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Parlament, Kommission & Europäischer Rat: Die EU-Institutionen einfach erklärt

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EU Europäische Union

EU Europäische Union

Sophie Wenkel Sophie Wenkel
in Erklärt, Europa
Lesezeit:8 Minuten
13. Mai 2024
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Die Europäische Union (EU) vereint 450 Millionen Menschen in Europa. Damit ist sie eine der größten Demokratien der Welt. Aber wie funktioniert sie genau? Und was sind die Aufgaben des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission, des Europäischen Rats und des Rats der Europäischen Union? Dieser Artikel erklärt, wie die EU funktioniert und welche Auswirkungen sie auf uns hat.

Inhalt
1) Wer regiert die EU? – Die Institutionen einfach erklärt
2) Das Europäische Parlament
3) Die gewählten Parteien werden in sieben politischen Fraktionen des EU-Parlaments zusammengefasst
4) Die Europäische Kommission
5) Der Europäische Rat
6) Der Rat der Europäischen Union
7) Wie entstehen EU-Gesetze?
8) Was muss ich über die EU wissen? – Ihre Entstehung und Werte
9) Die EU: Vor- und Nachteile
10) Pro EU: Bewegungsfreiheit zwischen EU-Ländern, Umweltschutz und Frieden

Wer regiert die EU? – Die Institutionen einfach erklärt

Die EU besteht aus vier zentralen Institutionen: dem Europäischen Parlament, der Europäischen Kommission, dem Europäischen Rat und dem Rat der Europäischen Union. Diese Organe sind von grundlegender Bedeutung für die Entwicklung und Umsetzung der EU-Politik und -Gesetzgebung. Zusätzlich spielen die Europäische Zentralbank, der Europäische Gerichtshof und der Europäische Rechnungshof wichtige Rollen, wenn auch nicht direkt in der Gesetzgebung. Ihre Entscheidungen haben Auswirkungen auf das tägliche Leben der 450 Millionen Bürger:innen in den 27 Mitgliedstaaten.

Die Mitgliedstaaten der EU sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und Zypern. Alle Mitgliedsstaaten der EU sind europäische Länder, jedoch sind nicht alle Länder Europas Mitglied der EU.

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Das Europäische Parlament

Eine der wichtigsten Institutionen ist das Europäische Parlament, das ihren Sitz in Straßburg hat und dort auch vorwiegend tagt. Es ist aber auch in Brüssel und Luxemburg vertreten. Das Parlament besteht aktuell aus 705 Abgeordneten, die unmittelbar von den Bürger:innen der Mitgliedstaaten gewählt werden. Das besondere ist also, dass im EU-Parlament nicht Delegierte von den Regierungen sitzen, sondern dass alle wahlberechtigten Bürger:innen ab dem 16. Lebensjahr alle fünf Jahre direkt wählen, wer im Europäischen Parlament sitzen soll. Dass ein internationaler Staatenbund direkt und demokratisch gewählt wird, gibt es nirgendwo sonst auf der Welt. In Österreich findet diese Wahl am 9. Juni 2024 statt. Wie die Wahl genau funktioniert, findest du hier.

Die gewählten Parteien werden in sieben politischen Fraktionen des EU-Parlaments zusammengefasst

Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament (S&D): 140, davon 5 SPÖ
Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP): 178, davon 7 ÖVP
Fraktion Renew Europe: 102, davon 1 NEOS
Fraktion Identität und Demokratie (ID): 59, davon 3 FPÖ
Fraktion der Grünen, Freie Europäische Allianz (Grüne/EFA): 72, davon 3 Grüne
Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR): 68
Die Linke (GUE/ NGL): 37
Fraktionslos: 49

Die Abgeordneten vertreten die politischen Ziele und Interessen ihrer jeweiligen Fraktion. Sie kommen zusammen, um über Gesetze zu diskutieren und zu erlassen, die die Lebensbedingungen der Menschen in der EU beeinflussen. Ein- bis zweimal im Monat treffen sich die Abgeordneten in Ausschüssen. Diese Expert:innen-Gruppen legen Berichte vor oder machen Gesetzesvorschläge über Themen wie Steuern, Menschenrechte sowie Kultur und Bildung.

