Dossier

„Nichts mit Identitären zu tun“: Das sind die Verbindungen der FPÖ mit Identitären

Alles zur Ibiza-Affäre

Der rechtsextreme Attentäter von Christchurch soll dem „Identitäre“-Sprecher Martin Sellner eine vierstellige Summe gespendet haben. Das hat für Aufregung gesorgt – die Staatsanwaltschaft ermittelt zur Verbindungen von Österreichs Rechtsextremen nach Neuseeland. FPÖ-Chef Heinz Christian Strache ist um Abgrenzung bemüht: „Die freiheitliche Partei hat mit den Identitären nichts zu tun“, sagt der Vizekanzler. Wir haben recherchiert, wie viel Nähe  es tatsächlich zwischen den „Identitären“ und der FPÖ gibt.

Inhaltsverzeichnis

Die sogenannten „Identitären“ agieren in Österreich seit 2013. Schon früh hat das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands diese Gruppierung als rechtsextrem eingestuft. Auch der Verfassungsschutz beobachtet die Identitären in Österreich seit langem. Der Attentäter von Christchurch hat dem „Identitären“-Chef 1.500 Euro überwiesen und sich in Mails als dessen Fan bekannt. Im Mai 2019 wurde öffentlich, dass Sellner und der Attentäter einander mehrmals geschrieben und sich wechselseitig nach Wien bzw. Australien eingeladen haben.

Trotz all dem gab und gibt es immer wieder Sympathie-Bekundungen und sogar Zusammenarbeit zwischen „Identitären“ und FPÖ-Politikern. Laut Medienberichten sollen FPÖler den „Identitären“ Geld gespendet haben und sogar selbst Mitglieder gewesen sein.

FPÖ-Chef Strache verharmlost „Identitäre Bewegung“ und deren „friedlichen Aktionismus“

Im April 2016 haben Flüchtlinge – darunter Kinder – ein Theaterstück von Elfriede Jelinek im Audimax der Uni Wien aufgeführt. „Identitäre“ stürmten darauf hin die Bühne. Der FPÖ-Parteichef verteidigte sie auf Facebook.

„Die Identitären sind eine parteiunabhängige nicht-linke Bürgerbewegung, welche ihren friedlichen Aktionismus (…) von den Linken entlehnt haben, welche im Gegensatz zu den Identitäten oftmals jedoch leider gewalttätig handeln. Sie sind quasi junge Aktivisten einer nicht-linken Zivilgesellschaft.“ (Heinz-Christian Strache am 18. April 2016)

Strache selbst hat gezeigt, dass er keine Berührungsängste mit „Identitären“ hat. So zeigt ihn ein Foto aus dem November 2015 mit zwei „Identitären“ am Tisch in einem Lokal in der Steiermark. Strache behauptete zuerst, das Foto sei eine Fälschung – musste nun aber vor Gericht zugeben, dass dies nicht der Wahrheit entspricht: Das Foto war echt.

FPÖ-Landtagspräsident Kurzmann demonstriert mit „Identitären“ gegen Flüchtlingsunterkunft

Im Jänner 2016 haben etwa 200 „Identitäre“ in Graz gegen die Unterbringung von Flüchtlingen in einer Kaserne demonstriert. Anwesend war auch Gerhard Kurzmann, 3. Präsident des steirischen Landtags.

FPÖ-Gemeinderat Sickl als Ordner bei „Identitären“-Aufmärschen

Die Angelobung von Heinrich Sickl im Februar 2018 als FPÖ-Gemeinderat in Graz hat für Protest gesorgt. Grund war seine Nähe zu den „Identitären“. Der Standard fasst die Hintergründe und Tätigkeiten von Sickl so zusammen: „Als 17-Jähriger hatte er offenbar Neonazikontakte, heute vermietet er den Identitären Räumlichkeiten in einem Mehrparteienhaus in der Grazer Schönaugasse. Außerdem hatte er unter anderem bei Demonstrationen der Identitären – zum Teil auch als Ordner – teilgenommen.“ Gemeint war der Aufmarsch in Spielfeld gegen Flüchtlinge im November 2015.

