jemandem eher verpflichtet fühlt, der einem etwas gegeben hat, als jemand, der nur Besserung für sein fordert, ohne dafür Geld zu spenden. Solcherlei Spenden sollten verboten sein. In einer Demokratie. Umkehrschlüsse sind erlaubt.

    • Michael Krammer

      13. Oktober 2017 um 18:55

      Die Arbeitnehmer haben aus der Geschichte gelernt darum sollten sie sozialdemokratisch wählen und nicht ihren eigenen Ast absägen. “ GLÜCK AUF „

  22. Goach Günther

    4. Oktober 2017 um 19:42

    Es ist erschreckend,von wem Kurz gesponsert wird.
    Keine Wählbarkeit für normale Bürger.
    Es gibt mengenhaft Geld,wenn im Gegezug dafür Politik gemacht wird.
    Ein Lehrling als Kanzler,nein Danke!!

    • Wenn

      9. Februar 2018 um 22:07

      er bloß Lehrling gewesen wär, würd er sich schon freuen.

  23. Christa winter

    4. Oktober 2017 um 18:41

    Danke für diese Liste. Da weiß man wenigstens welche Produkte man keinesfalls kaufen soll.

    • Hehe Bernd

      15. Juni 2019 um 22:02

      wie in den 30ern…. ich finde diese Argumentation einfach mies. oder will man auch bei „j…“ nicht mehr kaufen?

  24. Hahn

    4. Oktober 2017 um 15:35

    Kurz ist diesen Geldsäcken verpflichtet.
    Was bleibt da für uns Normalbürger/Wähler noch über?

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