Die Europäische Kommission

Die Europäische Kommission ist in Brüssel, Luxemburg und an Standorten in der gesamten EU vertreten. Sie erarbeitet neue Gesetzesvorschläge und legt sie dem Parlament und dem Rat der Europäischen Union vor. Nur die Europäische Kommission darf Gesetzesvorschläge erarbeiten. Jedoch können das EU Parlament, der Europäische Rat, der Rat der Europäischen Union oder ein Volksbegehren mit mindestens einer Million Unterschriften die Europäische Kommission auffordern, tätig zu werden. Dies kann dazu führen, dass die Kommission eine Untersuchung durchführt oder Gesetzesinitiativen vorbereitet. Zudem ist die Europäische Kommission die Wächterin über EU-Verträge – sie trägt die Verantwortung sicherzustellen, dass die EU-Mitgliedstaaten die in den EU-Verträgen festgelegten Regeln einhalten.

An der Spitze der Europäischen Kommission steht die Präsidentin oder der Präsident, derzeit Ursula von der Leyen. Sie leitet die Kommission und vertritt sie nach außen. Obwohl die Präsidentin eine wichtige Führungsrolle innehat, unterliegen die Entscheidungen der Kommission dem demokratischen Prozess. Das bedeutet, dass die Kommission letztendlich im Namen der EU-Bürger:innen handelt und von EU-Parlamentarier:innen kontrolliert wird. Somit regieren wir alle indirekt die EU durch unsere demokratisch gewählten Vertreter:innen im Parlament.

Der Tätigkeitsbereich der Kommission schließt Maßnahmen und Rechtsvorschriften ein, die für das Wohl der Bürger:innen von Bedeutung sind, wie zum Beispiel der EU-Green Deal zur Bekämpfung des Klimawandels. Dieser Maßnahmenkatalog zielt darauf ab, die EU bis 2050 klimaneutral zu machen und gleichzeitig ein ressourcenschonendes Wirtschaftswachstum zu fördern. Ein weiteres Beispiel für die Aufgaben der Europäischen Kommission ist die Stärkung des Datenschutzes. Die entsprechende Verordnung regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten in der EU und im digitalen Binnenmarkt.

Der Europäische Rat

Der Europäische Rat hat seinen Sitz in Brüssel, wo er mindestens vier Mal im Jahr tagt. Er bringt Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer zusammen, um politische Themen und gemeinsame Ziele der EU festzulegen. Jedoch hat der Europäische Rat keinen Einfluss auf die Gesetzgebung.

Aktuell sitzt für Österreich Karl Nehammer im Europäischen Rat. In Österreich bestimmt die Bevölkerung indirekt die Zusammensetzung des Europäischen Rates durch die Teilnahme an der Nationalratswahl. Diese findet alle fünf Jahre statt – so auch heuer. In der Regel bildet die Partei mit den meisten Stimmen nach der Wahl eine Regierung. Außerdem stellt sie den Bundeskanzler, der als Regierungschef Österreich im Europäischen Rat vertritt.

Der Europäische Rat spielt auch eine wichtige Rolle bei der Krisenbewältigung und der Entwicklung von Strategien für die EU. Während der Treffen diskutiert der Europäische Rat zu Wirtschafts- und Finanzfragen, Migration, Sicherheit und Außenpolitik. Beispiele hierfür sind die Vereinbarungen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen oder die Verhandlungen bezüglich des Brexits. Darüber hinaus ist der Europäische Rat ein politisches Forum, in dem die Staats- und Regierungschefs direkte Gespräche führen, um die Zusammenarbeit innerhalb der EU zu stärken und gemeinsame Werte zu fördern.