FPÖ-Vizebürgermeister Eustaccio bei Aufmarsch der „Identitären“

Auch Mario Eustaccio, FPÖ-Vizebürgermeister der Stadt Graz war – wie Heinrich Sickl – bei dem „Identitären“-Aufmarsch dabei. Das belegen auch Fotos.

FPÖ-Darmann und Kunasek auf Foto mit „Identitärem“

Ein Foto aus 2015 sorgt auch bei Mario Kunasek und Gernot Darmann für Aufregung. Beide trafen im Februar des Jahres in der Bude der deutschnationalen Burschenschaft „Tauriska“ auf Mario S.. Der war damals bei den „Identitären, aber auch beim RFS aktiv. Singer beteiligte sich auch an einer Störaktion an der Universität Klagenfurt.

Herbert Kickl hält vor „Identitären“ eine Rede auf rechtem Kongress

Im Oktober 2016 hält die Burschenschaft Arminia Czernowitz in Linz den Kongress „Verteidiger Europas“ ab. Aussteller sind Burschenschaften, rechtsextreme Verlage und die „Identitären“. Herbert Kickl, damals Generalsekretär der FPÖ, ist als Redner aufgetreten. Er hat seinen Auftritt genutzt, um über unliebsame Journalisten herzuziehen.

FPÖ-Abgeordneter Zanger hält Rede bei „Identitären“-Aufmarsch

Seit 2006 ist Wolfgang Zanger Abgeordneter der FPÖ im Parlament. Von 2007 bis 2016 war er stellvertretender Parteichef der FPÖ Steiermark. Seine Nähe zu den „Identitären“ stellt er selbst auf Facebook zur Schau: Dort postet er ein Foto, das ihn zeigt, wie er bei einem Aufmarsch der Gruppierung eine Rede hält:

Freiheitlicher Akademiker-Verband macht Veranstaltung mit Martin Sellner

Gruppenbild mit Martin Sellner (Identitäre Bewegung) & FPÖ

Gruppenbild der Veranstalter und Referenten der FAV-Veranstaltung “Sturm auf Europa” vom 14.11.2015. (Die AULA, Dezember 2015, S.15). Martin Sellner (2.v.r.), Heinrich Sickl (ganz rechts)

Der Freiheitliche Akademiker-Verband (FAV) Steiermark hat im November 2015 ein Seminar abgehalten, bei dem Martin Sellner als Referent geladen war. Die „AULA“ hat über die Veranstaltung berichtet. Auf einem gemeinsamen Foto posieren Sellner – und Heinrich Sickl (FPÖ-Gemeinderat in Graz) als Mit-Organisator:

Inserate für FPÖ-EU-Spitzenkandidat Vilimsky in Magazin, das „Identitären“ eine Plattform gibt

Im Magazin „Info Direkt“ kommen immer wieder „Identitäre“ aus Deutschland und Österreich zu Wort. Zudem macht es PR für die rechtsextreme Organisation, in dem es über deren Kampagnen berichtet. „Info Direkt“ führt Martin Sellner als Interviewpartner und den „Identitären“-Sprecher aus Wien als Gastautor an – neben anderen „Identitären“.

Harald Vilimsky ist Generalsekretär der FPÖ und deren Spitzenkandidat für die EU-Wahl 2019. Seine Fraktion im Europäischen Parlament wirbt für ihn auch über Inserate-Schaltungen in Info Direkt. Laut Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands ist das Magazin das „aktuell wichtigste genuin rechtsextreme Printmedium in Österreich„. „Info Direkt“ will laut DÖW eine „intensivierte Vernetzung der extremen Rechten über Länder- und Szene-Grenzen hinweg“. Derartiges unterstützt Vilimskys Fraktion ENF im EU-Parlament mit Inseraten. Gleich in fünf Nummern des „rechtsextremen Printmediums“ Info Direkt finden sich ganzseitige Inserate von Harald Vilimsky.

Auch die FPÖ Linz schaltet wiederholt Inserate – wie das DÖW dokumentiert. Zu den Inserenten zählen Markus Hein, Günther Kleinhanns, Detlef Wimmer und Philipp Schrangl.

