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FPÖ-Fraktion wollte Champagner und 400-Euro Essen verrechnen – EU fordert Geld zurück

FPÖ-Fraktion wollte Champagner und 400-Euro Essen verrechnen – EU fordert Geld zurück

Le Pen, das Ehepaar Strache und Vilimsky bei einem Abendessen

Foto: Facebook / ENL - France

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Europa
Lesezeit:2 Minuten
2. Juli 2018
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544.400 Euro fordert das EU-Parlament von der europäischen FPÖ-Fraktion (ENF) zurück. Die Rechtspopulisten haben allein im Jahr 2016 fast 478.000 Euro für hunderte Flaschen Champagner, kostspieliges Essen und teure Weine ausgegeben. Für 2017 wurden 66.400 Euro beanstandet, weil sie gegen die Ausgaben-Regelungen der EU verstoßen haben. Der Haushaltskontrollausschuss fand das überzogen und „nicht angemessen“. Jetzt hat das Parlamentspräsidium entschieden: Die Rechtsfraktion muss das Geld zurückzahlen.

Die FPÖ gibt sich gerne als Anwalt der Steuerzahler gegen Brüsseler Verschwendung. Doch genau die FPÖ-Fraktion ist jetzt durch enorm überzogene Ausgaben der eigenen Abgeordneten aufgefallen.

Das Bündnis rechts bis rechtsextremer Parteien im Europaparlament (ENF) wollte seine Spesen bei der EU abrechnen – wie alle anderen Fraktionen auch. Doch als einzige der acht Fraktionen wurde ihre Abrechnung vom Haushaltskontrollausschuss zurückgewiesen. Die Prüfer hielten etwa 234 Champagner-Flaschen für „nicht angemessen“.

Essen von Le Pen und Salvini um je 400 Euro

Beanstandet hat das EU-Parlament außerdem die Einladung von Industrielle in Pariser Nobelrestaurants zum Preis von 449 Euro pro Person (!). Auch ein Abendessen von Marine Le Pen (Front National) mit Matteo Salvini, dem Chef der italienischen Lega, kam teuer: Sie ließen sich zwei Menüs um jeweils 401 Euro servieren, wie die französische Zeitung „Canard Enchaine“ aufdeckte. Die Spesen sollten die Steuerzahler zahlen.

In 12 Punkten hat der Kontroll-Ausschuss aufgelistet, welche Ausgaben einer sinnvollen Budget-Verwendung nicht gerecht werden. Außerdem kritisiert der Ausschuss 110 Geschenke über 100 Euro an Mitglieder der eigenen Fraktion. In einem Schreiben wird der rechten Fraktion empfohlen: „Politische Parteien sollten den Mitgliedern ihrer Fraktion keine Geschenke versprechen, die aus EU-Mitteln finanziert werden“.  Denn die zahlt letztlich der europäische Steuerzahler.

FPÖ-Fraktion konnte Vorwürfe nicht entkräften

Ende Mai 2018 hat das Präsidium des Europäischen Parlaments beschlossen, dass die Fraktion sich per Stellungnahme für die Ausgaben rechtfertigen muss. Das Präsidium gab der Fraktion eine „letzte Chance„, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Doch die FPÖ-Fraktion hat es nicht geschafft, die Vorwürfe zu entkräften. Anfang Juli hat das EU-Parlament beschlossen, 544.400 Euro zurückzufordern und die beanstandete Summe von künftigen Zahlungen abziehen.

Neben der FPÖ gehören der ENF Marine LePens Front National in Frankreich, die britische United Kingdom Independent Party (UKIP) oder Niederlandes Geert Wilders Partei (PVV) an.

Brief des Kontrollausschuss an die ENF

[veröffentlicht am 30.Mai, aktualisiert am 2. Juli]

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Der Nazi dort am Bild ist
Der Nazi dort am Bild ist
10. April 2018 21:26

nichts gegen euch. Ihr seid richtig Landesgefährdend.

6
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Hannes Feld
Hannes Feld
30. März 2018 04:49

Hier wo gefunden:

Hehe! Egal: In D wird derzeit die Asozialisierungsaufhebung diskutiert. Hartz IV durch Kommunen-Jobs um die 1500 € ersetzen. Leider machen es Überschüsse möglich, die wieder andere in die Schulden treiben.

Wenn es aber immer nur mittels indirekter bzw. direkter Ausbeutung funktioniert. muss ANDERES her: Steuererhöhungen auf die, wie es die Ökonomen Sinn und Flassbeck sagen, die das Geld haben.

Und das sind die, die es unterversteuern bzw. nicht versteuern. BASTA!

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Die blaue Brut
Die blaue Brut
29. März 2018 16:31

verhält sich nicht nur wie die alten Ritter in ihren Burgen, sie schweinen auch so dahin.

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Antworten
du bist ein idiot
du bist ein idiot
Reply to  Die blaue Brut
30. Mai 2018 16:39

was hat die fpö mit der enf zu tun..

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Antworten
Ritter
Ritter
Reply to  du bist ein idiot
3. April 2021 20:45

https://de.wikipedia.org/wiki/Europa_der_Nationen_und_der_Freiheit

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Irgendwie schön,
Irgendwie schön,
29. März 2018 16:29

dass es auch die Presse(n) gibt.
Als Kontrast sozusagen!

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Michael Niavarani ist ein österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Autor. Er ist bekannt für seine humorvollen Bühnenprogramme, Theaterstücke und Fernsehauftritte. Außerdem gründete er das Globe Wien, ein eigenes Theater, und prägt damit die heimische Kulturszene. Er gehört zu den lauten Stimmen aus der Kultur, wenn es darum geht, soziale Missstände zu kritisieren. Zitat: Die wichtigste Botschaft aus der Krise ist, dass der Markt nichts regelt. Also der würde das schon regeln, aber mit sehr vielen Toten. Der Markt ist nicht für die Menschen da. Er ist eigentlich für nix. Außer für große Investoren und Konzerne. Michael Niavarani
Michael Niavarani ist ein österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Autor. Er ist bekannt für seine humorvollen Bühnenprogramme, Theaterstücke und Fernsehauftritte. Außerdem gründete er das Globe Wien, ein eigenes Theater, und prägt damit die heimische Kulturszene. Er gehört zu den lauten Stimmen aus der Kultur, wenn es darum geht, soziale Missstände zu kritisieren. Zitat: Die wichtigste Botschaft aus der Krise ist, dass der Markt nichts regelt. Also der würde das schon regeln, aber mit sehr vielen Toten. Der Markt ist nicht für die Menschen da. Er ist eigentlich für nix. Außer für große Investoren und Konzerne. Michael Niavarani

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Michael Niavarani ist ein österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Autor. Er ist bekannt für seine humorvollen Bühnenprogramme, Theaterstücke und Fernsehauftritte. Außerdem gründete er das Globe Wien, ein eigenes Theater, und prägt damit die heimische Kulturszene. Er gehört zu den lauten Stimmen aus der Kultur, wenn es darum geht, soziale Missstände zu kritisieren. Zitat: Die wichtigste Botschaft aus der Krise ist, dass der Markt nichts regelt. Also der würde das schon regeln, aber mit sehr vielen Toten. Der Markt ist nicht für die Menschen da. Er ist eigentlich für nix. Außer für große Investoren und Konzerne. Michael Niavarani
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