Frauen & Chancengleichheit

Die Abgeordneten der FPÖ: Mehr Deutschnationale als Frauen – Warum eigentlich?

Foto: Michael Bonvalot

20 der 51 FPÖ-Abgeordneten gehören Burschenschaften bzw. Mädelschaften an. Dabei machen Burschenschafter gerade einmal 0,04% der Bevölkerung in Österreich aus. Sie vertreten ein deutschnationales Weltbild und dienen den Freiheitlichen als Kaderschmiede. Brigitte Bailer, ehemalige Leiterin des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstands fasst die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte von Burschenschaftern zusammen.

Burschenschaften und die FPÖ eint das Bekenntnis zur „deutschen Volks- und Kulturgemeinschaft“, das heißt zur Auffassung, deutschsprachige Österreicher und Österreicherinnen seien Teil des deutschen Volkes. Das steht offen im Handbuch Freiheitlicher Politik. Allerdings wird es propagandistisch durch den von Jörg Haider aus wahltaktischen Überlegungen aufgesetzten Österreich-Patriotismus übertüncht. So kommt es zur paradoxen Situation, dass Deutschnationale bei Wahlveranstaltungen ein Meer österreichischer Fahnen inszenieren.

„Arierparagraph“ und NSDAP-Funktionäre in den eigenen Reihen

Die Wurzeln der Burschenschaften reichen zurück ins 19. Jahrhundert. In dessen letztem Viertel haben sie sich der radikal deutschnationalen und antisemitischen Richtung um Georg Heinrich Ritter von Schönerer angeschlossen. Bald wurde ein „Arierparagraph“ eingeführt, als Folge wurden jüdische Studenten ausgeschlossen.

Der erstarkende Nationalsozialismus in Österreich übte auf die Burschenschafter beträchtliche Attraktivität aus. So verwundert es nicht, dass sich unter NSDAP-Mitgliedern und unter nationalsozialistischen Verbrechern zahlreiche Burschenschafter befanden. Einer der bekanntesten ist Ernst Kaltenbrunner, ab 1943 Chef des Reichssicherheitshauptamtes. Er war verantwortlich für die Ermordung eines großen Teils der europäischen Jüdinnen und Juden. Seine Burschenschaft Arminia Graz widmete ihm eine – bis heute vorhandene – Gedenktafel.

Die Erzählung, Burschenschaften wurden unter dem NS gewaltsam abgeschafft, ist ein Mythos. Tatsächlich haben sich die Burschenschaften in Österreich 1938 feierlich selbst aufgelöst und wurden in den NS-Studentenbund überführt.

Die nach 1945 wieder gegründeten Burschenschaften, die Freiheitlichen Akademikerverbände und deren Magazin Die Aula (seit 1950) formierten fortan den Kern des organisierten österreichischen Rechtsextremismus.

Flügelkämpfe in der FPÖ

In den 1960er Jahren leitete Friedrich Peter aus taktischen Gründen eine liberale Ausrichtung der FPÖ ein. Das führte zu wachsenden Konflikten im deutschnationalen Spektrum. Sie fanden u.a. ihren Ausdruck in der Abspaltung der Nationaldemokratischen Partei (NDP) unter Norbert Burger. Burger war Mitglied der Olympia, also jener Burschenschaft, der heute noch prominente FPÖ-Funktionäre und Nationalräte angehören, wie zum Beispiel Martin Graf oder Harald Stefan. Die NDP wurde übrigens 1988 wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung aufgelöst. Burger war als Person längere Zeit prägend für FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache.

Burschenschafter inthronisieren Haider

Es waren auch Burschenschaften sowie die Kreise um die Aula, die 1986 den Putsch gegen den damaligen Obmann Norbert Steger massiv unterstützten und die Inthronisierung Jörg Haiders, selbst Burschenschafter, herbeiführten. Organsierte Rechtsextreme und Neonazis riefen daher bei den Nationalratswahlen 1986 dazu auf, den Haider-Flügel durch Vorzugsstimmen zu stärken.