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25 Kommentare

25 Kommentare

  1. prter adam

    29. April 2019 um 09:11

    ihr habt angst vor einen haufen junger leute, die auch noch für friedlichen aktivismus stehen…. und hinter österreich…. gott sei dank gibt es diesen verein… er ist das letzte an genutzer intelligenz die es in diesem land unter jubngen noch gibt

  2. Wolfgang Jagsch

    9. April 2019 um 22:41

    Das Problem ist die Ideologie. Die glauben tatsächlich an die Überlegenheit der nordischen Rasse. Sie sind alle verblendet. Alles zu radikal und zu wenig humanistisch.

    • biersauer

      13. April 2019 um 07:28

      Diese „Nordische Rasse“ wurde tatsächlich von den schwarzen Urmenschen in Afrika durch Vertreibung der hellhäutig Geborenen bewirkt, wie alle solche bis dato vertrieben, ausgestoßen, verfolgt und sogar getötet werden und nur durch fLUCHT NACH Norden deren Leben gerettet war . Es sind sechs solche weiße Stammmütter genetisch nachweisbar und ist so diese verächtlich bezeichnete „Nordische Rasse“ entstanden – auf völlig natürlicher Ursache- und mussten sich im Kalten Erdteil anpassen um das Überleben zu ermöglichen. Schwarze sind naturbedingt nördlich 36° Breite auch nicht überlebensfähig.
      mangels Vitamin D.

    • peter adam

      29. April 2019 um 09:40

      du spinnst ja, keine ahnung der themen hinter der die identitäre bewegung steht, aber mitreden wollen, und lügen verbreiten,…ist euch das nicht peinlich, dauernd so einen müll zu verbreiten? wir haben eine meinungsfreiheit, und die toleranz die leute wie ihr immer so hochlebt, die zählt in diesen belangen gleich null! und wenn dein stiefsohn, als einziger österreicher in der klasse, tagtäglich mit mord bedroht wird und er deswegen durchfall und erbrechen inkl. psychischen schäden davon trägt,.. dann denkt vielleicht der letzte linke auch mal drüber nach, wo uns das hinführen wird!

  3. Ewald

    9. April 2019 um 19:20

    Buchtip.: Das Netzwerk der Neuen Rechten; Rowohl Polaris, Verlag- Autoren; Christian Fuchs & Paul Middelhoff

  4. Wolfgang

    1. April 2019 um 12:48

    Was konkret ist rechtsextrem und wieso werden Identitäre verunglimpft wenn vor einem Jahr ein unbekannter 1500€ an die Patrioten gespendet hat der jetzt ein Mörder ist. Es haben sich auch schon viele andere Mörder vor ihrer Tat der SPÖ gespendet oder? Muss jetzt die SPÖ aufgelöst werden? Wo ist die mediale Empörung wenn Mörder der SPÖ spenden?

    • Josef

      2. April 2019 um 17:58

      Sie finden es also nicht komisch, dass ein Attentäter der 50 Menschen getötet hat in direkten Kontakt mit dieser Bewegung ist. Bereitwillig einen höheren Betrag spendet, sich austauscht. Bitte bringen Sie doch einen namentlichen Vergleich zu ihrer Behauptung, dies gäbe es auch bei Parteien wie der SPÖ. Ein einziges Beispiel, wo ein Terrorist der dutzende Menschen getötet hat zuvor mit der SPÖ sympathisiert hat. Bitte denken Sie nach bevor sie schreiben.

