Das Wort Sozialtourismus wurde im Jahr 2013 in Deutschland zum Unwort des Jahres gekürt. Die zuständige Jury begründete das damit, dass Behauptung und Realität in dieser Frage so deutlich auseinanderliegen. Umso verwunderlicher, dass das Thema in Österreich immer wieder auftaucht.
Alle einschlägigen Studien belegen, dass ZuwandererInnen mehr zum Sozialsystem beitragen als sie Kosten mit sich bringen. Die OECD hat etwa erhoben, dass MigrantInnen in Österreich im Saldo – also nach Abzug aller Kosten ca. 1,3 Mrd. Euro zum Sozialsystem beitragen.
Um überhaupt Anspruch auf eine Sozialleistung zu haben, muss man in einem Land arbeiten oder einen dauerhaften Wohnort dort haben. Einen dauerhaften Wohnsitz wiederum kann man nur mit genügend Einkommen erhalten. Wer arm ist und nicht in Österreich ansässig ist, kommt also an reguläre Transferleistungen gar nicht heran, kann sich also gar nichts „erschleichen“.
Nur EU-BürgerInnen, die fünf Jahre lang in einem anderen EU-Land leben, haben denselben Anspruch auf Sozialhilfe wie jede andere Bürgerin dieses Landes.
Generell gibt es keine Hinweise, dass der behauptete „Sozialtourismus“ über mehr als einige Einzelfälle hinausgeht. Es handelt sich also um einen Zweckbegriff als Teil einer Kürzungsdebatte, nicht um soziale Realität.
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In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
TikTok 11%, 11%
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1850 Stimmen - 11% aller Stimmen
Instagram/Threads 9%, 9%
9%9%
1565 Stimmen - 9% aller Stimmen
X (vormals Twitter) 9%, 9%
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1523 Stimmen - 9% aller Stimmen
Snapchat 8%, 8%
8%8%
1443 Stimmen - 8% aller Stimmen
Facebook 8%, 8%
8%8%
1391 Stimme - 8% aller Stimmen
Telegram 7%, 7%
7%7%
1273 Stimmen - 7% aller Stimmen
AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
6%6%
1048 Stimmen - 6% aller Stimmen
Reddit 6%, 6%
6%6%
1045 Stimmen - 6% aller Stimmen
Roblox 6%, 6%
6%6%
1039 Stimmen - 6% aller Stimmen
Twitch 6%, 6%
6%6%
1027 Stimmen - 6% aller Stimmen
Discord 5%, 5%
5%5%
960 Stimmen - 5% aller Stimmen
Bluesky 5%, 5%
5%5%
942 Stimmen - 5% aller Stimmen
YouTube 5%, 5%
5%5%
823 Stimmen - 5% aller Stimmen
Pinterest 4%, 4%
4%4%
761 Stimme - 4% aller Stimmen
Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
3%3%
458 Stimmen - 3% aller Stimmen
Es sollte kein Social Media Verbot geben 2%, 2%
2%2%
391 Stimme - 2% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 17539
Voters: 2412
4. Februar 2026
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Gustavo Petro ist der erste linke Präsident Kolumbiens. Er will die Wirtschaft seines Landes weg von Öl und Kohle führen, den Friedensprozess mit bewaffneten Gruppen vorantreiben und soziale Ungleichheit bekämpfen. International sorgt er mit seinem Einsatz für Klimaschutz und einer neuen Drogenpolitik für Aufmerksamkeit. Zitat: Ein entwickeltes Land ist nicht eines, in dem die Armen Auto fahren, sondern eines, in dem auch die Reichen öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Gustavo Petro
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