Später kühlte das Verhältnis wegen Haiders Verleugnung seiner deutschnationalen Wurzeln und wegen seiner Installierung einer jungen männlichen Funktionärselite („Buberlpartie“) wieder ab. Trotzdem fanden sich Burschenschafter in führenden Positionen unter der von Haider und Wolfgang Schüssel etablierten schwarzblauen Koalition.

Mehr Korporierte unter Strache

Mit der Übernahme der Obmannschaft durch Strache 2005 wurde ein erneuter Rechtsruck der FPÖ eingeleitet. Strache, selbst Mitglied der Pennälerverbindung Vandalia Wien, griff zunehmend auf Burschenschafter als Personalreserve zurück.

2017 gehören 20 der 51 FPÖ-Nationalratsabgeordneten völkischen Verbindungen an [1]. Das ist der historische Höchststand seit dem ersten Wahlantritt der FPÖ 1956. Demgegenüber gibt es im Parlamentsklub der FPÖ lediglich 11 Frauen. Es ist wahrscheinlicher, mit „Schmiss“ im Gesicht [2] in der FPÖ Karriere zu machen als als Frau.


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(Zu den Zahlen: Schätzungen gehen davon aus, dass es etwa 4.000 Männer in schlagenden, also deutschnationalen Verbindungen in Österreich gibt.)

Straches Politik, wie auch seine Annäherung an rechte Kreise in Israel, riefen immer wieder Kritik hervor, diese hatten jedoch kaum längerfristige Wirkung. Unter Strache nahm die FPÖ auch das deutschnationale Bekenntnis ins Parteiprogramm auf – unter Haider war es aus taktischen Gründen entfernt worden.

Wie nützen Burschenschafter der FPÖ?

Burschenschafter erfüllen für die FPÖ wichtige Funktionen:

  • Burschenschafter stellen eine wesentliche Personalreserve für leitende Positionen dar. Nicht zufällig sind mehr als die Hälfte der Koalitionsverhandler auf freiheitlicher Seite Korporierte, also Mitglieder von Burschenschaften.
  • Burschenschafter stellen das ideologische Rückgrat der FPÖ. Völkisches Gedankengut, ein reaktionäres Frauenbild, die Ablehnung und Ausgrenzung aller „Fremden“ sowie die Auffassung, dass der Wert des Einzelnen nur durch seine Funktion für das „Volk“ bzw. die „Volksgemeinschaft“ bemisst wird, sind nur einige der Ideologieelemente, die Burschenschaften und die FPÖ teilen.
  • Burschenschafter sind das Bindeglied zwischen der FPÖ und den Kreisen um die Aula oder rechtsextremen Organisationen wie der Österreichischen Landsmannschaft. Sie binden also einen kleinen, aber gefestigten wesentlichen Teil der Wähler- und Anhängerschaft konsequent an die FPÖ.

Strache wird daher auf verschiedenen Ebenen auf dieses Reservoir zurückgreifen.

Fußnoten

[1] Bei Mädelschaften handelt es sich um eine Parallelstruktur zu den ausschließlich auf das Männerbundprinzip beruhenden Burschenschaften, allerdings mit anderen Ritualen und Regeln

[2] Als „Schmiss“ bezeichnet man die Verletzung und später Narbe nach einem Fechtkampf zwischen Burschenschaftern.

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6 Kommentare

6 Kommentare

  1. Dieter Grillmayer

    13. November 2017 um 15:35

    Zum Begriff „deutschnational“ erlaube ich mir folgende Klarstellungen: Im Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn lebten neben Angehörigen des deutschen Kulturkreises auch solche, die dem ungarischen, dem italienischen oder einem von mehreren slawischen Kulturkreisen angehört haben, z. B. die Polen. Der Begriff „Nation“ im Sinne von „Herkunft“ für jeden dieser Kulturkreise stand damals außer Streit. Die „Deutschnationalen“ waren im Vielvölkerstaat also jene, die dem deutschen Kulturkreis angehört haben. Ab 1919 waren das im Nachfolgestaat (Deutsch-)Österreich ohnehin fast alle Staatsbürger, wodurch der Begriff „deutschnational“ praktisch bedeutungslos geworden ist. Seit vielen Jahren plädiere ich dafür, ihn nicht mehr zu verwenden, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, weil „Nation“ heutzutage mehrheitlich mit „Staat“ assoziiert wird.