Der Rat der Europäischen Union

Der Rat der Europäischen Union hat seinen Sitz in Brüssel und Luxemburg. Er ist auch bekannt als Ministerrat, da er aus den Minister:innen der Regierungen der EU-Länder besteht. In Österreich sind alle Bundesminister:innen der Bundesregierung auch Teil des Rates der Europäischen Union. Die Minister:innen gehören zehn verschiedenen Arbeitsgruppen an. Diese befassen sich mit diversen Politikbereichen wie Landwirtschaft, Wirtschaft, Umwelt, Justiz und Inneres oder Bildung und Kultur.

Der Rat der Europäischen Union spielt eine entscheidende Rolle bei der Vertretung von Interessen der Mitgliedstaaten. Er arbeitet eng mit dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission zusammen, um die EU-Politik zu gestalten und zu entwickeln. Der Rat beschließt gemeinsam mit dem Parlament Gesetze, genehmigt den EU-Haushalt und koordiniert die Außenpolitik der EU.

Wie entstehen EU-Gesetze?

Das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und der Rat der Europäischen Union arbeiten eng zusammen, um EU-Gesetze zu erlassen. Dabei macht die Europäische Kommission Gesetzesvorschläge, die dann vom Europäischen Parlament und dem Rat der Europäischen Union diskutiert und angenommen werden. Dieser Prozess gewährleistet, dass die Interessen aller Mitgliedstaaten berücksichtigt werden und demokratisch legitimiert sind.

Das EU-Lieferkettengesetz ist ein Beispiel dafür, wie Gesetze in der EU entstehen. Dieses soll sicherstellen, dass Unternehmen aus Europa dafür sorgen, dass ihre Produkte nicht durch Kinderarbeit oder Umweltschäden hergestellt werden. Es wurde von der Europäischen Kommission vorgeschlagen und von einer Mehrheit der EU-Staaten im Rat der Europäischen Union unterstützt. Nun wird das Europäische Parlament voraussichtlich auch dafür stimmen.

Was muss ich über die EU wissen? – Ihre Entstehung und Werte

Aufgrund der Hungersnöte, Krankheiten und Armut, die zwei verheerende Weltkriege verursachten, wurde 1951 der Vorgänger der heutigen EU ins Leben gerufen: die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS). Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Belgien und Luxemburg wollten sicherstellen, dass sich solche Tragödien nicht wiederholen.

Sie war als Wirtschaftsgemeinschaft konzipiert, da der damalige französische Außenminister Robert Schuman eine Idee hatte: Durch Handel und Zusammenarbeit zwischen den Ländern wollte er sicherstellen, dass sie keine Kriege gegeneinander führen – denn damit würden die Länder letztlich sich selbst schaden. Die Vision von Schuman bewahrheitete sich. Durch den Austausch von Gütern und Dienstleistungen wurden nicht nur wirtschaftliche Beziehungen gestärkt, sondern auch politische Verbindungen gefestigt.

Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und die Europäische Atomgemeinschaft (Euratom) wurden 1957 durch die Verträge von Rom gegründet. Die EWG hatte das Ziel, einen gemeinsamen Markt für Güter und Dienstleistungen zu schaffen und Zölle zwischen den Mitgliedsstaaten abzubauen. Euratom hingegen war darauf ausgerichtet, die friedliche Nutzung von Atomenergie zu fördern und die nukleare Sicherheit auszubauen.

Im Jahr 1993 wurden die Verträge von Maastricht unterzeichnet, die zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft führten. Dies war ein bedeutender Schritt, der die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten in Bereichen wie der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, der Justiz und den inneren Angelegenheiten stärkte. Darüber hinaus legte der Vertrag die Grundlagen für die Einführung der gemeinsamen Währung, des Euro.

