AMS-Algorithmus
AMS-Algorithmus

Punktabzug für Frauen, Mütter und über 50-Jährige: So entscheidet der AMS-Computer über Arbeitslose

Seit diesem Jahr entscheidet kein Mensch, sondern ein Computer darüber, wen das AMS fördern soll und wen nicht. Menschen werden vom Computer-Algorithmus in drei Kategorien eingeteilt – Arbeitslose über 50 oder Mütter bekommen Abzüge. Wer in der letzten Gruppe landet, wird aufgegeben und in separate Beratungszentren ausgelagert. Nun will sich eine Petition dagegen wehren.

Die ehemalige Sozialministerin Hartinger-Klein ebnete noch den Weg für den AMS-Algorithmus: Damit werden AMS-Berater zu Anhängseln von Computer-Entscheidungen. Denn ab 2020 entscheidet kein Mensch, sondern ein Algorithmus darüber, wer Betreuungszeit und Fördergeld beim AMS bekommt. Manche werden gefördert, andere aufs Abstellgleis verfrachtet. In Wien trifft das rund 40 Prozent der AMS-Kundinnen und -Kunden, fast die Hälfte von ihnen ist älter als 50 Jahre.

Weniger Punkte für Frauen, Behinderte und Menschen über 50

Um die Kategorisierung vorzunehmen, werden in den Algorithmus verschiedene persönliche Merkmale eingespeist. Manche davon bringen Pluspunkte, andere Minuspunkte. So starten Arbeitssuchende über 50 gleich mal mit einem Minus von 0,7 Punkten wegen ihres Alters. Beeinträchtigte Menschen erhalten ein Minus von 0,67 Punkten. Frauen werden gleich doppelt benachteiligt: Sie erhalten zunächst aufgrund ihres Geschlechts einen Abzug von 0,14 Punkten. Außerdem werden für Betreuungspflichten 0,15 Punkte abgezogen – diesen Abzug sieht der AMS-Algorithmus nur für Mütter, nicht aber für Väter vor.

Screenshot des Papiers für den AMS-Algorithmus

Pluspunkte gibt es etwa für eine abgeschlossene Lehre (+0,27) oder eine Matura (+0,01).

Arbeitssuchende werden in drei Kategorien eingeteilt

Aus Unterlagen für den Verwaltungsrat des AMS geht hervor, dass Arbeitslose aufgrund ihrer Punkte eine von drei Kennzeichnungen bekommen. Diese stehen für drei „Segmente“:

Grün (hohe Arbeitsmarktchancen), gelb (mittlere Chancen) und rot (wenig Chancen). Durchschnittlich wären 2017 ca. 120.000 der 340.000 Arbeitslosen dem niedrigsten Segment zugeordnet gewesen, 170.000 dem mittleren, und 50.000 dem höchsten.

Diese Kategorien und der Algorithmus, auf dem sie basieren, wird von zahlreichen ExpertInnen scharf kritisiert: Eine so weitreichende Entscheidung darf nicht einem Computer überlassen werden. Die IT-Experting Prof. Dr. Sarah Spiekermann-Hoff erklärt dies im ZIB 2-Interview:


Petition gestartet

Die Datenschutz-Organisation epicenter.works hat nun eine Petition gestartet, die sich gegen den Algorithmus wehrt. Hauptkritikpunkt: Mangelnde Transparenz. In einem Aufruf schreiben die OrganisatorInnen:

„Wir dürfen nicht zulassen, dass Merkmale, auf die man keinen Einfluss hat, entscheidend dafür sind, ob Menschen Aus- und Weiterbildungen verboten werden.“

Ein ähnliches System wurden in Polen vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben. Auch in den Niederlanden wurde ein algorithmenbasiertes System, das Sozialhilfeempfänger*innen kontrollieren sollte für rechtswidrig erklärt und eingestellt.