    Das ändert aber nichts daran, dass die meisten österr. Staatsbürger auch heute noch der deutschen Sprach- und Kulturgemeinschaft angehören. Das ist eine Tatsache, die keines Bekenntnisses und keiner besonderen Erwähnung bedarf, wie übrigens auch Bruno Kreisky einmal festgestellt hat. Er wusste auch noch, dass die Gründer der österr. Sozialdemokratie deutschnationale Burschenschafter und die Sozialdemokraten der Zwischenkriegszeit nahezu geschlossen „großdeutsch“ gesinnt waren. So wurde z. B. im „roten“ Wien an den Schulen das Singen des „Deutschlandliedes“ (korrekte Bezeichnung: „Lied aller Deutschen“) propagiert, um bei den Kindern die Zugehörigkeit zum deutschen Kulturkreis zu verinnerlichen.

  2. Chris Mayer

    12. November 2017 um 23:32

    Sg. Herr J.H.

    „Eine mit dem Säbel aufs Maul“ würde Ihnen schon gebühren, da Sie entgegen der von den Linken immer wieder gebrachten Forderung, man müsse mit dem politischen Gegner reden und auf dessen Argumente eingehen, um sie zu entkräften, eben NICHT eingegangen sind, aber dieser „Säbel aufs Maul“ hätte von Ihrem Parteivorsitzenden kommen sollen, sogar müssen, aber der hat wahrscheinlich andere Probleme.

    Aber da wir Gewalt ablehnen -zum Unterschied von den Linken, die beim WKR Ball steineschmeißend in heuchlerischert Art von gewaltfreiem Widerstand sprechen, ist das nicht die richtige Art und auch nicht unsere Art der Auseinandersetzung, auch nicht dem politischen Gegner gegenüber, deshalb lassen wir die Scherze mit dem Säbel und konzentrieren wir uns lieber auf Fakten.

    Fakt ist, dass Sie kein einziges Argument von uns widerlegt haben, nicht einmal angesprochen haben. Gehe ich also recht in der Annahme, daß dies alles Ihre Zustimmung findet?

    Vielleicht können dann bald auch wieder Burschenschafter in Ihren Reihen sein, so wie der SPÖ Gründer Viktor Adler, der stolz auf sein schwarz-rot-goldenes Burschenband war?

    Was wir erträumen von der Zukunft Ferne …
    Wunderschöne Träume von der Zukunft …

    „Frau Bailer hat meiner Meinung nach gut recherchiert“: Dem ist größtenteils zuzustimmen, wenn man davon absieht, dass sie sehr wohl vermeintliche Negativa bringt, aber alles positive geflissentlich verschweigt. Selektiv ausgesuchte Berichterstattung ist nicht objektiv, und wissenschaftlich schon gar nicht.

    Freundliche Grüße
    Chris Mayer

    Lesen Sie auch bei http://www.aldania.at

    • Dieter Grillmayer

      13. November 2017 um 14:34

      Zum Begriff „deutschnational“ erlaube ich mir folgende Klarstellungen: Im Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn lebten neben Angehörigen des deutschen Kulturkreises auch solche, die dem ungarischen, dem italienischen oder einem von mehreren slawischen Kulturkreisen angehört haben, z. B. die Polen. Der Begriff „Nation“ im Sinne von „Herkunft“ für jeden dieser Kulturkreise stand damals außer Streit. Die „Deutschnationalen“ waren im Vielvölkerstaat also jene, die dem deutschen Kulturkreis angehört haben. Ab 1919 waren das im Nachfolgestaat (Deutsch-)Österreich ohnehin fast alle Staatsbürger, wodurch der Begriff „deutschnational“ praktisch bedeutungslos geworden ist. Seit vielen Jahren plädiere ich dafür, ihn nicht mehr zu verwenden, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, weil „Nation“ heutzutage mehrheitlich mit „Staat“ assoziiert wird.

