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Milliardäre häuften in einem Monat mehr Vermögen an als 2,8 Mrd. Menschen besitzen

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Victor Strauch Victor Strauch
in Internationales, Reichtum & Macht
Lesezeit:2 Minuten
24. Februar 2025
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Im Jänner 2025 haben die Milliardäre der G20-Länder ihr Vermögen um 314 Milliarden US-Dollar vergrößert. Das ist mehr Geld, als 2,8 Milliarden der ärmsten Menschen zusammen besitzen. Somit hat das reichste Prozent in nur einem Monat mehr Geld angehäuft, als dem ärmsten Drittel der Weltbevölkerung insgesamt gehört. Um diese Summe zu verdienen, müssten 15 Millionen Durchschnittsverdiener ein ganzes Jahr arbeiten.

@kontrast.at

Milliardäre auf der ganzen Welt konnten ihr Vermögen in den letzten Monaten stark vergrößern. Allein im Jänner häuften Milliardäre mehr Geld an, als das ärmste Drittel der Weltbevölkerung besitzt. Nämlich um 314 Milliarden Dollar. Das zeigen Berechnungen von „TaxTheSuperRich“. Die internationale Kampagne fordert, das reichste 1 Prozent der Weltbevölkerung stärker zu besteuern. Denn allein mit den 314 Milliarden Dollar könnte man: 1. Den Welthunger beenden. Laut Oxfam reichen schon 23 Milliarden Dollar, um den akuten Welthunger für mehrere Jahre zu beenden. Um Hunger auf der Welt längerfristig zu beenden, bräuchte es 30-50 Milliarden Dollar. 2. Sauberes Trinkwasser für alle Menschen bereitstellen. Die Weltbank schätzt, dass 150 Milliarden Dollar im Jahr ausreichen, um jedem Menschen den Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen. 3. Malaria & AIDS bekämpfen. Laut Berechnungen der WHO braucht es zusätzlich 2 Milliarden Dollar im Jahr, um Malaria bis 2050 komplett auszurotten. Laut UNAIDS, dem Programm der Vereinten Nationen zur Bekämpfung des HIV-Virus, könnte man AIDS bis 2030 mit 29 Milliarden Dollar bekämpfen. 4. Eine Billion Bäume pflanzen. Dafür bräuchte es laut einer Studie von „Frontiers in Forests and global Change“ 24-53 Milliarden Dollar. Selbst wenn man all das umsetzen würde, blieben den Milliardären immer noch mehrere Milliarden Dollar von ihrem „Monatsgehalt“ übrig. Quellen: https://kontrast.at/milliardaere-g20-werden-reicher/ https://kontrast.at/milliardaere-welthunger-beenden/ https://www.oxfam.de/presse/pressemitteilungen/2024-06-12-nur-drei-prozent-g7-militaerausgaben-koennten-beendigung https://www.gtai.de/de/trade/welt/wirtschaftsumfeld/wasserprojekte-der-weltbank-bieten-zulieferchancen-1795368?utm_source=chatgpt.com https://www.bbc.com/news/health-49592468 https://www.unaids.org/sites/default/files/media_asset/JC3019_InvestingintheAIDSresponse_En.pdf https://www.frontiersin.org/journals/forests-and-global-change/articles/10.3389/ffgc.2021.629198 #reichtum #elonmusk #jeffbezos #taxtherich #milliardär #donaldtrump #gerechtigkeit #steuern

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Milliardäre auf der ganzen Welt konnten ihr Vermögen in den letzten Monaten stark vergrößern. Allein im Jänner häuften Milliardäre mehr Geld an, als das ärmste Drittel der Weltbevölkerung besitzt. Das zeigen Berechnungen von „#TaxTheSuperRich“. Die internationale Kampagne fordert, das reichste 1 Prozent der Weltbevölkerung stärker zu besteuern.