Petition unterstützen

Unter https://amsalgorithmus.at/ kann man die Petition unterzeichnen. Die Forderungen:

1. Menschen, nicht Computer sollen entscheiden

2. Fähigkeiten fördern statt Schwächen bestrafen

3. Mehr Ressourcen für das AMS

4. Recht auf Information

5. Umfassende Transparenz

6. Risikocheck für Algorithmen

7. Nur freiwillige Teilnahme am Algorithmus

Wer es besonders schwer hat, bekommt weniger

Das AMS muss bereits seit 2019 die drei Kategorien anwenden. Personen, die dem roten Segment zugeordnet werden, werden in billige Beratungseinrichtungen gesteckt. In Wien gab es 2019 noch 13 solche Zentren, in den anderen Bundesländern 17 – das AMS baut sie weiter aus. Die Arbeitslosen bekommen kein Geld für Kurse (Ausbildungen, Trainings, Deutschkurse, etc.), keine geförderte Beschäftigung im Rahmen von sozioökonomischen Betrieben und weniger Betreuungszeit durch AMS-Mitarbeiter.

Kurse und Beschäftigungsprojekte sollen Personen im mittleren Segment vorbehalten bleiben. Die Idee dahinter ist einfach: Unterstützung bekommen nicht die Arbeitslosen, die es am dringendsten brauchen, sondern jene, die die Erfolgsstatistiken der Regierung und des AMS aufpolieren.

AMS-Algorithmus teilt 50.000 Personen falsch ein

Wer in das mittlere und das niedrige Segment fällt – und damit entweder gefördert oder aufgegeben wird – entscheidet ein statistisches Modell. Dieses arbeitet aber nicht fehlerfrei. Selbst bei günstigen Voraussetzungen teilt es circa 15-20% der Arbeitslosen (rund 50.000 Personen) falsch ein.

Wie IT-Experten erklären, sind solche Algorithmen hochproblematisch, weil sie Ungleichheiten am Arbeitsmarkt verstärken. Denn anstatt einer Person, die benachteiligt ist, weil sie z.B. gesundheitliche Probleme hat oder schlecht ausgebildet ist, mehr Mittel zukommen zu lassen, um diese Nachteile am Arbeitsmarkt auszugleichen, sagt das Computermodell, dass ihr weniger Mittel zustehen, weil sie geringe Chancen hat. Vorurteile (Sexismus, Altersdiskriminierung, Rassismus) und Nachteile am Arbeitsmarkt werden damit durch ein Computerprogramm beim AMS einzementiert.

Hartinger-Klein erfüllte Wünsche der Wirtschaft

Schon 2016 wurde versucht, dieses System einzuführen. Der vormalige Sozialminister Alois Stöger hat das damals verhindert. Ein so kompliziertes statistisches Modell, dessen Berechnungsvorgang weder die Ministerin noch der Vorstand verstanden und erklären konnten, sollte keine Entscheidungen über die Zukunft von hunderttausenden Menschen treffen.

Hartinger-Klein (FPÖ) übernahm dann dass Ministerium und nutze ihre kurze Amtszeit in der Regierung Kurz I, um den Weg für den Algorithmus freizumachen. Die Wirtschaftskammer freute sich – Martin Gleitsmann von der WKÖ, der selbst im Verwaltungsrat des AMS sitzt, meinte gegenüber dem Standard: Das höchste Ziel müsse sein, die AMS-Mittel „effizient einzusetzen“.

Die Vertreter der Beschäftigten sahen das neue System weniger positiv und stimmten im AMS-Verwaltungsrat nicht zu. Beschlossen hat ihn der Verwaltungsrat dennoch, weil die Arbeitnehmer dort keine Mehrheit haben.