Die heutige Europäische Union entstand im Jahr 2009 durch die Verträge von Lissabon. Diese Verträge reformierten die EU-Institutionen, um ihre Effizienz und Transparenz zu verbessern. Sie stärkten auch die Rechte der EU-Bürger und gaben der EU mehr Kompetenzen in Bereichen wie der Umwelt, der Energiepolitik und der Katastrophenhilfe.

Mittlerweile ist die EU weit mehr als eine Wirtschaftsgemeinschaft. Sie strebt danach, eine Wertegemeinschaft zu sein, die auf Prinzipien wie Frieden, Freiheit, Demokratie, Gleichheit vor dem Gesetz und Rechten für alle basiert. Allerdings sind diese Werte zunehmend bedroht, insbesondere aufgrund des Aufstiegs rechtspopulistischer Parteien in einigen Mitgliedstaaten. Demgegenüber verfügt die EU über wirksame Mittel, um ihre Werte zu verteidigen, selbst gegen Regierungen mit rechtspopulistischer Ausrichtung, um sicherzustellen, dass Mindeststandards für Menschenrechte und demokratische Prinzipien in der gesamten Union gewahrt bleiben.

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Die EU: Vor- und Nachteile

Die EU wird immer wieder kritisiert. Einige Menschen befürchten, dass die EU zu viel Macht habe und die nationale Souveränität der Mitgliedstaaten einschränkt. Demgegenüber steht, dass die EU durch die Aufteilung der Macht auf verschiedene Institutionen demokratische Prozesse fördert. Zwar werden im EU-Parlament die Interessen der Fraktionen vertreten, aber es wurde direkt demokratisch gewählt. Und im Rat der Europäischen Union werden explizit die nationalstaatlichen Interessen vertreten.

Andere wiederum bemängeln, dass die EU ein zahnloser Papiertiger sei – also zu wenig Macht habe und zu bürokratisch sei. Obwohl die EU nicht über so viel Macht wie nationale Regierungen verfügt, hat sie dennoch erheblichen Einfluss auf verschiedene Bereiche, etwa den Handel, den Umweltschutz und den Verbraucherschutz. Zudem sind bürokratisch erscheinende Prozesse wichtig, um Transparenz und demokratische Teilhabe zu gewährleisten.

Ein weiterer Vorwurf ist, dass die EU zu viele Regeln und Gesetze macht und dadurch zu stark in das Leben der Bürger eingreift. Aber viele dieser Regeln sind wichtig, um gleiche Standards für alle EU-Bewohner zu haben. Ein Beispiel sind die Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit, die Gentechnik oder den Einsatz von Pestiziden reglementieren, um die Gesundheit der Verbraucher zu schützen. Im Vergleich dazu erlaubt die US-amerikanische Regierung den Einsatz bestimmter Pestizide und den Anbau genetisch veränderter Organismen in der Landwirtschaft, die in der EU nicht erlaubt sind.

Pro EU: Bewegungsfreiheit zwischen EU-Ländern, Umweltschutz und Frieden

Auf der anderen Seite sehen viele Menschen die massiven Vorteile der EU. Die vier Grundfreiheiten der EU bieten den Bürger:innen zahlreiche Freiheiten. Erstens gibt es die Dienstleistungsfreiheit, die es EU-Bürgern ermöglicht, Dienstleistungen im EU-Raum anzubieten, ohne dass ihre Staatsangehörigkeit eine Rolle spielt. Zweitens haben wir die Kapitalverkehrsfreiheit, die es Personen erlaubt, Geld und Wertpapiere zwischen verschiedenen EU-Ländern zu bewegen. Die Personenverkehrsfreiheit ermöglicht die freie Wahl des Wohnortes und des Arbeitsplatzes. Dies führt zu einer erhöhten Mobilität und einer größeren Auswahl an Beschäftigungsmöglichkeiten für die Menschen in der EU. Schließlich gibt es die Warenverkehrsfreiheit, die sicherstellt, dass Waren problemlos im Binnenmarkt zirkulieren können, ohne Hindernisse.