      • Markus

        8. April 2019 um 17:42

        Alleine die Geschichte (3. Reich) betrachtend, sehe ich wenig Intelligenz im sogenannten Volk (A+D). Es lässt sich manipulieren, denkt wenig und ist feige.
        Begründung:
        .) bis jetzt glaubt dieses Volk alles was ihm vorsetzt wird
        .) es denkt nicht selbstständig: Medienpropaganda und lässt sich ins rechte Eck drücken, und dadurch mundtot machen.
        .) feige deswegen, weil es die gleichen Methoden anwendet, wie im 3. Reich: Rufschädigung und Menschen gesellschaftsunfähig machen!
        Meine Vorfahren wurden teilweise im KZ vergaßt (Kinder, Frauen/der österreichische Zweig wegen Sippenhaftung/Spionage). Mein Großvater war Zwangsarbeiter/Deutschland /Lokomotive/Heizer/Kriegsfront-Versorgung). Wir sind Tschechen. Mehrmahls hat mein Großvater Befehle verweigert (1x fast Kopfschuss, 1x Gestapo/fast Abtransport KZ), einmal ist durch seine Notbremsung des Zuges (Absprung vom Führerhaus), sein Zug samt dem Kriegsmaterial und Soldaten von den Amerikanern gesprengt(Kesselbeschuss) worden. Ich bin stolz ein Tscheche zu sein. Ich verabscheue jene Menschen, die bei Gedenkfeiern schwören, dass sie nie wieder zusehen werden, wenn Gräuel wie im KZ geschehen, und gleichzeitig (siehe Jugoslawien damals, siehe Bombardierungen von Spitälern und Zivilbevölkerung vor kurzem) bei den gleichen Gräuel zusehen. Ihr Germanen seid scheinheilig und Heuchler, ihr versucht eure Schuld durch Multikulti und Übertoleranz zu verstecken. Aber dass Eure Firmen nur billiges Arbeitsvieh brauchen, dass traut ihr euch nicht sagen. Stattdessen ist es euch wichtig, Pseudovernichtung von Pseudorechten zu erreichen. Die Art und Weise sind fragwürdig und eurer Geschichte würdig!
        Meine Vorfahren (Österreich) sind vergast worden, weil einer von ihnen gegen Hitler/3.Reich vorgegangen ist. Er war kein Held, er war ein Überläufer der seinen Hintern retten wollte und dadurch seine ganze Familie und sich indirekt vernichtet hat.
        Was will ich sagen: Die Dinge sind wie sie sind. Heuchelei ist Heuchelei. Hittlers Propaganda und Verunglimpfung von Menschen wird von den Gutmenschen perfekt betrieben. Demokratie und Meinungsfreiheit existiert nur in Form von: Wählen kannst du nur den, der von anderen als richtig angesehen wird. Wenn du meiner Meinung bist, dann kannst du diese auch äußern! Irgendwer schenkt irgendwem Geld. Später begeht er eine fürchterliche Tat und das gehirntote Volk, springt auf die hittlersche Verunglimpfungs-Vernichtungsmaschinerie auf.
        Ekelhaft diese Welt – Ich bin froh, dass mein Großvater dies nicht mehr erleben muss.

        • peter adam

          29. April 2019 um 09:48

          medienpropaganda, wer führt denn diese seit jahren durch? eure linksangehauchten meinungsunterdrücker! und sonst niemand…

      • Michael

        14. April 2019 um 15:22

        Katar, eins der berüchtigsten, terrorfinanzierenden Länder und dadurch für den Tod tausender bis hundertausender Menschen mitverantwortlich, finanziert europäische Firmen durch Aktienanteile (VW, Siemens, Deutsche Bank, Tiffany) Heisst das, dass Du direkten Kontakt mit Terroristen hast, wenn Du einen VW fährst, ein DB-Konto hast, auf einem Siemens-Herd kochst oder Deine Frau Tiffany-Schmuck trägt?

      • peter adam

        29. April 2019 um 09:45

        wo hat sich der attentäter mit der ib ausgetauscht?der hat gespendet, sellner hat sich bdeankt, und das wars,… und nochmals, der attentäter war ein linker öko fasschist, so seine eigene devfinition! und wer sein schreiben gelesen hat, dem wird klar warum er der ib gespenndet hat, aber diesen intelligenten kontext kann anscheinend ein verblendeter nicht ganz folgen….

  5. Genowo

    31. März 2019 um 23:57

    Die Germania Ried i. I. hat den Chef der Salzburger Identitären, Edwin Hintsteiner am 15. 4. 2016 zu einem Vortragsabend eingeladen. Der oö. FPÖ-Landesrat Elma Podgorschek ist Mitgliede eben dieser schlagenden Verbindung.
    Vor kurzem war dies noch auf der Homepage der Germania nachzulesen. Der Veranstaltungshinweis dazu wurde kürzlich gelöscht. (Gut, dass ich den Beitrag rechtzeitig gespeichert habe.)

