Städtestudie

Die lebenswertesten Städte werden links regiert

Wien, Kopenhagen, Auckland, Vancouver und Zürich haben viel gemeinsam: niedrige Kriminalität, gute Infrastruktur, viele Bildungsmöglichkeiten. Alle tauchen in jeder Studie über die höchste Lebensqualität auf. Und: Alle haben sie linke Regierungen.

Laut „Economist“-Ranking ist Wien die lebenswerteste Stadt der Welt. Auch die „Mercer Quality of Living Survey“ weist jedes Jahr die lebenswertesten Städte aus. Diese Top-Städte zeichnen sich durch vergleichsweise niedrige Kriminalität, funktionierenden öffentlichen Verkehr, gute Bildungsangebote, soziale Sicherheit und ein vielfältiges Kulturangebot aus. Genau jene Faktoren sind laut den Studien (1,2), besonders relevant für hohe Lebensqualität. Die Top 10 der Mercer-Studie haben aber noch eine andere Gemeinsamkeit, die dort nicht erwähnt wird: Sie werden von linken BürgermeisterInnen regiert. Viele von ihnen sind schon seit Jahrzehnten sozialdemokratisch geführt.

Gleichheit ist Glück

Und das ist kein Zufall: Denn viele soziale und wirtschaftliche Probleme in Gesellschaften treten mit großer Ungleichheit vermehrt auf. Nicht nur die Armen leiden unter großen Einkommensunterschieden, die negativen Folgen treffen die große Mehrheit der Bevölkerung: Steigende Kriminalität, schlecheterer Gesundheitszustand, Depressionen, Narzissmus und Vereinsamung haben negative Folgen für alle.

Mehr Gleichheit erhöht dagegen die Lebensqualität insgesamt. In den lebenswerten Städten der Welt haben Menschen Zugang zu Bildung, öffentlichen Verkehrsmitteln und können sich Wohnungen leisten – die Teilhabe am öffentlichen Leben hängt weniger vom Einkommen oder Vermögen ab als in vielen anderen Städten.

Städte unter Druck

Die globalen Entwicklungen gehen allerdings in die gegensätzliche Richtung und das wirkt sich auch auf die Lebensqualität aus. Denn in den letzten Jahren nahm die allgemeine Zufriedenheit in den Städten ab – interessanter Weise vor allem in jenen Orten, deren Lebensqualität besonders hoch ist. Während sich Metropolen wie Teheran oder Jakarta positiv entwickeln, stehen viele Städte in Westeuropa, Australien und Neuseeland unter Druck. Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich dort weiter und gleichzeitig wachsen die Städte. Soziale Ungleichheit und Konkurrenzdruck, steigende Mieten aufgrund der Bevölkerungszunahme – all das macht unzufrieden.

Es kann sich also lohnen, die Maßnahmen und Projekte der linken Stadtregierungen zu beobachten. Sie funktionierten so gut, dass selbst Manager diese Städte für die lebenswertesten Orte halten – wie die Mercer Studie zeigt.

Das sind die Top 10 – Städte der Welt:

Platz Stadt
1 Wien
2 Zürich
3 Auckland
4 München
5 Vancouver
6 Düsseldorf
7 Frankfurt
8 Genf
9 Kopenhagen
10 Sydney/Basel
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21 Kommentare

21 Kommentare

  1. Langsam

    12. März 2018 um 12:30

    denke ich, dass außer diesem Flassbeck überhaupt aaaalllllleeeee Menschen extrem dumm sind. Mit absoluter Sicherheit sehr viel dümmer als Affen!

  2. Also, dieser O. Scholz

    12. März 2018 um 12:28

    ist ja überhaupt der Beste. Da liest er eine Rede vor, von irgendeinem Dilettanten geschrieben, laut der sich Politiker von Journalisten und Wissenschaftlern dadurch unterscheiden, dass Politiker Entscheidungen zu treffen hätten.

    Hehe, Schlolzli, Journalisten nicht, hehe?! Und Wissenschaftler schon überhaupt nicht? Wieder so eine Dummtype in der Politik. Unerhört ist das!

