Die Stadt Afrin ist seit 2012 durch Intern Vertriebene aus anderen Teilen Syriens stark gewachsen. (Foto: Thomas Schmidinger)
Kurdisches Demokratie-Experiment in Gefahr

Afrin: Basisdemokratie mit starken Frauenrechten unter NATO-Beschuss

Foto: Thomas Schmidinger

Der Angriff der Türkei auf die syrische Region Afrin ist auch ein Angriff auf ein politisches Experiment einer regionalen Selbstverwaltung, die in vielfacher Hinsicht ein Gegenmodell zu Erdoğans Türkei darstellt. Während man in Ankara immer immer autoritärer herrscht, bauen die syrischen KurdInnen an einem säkularen und demokratischen Gegenmodell.

Kämpferinnen der Frauenverteidigungseinheiten YPJ stehen nun auch an vorderster Front in der Verteidigung Afrins gegen den türkischen Angriff. (Foto: Thomas Schmidinger)

Kämpferinnen der Frauenverteidigungseinheiten YPJ stehen nun auch an vorderster Front in der Verteidigung Afrins gegen den türkischen Angriff. (Foto: Thomas Schmidinger)

Als sich die syrische Armee im Sommer 2012 aus den kurdischen Gebieten zurückzog, stellte sich für die syrischen Kurden die Frage nach dem zukünftigen politischen System. Obwohl sich alle kurdischen Akteure zumindest in der Theorie zur Demokratie bekannten, blieb die Frage offen welche Form von Demokratie versucht werden soll. Die Parteien des so genannten Kurdischen Nationalrats, der von der Regionalregierung Kurdistans im Irak unterstützt wurde, bevorzugten die parlamentarische Mehrparteiendemokratie.
Die als Schwesterpartei der türkisch-kurdischen PKK gegründete Partei der Demokratischen Union (PYD) tendierte zum Rätesystem. Der zunächst erzielte Kompromiss einer Machtteilung hielt nicht lange. Im Jänner 2014 rief die PYD ohne die Beteiligung des Kurdischen Nationalrats drei autonome Kantone aus, die mittels Rätesystem verwaltet werden sollte. Dazu wurden in Stadtteilen und Dörfern Volksräte gebildet, die dann jeweils auf Gemeindeebene und dann weiter in den Regionen jeweils wieder die Basis für Räte bildeten.

Solche Rätesysteme wurden in revolutionären Prozessen immer wieder versucht. Räte gab es etwa im Spanischen Bürgerkrieg oder auch in der Russischen Revolution (Sowjet = Rat auf Russisch). Aber auch in Österreich wurden 1918 Arbeiter- und Soldatenräte gebildet, die in einem revolutionären Prozess die Habsburgermonarchie abzulösen. Heute finden wir ähnliche politischen Systeme etwa im Rätesystem der mexikanischen Zapatisten oder eben auch bei den syrischen Kurden.

Unterschiede zur parlamentarischen Demokratie

Von einer parlamentarischen Demokratie unterscheiden sich Rätesysteme dadurch, dass sie die politische Herrschaft nicht an ein Parlament bzw. Abgeordnete delegieren, sondern die Räte selbst und direkt gewählt politisch agieren. Die einzelnen Mitglieder der Räte haben kein freies Mandat, sondern können durch ihre WählerInnen jederzeit wieder abberufen werden, wenn sie sich nicht dem Willen ihrer WählerInnen beugen.

Im Rätesystem sind die WählerInnen zuallererst auf lokaler Ebene organisiert, gewählt werden Vertreter der ArbeiterInnen in einem Betrieb oder Vertreter eines Wohnviertels oder Orte. Diese Räte entsenden wiederum einige Mitglieder als „Deputierte“ in die nächsthöhere, übergeordneten Organisationsebene. Dieser kann etwa alle Arbeiter  oder Bewohner eines Bezirks vertreten. Und auch dieser Rat entsendet wieder Vertreter an die nächsthöhere Organisationsebene.

Die politischen Entscheidungen fallen also grundsätzlich immer auf lokaler Ebene. Die übergeordneten Räte auf regionaler oder föderaler Ebene müssen ihre Entscheidungen immer wieder mit den lokaleren Ebenen abklären. In der Theorie entsteht so ein direktdemokratisches System, in dem die einzelnen Mitglieder der Räte lediglich den Willen ihrer WählerInnen weitertragen, diese aber nicht beherrschen.

