Sie versorgen Kleinkinder in Notsituationen

Alltag als Krisenpflegemutter: Kinder in Schockstarre, viele Ausgaben und geringes Gehalt

Michaela Muttenthaler ist Mutter von zwei Söhnen und einer Pflegetochter – und sie ist Krisenpflegemutter. Sie kümmert sich um Kleinkinder, die aus krisengebeutelten Familien kommen und versorgt sie solange, bis eine Pflegefamilie für die Kleinen gefunden wird. Bis heute hat Frau Muttenthaler 25 Kinder versorgt. Es ist ein Vollzeit-Job, der allerdings nicht angemessen entlohnt wird – und von dem man nicht leben kann. Wir haben mit Michael Muttenhaler über ihren Alltag von Krisenpflegeeltern gesprochen.

Kontrast.at: Was macht man als Krisenpflegemutter genau? Was ist der Unterschied zwischen Adoptiveltern, Pflegeeltern und Krisenpflegeeltern?

Michaela Muttenthaler: Bei einer Adoption haben die Adoptiv-Eltern zu 100 Prozent die gesetzliche Obsorge. Langzeitpflege oder Krisenpflege untersteht der Jugendwohlfahrt, also bei uns in Wien ist das das Magistrat 11. Was noch anders ist, ist das Bleiberecht. Das ist bei Adoption ein Leben lang. Bei Langzeitpflege kann es auch vorkommen, dass das Kind wieder zu den leiblichen Eltern zurückkommt, aber das ist eher seltener. Und bei der Krisenpflege ist das Kind nur eine gewisse Zeit da. Statistisch gesehen etwa acht Wochen. Aber da kann ich nicht so mitsprechen, ich habe die Kinder meistens vier bis acht Monate.

Kontrast.at: Was ist ausschlaggebend dafür, wie lange ein Kind bei dir bleibt?

Michaela Muttenthaler: Ausschlaggebend ist die Entscheidung der Sozialarbeiter bzw. der Regionalstellen. Oft wird versucht, für das Kind einen Weg in die Familie zu finden, zur Tante oder zur Großmutter. Wenn das nicht geht, werden halt meistens die Pflegeeltern gesucht.

Wenn schon kleine Kinder Krisen erleben

Kontrast.at: Was sind es denn für Krisen, die die Kinder erleben mussten, bevor sie zu dir kommen? Was sind die Krisen, die die Eltern hatten?

Michaela Muttenthaler: Krise bedeutet vorwiegend Gewalt, oder Verwahrlosung – seelisch wie auch körperlich. Ich habe schon viele Kinder erlebt, wo es Drogenprobleme gab. Das ist ganz schlimm. Da krieg ich die Babys schon von Geburt an, ich hol sie vom Spital ab. Und was sehr traurig ist, ist auch sexueller Missbrauch.

Kontrast.at: Wie gehst du damit um, wenn die Kinder zu dir kommen und du weißt um diese schwierigen Erlebnisse? Gerade, wenn es Drogenmissbrauch gab – was tust du da unmittelbar? Was heißt das zum Beispiel auch medizinisch?

Michaela Muttenthaler: Medizinisch ist das so: Meistens hole ich die Kinder direkt vom Spital ab, das heißt auch gleich mit Monitor. Das ist eine Herzüberwachung. Da habe ich jetzt schon Routine. Man kriegt jedes Mal eine Einschulung mit Erste Hilfe-Kurs. Man kriegt also nicht nur das Kind, sondern auch den Monitor, den man beobachten muss.

Erst ein Anruf, dann geht alles ganz schnell

Kontrast.at: Und wie funktioniert das, dass ein Kind zu dir kommt? Wie ist der Ablauf? Steht da auf einmal wer vor der Tür?

Michaela Muttenthaler: Nein, so ist das nicht. Man bekommt davor einen Anruf von den Vermittlerinnen, die sind in der Schlagergasse 8 in Wien. Dort rufen Regionalstellen an und sagen: „Gefahr im Verzug“. Manchmal geht es ganz schnell, sodass meine Damen gar nichts wissen über das Kind. Da kommt die Polizei, holen schnellstmöglich das Kind aus der Familie und dann wird eine Unterbringung gesucht. Habe ich auch oft so erlebt.

Das Kind kommt dann fast nackt zu dir, nur in der Windelhose.