  6. Jan-Hagen Kremser

    29. März 2019 um 16:13

    Willkommen im Abstellkammerl des Irrenhauses Europa, Österreich.

  7. Sim

    29. März 2019 um 08:54

    Anhand verschiedener hier zu lesenden Meinungen ist eigentlich ganz klar und deutlich zu sehen was in unseren schönen Land Österreich abgeht…… Angst, provoziert, konstruiert und wenn schon fern aller Wahrheit gut genug das Manipulationsspiel der vertauschen Bilder zu spielen. Kratzt es eigentlich irgendwen dass Österreich von braunen ex Wehrsportlern und deutschnationalen schlagenden regiert wird? Drei Bier, ja? Islamphobie und das rechte Händchen in die Luft? Das soll die Zukunft Österreichs sein?

    • Häschen

      30. März 2019 um 18:07

      Sie haben in Europa wohl eher das Problem linksliberale Haltungen nicht durchzuhalten. Das kann ich mir bei meinem Kontostand leisten und der ist von 0 Weg selbst erarbeitet.

      Ohne Jahre über Jahre am Rand der Selbstausbeutung zu arbeiten und sehr unternehmerisch fokussiert zu sein, wenn auch im weiteren Sinne, kommen sie nie einen Status so eine Lebenseinstellung durchhalten zu können. Den Fruchtgenuss können sie in Österreich erst hernach im Rahmen eines Unternehmens realisieren.

      In Österreich können sie sich diese Rahmenbedingungen nur selbst geben und zuvor Selbstständigkeit, Mitarbeit und R&D plus Bildung kombinieren und einen echten Kapitalismus leben in dem sie aus den Betätigungsfeldern ein Optimum schöpfen und Synergien an die drei Bereiche ihres Wirkens/Tuns zurückgeben. Das ca. 12 bis 17 Jahre, 12 bis 17 Stunde, 5 bis 7 Tage die Woche, ohne Urlaub oder Krankenstand, praktisch müssen sie sich durchfüttern lassen und sie dürfen sich kein Geld entnehmen sondern nur investieren. Ansonsten gilt, ‚Play it loud, Mother Love Bone‘. bspw: watch?v=h9AjYfGMZaA

      Damit schaffen sie die beste Anpassung an eine Maschine und deren ständigen Reproduktion auf höherem technologischem Niveau.

      Hernach braucht man Umfeld in dem man die Abschreibung des dabei entstehenden Assets kann realisieren. Sie treiben ein Exponentialfunktion die Stunden generiert und zu Beginn sehr wenig liefert. Kaum bricht die Funktion aus müssen sie in kurzer Zeit die Stunden bspw. oder andere Mengen abgreifen. Zu dem Zeitpunkt muss man eigentlich das Geschäft in eine Unternehmen überführen, sobald sie die Stunden nicht mehr abgreifen bricht die Funktion zusammen. (Burn-Out aka. Maschinenwerdung).

      Ein paar Tropferl Öl … und weiter gehts.

      Sie finanzieren sich immer aus dem Cash Flow. Eine Art Betrieb ist eigentlich auch notwendig. Zu leben wie der letzte Bettler, zu Hackeln wie einst in der Kohlegrube und sich nichts zu gönnen …

      Je nach Erfolg landet man bei 200k bis 800k Finanzvermögen nach Steuern und SV. Manche darüber, mache darunter – immer unter der Annahme dass bei praktisch 0 von vorne beginnen.

      Mit genug Kohle am Konto ist Mitarbeit auch recht unterhaltsam und zumal sie am dieses Prozess Arbeit gewöhnt sind …

      Wer von Beginn an den Weg beschreitet der kann das auch in einer Art Consultancy mit künstlerischen Charakter machen, dann empfiehlt es sich aber die Gewinn alinear auszuschützen und intern ein von Gier befreiten Kapa(zitäts) Abgleich zu machen.

      Sie lernen sehr schnell die Grenzen die ihnen unsere Systematik vorgibt zu erkennen und müssen Sie durch Optimierung des Ressourceneinsatzes Zeit zu überwinden.

