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Portugal plant 20-Euro-Ticket fürs Zugfahren

Portugal plant 20-Euro-Ticket/ Frau am Bahnhof// Foto: freepik

Portugal plant 20-Euro-Ticket// Foto: freepik

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Good News, Internationales
Lesezeit:2 Minuten
1. Oktober 2024
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Gute Nachrichten aus Portugal: Dort plant die Regierung das 20-Euro-Ticket fürs Zugfahren. Damit soll es allen Einheimischen möglich sein, um nur 20 Euro im Monat mit allen Zügen unbegrenzt fahren zu können. Die Regierung will damit nicht nur die Menschen entlasten, sondern auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Bereits im Sommer 2023 führte die portugiesische Regierung das 49-Euro-Ticket ein. Damit konnten Einheimische und Tourist:innen mit den meisten Regionalzügen im ganzen Land ein Monat lang unbegrenzt fahren. Schnellzüge oder die städtischen Netze in Porto, Lissabon und Coimbra waren allerdings nicht inklusive. Jetzt soll das Ticket nicht nur um die Hälfte billiger werden, sondern auch die überregionalen Expresszüge beinhalten, wie Ministerpräsident Luís Montenegro ankündigt:

„Wir werden beschließen, ein Bahnticket zu schaffen, das 20 Euro pro Monat kostet und einen Monat lang Zugang zu allen Stadtzügen, allen Regionalzügen, allen Überregionalzügen und auch zum Intercidades-Netz bietet.“

Mit dieser Maßnahme will die Regierung nicht nur die Menschen entlasten, sondern auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

„Es ist eine Investition in die Menschen, in die Umwelt, in die Zukunft“, sagt der Ministerpräsident.

Wann die neue Maßnahme in Kraft tritt, ist noch nicht klar. So müssen noch Fragen geklärt werden, etwa ob die Bahninfrastruktur auf die höhere Nachfrage vorbereitet ist oder ob es auch für Tourist:innen erhältlich sein wird. Ob es eine Reservierungspflicht in den überregionalen Zügen geben wird und mit welcher Frist das Ticket kündbar sein wird, ist ebenfalls noch offen.

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Aram Mursi
Aram Mursi
14. Oktober 2024 10:05

so eine Mist kann nur einer schreiben der nichts leistet und von denen lebt die wirklich 38,5 stunden Arbeiten

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Peter
Peter
2. Oktober 2024 23:59

Allerdings nicht für die „Hochgeschwindigkeitszüge“ und da unterscheidet sich Österreich grundlegend von Portugal und Deutschland, das NOW-Ticket gilt für alle Zuggattungen, ein Vergleich wäre nur mit der Schweiz möglich.
–
Von billigen Tickets habe ich nichts, wenn es die Strecken nicht gibt und die Kapazitäten ebenso fehlen, dann hat man nur Frust, die dazu führt das erst recht wieder der Individualverkehr genutzt wird.
–
Da braucht man sich nur Wien ansehen, Intervalle die nicht angepasst werden, vollkommen überfüllte Fahrzeuge auch zu den Randzeiten, fehlender Ausbau, dazu fehlen mindesten 30 Straßenbahn-Linien inzwischen. stattdessen wird vollkommen am Bedarf vorbei gebaut, mit dem dämlichen U2/U5 Komplex den kein Sau braucht. Diese 30 Straßenbahnlinien hätten etwa genau so viel gekostet als der U2/U5 Komplex, davon hätten wesentlich mehr was gehabt.
–
Und da muss sich auch die SPÖ an der Nase nehmen, wie viele Projekte hat die Partei verhindert bisher? Und wie steht die Partei zum Ausbau, insbesondere zum S-Link in Salzburg? Alternativen hat die Partei keine, und mit Autobus wird sich das Verkehrschaos in Salzburg nicht mehr lösen lassen.
–
Österreich ist ein Autoland, und die SPÖ Teil dieser Philosophie, der einzige Grund für den U2/U5 Komplex ist, mehr Platz für das Auto zu schaffen, und die Beförderungsfälle wie die Kanalraten unter die Erde verbannen, dort stören sie die heilige Kuh Auto nicht.
–
Diese Autophilosophie hat nur eine Schönheitsfehler, weniger Autos würde weniger Stau und mehr Parkplätze bedeuten, und wie bringt man die Autos von der Straße – mit dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs.

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Frauen werden für bewiesene Leistung befördert, Männer für das, von dem wir glauben, dass sie es vielleicht einmal leisten werden. In ihrem neuen Buch Funkenschwestern beschreibt Barbara Blaha, warum Männer im Gegensatz zu Frauen von Geburt an unter einem „Kompetenzverdacht“ stehen – und welche Folgen das in Schule, Beruf und Gesellschaft hat. Im Podcast-Interview mit Kontrast spricht Blaha über die vielen „Lücken“, die das Leben von Frauen mühsamer machen: Die Einkommenslücke, die ungleiche Verteilung von Hausarbeit und Freizeit, schlechter wirkende Medikamente und die Gewalt, die wir als Gesellschaft schlicht in Kauf nehmen, solange sie „nur“ gegen Frauen gerichtet ist. Gleichzeitig richtet Blaha den Blick nach vorne. Feminismus, sagt sie, kann nicht heißen, Männer auszuschließen. Wir müssen sie zu Verbündeten machen. Denn nur so machen wir unsere Gesellschaft gerechter und für alle besser. Zitat: Wir müssen in der Erziehung von Buben darauf achten, dass sie ihre Herzenswärme und den Zugang zu ihren Gefühlen behalten. Buben sollen nicht ihre Empathie verdrängen, weil die angeblich "unmännlich" ist. Barbara Blaha
Frauen werden für bewiesene Leistung befördert, Männer für das, von dem wir glauben, dass sie es vielleicht einmal leisten werden. In ihrem neuen Buch Funkenschwestern beschreibt Barbara Blaha, warum Männer im Gegensatz zu Frauen von Geburt an unter einem „Kompetenzverdacht“ stehen – und welche Folgen das in Schule, Beruf und Gesellschaft hat. Im Podcast-Interview mit Kontrast spricht Blaha über die vielen „Lücken“, die das Leben von Frauen mühsamer machen: Die Einkommenslücke, die ungleiche Verteilung von Hausarbeit und Freizeit, schlechter wirkende Medikamente und die Gewalt, die wir als Gesellschaft schlicht in Kauf nehmen, solange sie „nur“ gegen Frauen gerichtet ist. Gleichzeitig richtet Blaha den Blick nach vorne. Feminismus, sagt sie, kann nicht heißen, Männer auszuschließen. Wir müssen sie zu Verbündeten machen. Denn nur so machen wir unsere Gesellschaft gerechter und für alle besser. Zitat: Wir müssen in der Erziehung von Buben darauf achten, dass sie ihre Herzenswärme und den Zugang zu ihren Gefühlen behalten. Buben sollen nicht ihre Empathie verdrängen, weil die angeblich "unmännlich" ist. Barbara Blaha

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