Rätedemokratie in Syrisch-Kurdistan mit Frauenkomitees

In Syrisch-Kurdistan basiert das Rätesystem bzw. die Rätedemokratie auf Basisräten in kleinen Dörfern oder Stadtteilen, die dann auf der nächsten Ebene kommunale Räte bilden, die dann

Die Stadt Afrin ist seit 2012 durch Intern Vertriebene aus anderen Teilen Syriens stark gewachsen. (Foto: Thomas Schmidinger)

Die Stadt Afrin ist seit 2012 durch Intern Vertriebene aus anderen Teilen Syriens stark gewachsen. (Foto: Thomas Schmidinger)

wiederum auf regionaler, kantonaler und Bundesebene zusammengeführt werden. In den Räten sind bestimmte Komitees für bestimmte Politikbereiche zuständig. Grundsätzlich wird in den Räten nach dem Konsensprinzip entschieden.

Auch das Justizsystem funktioniert nach dem Räteprinzip. Auf der Basisebene wurden so genannte Friedens- und Konsenskomitees eingerichtet, die in den Dörfern, Stadtteilen oder sogar Straßenzügen versuchen Konflikte zu schlichten. Auf der kommunalen Ebene gibt es dann eine Doppelstruktur, wo es neben den Friedens- und Konsenskomitees auch noch eigene Frauenkomitees gibt, die für Fälle patriarchaler Gewalt gegen Frauen zuständig sind. Auf jeder Ebene des Rätesystems gibt es auch Komitees, die als Gerichte fungieren.

„Alle Macht den Räten“ oder kommt die Macht doch aus den Gewehrläufen?

Praktisch stellte sich allerdings in allen Rätesystemen immer wieder die Frage, ob die Räte tatsächlich das alleinige Entscheidungsgremium sind und wichtige Entscheidungen nicht in anderen, weniger demokratisch legitimierten Gremien getroffen werden. So gab es in der frühen Sowjetunion die Auseinandersetzung zwischen AnarchistInnen und RätekommunistInnen auf der einen und den Parteikommunisten auf der anderen Seite.

Die AnarchistInnen und RätekommunistInnen verlangten „alle Macht den Räten“ und kritisierten die Machtpolitiker der Kommunistischen Partei, weil sie in der Realität die Macht der Partei gegeben hätten. Gerade in Bürgerkriegssituationen, wie es in der frühen Sowjetunion aber auch in Syrien der Fall ist, gewinnt in entscheidenden strategischen Fragen oft die militärische Logik und damit auch die militärische Struktur immer mehr an Bedeutung gegenüber den basisdemokratischen Räten. Mao Zedong sprach deshalb davon, dass die „politische Macht aus den Gewehrläufen“ käme.

Dieses Grundproblem von Rätesystemen und Demokratie in Kriegssituationen stellt sich auch in den selbstverwalteten kurdischen Gebieten Syriens. Parallel zum Rätesystem bilden die militärischen Einheiten der Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG und YPJ einen wichtiger Machtfaktor. Dazu blieben die Parteien weiterhin politisch aktiv. Während die Mitgliedsparteien des Kurdischen Nationalrats das neue System bis heute boykottieren, gelang es der PYD, einige kleinere linke Parteien aus dem Nationalrat abzuwerben und einige weitere Parteien zur Mitarbeit am Rätesystem zu gewinnen. Die allermeisten dieser Parteien sind allerdings politisch weitgehend irrelevant und bestehen oft aus lediglich einer Großfamilie. Wirklich relevant sind neben der PYD eigentlich nur die beiden größeren christlich-assyrischen Parteien, also Parteien der aramäischsprachigen Minderheit, die Assyrische Demokratische Partei und die Suryoyo Unionspartei.

89,8% und 93,7% für die PYD-Partei

In dieser Bäckerei in Afrin werden sehr gegensätzliche politische Führer der Kurden verehrt. (Foto: Thomas Schmidinger)

In dieser Bäckerei in Afrin werden sehr gegensätzliche politische Führer der Kurden verehrt. (Foto: Thomas Schmidinger)

Eine gemeinsame Struktur gaben sich die kurdisch verwalteten Gebiete eigentlich erst 2016 unter dem Namen „Demokratische Föderation Nordsyrien“. Im September 2017 fanden schließlich auch Kommunal- und und im Dezember Regionalwahlen statt, bei denen nicht nur Einzelpersonen gewählt wurden, sondern auch drei Listen antraten. Der allzu überwältigend ausgefallene Wahlsieg der von der PYD geführten „Liste Demokratische Nation“ und der Boykott durch die Parteien des Kurdischen Nationalrats wirft allerdings eine Reihe von Fragen bezüglich der demokratischen Legitimation dieser Wahlen auf. In Afrin gewann die von der PYD geführte „Liste Demokratische Nation“ 89,8% und in der Cizîrê gar 93,7%.