      Beim Versuch diesen Weg zu gehen rutschen viele gegen zwei extreme Pole ab.

      Linksliberal ist eine Wanderung am schmalen Grat zwischen Erdäpfelsuppenkommunismus (vorindustriellem) und extremen Kapitalismus aus der individuellen Perspektive. Los Angeles. Auf dem Weg landet der Einzelne halt nicht hinter den Gitter von Bel Air.

      Meiner Erfahrung nach landen viele eher der unselbstständigen Erwerbstätigkeit und jene die sich dort sammeln glauben halt linksliberal wäre was ihre Schicksalgemeinschaft ausmacht.

      Sie haben vollkommen recht. Heute wird dieses Model in abgeschwächter Form im Rahmen der Mitarbeit von Managements noch befördert. Die Radikalisierung der Menschen (Rückkehr zu den Wurzeln aka. Liberalisierung) ist für mich selbst erklärbar und wird wahrnehmbar. Aus der Perspektive eines normalisierten Menschen wirken solche Position eher extrem.

      Positionen unreflektiert zu übernehmen ist keine gute Idee. Woher soll die Fähigkeit kommen sich über einen Hintergrund tatsächlich Gedanken zu machen, wenn nurmehr auf einem Betriebsgelände rumlungern, oder dazu verdammt zu sein und Spaß in der kargen Freizeit angesagt ist.

      Was früher mal links war wird heute als mittig rechts bezeichnet. Die Ideologie von heute ‚Für alle nur das Beste‘ heißt dass am Ende alle sind für die das Beste ausreicht.

      Das Gros der Leute schaltet einen Computer ein und die glauben sie kennen sich aus. Ein paar bauen sich den Rechner und programmieren sich ein Spiel selbst. Das erste wäre tendenziell ein Bild für Mitarbeit und das andere für Arbeit.

      Relativ zueinander bekommt nurmehr der weniger, der den Rechner ohne Supportabteilung nicht mehr einschalten kann.

      Kaum klebt sich einer im Übermut einen Jolly Roger auf den selbstgebauten Rechner schreien ein paar Journalisten, ‚Die Waffen SS ist zurück‘. Die fürchten sich vor der eigenen Arbeit.

      Das imposante Auftreten der IB zu Beginn hat mich auch stark verwundert. Mit fliegenden Fahnen durchs Internet zu geistern ist so eine Sache … aber der Sellner treibt mir keine Sorgenfalten auf die Stirne. Ich kenne viel extremere Typen die halt nicht als politische Aktivisten unterwegs sind.

      Die IB ist eine europäische Bewegung die stark im Kontext des Europas der Regionen beginnt Sinn zu machen, jenes ohne dem Staat Österreich als eigenständige Identität. Die konservieren den Österreicher in einem sich harmonisierenden EUropa.

      Der Trend ist unverkennbar. Österreich wird zusehends Deutscher und die Kulturräume wachsen zusammen. Das ist ein Punkt den die Pro-Europäer gerne verschweigen. Die Franzosen und die Deutschen sind ein sehr ähnlich gelagerter Genpool und werden auf globaler Ebene nicht unterschieden.

      Die haben mit dem Zusammenwachsen kaum ein Problem. Die E.U. ist ein Projekt dieser beiden großen Lebensräume. Wenn dann ein anderer an die Tür des Hauses klopft wird gefragt was der Steve mit der großen Brille schon wieder will.

      Selbst eine SPÖ kommuniziert heute ‚Nur das Beste für alle im Rahmen der E.U. durch Umverteilung‘. Dabei handelt sich um die Kommunikation von links-links-linken Erwartungshaltungen.

      Am Ende sind alle Germanenstämme unter einem Dach vereint und das nach Jahrhunderten. Aber was ist mit allen anderen?

      Kurios ist eher, dass die angedachte Sozialpolitik in Österreich uns auf Dauer, grad ob ihrer Restritktivität, in Szenarien manövriert die ob der Zuwanderung ein ähnliches Risikopotential wie der Kampf der Kulturen in sich bergen. Hartz IV war in .de vermutlich notwendig.