Oder man kriegt ein paar Informationen, zum Beispiel das Alter. Da kannst du dir schon ungefähr ausrechnen: Welche Kleidung trägt das Kind, was brauche ich? Das Geschlecht wird auch meistens mitgeteilt. Wenn es eine Vorgeschichte gibt, wird sie dir auch erzählt. Und du wirst natürlich gefragt, ob du es dir vorstellen kannst, das Kind zu nehmen.

Kontrast.at: Das heißt, du musst eigentlich für alle möglichen Situationen und auch für alle Altersstufen vorbereitet sein. Hast du da einen Raum?

Michaela Muttenthaler: Ich habe ein Depot, ja. Ich habe ein eigenes Zimmer, in dem für null bis drei Jahre Gewand vorbereitet ist. Es ist nicht nur Unterwäsche, sondern auch Hosen, T-Shirts, Schuhe, Jacken. Alles sowohl für Sommer als auch für Winter.

Kontrast.at: Du hast gesagt null bis drei Jahre. Ist das generell die Altersgruppe, in der Kinder zu dir kommen?

Michaela Muttenthaler: Für die Krisenpflege, ja.

Die größeren Kinder sind in einer Schockstarre

Kontrast.at: Aus deinen Erlebnissen, die du bisher hattest: Wie geht es den Kindern, wenn sie zu dir kommen? Die kommen plötzlich von der Familie weg, binnen wenigen Stunden kommen sie in einen neuen Haushalt, zum Beispiel zu dir. Wie geht’s ihnen in den ersten Momenten? Wie funktioniert die Umgewöhnung?

Michaela Muttenthaler: Die Kleineren kommen meistens schlafend. Aber wie sie reagieren, zeigt sich erst später. Man glaubt es kaum, aber auch Babys spüren schon im Mutterleib, was da abgegangen ist in den Familien. Dementsprechend entpuppen sich die Kinder dann sehr unruhig, wurscht welches Alter sie haben.

Die größeren Kinder sind eher zurückhaltend, die haben oft eine Schockstarre. Das muss man sich vorstellen: Binnen einer Stunde mit dem Taxi in eine ganz andere Umgebung gebracht. Die sind einfach still am Beginn.

Kontrast.at: Wie schaffst du es, dass die Kinder Vertrauen fassen? Dass sie sich entspannen können?

Michaela Muttenthaler: Es kommt darauf an, ob sich das Kind überhaupt von mir nehmen lässt. Meistens bringt es die Sozialarbeiterin. Wenn dann noch Zeit ist, bleibt sie etwas da. Dann wird über alles gesprochen. Aber der Fall, den ich jetzt habe, bei dem ist das ganz schnell gegangen. Da hat sie das Kind abgegeben und ist dann gleich wieder gegangen, weil sie schon den nächsten Fall zu betreuen hatte. Dann beginnt es eben mit der Suche nach Nähe zu dem Kind, dann kuschelt man viel.

Was mir sehr hilft, ist meine Tochter. Die ist immer ein Checkpot: Kind spielt mit Kind, da geht die Sonne auf.

Kontrast.at: Wie geht’s ihrer Tochter damit, dass sie eine Krisenpflegeschwester ist?

Michaela Muttenthaler: Letztens war das etwas peinlich (lacht), weil die Tochter nur große Kinder will, keine Babys. Die Sozialarbeiterin war da und ich habe zur Tochter gesagt: „Denk nach, was du sagst“, und sie hat gesagt: „Nein, ich will das nicht! Ich hab‘ dir gesagt, ich will jetzt wieder ein größeres Kind!“ (lacht). Da ist sie schon in der Mutterrolle, da kann sie auch besser spielen. (lacht)

Krisen-Pflegemütter kommen schnell an ihre Grenzen

Kontrast.at: Wie ist es denn mit Unterstützung während der Kinder-Versorgung? Gibt es psychologische Hilfe, wenn ein Kind bei dir ist?

Michaela Muttenthaler: Ja, die bekomme ich schon. Ich habe sie aber erst einmal in Anspruch genommen. Da war in der Familie des Kindes Gewalt im Spiel und der Bub war acht Monate bei mir. Es hat sich aber erst nach längerer Zeit herauskristallisiert, dass er eine innerliche Wut hat und die hat er natürlich auch ausgelebt. Er hat Scheiben in der Türe kaputtgemacht, er hat mir richtig vor die Füße gespuckt. Da bin ich das erste Mal an meine Grenzen gekommen und da habe ich die Möglichkeit der Psychologinnen im Magistrat in Anspruch genommen. Das hat mir sehr gut geholfen. Das steht uns zu, aber das müssen die Kolleginnen auch wahrnehmen.