Die EU stärkt einen verbindlichen Umweltschutz, indem sie Regeln zur Förderung von erneuerbaren Energien und zur Bekämpfung des Klimawandels einführt – etwa den EU-Green Deal. Dadurch trägt sie zur Sicherung einer gesünderen Umwelt für zukünftige Generationen bei.

Die EU finanziert auch Projekte wie den Semmering-Basistunnel, um den Warentransport auf Schienen zu fördern und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Darüber hinaus hilft sie dabei, Auen und Moore wiederherzustellen und gefährdete Tiere und Pflanzen zu schützen. Des Weiteren fördert die EU den interkulturellen Austausch und das Verständnis durch Programme wie Erasmus+, die es jungen Menschen ermöglichen, in anderen europäischen Ländern zu studieren oder zu arbeiten.

Und der wohl wichtigste Vorteil: Frieden. Trotz der Herausforderungen in unmittelbarer Umgebung bleibt die EU entschlossen, ihr ursprüngliches Ziel zu verfolgen, nämlich Konflikte und Kriege zu verhindern. Die jüngste Vergangenheit verdeutlicht, dass dies wichtiger denn je ist.

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Die Country- und Pop-Ikone Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Neben ihrer Karriere als Sängerin ist sie auch für ihr soziales Engagement bekannt: Mit der Imagination Library hat sie ein weltweites Leseprojekt gegründet, das Kindern kostenlos Bücher zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützte sie Bildungs- und Hilfsprojekte über die Dollywood Foundation und spendete Millionenbeträge in die medizinische Forschung. Ihrem 1980 verfassten Song „9 to 5“ – einem sozialkritischen Kommentar auf Arbeitswelt und Ungleichheit - entstammt dieses Zitat: “It’s a rich man’s game no matter what they call it, and you spend your life putting money in his wallet.” Zitat: Es ist ein Spiel der Reichen und egal wie sie es nennen, du verbringst dein Leben damit, Geld in ihre Taschen zu stecken. Dolly Parton

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    20 Stimmen 9%
    20 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Nutze ich für die Arbeit. 8%, 18 Stimmen
    18 Stimmen 8%
    18 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Vermeide ich absolut. 3%, 7 Stimmen
    7 Stimmen 3%
    7 Stimmen - 3% aller Stimmen
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17. August 2026
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Die Country- und Pop-Ikone Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Neben ihrer Karriere als Sängerin ist sie auch für ihr soziales Engagement bekannt: Mit der Imagination Library hat sie ein weltweites Leseprojekt gegründet, das Kindern kostenlos Bücher zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützte sie Bildungs- und Hilfsprojekte über die Dollywood Foundation und spendete Millionenbeträge in die medizinische Forschung. Ihrem 1980 verfassten Song „9 to 5“ – einem sozialkritischen Kommentar auf Arbeitswelt und Ungleichheit - entstammt dieses Zitat: “It’s a rich man’s game no matter what they call it, and you spend your life putting money in his wallet.” Zitat: Es ist ein Spiel der Reichen und egal wie sie es nennen, du verbringst dein Leben damit, Geld in ihre Taschen zu stecken. Dolly Parton
Die Country- und Pop-Ikone Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Neben ihrer Karriere als Sängerin ist sie auch für ihr soziales Engagement bekannt: Mit der Imagination Library hat sie ein weltweites Leseprojekt gegründet, das Kindern kostenlos Bücher zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützte sie Bildungs- und Hilfsprojekte über die Dollywood Foundation und spendete Millionenbeträge in die medizinische Forschung. Ihrem 1980 verfassten Song „9 to 5“ – einem sozialkritischen Kommentar auf Arbeitswelt und Ungleichheit - entstammt dieses Zitat: “It’s a rich man’s game no matter what they call it, and you spend your life putting money in his wallet.” Zitat: Es ist ein Spiel der Reichen und egal wie sie es nennen, du verbringst dein Leben damit, Geld in ihre Taschen zu stecken. Dolly Parton