      Aber der Unterschied ist, dass grade auch Menschen betroffen waren die gut ausgebildete Handwerker waren, und wie viele Ostdeutsche mal sind, sehr stark ihrem Hang zu Arbeitsintensivität nachgaben was in der Mitarbeit nach der Wiedervereinigung nicht erwünscht war (bringen Unruhe in die Organisation). Wenn Zuwanderer nicht ordentlich ausgebildet werden usw… dann landen die selbst im Niedriglohnservicesektor der hier im besten Fall für die Erfordernisse der deutschen Industrie aufgesetzt wird, aber am Ende für alle anderen auch das Arbeitsmodell der Zukunft im Rahmen einer ‚gediegenen‘ Niedriglohn- und Enteignungskultur werden kann.

      So da Dilemma. Bilden sie Zuwanderer aus und bleiben hier aufgewachsene Menschen zu lange im alten Job, dann kommt morgen einer der ruft, ‚Schaut – die anderen da nehmen euch die Jobs weg‘ und im anderen Fall ruft der radikalisierte Iman, ‚Mit der Waffen gegen die Imperialisten‘.

      • Genowo

        7. April 2019 um 11:17

        Könnten Sie versuchen, in – sagen wir – drei Sätzen auszudrücken, was Sie eigentlich sagen wollten?

  8. Ronald Tell

    28. März 2019 um 11:16

    Ja die sind ganz gefährliche, wollen unsere Kultur und europäische Identität wahren, wollen nicht haben das in 20-30 Jahren Europa ein islamischer Kontintent wird. Ganz gefährlich!

    • Sim

      29. März 2019 um 09:10

      Mit Feindschaft gegenüber Religionen und Kulturen die genau 0 Gefahr darstellen weil selbst Opfer radikaler Politik wird nur wieder Angst vor den Nächsten provoziert. Wir sind alle inklusive, weil nur ein Planet vorhanden ist den wir uns teilen.

      • wolf

        29. März 2019 um 20:31

        „die genau 0 Gefahr darstellen…“ Und genau so naive, rosarote Brillenträger wie du, sind der Grund, warum Identitäre so einen Zulauf haben.. Wir haben hier sehr wohl ein Problem mit Leuten aus dieser Richtung..

        • Cappa

          7. April 2019 um 14:08

          Richtig. Sie stellen keine Gefahr da. Die einzige Gefahr geht von Leuten wie Ihnen aus, die glauben wir Europäer/Christen Sind besser als andere Gruppen und wollen unbedingt Ihre „Identität“ nicht verlieren. Best argument ever created haha. Kommens runter von Ihrem white supremacy shit und freunden Sie sich mit einem „Ausländer“ an. Vielleicht kommens drauf, dass wir nicht ganz so unterschiedlich sind und lernen dabei bisschen mehr kulturelle kennen.

    • Genowo

      7. April 2019 um 11:23

      Zur Identität gehört auch die Beherrschung der deutschen Sprache:
      „wollen nicht haben, dass…“

      Wieso stehen so viele Deutschnationale auf Kriegsfuß mit der deutschen Sprache?

      Bildungsmangel?

  9. da Ketzer

    28. März 2019 um 10:17

    da Ketzer
    Wie soll ein Hr. Sellner wissen, dass einer seiner Spender einige Monate später ein Blutbat mit 50fachen Mord und 50 Verletzten begeht. Die ganze Terroristenheze hat weder ein logisches Fundament noch ist sie in irgendeiner Weise seriös. Das ganze erinnert eher an Staatsterorismus wie er in mach Diktaturen des 20ten Jahrunderts üblich war. In mancher Hinsicht sogar an die Hexenverfolgung des Mittelalters.
    Solch Vorgangsweise erzeugt bei Sympathisanten gewollte Angst und dies ist anscheinend auch gewollte Absicht.

  10. Edmund Navratil

    28. März 2019 um 08:23

    Ja das ist doch die größte Frechheit das diese in der Regierung sind das sind doch Lügner und Gauner sowie!!!!! BUBIS es gilt die Unschuldsvermutung obwohl gelogen und das in aller Öffentlichkeit, das ist doch Sumpf in BESTER Ausführung.