Gemessen an europäischen Demokratien herrscht auch in der „Demokratischen Föderation Nordsyrien“ ein deutliches Demokratiedefizit. Verglichen mit der offenen Diktatur des syrischen Regimes einerseits und diverser zu mehr oder weniger dschihadistischen Bandenherrschaften mutierten Gebieten der arabischen Opposition, ist die „Demokratische Föderation Nordysyrien“ allerdings doch eine vergleichsweise zivile Herrschaft, die einen gewissen Pluralismus zulässt.

Jeder Ratsvorsitz hat eine Doppelführung einer Frau und eines Mannes

Bemerkenswert am politischen System der Region ist, dass versucht wird den Frauenanteil in allen Gremien auf die Hälfte zu heben, sondern auch jeder Ratsvorsitz unter einer Doppelführung einer Frau und eines Mannes steht. Damit wird versucht, den in allen Schwesterorganisationen der PKK verbreiteten feministischen Anspruch auf Geschlechtergerechtigkeit umzusetzen. Solche Schritte verändern selbstverständlich nicht sofort eine patriarchal geprägte Gesellschaft, spielen aber auf einer politisch-symbolischen Ebene eine wichtige Rolle.

Und zumindest in der Theorie werden in der Demokratischen Föderation Nordsyrien auch Menschen- und Bürgerrechte garantiert, wurde die Todesstrafe abgeschafft und die Gleichheit aller vor dem Gesetz im so genannten „Gesellschaftsvertrag“ – einer Art Verfassung der Region – festgeschrieben. Nicht alle diese Vorsätze wurden bislang auch umgesetzt. Immerhin gibt es aber keine Todesurteile mehr und auf Kritik von Menschenrechtsorganisationen wurde bislang auch nicht nur mit Abwehr und Gegenvorwürfen reagiert, sondern mit dem Eingeständnis, noch weiter an den selbstgesteckten Zielen arbeiten zu müssen.

Der NATO-Staat Türkei greift militärisch an

Afrin ist ein reiches Agrarland in dem Millionen von Olivenbäumen und anderen Obstbäumen bewirtschaftet werden. (Foto: Thomas Schmidinger)

Vor vier Wochen hat die Türkei mit dem Angriff auf Afrin den Versuch begonnen dieses Experiment militärisch zu beenden. Bislang nehmen sich die militärischen Erfolge der hochgerüsteten NATO-Armee gegen die kurdischen Volks- und Frauenverteidigungseinheiten bescheiden aus. Im Wesentlichen gelang es einer der stärksten Armeen des Nahen Ostens ausschließlich einige Grenzdörfern zu erobern. Von der Stadt Afrin sind die türkischen Truppen auf allen Seiten noch mindestens 18 km entfernt. Entscheidend für die militärisch schwache Performance der türkischen Armee dürfte sein, dass diese v.a. schlecht trainierte und wenig disziplinierte syrischen Hilfstruppen einsetzt, um eigene Verluste zu minimieren. Die massive Kriegspropaganda im Land, zu der allerdings auch türkisch-islamische Institutionen in Österreich und Deutschland herangezogen werden, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Türkei gegen die hochmotivierten VerteidigerInnen Afrins mehr als nur ihre syrischen Kollaborateure und ihre Luftwaffe einsetzen müsste.