Viele genieren sich, aber das tu ich nicht. Denn man ist nur ein Mensch und man kommt sehr schnell an seine Grenzen in diesem Beruf.

Kontrast.at: Du hast schon ein paar Mal die Familien- und die Elternsituation angesprochen. Bist du mit den leiblichen Eltern in Kontakt? Ist das überhaupt erwünscht?

Michaela Muttenthaler: Während der Krise haben die Eltern einmal pro Woche die Möglichkeit, das Kind zu sehen. Ich fahr mit dem Kind zum Magistrat und die Eltern können sich dort eine Stunde mit ihrem Kind beschäftigen. Ich habe in dieser Zeit gelernt: Viele Anfängerinnen machen den Fehler, auf die freundschaftliche Basis zu gehen. Das mache ich nicht mehr. Ich begegne ihnen respektvoll, und sie mir auch. Also ich hatte bis jetzt keine Schwierigkeiten. Privat gibt es aber keinen Kontakt.

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Über Sozialarbeiterinnen in Wien, die einen tollen Job machen

Kontrast.at: Wie geht’s dir, wenn ein Kind dann wieder wegmuss? Wenn Kinder acht Monate bleiben, gewöhnt man sich ja aneinander. Wie geht’s dir, wenn sie dann woanders hinkommen, zu einer Pflegefamilie oder zu den Eltern zurück?

Michaela Muttenthaler: Mir geht es gut, wenn das Kind einen tollen Platz kriegt. Ich muss jetzt auch einmal ein Lob aussprechen an meine Dienststelle. Die Sozialarbeiterinnen, die die Pflegeeltern in Evidenz halten und diese zu dem Kind richtig vermitteln. Die machen eine super Arbeit. Das sind wirklich top Plätze und ganz tolle Persönlichkeiten, wo ich auch noch ständig Kontakt halte. Das macht mich wieder stark und gibt mir wieder Kraft fürs nächste Kind. Darum mach ich das, weil es die Leute gibt, die das machen und die das Herz am richtigen Fleck haben.

Kontrast.at: Wie geht es den Kindern, wenn sie gehen? Denen, die zwei, drei Jahre alt sind und die verstehen, dass sie jetzt ein paar Monate ein neues Zuhause hatten und dann wo anders hinkommen?

Michaela Muttenthaler: Den Kindern geht’s manchmal nicht gut, die sind natürlich sehr böse auf mich. Aber dafür werde ich natürlich auch geschult. Das gab’s früher nicht, das ist jetzt neu und das find ich gut. Das Kind kommt in einer Familie an und nachdem es eine Zeitlang dort ist, organisieren wir ein Treffen. Dieses Wiedersehen mit mir soll dem Kind sagen: „Ich bin nicht böse auf dich. Ich schau, dass du einen guten Platz hast und ich habe dich nicht vergessen.“ Das musste ich auch lernen. Dieser Bub, der acht Monate lang bei mir war, hat mich das richtig spüren lassen. Er hat mich nicht angeschaut – er hat lange gebraucht. Die Pflegemutter meinte dann zu ihm: „Geh bitte, das ist doch die Michi“, und ich hab gesagt: „Ach, lass ihm seine Zeit.“ Zum Schluss hat er mich dann umarmt und geküsst. Aber er ist sich noch immer nicht sicher. Aber es wird jetzt schon besser. Sie hatten Erstkommunion und wir waren eingeladen. Und wenn er mich so anschaut, denkt er sich noch oft: „Na, was ist da jetzt? Nimmt mich die eh nicht mit?“ (lacht) Ach ja, da können sie noch so klein sein. Ich hatte zum Beispiel ein Mädchen mit acht Monaten vier Monate lang bei mir, die konnte sich noch nicht so ausdrücken, aber der sehe ich das an der Mimik an. Zuerst ist einmal Distanz. Da ist einmal Strafe angesagt. Aber das Recht haben sie, das steht ihnen zu.

Kontrast.at: Wie vereinbarst du das, Krisenpflege-Mama sein mit dem übrigen Familienleben?

Michaela Muttenthaler: Wenn das Kind kommt, hat das schon Priorität. Danach wird dann das Familienleben gestaltet. Meine Söhne sind damit aufgewachsen. Die sind das gewohnt, die sind eher irritiert, wenn ich mal kein Kind hab. Wenn ich mal mehr Zeit habe, ruft mein privates Umfeld an und fragt: „Hast du kein Kind?“ So quasi: „Bist du überhaupt ohne Kind lebensfähig?“ (lacht)

Vom Einkommen als Krisen-Pflegemamma kann man kaum leben

Kontrast.at: Eine Frage zu den Rahmenbedingungen: Wie funktioniert das finanziell? Du hast Kinder bei dir, die brauchen natürlich Gewand, Essen, Medikamente. Wird das refundiert? Du wie funktioniert das überhaupt mit dem Einkommen?