  3. Ihr habt euren Untergang verdient

    11. März 2018 um 22:15

    und werdet ihn bekommen.
    Sicherer als der Tod und die Steuer ist das! – Schon bald!

    https://www.youtube.com/watch?v=V-Uq1J-a4rk&feature=youtu.be&t=2501

    • Peter

      11. März 2018 um 23:30

      Vorlassen auf Sekunde 2500! Minute 41, Sekunde 40.

  4. dumpfbackenprolitikster

    11. März 2018 um 22:12

    Ich bin überzeugt,
    das ihr alle so abstrus
    und verblödet geworden
    seid, dass Jesus zu Fluchen
    begänne, gäbe es ihn.

  5. Langsam denke ich, wir brauchen eine Säuberung!

    11. März 2018 um 22:11

    Ausländer rein und Innländer raus, wär angebracht. So viel schäbige Dummheit und abstruse Korruption, das ist mehr als unerhört. Knast für diese dreckige BWL-Mitbürgerin wär besser!

    https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5385930/Wirtschaftsministerin-Schramboeck-gegen-Veroeffentlichen-der-Gehaelter

    Was Gestörteres hat die Welt noch nicht erlebt!

  6. Weg mit der gefährlichen Person! BWL-Dumpfbackin!

    11. März 2018 um 22:08

  7. Soso!

    10. März 2018 um 19:41

  8. Wer, außer dem Kanzler und dem

    10. März 2018 um 00:22

    Nebenkanzler liest dieses Blog überhaupt?

  9. Wenn ich mir eure Artikel so durchsehe

    10. März 2018 um 00:17

    und die darunter verlinkten Videos der Ökonomen, sehe dass darauf nicht eingegangen wird, annehme dass sie nicht angesehen und noch weniger an relevante Stellen weitergeleitet werden, dann kann ich nur noch eines hoffen:

    Das Trump alle Waren des Ösireichs einfuhrvernietet! Ausnahmslos! Sonst wird euer Hirn nie mehr richtig zu ticken beginnen. Dieser wirtschaftlich ungebildete Mann kann die Hoffnung zu eurer Reha sein.

    Wieder einmal so einer.

    Seht ihr euch die Finanzmärkte an? Egal, glaubt ihr! Dann sag ich’s euch. Die Finanzmärkte zeigen an, was gewollt wird. Und sie haben in den letzten Monaten vermehrt begonnen in die Waffenindustrie zu investieren, wenn man so einen Wahnsinn Investition nennen soll. Kurz würd es wohl so nennen. Aber ich habe auch kaum einen Menschen auf dieser Welt kennen gelernt, der dreckiger und dümmer gewesen ist als der!

    • … einfuhrvernietet …

      10. März 2018 um 00:20

      ersetze man durch „… einfuhrverbietet …“, falls der Korrekturautomatismus dies jetzt wenigstens verkraftet.

  10. Er hat kapiert, was Wirtschaftswissenschafter

    9. März 2018 um 23:58

    heute wieder kritisieren: https://www.youtube.com/watch?v=M0YeMyhm9kg

    Man hätte es dem nicht zugetraut? Ich nicht! Darf auch das keiner wissen? Weil der Link immer wieder gelöscht wird, und immer wieder neu eingebracht werden muss? War der nun plötzlich doch nicht rechts? Ein Linker? Beides? Tja, letzteres nehme ich an, weil man das eine nicht bieten kann, ohne das andere einzuschränken.

  11. Eurer Reg. Dreck wird vom Deutschfranzosen besser

    9. März 2018 um 23:47

  12. Bildungsmöglichkeiten

    9. März 2018 um 23:42

    müssen auch leistbar sein! – Neue Reg. hat alle Ausbildungen für die Ärmsten am AMS insistiert!

  13. Sie können aber nicht so werden wie wir,

    9. März 2018 um 23:39

    solange wir so bleiben wie wir sind. Heiner Flassbeck
    🙂

  14. Tja, die klugen Leute in Österreich:

    9. März 2018 um 23:32

    • Der

      9. März 2018 um 23:34

      Davonläufer Schelling, hehe. Dieser Superklugscheißer.

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