Annäherung zwischen dem syrischen Staat und den Kurden

Die Angriffe der Türkei führen jedoch dazu, dass die Kurden von Afrin wieder näher an das syrische Regime heranrücken. Derzeit finden Verhandlungen zwischen den kurdischen Volks- und Frauenverteidigungseinheiten und der syrischen Armee statt, wonach eine begrenzte Rückkehr der syrischen Regierungsarmee zur gemeinsamen Verteidigung des Gebietes gegen den türkischen Angriff ermöglicht werden soll, ohne die Stadt Afrin wieder dem Regime zu übergeben. Bereits länger lässt das Regime Nachschub über Regierungsgebiet zu. Die kurdischen Behörden in Afrin versuchen so eine Verteidigung der Region zu ermöglichen ohne die bisherigen politischen Erfolge völlig dem Regime zu opfern. Bei diesem Drahtseilakt bleibt den Kurden wenig politischer Spielraum. Es wird sich zeigen wie viel von ihrem politischen Experiment sie so in eine Nachkriegsordnung hinüberretten werden können. Gerade in einer Kriegssituation kommt die Macht eben doch auch aus den Gewehrläufen.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf "Akzeptieren" im Banner klickst.

Afrin: Basisdemokratie mit starken Frauenrechten unter NATO-Beschuss
Wir recherchieren und überprüfen die Inhalte und Fakten in unseren Beiträgen. Du hast trotzdem einen Fehler entdeckt? Oder Anregungen und Ergänzungen? Bitte schick uns eine Nachricht.
Wir recherchieren und überprüfen die Inhalte und Fakten in unseren Beiträgen. Du hast trotzdem einen Fehler entdeckt? Bitte schick uns eine Nachricht.
18 Kommentare

18
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
neueste älteste meiste Bewertungen
Zu Efrîn
Zu Efrîn

kann ich nur anmerken, dass ich dazu syrische Flüchtlinge befragt habe, die aber alle der Einstellung gewesen sind, nein, sie sind es, dass wir die Schweine im Land sind. Wir, die Weißen, die Westler! Nach deren Meinung seien vor allem die USA, Arabien und die EU am Krieg schuld, weil Baschar al-Assad zum Pipelineprojekt durchs Land NEIN gesagt habe. Weiters soll Assad gut sein und dem Volk viele Vornehmlichkeiten gebracht haben, die es vor ihm nicht gab. [sic!]

Endlich beginnt
Endlich beginnt
Hoffentlich sind die Farbigen
Hoffentlich sind die Farbigen

selbst schon so weit! Wenn „ja“, muss der nächste Schritt folgen: Die entschädigungslose Enteignung der weißen Industriellen.

Ha… Rosen…
Ha… Rosen…

Tja, aber nicht wegen der Basisdem der Frauen.

Schneider E.
Schneider E.

Soviel Unwissen und Propaganda habe ich selten von einem “ Wissenschaftler“ gelesen. Werden sie wenigstens dafür bezahlt?

Georg Richter
Georg Richter

„In Colorado legt General Thomas überraschend die Karten auf den Tisch. Damals, 2015, habe er kurdische Politfunktionäre und Milizenchefs der PKK getroffen. „Sie müssen Ihren Firmennamen ändern“, habe er ihnen gesagt. Der General erläutert, dass der alte Firmenname nicht vermittelbar gewesen wäre. „Wenn sie zu sehr die Verbindung zu ihrer Vergangenheit, zur PKK, in den Vordergrund stellen würden, dann schüfe das Probleme“, erklärt Thomas dem Publikum. Die aus der Türkei stammende PKK ist in vielen Ländern als „terroristische Organisation“ eingestuft, so auch in Deutschland. Offenbar verstanden die kurdischen Milizenchefs das Anliegen des amerikanischen Militärkommandeurs. „Es dauerte nur einen Tag. Dann… Weiterlesen »

Hueseyin Akdag
Hueseyin Akdag

Zunächst der Staatspräsident Erdogan ist ein gewählter Staatsmann. Das kann man von Vorsitzenden des ypg/pyd u. Assad nicht behaupten. Die Türkei hat eine Allianz mit der Freien Syrische Armee und nicht wie unterstellt mit Islamismus. Wie kann man von friedlichen zusammenleben der verschiedenen Volksgruppen reden. Wenn die kurden sämtliche ethnien aus Nordsyrien nach Europa und in die Türkei vertrieben haben. Ich erinnere nur an die grosse Flüchtlingsströme nach Europa und in die Türkei. Allein in der Türkei leben bis zu 4 Millionen Flüchtlinge und die wollen alle wieder zurück in Ihre Heimat. Wenn Sie Frauen mit Waffen in der Hand… Weiterlesen »

