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Google Trends Nationalratswahl 2019: Wir haben die Antworten auf die meistgesuchten Fragen

Google Trends: alle Fragen zur Nationalratswahl 2019

Marco Pühringer Marco Pühringer
in Digitales Leben & Web
Lesezeit:3 Minuten
27. September 2019
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Google Trend fragt, wir antworten. Wir haben uns angesehen, was die häufigsten Google Suchanfragen zu den größten Parteien vor der Wahl in Österreich sind. Hier ausgewählte Fragen, für die sich die Österreicher vor der Nationalratswahl 2019 besonders interessieren.

Google Trends gibt die Statistik über die wichtigsten Fragen der Österreicherinnen und Österreicher zur Nationalratswahl 2019 heraus. Wir haben die Antworten.

Wofür steht die SPÖ?

Die SPÖ setzt sich in ihrem Wahlprogramm unter anderem für eine Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden die Woche ein. Außerdem für einen Mindestlohn von 1.700 Euro, der steuerfrei sein soll, und für ein Klimaticket, mit dem man innerhalb von ganz Österreich für 3 Euro am Tag fahren kann. Außerdem möchte sie eine Jobgarantie und Arbeit steuerlich entlasten und stattdessen Erbschaften stärker besteuern.

Was bedeutet SPÖ?

SPÖ steht für Sozialdemokratische Partei Österreichs.

Was macht die SPÖ?

Die SPÖ war seit der letzten Wahl in der Opposition, trotzdem konnte sie im freien Spiel der Kräfte einiges umsetzen, wie zum Beispiel die Wiedereinführung des Jobsprogrammes „Aktion 20.000“ und der Hacklerregelung.

Google Trends: alle Fragen zur Nationalratswahl 2019

Wer ist der Spitzenkandidat der SPÖ?

Die SPÖ-Spitzenkandidatin ist Pamela Rendi-Wagner. Sie ist die erste Frau an der Spitze der Sozialdemokratie. Als Tochter einer alleinerziehenden Mutter wuchs in einem Wiener Gemeindebau auf. Sie studierte Medizin und wurde Expertin für Gesundheitswesen und Tropenmedizin. Sie folgte Sabine Oberhauser als Gesundheitsministerin nach und ist seit 2018 Vorsitzende der SPÖ-

Was macht die SPÖ für die Umwelt?

Die SPÖ fordert unter anderem ein österreichweites Klimaticket, eine ökosoziale Reform des Steuersystems und den vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien. Die SPÖ fordert außerdem eine europäische CO2-Steuer, die auf Großtransporte und Industrie abzielt.

Für was steht die ÖVP?

Die ÖVP ist vor allem eine Unternehmer- und Bauernpartei. Sie nimmt Geld von den reichsten Österreichern und Industriellen an, und dementsprechend ist auch ihre Poltitik. Eine detailierte Analyse über die ÖVP-Politik haben die beiden YouTuber Konstantin Kladivko und Working Class Hero in ihren Videos durchgeführt.

Wer ist der Spitzenkandidat der ÖVP?

Spitzenkandidat ist Sebastian Kurz. Ihm wurde vom Parlament das Misstrauen ausgesprochen –  das ist auch der Grund, warum wir wieder wählen.  Kurz war insgesamt nur 17 Monate im Amt. Damit ist er der am kürzesten amtierende Bundeskanzler, den Österreich je hatte – und das obwohl er für seinen Wahlkampf 13 Millionen Euro ausgegeben hat. Das ist fast doppelt so viel, wie gesetzlich überhaupt erlaubt war.

Was hat die ÖVP umgesetzt?

Die ÖVP hat vor allem Politik für die Reichen und Konzerne gemacht. So wurde beispielsweise die Gewinnsteuer gesenkt. Damit sparen sich Unternehmen insgesamt 1,5 Milliarden Euro. Die Arbeitnehmer hatten wenig von der Regierung – so wurden sie zum Beispiel in ihrer eigenen Sozialversicherung entmachtet.

ÖVP was tut sie für Frauen?

Wenig bzw. sogar im Gegenteil: Die ÖVP-FPÖ Regierung hat beim Gewaltschutz für Frauen gespart und feministische Projekte weggekürzt. Dafür gibt es in allen ÖVP-regierten Bundesländern weniger Kinderbetreuungsplätze – und die kosten dafür mehr.