      Das ändert aber nichts daran, dass die meisten österr. Staatsbürger auch heute noch der deutschen Sprach- und Kulturgemeinschaft angehören. Das ist eine Tatsache, die keines Bekenntnisses und keiner besonderen Erwähnung bedarf, wie übrigens auch Bruno Kreisky einmal festgestellt hat. Er wusste auch noch, dass die Gründer der österr. Sozialdemokratie deutschnationale Burschenschafter und die Sozialdemokraten der Zwischenkriegszeit nahezu geschlossen „großdeutsch“ gesinnt waren. So wurde z. B. im „roten“ Wien an den Schulen das Singen des „Deutschlandliedes“ (korrekte Bezeichnung: „Lied aller Deutschen“) propagiert, um bei den Kindern die Zugehörigkeit zum deutschen Kulturkreis zu verinnerlichen.

  3. J.H.

    11. November 2017 um 09:31

    Sg. Herr Chris Mayer!
    Ihre voluminöse Entgegnung hat meine Erinnerungen wachgerufen.
    Ich sage es kurz: Es ist Sache des Standpunktes und der Darstellung. Auf Inhalte gehe ich nicht ein, weil sie immer am größten Schmarrn dieser unsäglichen Zeit ankratzen.
    Frau Bailer hat meiner Meinung nach gut recherchiert.
    Die Darstellung von ihnen, Herr Mayer, könnte auch von einem Pflichtverteidiger stammen, so der allgemeine Eindruck.
    Ich hoffe, ich bekomme für meinen Beitrag nicht gleich eine mit ihrem Säbel aufs Maul.
    Freundliche Grüße
    J.H.

  4. Chris Mayer

    9. November 2017 um 22:19

    Sehr geehrte Frau Brigitte Bailer!

    In Ihrem Artikel über die Burschenschaften steht viel Wahres, aber doch auch einiges Umstrittene und Unwahre.

    Dass bei FPÖ Feiern rot-weiß-rote Fahnen zu sehen sind, aber im Parteiprogramm vom Bekenntnis zur „deutschen Volks- und Kulturgemeinschaft“ zu lesen ist, ist nicht paradox, wie Sie schreiben. Wir Burschenschafter sind selbstverständlich gute Österreicher, auch wenn wir uns als ethnische Deutsche bekennen.

    Das ist kein Widerspruch, denn die Volkszugehörigkeit hat nichts mit der Staatsangehörigkeit zu tun. Am besten sehen Sie das an der Wiener Vizebürgermeisterin Vassilakou, die ja auch bei griechischer Volkszugehörigkeit gute Österreicherin ist.

    Und dieser nationale Grundgedanke steht ja auch in unserer Verfassung, da diese die Österreicher mit nichtdeutscher Volkszugehörigkeit explizit schützt: Slowenen in Kärnten und Kroaten im Burgenland sind wohl auch gute Österreicher.

    Es ist richtig, dass sich die Burschenschaften tlw. der Schönerer – Bewegung angeschlossen hatten und viele auch am Nationalsozialismus Gefallen fanden. In meiner Burschenschaft waren es ca. 60%, die anderen waren deutschnational, aber nicht nationalsozialistisch. Da besteht ein Unterschied, den Sie als wissenschaftlich gebildete Person schon beachten sollten.