Michaela Muttenthaler: Momentan gibt es zwei Modelle. Einen neuen Vertrag mit mehr Gehalt und einen kleineren Vertrag, da bin ich drinnen. Der neue Vertrag beinhaltet die Verpflichtung, zwei Kinder gleichzeitig zu versorgen. Wenn es zu wenige Mamas gibt, sogar drei. Wir hatten mal so einen Engpass, dass Kolleginnen wirklich an ihre Grenzen gekommen sind. Aber das ist die Bedingung, dafür bekommt man etwas mehr Geld. Das sind dann 1.042 Euro. Ich bin im alten Vertrag, das ist die Geringfügigkeit (438,05 Euro, Anmerkung der Redaktion) plus 1 Euro plus das Pflegegeld, das sind auch 1.042 Euro. Das kriegst du aber erst dann rückerstatten, wenn das Kind geht. Im Voraus bezahlt wird nichts.

Kontrast.at: Du hast die Ausgaben also im Voraus, im Nachhinein wird es rückerstattet. Wie ist das, wenn du mal grad kein Kind hast? Das ist ja kein monatliches Gehalt.

Michaela Muttenthaler: Richtig. Also leben kann man davon nicht. Man muss schon sehr sozial veranlagt sein, um das zu machen. Eine alleinerziehende Frau kann davon keine Miete, kein Essen bezahlen.

Kontrast.at: Und wenn du gerade kein Kind betreust…

Michaela Muttenthaler: … dann bekomm ich nichts außer das geringfügige Einkommen.

Kontrast.at: Was heißt das dann für später, für die Pension?

Michaela Muttenthaler: Ja, das ist traurig.

Ich habe Kolleginnen, die haben fast 20 Jahre als Krisen-Pflegemütter gearbeitet und die haben keine Pension.

Das ist sehr bitter. Und dieser neue Vertrag klingt vielleicht für die meisten Mitmenschen viel, „pro Kind 1.000 Euro Pflegegeld“. Aber das müssen die Kolleginnen zur Seite legen. Wenn die Jahre vergehen und ich Pensionsanspruch habe, ist der so wie bei einem 20 Stunden-Job. Was sind schon 20 Stunden? Das ist nicht viel. Ich würde mir wünschen, dass es sich mit dem Gehalt ausgeht, in die Pension einzuzahlen.

Die Kinder machen in kurzer Zeit eine Entwicklung durch

Kontrast.at: Deine Kolleginnen und do – ihr seid momentan 40 –trefft ihr euch regelmäßig, um euch auszutauschen? Gibt es so etwas wie ein Netzwerk für Krisenpflege-Mamas?

Michaela Muttenthaler: Es gibt Vernetzung via Facebook, aber da bin ich nicht dabei, da bin ich eher vom alten Schlag. Aber wir haben noch die Möglichkeit, alle vier Wochen die Kolleginnen zu treffen. Da gibt es auch Kinderbetreuung, also können wir die Kinder mitnehmen. Da gibt es Supervision, das ist im Rahmen des Vertrages. Und da sind Schulungen, die sind auch inkludiert.

Kontrast.at: Michaela, was ich für eigentlich das Erfüllendste an der Arbeit als Krisen-Pflegemama?

Michaela Muttenthaler: Das Schönste sind die Entwicklungsschritte, die die Kinder machen, wenn sie bei mir sind. Das geht rasend schnell, wenn man vergleicht, wie sie zu einem kommen und wie sie sind, wenn sie gehen. Das ist so toll. Dieses Gefühl kann man gar nicht beschreiben. Da bin ich auch sehr stolz und wachse immer damit.

Politiker sollen mal einen Tag mit einer Krisenpflegemutter verbingen

Kontrast.at: Aktuell wurde beim Kinderbetreuungsgeld für Krisenpflegeeltern gestrichen. Was ist da passiert?

Michaela Muttenthaler: Diese Entscheidung hat mich und meine Kolleginnen sehr schockiert, denn für uns war das immer eine Wertschätzung uns gegenüber und der Arbeit, die wir machen.

Ich würde gerne mal Politiker zu mir einladen, damit sie den Alltag zusammen mit mir und einem Krisenkind verbringen – damit sie sehen, was eine Krisenmutter zu tun hat.