Wie lange ist die ÖVP in der Regierung?

Seit 32 Jahren. Christoph und Lollo haben sogar ein Lied darüber geschrieben.

Wofür steht die FPÖ?

Die FPÖ nennt sich selbst die „soziale Heimatpartei“.Wir haben dieser Behauptung einen Faktencheck unterzogen:

Wann wurde die FPÖ gegründet?

Die FPÖ wurde am 7. April 1956 gegründet. Sie ging aus dem Verband der Unabhängigen (VdU) hervor. Der VdU galt als Sammelbecken für Nationalsozialisten in der Nachkriegszeit.

Warum sollte man die FPÖ nicht wählen?

Dafür gibt es viele Gründe: zahlreiche Einzelfälle, Korruptionsskandale oder die gesamte Arbeit der letzten Regierung. Wie nun bekannt wird, haben sich außerdem Strache, Hofer und auch Kickl ordentlich an der Parteikassa – und damit an Steuergeldern – bedient.

Wann war die FPÖ in der Regierung?

Die FPÖ war in der letzten Regierung mit der ÖVP, die an der Ibiza-Affäre zerbrochen ist. Außerdem regierte sie von 2000 bis 2006 unter dem ÖVP-Kanzler Schüssel mit. Die Gerichte beschäftigen sich noch heute mit den Korruptions-Skandalen aus dieser Zeit. 1985 gab es eine Regierungsbeteiligung unter einem SPÖ-Kanzler.

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Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, kritisiert in einer Videobotschaft die massiv gestiegenen globalen Militärausgaben. Diese belaufen sich mittlerweile auf 2,7 Billionen US-Dollar – das ist 13-mal so viel wie die weltweiten Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit. Die Vereinten Nationen verweisen dabei auf einen aktuellen Bericht: Weniger als vier Prozent der weltweiten Militärausgaben – rund 93 Milliarden Dollar pro Jahr – wären ausreichend, um den Welthunger bis 2030 zu beenden. Der Bericht zeigt auch die wirtschaftlichen Effekte unterschiedlicher Investitionen: Während eine Milliarde Dollar für Militär 11.200 Arbeitsplätze schafft, entstehen mit derselben Summe 26.700 Jobs im Bildungsbereich, 17.200 im Gesundheitswesen oder 16.800 im Bereich erneuerbare Energien. „Es ist offensichtlich, dass die Welt über die Ressourcen verfügt, um Leben zu verbessern, den Planeten zu schützen und eine Zukunft in Frieden und Gerechtigkeit zu sichern“, argumentiert Guterres. Sein Appell an politische Entscheidungsträger:innen für das Jahr 2026: „Entscheidet euch für Menschen und den Planeten – nicht für Schmerz.“ Zitat: Eine sicherere Welt beginnt damit, mehr Geld in den Kampf gegen Armut zu investieren anstatt in Kriege. Antonio Guterres

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Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, kritisiert in einer Videobotschaft die massiv gestiegenen globalen Militärausgaben. Diese belaufen sich mittlerweile auf 2,7 Billionen US-Dollar – das ist 13-mal so viel wie die weltweiten Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit. Die Vereinten Nationen verweisen dabei auf einen aktuellen Bericht: Weniger als vier Prozent der weltweiten Militärausgaben – rund 93 Milliarden Dollar pro Jahr – wären ausreichend, um den Welthunger bis 2030 zu beenden. Der Bericht zeigt auch die wirtschaftlichen Effekte unterschiedlicher Investitionen: Während eine Milliarde Dollar für Militär 11.200 Arbeitsplätze schafft, entstehen mit derselben Summe 26.700 Jobs im Bildungsbereich, 17.200 im Gesundheitswesen oder 16.800 im Bereich erneuerbare Energien. „Es ist offensichtlich, dass die Welt über die Ressourcen verfügt, um Leben zu verbessern, den Planeten zu schützen und eine Zukunft in Frieden und Gerechtigkeit zu sichern“, argumentiert Guterres. Sein Appell an politische Entscheidungsträger:innen für das Jahr 2026: „Entscheidet euch für Menschen und den Planeten – nicht für Schmerz.“ Zitat: Eine sicherere Welt beginnt damit, mehr Geld in den Kampf gegen Armut zu investieren anstatt in Kriege. Antonio Guterres

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