Experten warnen: „Wenn das so weiter geht, gefährdet das die Demokratie“

Mehr als 50 Organisationen, darunter Attac, Amnesty International, Earth4All, Fight Inequality Alliance, Greenpeace, Oxfam und Patriotic Millionaires fordern von den G20-Staaten, die Superreichen stärker zu besteuern. Mit dem Geld soll der Klimaschutz verbessert und Armut bekämpft werden. Sie wollen auch verhindern, dass Reiche mit ihrem Geld Politik und Medien kontrollieren. Denn viele Expert:innen warnen: Wenn das so weitergeht, gefährdet das die Demokratie.

„Die extreme Ungleichheit bedroht unsere Demokratien, unsere Volkswirtschaften, unseren Planeten und unsere Gesellschaft. In unserer zunehmend vernetzten Welt ist es ein globales Problem, das globale Lösungen erfordert“, erklärt David Walch von Attac Österreich.

Sogar 70 % aller Millionär:innen für höhere Reichensteuern

Zwar beschlossen die G20-Finanzminister im Juni 2024, die Reichen grundsätzlich stärker besteuern zu wollen. Doch seitdem sind Milliardäre noch reicher geworden. Sogar 70 % aller Millionär:innen sind mittlerweile der Meinung, dass Superreiche mehr Steuern zahlen sollten. Das zeigt eine erst kürzlich durchgeführte Umfrage unter 2.902 Millionär:innen aus den G20 Ländern.

Superreiche kaufen sich Politiker: Elon Musk spendete 250 Millionen Dollar an Donald Trump

Zwei Drittel sind außerdem der Meinung, dass sich die Superreichen in unangemessener Weise in die US-Wahl eingemischt haben. Zur Erinnerung: Elon Musk, der reichste Mann der Welt, spendete während des Wahlkampfs mindestens 250 Millionen US-Dollar an Donald Trump.

Die Umfrage unter den Millionär:innen zeigt auch: Über 70 Prozent sind der Meinung, dass Superreiche die öffentliche Meinung durch die Kontrolle der herkömmlichen und der sozialen Medien unverhältnismäßig stark beeinflussen und sich so Zugang zu politischen Entscheidungsträgern erkaufen.

Enormer Reichtum als Gefahr: Ökonomen fordern Vermögensobergrenze

Parlament Das Thema "Milliardäre" im Parlament

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2 Comments
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Peter
Peter
25. Februar 2025 02:00

Diese Gruppe hat die Demokratien längst unterwandert.
–
Die Folgen treten auch nicht irgend wann in Zukunft ein, sie treten jetzt ein, mit der nachhaltigen Zerstörung der Natur. (Das Hochwasser im Herbst 2024 war kein Zufallsprodukt!)
–
Es kommt noch schlimmer wie I-Liberale Staaten zeigen, sie weigern sich irgend etwas für den Naturschutz zu machen, von den USA bis Russland und China.
–
Nebenbei vernichten sie auch noch die wertvollsten Ressourcen die wir haben mit ihrer Gender-Apartheit, diejenigen die noch retten könnten was zu retten ist, werden in einer modernen Hexenjagd verfolgt und vernichtet.
–
Die Verantwortung für dieses Desaster trägt das Establishment selbst, das jetzt vor einem Scherbenhaufen steht.

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aramo
aramo
24. Februar 2025 17:41

jetzt hat es die Spö ja in der Hand das zu ändern ich wir erwarten in 1 Jahr Erfolgsmeldungen was die Spö gegen die Milliardäre unternommen hat. Blöd daherreden kann jeder

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Ingeborg Bachmann (1926–1973) war eine österreichische Schriftstellerin, die der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur eine neue, scharfe Sprache gab. In ihrem Gedichtband „Die gestundete Zeit“ schrieb sie über Krieg, Schuld und das fragile Weiterleben nach 1945. Ihr Roman „Malina“ erzählt von Identität, Macht und den inneren Brüchen einer Frau. Bachmanns Werk wirkt bis heute, weil es persönliche Erfahrung und gesellschaftliche Gewalt eng miteinander verbindet. Zitat: Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht. Ingeborg Bachmann

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