 

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Günter Horvath
Günter Horvath
21. Oktober 2018 01:13

Viele Spitzenpolitiker, u.a. nicht wenige Regierungsmitglieder wären bei marktorientierter, sprich ausbildungs- und berufserfahrungsfokussierter Auswahl schwer am „normalen“ Arbeitsmarkt vermittelbar. Es hält sie nur Parteizugehörigkeit und die in der Politik aufgebauten Kontakte bis zur Superpension in diversen „Beziehungsjobs“.
Eine interessante Story wäre das Ergebnis der Anwendung des Algorithmus auf Minister, Staatssekretäre, Generalsekretäre, Abgeordnete, Klubobleute, Landeshauptleute etc. Und ein Vergleich der Ergebnisse mit den beim AMS gemeldeten Arbeit suchenden.

Oberflächlich betrachtet: Ja.
Oberflächlich betrachtet: Ja.
Reply to  Günter Horvath
22. Oktober 2018 01:26

Genau gesehen ist es das VOLK, das die hält.

Rosalinde46
Rosalinde46
Reply to  Günter Horvath
29. November 2018 09:07

Ja, DAA wäre wirklich ein zielführende Offenlegung. Wenn man in der Politik einmal untergekommen ist, hat man ausgesorgt. Da kann man sich noch so schlecht mit der steuerverschleuderin auskennen … es passiert denen nichts. Es ist immer noch ein höherer Posten zur Verfügung. Ich möchte wissen, wie Versager aus der Politik in dieses System eingespeist werden.

Reni
Reni
18. Oktober 2018 10:52

Ich sage nur eine Frechheit ist das!!!!!!! Der Mensch wird nur mehr Dreck sein auf der Welt und nichts mehr wert. Wir müssen alle kämpfen und uns das nicht gefallen lassen. Also Leute steht auf und kämpft. Sonst sind wir verloren!!!

Otto Pichler
Otto Pichler
10. November 2018 10:58

Also aus meiner Sicht ist es trauig dass ansehen zu müssen. Habe mittlerweile 2 Ausbildungen positiv abgeschlossen. Die erste kann ich aus körperlichen Gründen nicht mehr ausüben. In der zweiten (Buchhaltung) habe ich nur 2 Jahren in einer Internen Buchhaltung erfahrung (Abteilung wurde ins Ausland ausgelagert um kosten zu sparen) weil ich später auch noch eine Zwangserkrankung bekam. Ich konnte die erkrankung in 5 Jahren besiegen, doch jetzt kämpfe ich seit 3 Jahren wieder in die Arbeitswelt zurück zu kehren. Ich höre immer nur sie sind nicht kompetent genug. Wie soll man erfahrung sammeln wenn man nicht einmal die Chance… Weiterlesen »

Norbert
Norbert
17. September 2019 14:21

Da wird die AK einiges an Klagen vorbereiten und führen dürfen.
Bundes Behindertengleichstellungsgesetz:
1. Abschnitt

Schutz vor Diskriminierung

Gesetzesziel

§ 1. Ziel dieses Bundesgesetzes ist es, die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen zu beseitigen oder zu verhindern und damit die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen.

Richi
Richi
18. September 2019 19:59

Ich sags wie es ist.
Was soll die Scheisse!!!

Das ist eine Menschenrechtsverletzung, Diskriminierung von Behinderten und Frauen.
Jeder hat das Recht auf Soziale Zuschüsse und Weiterbildung.
Kann eine behinderte Person etwas dafür das sie so auf die Welt kommt.
Soviel Thema „Wir schauen aufs Volk“.
Einen Scheisse machen die, geht immer um Kohle.
Hauptsache die in der Regierung verdienen soviel für den Scheisse was täglich verzapfen.
Geht einmal RICHTIG arbeiten, wie wir Normalos.

So genug geschimpft, über diese Idioten in der Regierung.

Und das immer:
Und das immer:
11. November 2018 08:07

Dann müssten Kurz und Strache, diese Obernullen ja ein Doppelrot bekommen.

rainer haselberger
rainer haselberger
17. Oktober 2018 19:11

Als Akademiker freut man sich natürlich, wenn die besten und fittesten gefördert werden.
Man fragt sich nur, was wird aus Hartinger und Kickl, wenn diese Regierung scheitert!
Die sind dann im sogenannten Loser-Segment und werden in ein Alpental ausgeschafft, wo sie dann Holz hacken müssen. – wie traurig.