Mir kommt es oft so vor, dass das Muttersein generell keinen hohen Stellenwert hat, genau wie Hausarbeit. Die Gedanken von anderen kann ich mir schon vorstellen: „Die sitzt eh nur zu Hause vorm Fernseher und tut ein bissi Kinder hutschen.“ Ich würde gerne zeigen, dass das nicht so ist und dass da viel mehr dahintersteckt. Also: Hiermit spreche ich eine herzliche Einladung aus! Würde mich freuen, wenn sich jemand melden würde. (lacht)

Das Gespräch mit Michaela Muttenthaler gibt es im Podcast auf Kontrast-Radio zum Nachhören:

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6 Kommentare

6 Kommentare

  1. Ein Zitat als Übertrag: von Seite zu Seite!

    29. Oktober 2018 um 01:35

    »Arme alte Sozialdemokratie. Vor weit mehr als einem Jahrhundert als politische und Kulturbewegung ausgezogen, für demokratische Mitbestimmungsrechte, Gleichheit und Meinungsfreiheit zu kämpfen – angelangt bei einem Politikertypus, für den die Intrige und der Hinterhalt zum selbstverständlichen politischen Alltagsgeschäft gehören.
    Dass es eine offene, kritische Diskussionskultur in dieser Partei, die sich lustvoll dem Geist und den Werthaltungen des allerorts grassierenden Dreckskapitalismus verschrieben hat, gibt, habe ich ohnedies nicht erwartet.
    Bruno Kreisky hat schon früh jenen Politikertypus durschaut und beschrieben, der, materiell sattgefressen und ideell verbürgerlicht, die Partei zugrunde richtet. Abzulesen am Karriereverlauf der Klimas, Gusenbauers & Co.
    Nein, keine Freundschaft mit Euch „Genossen“. Mitglied dieser Partei bin ich nur noch deshalb, weil ich diese Partei mit ihrer emanzipatorischen Tradition Euch und Euresgleichen nicht überlassen möchte.
    Michael Georg Schiestl«

  2. Allein, wenn man die Schläfer der Gewerkschaften & der

    28. Oktober 2018 um 16:59

    Parteien in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten anschaut, weiß man, dass man weder die FPÖ, noch die ÖVP (= direkte Volksfeinde), noch die SPÖ (wer faul ist und soooo lange schläft = auch ein Feind des Volkes!) wählen darf. Man schädigt sich einfach selbst, wie mein neuer Arbeitsvertrag zeigt, in dem ich überhaupt keine Rechte mehr habe, der dreckige, lausige Arbeitgeber sich aber alles einräumt: so werden Sklaven gehalten.

    Auch klar nun, weshalb das Schwein vorher in der WK gearbeitet hat. Die setzen sich dort rein, um uns zu versklaven und SPÖ bzw. andere schlafen, schlafen, schlafen. Zur eigenen Rechtfertigung finden sie alle möglichen Ausreden, vom ausländischen Mitbewerb bis hin zum „ach, die hauen sonst ja ab“ … Ja, dann verschwindet endlich! Und eure Produkte werden auf unserem Markt nicht mehr zugelassen, basta.

    Also wirklich: DRECKIGER GEHT’S NUR NOCH mit der alten Peitsche, die aber denen gegönnt sein muss. Mal die Jahrhudnerteschweinereien umdrehen sozusagen! (Ich akzeptiere die Privacy Policy nicht!)

  3. Was haben Sie zu Kommentar

    28. Oktober 2018 um 03:06

    zwei und drei anzumerken, Frau Glösel?

  4. Am Freitag, dem 26. Okt. 2018, schrieb Andrea Bergmann

    28. Oktober 2018 um 02:59

    unter anderem Folgendes: »… SPÖ und ÖVP hätten Jugendstart-, Mütter-, Schulstartgeld und Teuerungsausgleich gestrichen …«

    Tja, wer soll solche wählen?
    Da müsste man ja eine Trottel/in sein!

    • Am Freitag, dem 26. Okt. 2018, schrieb Andrea Bergmann

      28. Oktober 2018 um 03:04

      in der Kleinen Zeitung auf Seite 26 unter dem Titel „Armut betrifft 62000 Kärntner“ Folgendes: »… SPÖ und ÖVP hätten Jugendstart-, Mütter-, Schulstartgeld und Teuerungsausgleich gestrichen …«

      Nachzulesen eben dort in der Gazette der Diözese Graz-Seckau.

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