    Die zwangsweise Auflösung unserer Burschenschaft unter dem Nationalsozialismus 1938 ist kein Mythos, sondern Tatsache. Natürlich hatten sich die NS-orientierten Leute erhofft, dass die NS-Machthaber die Korporationen weiter bestehen lassen würden, zum Dank für die geleistete Arbeit als illegale Nazis. Doch die NS-Behörden blieben hart. Wir haben den gesamten Schriftverkehr der erzwungenen Auflösung im Archiv. Die NS-Behörden diktierten die Worte der „freiwilligen Selbstauflösung“ und verlangten deren Vorlage; und drohten bei Nichtbefolgung offen mit der Gestapo.

    Unsere Mitglieder waren entsetzt. Einer schrieb: „Ich glaube, daß wir uns ein solches Los auch im Kampfe um die nationale Sache nicht verdient haben.“

    Sie bringen zwar die burschenschaftlichen Verbrecher, verschweigen aber, dass auch unter den Männern des 20. Juli etliche Burschenschafter dabei waren; wie der österreichische Burschenschafter Robert Bernardis.

    Außerdem verschweigen Sie die vielen dezidierten Ablehnungen des NS, nicht nur vom Verband Deutsche Burschenschaft selbst, sondern auch von z.B. Martin Graf im Parlament.

    Sie können mir nicht einreden, dass Sie davon nichts gewußt haben!
    Etwas mehr Objektivität bitte !!

    Zum ideologischen Rückgrat:

    Der Begriff „völkisches“ Gedankengut ist falsch und abzulehnen, da er in Zusammenhang mit dem von uns abgelehnten NS steht. Richtig wäre „nationales“ Gedankengut.

    Das Frauenbild ist nicht reaktionär, auch wir treten für Gleichberechtigung ein.

    Wußten Sie, dass Gleichberechtigung und Gleichheit vor dem Gesetz zum ersten Mal auf dem burschenschaftlichen Wartburgfest gebracht worden ist? Wer also für Gleichberechtigung eintritt, vertritt burschenschaftliche Grundsätze.

    Danke SPÖ!

    Der Wert des Einzelnen wird „auch“ durch seine Funktion für das Volk bemisst, und nicht „nur“, wie Sie uns andichten.

    Leider sind Sie nur auf einige Ihrer Ansicht nach negative Punkte eingegangen und erwähnen die vielen Positiva überhaupt nicht:

    ++ Bekenntnis zur Demokratie. Die oft zu lesende Behauptung „die FPÖ will ein autoritäres Sytem errichten“, ist Unsinn, ist Greuelpropaganda der politischen Gegener.

    ++ Ablehnung des Nationalsozialismus, von Martin Graf im Nationalrat klar ausgesprochen.

    Sehr geehrte Frau Bailer, ich würde Sie bitten, dass Sie die von mir kritisierten Passagen überdenken. Sie können mir auch schreiben, die eMail Adresse können Sie von der Redaktion bekommen.

    Auch würde ich Wert darauf legen, dass Sie Ihr Gewicht als ehem. wissenschaftliche Leitern des DÖW einsetzen, um z.B. auch anderen Redakteuren der österreichischen Medien die wahren Sachverhalte über die Burschenschaften zu vermitteln.

    Mit freundlichen Grüßen
    Chris Mayer

  5. J.H.

    6. November 2017 um 18:35

    Es ist schon gut zwei Jahrzehnte her, da hatte ich einen eigendlich sehr netten jungen Mann als Ferialpraktikant in meiner Abteilung. Er war sehr stolz zu einer Burschenschaft zu gehören, er meinte, das sind halt harte Hunde.
    Durch einen Verkehrsunfall kam dieser bedauernswerte Mann kurz darauf um.
    Bei seinem Requiem ist eine dreiköpfige Ehrenwache dieser Vereinigung am Sarg strammgestanden.
    Nach ca. einer halben Stunde fiel einer dieser „harten Hunde“ um, sein Säbel schepperte überlaut am Marmorboden der Kirche auf.
    Die zwei anderen schleiften dann ihren Blutlosen Kollegen mit den Zehen nach hinten aus der Kirche.
    Für alle Anwesenden eine äußerst unangenehme Situation, für mich ein bezeichnentes Erlebnis mit Burschenschaften.

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