Hueseyin Akdag
Hueseyin Akdag

Genau, ich zitiere: „Solche Rätesysteme wurden in revolutionären Prozessen immer wieder versucht. Räte gab es etwa im Spanischen Bürgerkrieg oder auch in der Russischen Revolution (Sowjet = Rat auf Russisch). Aber auch in Österreich wurden 1918 Arbeiter- und Soldatenräte gebildet, die in einem revolutionären Prozess die Habsburgermonarchie abzulösen….“ Ein ausgedienter Modell wird hier versucht wieder zu beleben. Wann wird man endlich den gesunden Menschenverstand einschalten und merken das dieser Weg in eine Sackgasse führt. Was ist denn heute noch sozialistisch, kommunistisch oder mit Rätesystem regiert? Da wäre nur noch Nordkorea, Kuba (steht vor dem Umbruch auf westliche demokratie) und bei… Weiterlesen »

Gerald Demmel

Geht´s vom politischen System her irgendwo besser in Syrien oder Umgebung?

Es regiert wenigstens kein Diktator und kein Autokrat mit taktischer Allianz mit dem Islamismus wie in der Türkei.

Die verschiedenen Volksgruppen können weitestgehend friedlich zusammenleben, die Frauen haben mehr Rechte als überall sonst in der Region.

Ist doch schon mal ganz ok, oder?

Georg Richter
Georg Richter

„Die verschiedenen Volksgruppen können weitestgehend friedlich zusammenleben“

„Amnesty International wirft Kurden Vertreibung vor
Von den USA unterstützte PYD-Kämpfer sollen in Nordsyrien Tausende Zivilisten zur Flucht gezwungen und Dörfer zerstört haben. Amnesty spricht von einem Kriegsverbrechen.
13. Oktober 2015, 5:01 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE

„die Frauen haben mehr Rechte als überall sonst in der Region.“
Mehr Rechte als in der Türkei? Welche zum Beispiel?

M. Kanarya
M. Kanarya

Bei der Diktatur in der Türkei fühlen sich ja viele Türken auch nicht gestört. Lieber die eine defekte Demokratie abwählen und trotzdem lieber in der EU leben wollen. Jetzt ist mal ein kleiner Region demokratischer als der gabze Kontinent, schon fühlen sich die Autokraten Dschihadussten angegriffen. Komisch, es gab nie Demo von Moslems (vor allen Türken) in Europa gegen die IS, Al-Qaida Splittergruppe wie z. B. AL-Nusra usw. Aber die Demobewegungen gegen die Kurden, Europa, Israel und USA kann immer mit Leidenschaft stattfinden, auch wenn nicht immer den Demonstranten bewusst warum sie rebellieren. Schon mal einen Aufschrei oder leisesten Kritik… Weiterlesen »

Hueseyin Akdag
Hueseyin Akdag

Diktatoren sind Öcalan oder Salih Müslim die nie demokratisch gewählt wurden sind. Wie kann man von einer Demokratie reden,wenn man andere ethnien wie Araber und Turkmenen, … aus diesen Regionen vertrieben hat. Noch dazu ein Rätesystem etablieren will. Da merkt man das Sie gerne alles mögliche Unterstellen aber nur nicht die Wahrheit sagen möchten. Es wurden jede Menge Dschihadisten in der Türkei festgenommen. In Gegensatz zu den Dschihadisten versuchen die kurden mit blutigen Anschläge offen Landraub an Türkei,Syrien, Irak und Iran zu begehen. Seit mehr als 30 Jahren verübt die Pkk blutige Anschläge in der Türkei. Damit die ihr pseudo… Weiterlesen »

M. Kanarya
M. Kanarya

Schusswaffen und c-Waffen wurden bei Grenzübergang durch türkische Polizisten bemerkt und Cumhuriyet hat darüber berichtet, die an Al-Qaida Splittergruppe Al Nusra gerichtet war. Dieses Verbrechen ist in Ordnung aber darüber zu berichten heißt für Erdoğan Terrorunterstüzung, weshalb solche regierungskritsche Medien verboten werden und die Mitarbeiter inkl. Führungskräfte inhaftiert. Bevor schon überhaupt eine Anklageschrift vorliegt wird es seitens Erdogan als Spionage, Gründung & Mitgliedschaft in einer Terrororganisation (nennt sich freie Presse). Während Akademiker für Frieden ihren Unterschrift leisten und deswegen wegen Terrorunterstüzung verurteilt wird, werden regierungsnahe Mafiosi, die ihre Aussagen (ich werde euch[Akademiker] in eurem Blut baden) verehrt. Statt einer Erdogan-Diktatur… Weiterlesen »