Hannes Rosen…
Hannes Rosen…
Reply to  rainer haselberger
22. Oktober 2018 20:17

Solch korrupte, oberasoziale Menschen wie die, haben Studienabbrecher wie Kurz, Kickl, Strache … voll im Griff. Die sind nämlich die Umsetzer und nicht dieser gewählte Abschaum.

Bill
Bill
Reply to  rainer haselberger
17. September 2019 14:21

Sie postulieren tatsächlich, AkademikerInnen wären die Fittesten. Was für eine sagenhafte Überheblichkeit. WÄH.

Aktive Arbeitslose
Aktive Arbeitslose
17. Oktober 2019 13:04

Wenn schon einen Algorithmus anwenden, dann auf die Unternehmen, um jene rauszufinden, die Arbeit Suchende bloß wegen Alter, Geschlecht, Herkunft oder was auch immer rechtswidrigerweise diskriminieren. Arbeit Suchende haben doch selbst in IHRE Versicherung eingezahlt! Dennoch hat das AMS für die Pflichtversicherten im Versicherungsfall oft nur Schikanen und die Sanktionenpeitsche (Androhung der Existenzvernichtung durch menschenrechtswidrige Totalsperren der Versicherungsleistung!) parat während die Unternehmen selbst keinerlei Sanktionen zu befürchten haben und auf Kosten der Versicherten – also der Arbeiter*innen – die Fördergelder nur so hinein geschoben bekommen, ja oft sogar rechtswidrigerweie kostenlose Arbeitskräfte in Form von „Arbeitstrainings“ oder „Arbeitserprobungen“, die keine regulären… Weiterlesen »

E.E.
E.E.
21. Oktober 2019 12:57

Bist du eine Nummer oder noch ein Mensch? Laut der ehemaligen Sozialministerin Hartinger-Klein (FPÖ, was sonst!) bist du, dämliche/r Arbeitnehmer/In, nur eine Nummer im System. Nummer halt nicht eintätowiert, sondern eingebucht im Web. Denn wenn man Nutzvieh so halten kann, dann darf man natürlich auch mit Menschen so umgehen – wie üblich. Was denn sonst. Es gibt bei den Bonzen keine Ethik! Hängt euch noch die Ohrenmarken vom Vieh um und lässt euch genetisch hochzüchten. In Mini-Ställe (unleistbare Wohnungen) stecken. Fresst künstlichen Müll statt gesunde Nahrung. Der Untüchtige wird im System aussortiert wie das männliche Küken und im System geschreddert… Weiterlesen »

Thomas Eder
Thomas Eder
18. Oktober 2019 08:47

na ja, ich würde Redakteuren derartiger Berichte empfehlen, sich einmal für 6 Wochen in eine der vielen Maßnahmen zu setzen. Ich kenne dieses „Geschäft“ seit mehr als 20 Jahren. Millionen werden da in den Sand gesetzt. Es ist leider so – es gibt zigtausende, die weder kognitiv noch intellektuell auch nur einen Hauch von Bereitschaft entwickeln (können) eine vielleicht gebotene Chance aufzugreifen. Ja, es ist ein schwieriges Thema im Allgemeinen, auch die SPÖ hat noch kein Wundermittel erfunden oder vorgeschlagen. Mittlerweile ist die Gesellschaft an einem Punkt angelangt, an dem es notwendig wäre, über Generationen rückwirkend zu arbeiten. Der Durchschnittsmensch… Weiterlesen »

Rita
Rita
17. Oktober 2019 16:48

ich finde dieses System sehr diskriminierend und total daneben.Viele Politiker würden bei solchen Einteilungen nicht bestehen, denn reden, und versprechen und nichts halten und nur den ärmsten schaden bringt jeder Schulabgänger der 4 Grundschulklasse zustande.
Traurig wo uns diese Politik hinführt…….wichtig ihnen und ihren Freunderln geht es gut…..wenn man was braucht,bleibt es ungehört.