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Das Europäische Parlament

Auf einen Blick Rolle: Direkt gewähltes EU-Organ mit Zuständigkeit für Gesetzgebung, Aufsicht und Haushalt Mitglieder: 705 Mitglieder des Europäischen Parlaments Präsident: David Sassoli Gegründet: 1952 als Gemeinsamen Versammlung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, 1962 als Europäisches Parlament, erste direkte Wahl 1979 Standort: Straßburg (Frankreich), Brüssel (Belgien), Luxemburg Das Europäische Parlament ist die einzige direkt von den europäischen Bürgerinnen gewählte Institution der EU. Die 705 EU-Parlamentarier, auch Mitglieder des Europäischen Parlaments (MEP) genannt, vertreten 450 Millionen Bürger aus allen 27 Mitgliedsstaaten. Sie sind in acht politische Fraktionen unterteilt. Alle zweieinhalb Jahre (also zwei Mal in jeder Legislaturperiode) wählen sie einen neuen Präsidenten bzw. eine neue Präsidentin aus ihrer Mitte. Logo des Europäischen Parlaments Das EU-Parlament ist das gesetzgebende Organ

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Die Europäische Kommission

Auf einen Blick Aufgabe: Vorschläge für neue europäische Rechtsvorschriften und deren Durchsetzung. Setzt Strategien um und verwaltet das Budget. Mitglieder: Ein Team, „Kollegium“ genannt, bestehend aus je einem Kommissar je EU-Mitgliedsstaat Präsidentin: Ursula von der Leyen Gegründet: 1958 Standort: Brüssel (Belgien) Das Logo der Europäischen Kommission Die Europäische Kommission ist das unabhängige Leitungsorgan der EU. Ihre 27 Mitglieder, die Präsidentin und 26 Kommissarinnen und Kommissare, werden jeweils von den Regierungen der Mitgliedsstaaten ernannt. Das heißt also, dass jedes EU-Land einen Kommissar bzw. eine Kommissarin entsenden darf. Diese Kommissare schwören aber bei ihrer Angelobung, unabhängig und nur im Sinne der gesamten EU zu handeln. Die Europäische Kommission. Quelle: Bundeszentrale für Politische Bildung Derzeitige Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Den Kommissaren steht

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Der Europäische Rat

Auf einen Blick Rolle: Bestimmung der allgemeinen politischen Zielvorstellungen und Prioritäten der EU Mitglieder: Staats- und Regierungschefs der EU-Länder, Präsident des Europäischen Rates, Präsident der Europäischen Kommission Präsident: Charles Michel Gegründet: 1974 (informelles Forum), 1992 (offizieller Status), 2009 (offizielles EU-Organ) Standort: Brüssel (Belgien) Der Europäische Rat setzt sich aus des Regierungschefs der Mitgliedsstaaten zusammen. Somit ist die höchste Ebene der Zusammenarbeit zwischen den europäischen Ländern. Außerdem sind der Ratspräsident und der Kommissionspräsident Mitglieder. Hier werden allgemeine Leitlinien beschlossen und Prioritäten gesetzt. Der Rat beschließt allerdings keine Gesetze! Dafür ist ausschließlich das Europäische Parlament zuständig. Der Rat kann eine Gesetzesbestimmung allerdings anregen. Inhaltlich beschäftigt sich der Europäische Rat mit der Außen- und Sicherheitsfragen und mit der Verteidigungspolitik der EU. Im Rat diskutieren

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Der Rat der Europäischen Union

Auf einen Blick Rolle: Stimme der Regierungen von EU-Mitgliedsländern, die Gesetze annehmen und die EU-Politik koordinieren. Mitglieder: Minister aus jedem EU-Land, je nach behandeltem Politikbereich Vorsitz: Jedes EU-Land übernimmt wechselweise den Ratsvorsitz für sechs Monate Gegründet: 1958 (als Rat der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft) Sitz: Brüssel (Belgien) Im Rat der Europäischen Union, auch EU-Rat, treten die Minister der Mitgliedsstaaten zu Themenbereichen zusammen. Das heißt, dass die Finanz- und Wirtschaftsminister die Finanzpolitik der Mitgliedsländer diskutieren, während die Justizminister Justiz-Angelegenheiten besprechen. Insgesamt gibt es zehn verschiedene Zusammensetzungen. Die Außenminister besprechen zum Beispiel sowohl die Außenpolitik der Mitgliedsstaaten als auch die gemeinsame Außenpolitik der EU. Das Logo des EU-Rats Den Vorsitz der Treffen hat jeweils der Minister bzw. die Ministerin desjenigen Landes, das gerade den sechsmonatigen

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Die Europäische Zentralbank (EZB)

Gründung: 1998 mit Sitz in Frankfurt am Main. Aufgabe: Die EZB ist die gemeinsame Währungsbehörde der Euro-Länder. Gemeinsam mit den nationalen Zentralbanken der EU-Länder bildet sie das Europäische System der Zentralbanken. Mehr Informationen zur EZB und zur aktuellen Präsidentschaft gibt’s hier. Das Thema "Europäische Zentralbank" im Parlament

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Demokratie

Demokratie bedeutet „Volksherrschaft“. In modernen Demokratien entscheidet die Bevölkerung meist nicht über jede Frage selbst, sondern wählt Vertreterinnen und Vertreter. Diese treffen politische Entscheidungen im Parlament oder in der Regierung. Wichtig sind freie und faire Wahlen, Grundrechte, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und der Schutz von Minderheiten. Auch Mehrheiten müssen sich an die Verfassung halten. In Österreich dürfen österreichische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ab 16 Jahren bei Nationalratswahlen wählen. Bei Wahlen entscheiden sie, welche Parteien und Personen sie im Parlament vertreten sollen. Das nennt man repräsentative Demokratie. Zu einer Demokratie gehört auch Meinungsfreiheit. Menschen dürfen ihre Meinung äußern und die Regierung kritisieren. Die Meinungsfreiheit hat aber Grenzen, zum Beispiel wenn jemand andere bedroht, gegen Gruppen hetzt oder nationalsozialistische Verbrechen leugnet oder verharmlost. In einer

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FPÖ

Die FPÖ gibt sich gerne als „soziale Heimatpartei“. Egal ob unter Jörg Haider, Heinz-Christian Strache oder jetzt Herbert Kickl. Sie tut so, als ob sie die Partei der “kleinen Leute” wäre. Doch egal, ob in Opposition oder Regierung: Die FPÖ vertritt gemeinsam mit der ÖVP Konzerne und Österreichs Reichste. Hier der Beweis!

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Menschenrechte

Menschenrechte sind Rechte, die jedem Mensch zustehen – aus dem alleinigen Grund, dass er oder sie ein Mensch ist. Menschenrechte gelten für jeden Menschen (Gleichheitsaspekt) und gelten überall auf der Welt. Es dürfen keine Unterschiede nach Hautfarbe, Geschlecht, Religion, Herkunft, politischer Überzeugung oder aus anderen Gründen gemacht werden. Alle Menschen haben die gleichen Rechte – die Menschenrechte sind daher Gleichheitsrechte und erlauben keine Diskriminierung. Sie werden auch als angeboren, unverletzlich, unveräußerlich und unabhängig von der Staatsangehörigkeit bezeichnet. Der Tag der Menschenrechte wird am 10. Dezember gefeiert. Es ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.