  11. Häschen

    28. März 2019 um 01:05

    Der Aktionismus ist auch ein friedlicher. Die Gerichte hatten nichts zu bemängeln und das Verfahren ist abgeschlossen.

    Ich hätte vermutlich auch keine Berührungsangst mit Identitären, auch wenn ich mir auf dieses konservativ anmutende Umfeld nicht wirklich stehe. Aber die haben die fescheren Girls und in dem Umfeld haben die Linken eher Defizite aufzuweisen. Besser blond und blauäugig als gemeinsam mit Karl Dall und Mike Krüger ‚Wir sind so schön‘ singen zu müssen‘. Sex Sells. Was kann unsereins dafür.

    Aber bitte was ist schon ein vierstelliger Betrag? Fragt euch mal warum ein vierstelliger Betrag als hoch wird empfunden.

    Das Empfinden ist am Ende insbesondere der sozialistischen Repression in diesem Land und auf diesem Globus geschuldet. Da liegt der Hase im Pfeffer.

    Wir finanzieren mit Steuern Gott und die versammelte Weltkommunistenschaft gleichzeitig.

    Gut. Wir könnten auch die Julia Herr 3 Jahre ins Finanzamt lassen und ein vierstelliger Betrag würde dann auch nicht mehr als hoch empfunden, wo sie doch so ein Venzuela Fan ist.

    Ansonsten. Ich wüsste nicht was der Islam oder Muslime überhaupt in Europa verloren hätte. Mir ist egal wer kommt solange alle wegbleiben. Aber wenn sie schon da sind, heimgehen zahlt sich nicht aus. Sitzen überall nur Sozis in der Regierung.

    Wir haben die Habsburger, die Nazis und bald die Roten überstanden, also wird die Babenberger Community auch die Muslime überdauern.

    Es ist nicht einzusehen in Moschen , ganz normal sind die alle nicht, aber Menschen zu erschießen. Es gibt Vorstandsetagen von Weltkonzernen, Finanzämter die denklogisch Teil der globalisierten Finanzindustrie sind, … Auswahl genug. Aber braucht man gar nicht. Julia Herr zu Goldman Sachs, dort soll sie versuchen ein wenig Gottes Werk zu verrichten und das Weltfinanzsystem hat keine Woche TTL mehr.

    Zu Strache: Es gab in den 1990ern durchaus mal eine Öffnung der Parteiorganisation hin zur Besetzung mit berufstätigen Menschen. Das scheitere eher daran, dass Wahlen zu gewinnen eine gewisse Kontinuität bei der Besetzung Parteistrukturen bedingt.

    Deswegen sind die Burschenschafter noch da. Sie stellen die Wahlorganisation und ziehen auch wohlverdient ins Parlament ein. Der interne Wettbewerb ist auch nicht so ohne und gewählt sind sie auch.

    Mit der Grund ist auch, dass in den etablierten Parteien die Organisation eher mit Menschen mit viel Freizeit wie bspw. Lehrern und für parteiliche Aktivitäten freigestellte Beamten besetzt war.

    Das heißt aber noch lange nicht, dass die Jungs aus den Burschenschaften repräsentativ für die FPÖ wären.

    Der H.C. Strache ist schon eher hundshäsiger Gestalt wie der Fidel mit dem wir einst gegen Whole Foods zu Felde zogen.

    Glorreiche Zeiten watch?v=EDF1hHr3T4U

    Aber egal. https://vimeo.com/103095727 Wir trainieren für den Tag X 😉

    Ich spende ans Mises Institute damit junge Menschen die Österreichische Schule können studieren. Wer zuvor Human Action liest hungert hernach weniger und selbst wenn er einst in der Wüste weilte, so findet er doch den Weg heraus. Aus meiner Spende kann man aber auch nicht viel schließen, weder über Mises Institute noch über mich. Ich habe es mehr mit dem Per Bylund und gib kaum etwas auf Praxeologie und Hoppe.

  12. Xxx

    27. März 2019 um 18:31

    Diese Regierung hat doch eine alternative Wahrheit.

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