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Britische Regierung streicht Schulessen für arme Kinder – Fußballstar Rashford springt ein

Marcus Rashford

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Good News, Internationales
Lesezeit:1 Minuten
23. Oktober 2020
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Die konservativen britische Regierung von Boris Johnson hat diese Woche beschlossen, armen Kindern in den Herbst- und Weihnachtsferien kein gratis Schulessen mehr geben zu wollen – das war für viele Kinder die einzige warme Mahlzeit am Tag. Der Manchester United Spieler Marcus Rashford will das nicht akzeptieren und hat eine Kampagne gestartet – gegen den Hunger von Kindern in Großbritannien.

Der  22 jährige Profifußballer organisiert über seine Social-Media-Kanäle die Versorgung unzähliger Kinder aus armen Familien. Auf seine Initiative hin haben sich landesweit Restaurants, Supermärkte und Cafés bereiterklärt, für die Regierung einzuspringen und den betroffenen Schülerinnen und Schülern kostenlose Mahlzeiten zur Verfügung zu stellen. Die Zahl der Unterstützer wächst minütlich.

Time we worked together. pic.twitter.com/xFPsgBiPQC

— Marcus Rashford (@MarcusRashford) October 21, 2020

Der United-Stümer fordert die Regierung in einem Statement auf Twitter auf, sich mit der ‚Child Food Poverty Taskforce‘ zusammenzusetzen, um eine Lösung zu erarbeiten. In Großbritannien leben 4,2 Millionen Kinder in Armut, das ist jedes dritte Kind. Bereits im Sommer wollte die Tory-Regierung von Premierminister Boris Johnson die Essensausgabe in den Ferien einstellen – das konnte nicht zuletzt eine Kampagne Rashfords verhindern.

Der Fußballstar weiß, wie sich Hunger anführt. Er selbst ist als Kind einer alleinerziehenden Mutter auf kostenlose Mahlzeiten in der Schule und Hilfe aus der Nachbarschaft angewiesen gewesen, berichtet Rashford in Interview.

Im Parlament stimmten am Mittwoch fünf konservative Abgeordnete für die Initiative der Labour Party, das Schulessen für arme Kinder auch in den Ferien beizubehalten. Doch die Mehrheit der Tory-Abgeordneten beschloss die Abschaffung der Schulmahlzeiten.

Parlament Das Thema "Großbritannien" im Parlament

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