Hueseyin Akdag
Hueseyin Akdag

Erstens es wurde Waffenlieferung bemerkt, aber nicht wie Cumhuriyet Zeitung unterstellt an Al-Nusra,sondern an Widerstandsgruppe die gegen Asad kämpfen. Diese Widerstandsgruppe die Freie Syrische Armee. Das ist eine Geheimeaktion gewesen welches Asad darüber nichts wissen sollte. Dadurch was Cumhuriyet gemacht hat, ist Staatsgeheimnis preisgeben. Das ist in jedem Land gleich, bei Staatsgeheimnise dürfen nicht preisgegeben werden. Weil hier die Staatsinteressen in Gefahr wären. Dadurch haben diese Journalisten sich Schuldig gemacht. Seit wann haben Journalisten Immunität? Wo waren die Akademiker für Frieden,wo die Pkk seit mehr als 30 Jahren blutige Anschläge in der Türkei verübt. Warum haben diese Akademiker nicht gegen… Weiterlesen »

M. Kanarya
M. Kanarya

Solche Akademiker protestierten damals natürlich auch gegen die PKK, wird aber vergessen weil das aktuelle zählt. Auch wenn man all die Jahre im Dienste des Landes stand und Herz und Verstand für das Volk, ist man sofort ein Verräter wenn man für Frieden plädiert? Die Söhne der Regierung und deren Verwandten waren kaum an der Front als Soldat, weil sie immer ausgemustert wurden oder Wehrpflicht in Hotelzimmer und co. für 30 Tage als Pseudo Soldaten spazierten. Leider wiederholt sich immer die miesen Methode von Regierung einen gemeinsamen Feind zeigen um alle Stimmen für sich zu beanspruchen. Für sie ist doch… Weiterlesen »

Georg Richter
Georg Richter

„Jetzt ist mal ein kleiner Region demokratischer als der gabze Kontinent, schon fühlen sich die Autokraten Dschihadussten angegriffen.“ Sie glauben die AKP will in Nord Syrien bloß keine Demokratie und sind deshalb einmarschiert? Dann zählen CHP Wähler jetzt auch zu den Dschihadisten? „Aber die Demobewegungen gegen die Kurden,“ Wann wo? „Komisch, es gab nie Demo von Moslems (vor allen Türken) in Europa gegen die IS, Al-Qaida Splittergruppe wie z. B. AL-Nusra usw.“ Komisch, weil es Demos von Christen gab? „Obwohl die Kurden für die Gründung des Staates Palästina sind, sind paradoxer Weise alle muslimischen Völker..“ Kann einem schon etwas paradox… Weiterlesen »

M. Kanarya
M. Kanarya

CHP kritisieren die Vorgehensweise nämlich die Kooperation mit der nicht wirklich klaren FSA. Dagegen sein können die nicht, dass Verrat, welches zu Stimmenverlust sorgt. Einen gemeinsamen Feind außerhalb der Grenzen zeigen um die Masse an Stimmberechtigten auf seine Seite zu ziehen. Hat ja gut geklappt als Erdogan die EU mit Nazimethoden vorwarf. Die EU wollte keinen Wahlkampf AKP in Eu, was sogar von der türkischen Regierung selbst Vorboten wurden. Damals sprach die AKP den Verbot aus, dass außerhalb der Ländergrenzen keine Wahlprogramm vorgenommen darf. Zur der Zeit war Erdogan mit dem Prediger FETTULLAH Gülen wie entzücktes Paar. AKP bekommt macht… Weiterlesen »

Georg Richter
Georg Richter

„Einen gemeinsamen Feind außerhalb der Grenzen zeigen um die Masse an Stimmberechtigten auf seine Seite zu ziehen. Hat ja gut geklappt als Erdogan die EU mit Nazimethoden vorwarf.“ Daher die Stimmen? Sie glauben, den politischen Eiertanz dahinter erkannt zu haben? Ok, machen wir einen Gedankenexperiment. Zeitreise, vor den Wahlen, Erdogan und andere AKP ler wollen in Deutschland und einigen EU Ländern auftreten, dann kommt eine Absage und ein Verbot nach dem anderen, aber diesmal sagt Erdogan nichts, er nimmt es hin. Wie würde die Opposition damit umgehen? Sie würden ihm einen Strick daraus drehen, dass er in der Defensive ist,… Weiterlesen »

Send this to a friend

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen