Das Wort Sozialtourismus wurde im Jahr 2013 in Deutschland zum Unwort des Jahres gekürt. Die zuständige Jury begründete das damit, dass Behauptung und Realität in dieser Frage so deutlich auseinanderliegen. Umso verwunderlicher, dass das Thema in Österreich immer wieder auftaucht.
Alle einschlägigen Studien belegen, dass ZuwandererInnen mehr zum Sozialsystem beitragen als sie Kosten mit sich bringen. Die OECD hat etwa erhoben, dass MigrantInnen in Österreich im Saldo – also nach Abzug aller Kosten ca. 1,3 Mrd. Euro zum Sozialsystem beitragen.
Um überhaupt Anspruch auf eine Sozialleistung zu haben, muss man in einem Land arbeiten oder einen dauerhaften Wohnort dort haben. Einen dauerhaften Wohnsitz wiederum kann man nur mit genügend Einkommen erhalten. Wer arm ist und nicht in Österreich ansässig ist, kommt also an reguläre Transferleistungen gar nicht heran, kann sich also gar nichts „erschleichen“.
Nur EU-BürgerInnen, die fünf Jahre lang in einem anderen EU-Land leben, haben denselben Anspruch auf Sozialhilfe wie jede andere Bürgerin dieses Landes.
Generell gibt es keine Hinweise, dass der behauptete „Sozialtourismus“ über mehr als einige Einzelfälle hinausgeht. Es handelt sich also um einen Zweckbegriff als Teil einer Kürzungsdebatte, nicht um soziale Realität.
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Die Kriegs-Politik von US-Präsident Trump 17%, 17%
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585 Stimmen - 17% aller Stimmen
Die Handelspolitik der USA unter Trump 15%, 15%
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522 Stimmen - 15% aller Stimmen
Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine 14%, 14%
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490 Stimmen - 14% aller Stimmen
Die europäische Politik 8%, 8%
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Europas Sanktionen gegen Russland 7%, 7%
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Die Folgen der Corona-Krise 7%, 7%
7%7%
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Die nationale Politik 7%, 7%
7%7%
231 Stimme - 7% aller Stimmen
Die Staaten drucken zu viel Geld bzw. geben zu viel Geld aus 4%, 4%
4%4%
153 Stimmen - 4% aller Stimmen
Zu hohe internationale Zölle 4%, 4%
4%4%
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13. Mai 2026
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Zitat: Ich bin natürlich links: Ich glaube an den Sozialstaat. Ich bin nicht privat versichert. Ich würde nie eine Partei wählen, weil sie verspricht, den Spitzensteuersatz zu senken. Wenn es mir gut geht, möchte ich, dass es auch anderen gut geht. Jürgen Klopp
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