Ein Programm ist gen
Ein Programm ist gen
22. Oktober 2019 07:38

auso irre und/oder asozial wie sein Programmierer.

Aktive Arbeitslose
Aktive Arbeitslose
17. Oktober 2019 12:56

Was leider viel zu wenig Beachtung findet: Streng genommen ist ein Abstützen von Förderentscheidungen auf eine vom Algorithmus festglegte Kategoriesierung grundsätzlich RECHTSWIDRIG, weil nach § 31 AMSG JEDE Förderung auf den Einzelfall zu begründen ist und Diskriminierung nicht nur zu vermeiden, sondern auch durch besondere Förderungen auszugleichen ist. Im übrigen wäre die FREIE Wahl durch die von Erwerbslosigkeit betroffenen Versicherten die einfachste Form der Qualitätssicherung und einzige Vorgangsweise, die einer Demokratie würdig ist!

https://www.aktive-arbeitslose.at/ams/volksanwaltschaft_ams_algorithmus_menschen_sind_keine_sortierobjekte.html

https://www.aktive-arbeitslose.at/forderungen/nein_zum_ams_algorithmus_menschen_sind_keine_sortierobjekte.html

Johanna
Johanna
17. Oktober 2019 20:40

sich über die Diskriminierung von Frauen beschweren, aber dann nicht gendern… naja

Gernot Mitter
Gernot Mitter
17. Oktober 2019 16:25

Also, ich fände es gut, wenn vor einem Beitrag auf diese Blog auch ein wenig recherchiert werden würde und damit weniger fehlinformiert würde. Die Sache mit dem Zugang zu AMS-Maßnahmen für Arbeitsuchende, bei denen der Algorithmus eine niedrige Reintegrationswahrscheinlichkeit berechnet, ist nämlich deutlich anders als hier dargestellt. Für diese Personengruppe stehen bis auf eine Beschäftigung in einem sozialökonomischen Betrieb und intensive, ganztägige Ausbildungen wie zum Beispiel die FacharbeiterInnen-Intensivausbildung alle anderen Maßnahmen der Arbeitsmarktförderung offen. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge wird sich am Gesamtbudgetanteil, der für Arbeitssuchende mit hohen Vermittlungsproblemen ausgegeben wird (2018 rd 300 Mio Euro) wenig ändern –… Weiterlesen »

Maria M
Maria M
17. Oktober 2019 09:21

Liebe kommentierende. Lässt sich ja nicht manipulieren und ließt mal aufmerksam. Der Algorithmus entscheidet wer höhere und wer niedrigere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat! Frauen, behinderten und Personen ohne Ausbildung werden mit wenigeren Punkten zur Gruppe mit niedrigeren Chancen gesetzt und bekommen demzufolge höhere Förderung. Die werden MEHR vom AMS unterstütz! Bevor ich kommentiere und jammere, lese ich mal den bericht durch…

tschui
tschui
17. September 2019 13:48

„diesen Abzug sieht der AMS-Algorithmus nur für Mütter, nicht aber für Väter vor“:
das ist so irreführend formuliert, dass es sich schon um fake-news handelt. Denn diesen Abzug sieht die Realität vor, nicht das AMS (und bekanntlich kann man zwar die Realität ignorieren, nicht aber die Konsequenzen des Ignorierens).

Bill
Bill
Reply to  tschui
17. September 2019 14:19

Was ist das denn für ein dämlicher Kommentar? Was für eine Realität? Wohl ausschließlich die Ihre. Schon mal von betreuenden Vätern gehört? Gibts, aber halt nicht in Ihrer Realität, die scheint ja nur ein sehr kleiner Ausschnitt von dem sehr großen Ganzen zu sein….

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