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EU-Verträge

Die EU beruht auf dem Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit. Das bedeutet, dass jede Tätigkeit der EU auf Verträgen aufbaut, die von allen EU-Mitgliedstaaten auf freiwilliger und demokratischer Basis angenommen wurden. Wenn zum Beispiel ein Politikbereich in einem Vertrag nicht erwähnt wird, kann die EU-Kommission keinen Gesetzesvorschlag für diesen Bereich vorlegen. Ganz wichtig: Die EU-Verträge können nur einstimmig geändert werden, also wenn alle EU-Länder zustimmen. Grundlage der EU: Der Vertrag über die Europäische Union ist der Gründungsvertrag der Europäischen Union. Zusammen mit dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union bildet er die primärrechtliche Grundlage des politischen Systems der EU. Die wichtigsten Verträge der EU gibt's hier nachzulesen. Das Thema "Rechtsstaatlichkeit" im Parlament

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EU-Länder

Momentan gibt es in der EU 27 Mitgliedstaaten. EU-Länder sind: Belgien, Bulgarien, Rumänien, Tschechische Republik, Dänemark, Deutschland, Estland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Irland, Italien, Zypern, Lettland, Litauen, Luxemburg, Ungarn, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Slowenien, Slowakei, Finnland, Kroatien und Schweden. Großbritannien trat mit 31. Januar 2020 offiziell aus der EU aus. Das Thema "EU-Mitgliedsstaaten" im Parlament

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Karl Nehammer

Karl Nehammer entstammt dem ÖVP-Parteiapparat. Von 2016 bis Jänner 2018 war er Generalsekretär des Arbeitnehmerbunds (ÖAAB), danach war er zwei Jahre lang ÖVP-Generalsekretär. Von Jänner 2020 bis Dezember 2021 war er Innenminister. In diese Zeit fiel auch der Terroranschlag in Wien am 2. November 2020. Ein islamistischer Terrorist erschoss vier Menschen und verletzte 23 teils.

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EU-Budget

Das EU-Budget ist die Summe der Beiträge, die alle EU-Länder leisten. 2017 betrug der EU-Haushalt knapp 2% der Summe der nationalen Haushalte (damals 28 Mitgliedsstaaten): Das waren 137 Milliarden Euro. Damit war das EU-Budget insgesamt kleiner als der nationale Haushalt von Österreich oder Belgien. Wird das EU-Budget demokratisch beschlossen? Ja – und zwar wie folgt: 1. Die Europäische Kommission legt zunächst den Entwurf eines Jahreshaushaltsplans vor. 2. Der Haushaltsentwurf muss von den nationalen Regierungen im Rat der EU und vom direkt gewählten Europäischen Parlament gebilligt werden. 3. Sowohl der Rat als auch das Parlament können Änderungen vorschlagen. Dann verhandelt man weiter um die endgültige Fassung. 4. Rat und Parlament billigen schließlich die endgültige Fassung. Wie viel trägt jeder und jede

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Europäischer Green Deal

Der Europäische Green Deal ist eines der Hauptprojekte der derzeitigen EU-Kommission (2019-2024). Zuständig ist der EU-Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans, ein niederländischer Sozialdemokrat. Ziel des Green Deal: Bis 2050 die Netto-Emissionen von Treibhausgasen in der EU auf null zu reduzieren. Europa soll so der erste klimaneutrale Kontinent sein. Zudem soll der Europäische Green Deal ökologische Nachhaltigkeit mit sozialer Gerechtigkeit vereinen, und so dem Klima-Thema eine soziale Dimension geben. Bei allen bevorstehenden Änderungen für eine nachhaltige Zukunft, muss auch auf die Menschen und ihre Bedürfnisse und Arbeitsbedingungen geachtet werden. Das Thema "Klimagerechtigkeit" im Parlament

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ÖVP

Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) ist eine der traditionellen Großparteien Österreichs. Sie vertritt vor allem bürgerlich-konservative Werte. Traditionell gilt sie als Interessenvertreterin der Wirtschaft, der Bauern sowie der römisch-katholischen Kirche.

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