Schwarz-Blau

AMS-Kürzung: Schlecht für die Jobsuchenden, gut für den Billiglohn-Sektor

Ökonomisch gesehen bedeutet die AMS-Kürzung hohe Folgekosten, dafür wird ein Billiglohn-Sektor geschaffen.

Reichen 5 Wochen Urlaub pro Jahr aus, um sich ausreichend zu erholen?
AMS-Kürzung: Schlecht für die Jobsuchenden, gut für den Billiglohn-Sektor

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Trashcansinatra
Trashcansinatra
10. August 2018 01:58

Wenigstens besteht endlich Hoffnung, dass die ganzen überflüssigen Intermediäre (Anbieter von „Dummfickmaßnahmen“, SÖBs) vom Markt verschwinden. Zwingend notwendig ist eine Stellenmeldepflicht für alle kollektivvertraglich eingestuften Stellen (wie ab 01.06. diesen Jahres in der Schweiz eingeführt) sowie ein strafbewehrter Zwangsquotenkorridor für 50+-Arbeitnehmer pro Betrieb ab (sagen wir mal) 10 Arbeitnehmer inkl. freier Dienstnehmer, welcher sich nach dem Anteil der 50+-Kohorte an der Gesamterwerbsbevölkerung richtet. In der dafür notwendigen Datenbank inklusive der Erhebungen und Durchsetzung können sich dann die AMS-Mitarbeiter austoben, die dann in der Vermittlung freiwerden.

Schulungen sollte es nur noch in wirtschaftsrelevanten Bereichen mit strategischer Bedeutung und/oder hohem Wertschöpfungspotential geben (Softwareentwicklung, Industrie 4.0, Artificial Intelligence, Wirtschaftsprüfung, Controlling, Projektmanagement).

Das Motto heißt somit: MEHR KLASSE STATT MASSE!

Aktive Arbeitslose
Aktive Arbeitslose
7. August 2018 17:53

Weniger SInnloskurse und gemeinnützige Zwangsarbeit am wirkungslosen „zwieten Arbeitsmarkt“ sind ja eigentlich nur zu begrüßen. Laut großer wifo Evaluation steigt die Zahl ungeförderter Arbeit nach dem SÖB nur um 2,8 Tage pro Folgejahr, geförderte Arbeit wieder am Zweiten Arbeitsmarkt aber um pber 20 Tage! Höchste Zeit den ineffizienten AMS-Sumpf ordentlich trocken zu legen. Hätte Österreich einen funktionierenden Rechtsstaat, hätte schon längst die Staatsanwaltschaft tätig werden müssen! Wir Betroffen haben trotz angeblicher Demokratie ja nichts mitzureden!

So wird die SPÖ wohl dem Schwarzblauen Unsinn kein Ende setzen können, solange da keine echten Reformen statt finden!

Wischenbart Karl-Hei
Wischenbart Karl-Hei
3. August 2018 15:27

Ich denke es trifft auch das Klientell der Neos/ FPÖ / Wähler denn wenn man das Profil dieser Personen betrachtet kommen ja vor allem bei der FPÖ die Wähler aus den unteren Bevölkerungsschichten. (Schulabbrecher, ohne Ausbildung, aus dem unteren sozialen Mileu). Dieses Personen wird es vor allem treffen und auch im Neoliberalen Wählerpotential sind solche Gesellschaftsschichten massiv vorhanden. Sicherlich war die SPÖ einfach zu schwach in den letzten 20 Jahren etwas sinnvolles zu machen, und die Menschen dafür zu begeistern. Der normale Bürger hatte auf österreichisch gesagt die Schnauze voll von Blecha und Konsorten. Man spürt doch wenn man etwas sensibel in diesen Bereichen der Gesellschaft ist, dass es einfach eine Freunderl und Klientellwirtschaft seit Kreisky wurde.
Und nun gehts eben dort weiter, aber ich habe keine Sorgen das das allzulange dauern wird. In spätestens 2,5 Jahren haben wir wieder Neuwahlen und dann können die jetzigen Verlierer in der FPÖ / NEOS ja wieder ihr Kreuzerl machen. (

Lisa
Lisa
3. August 2018 13:37

Man kann nicht erwarten, wenn man neoliberale und nationalistische politische Faschisten wählt, die die Arbeitnehmer verachten, dass dies keine Konsequenzen hat. Ich hoffe, es trifft vor allem deren Wähler massiv. (Leider wird das nicht der Fall sein. Es trifft auch die, die mehr Weitsicht hatten.)

Britta
Britta
3. August 2018 12:59

In Deutschland nennt sich das „Programm“ Hartz 1-4.
Jetzt fehlen nur noch die armutsgarantierenden Rentenkürzungen.

Nur Reiche können sich einen armen Staat leisten!

Markus Neuner
Markus Neuner
2. August 2018 21:37

Kürzungen im Bereich des öffentlichen Lebens sind sehr oft mit radikalen Einschnitten in den Lebensbereich vieler Menschen verbunden. Dabei muss man bedenken das das Arbeitsmarktservice (AMS) keine Institution sondern ein Unternehmen des öffentlichen Rechts ist das dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz direkt unterstellt ist.

Für mich persönlich gesehen sind diese enormen Einschnitte für die Menschen viel zu viel und verhindern eine erfolgreiche Wiedereingliederung in den aktiven Arbeitsprozess. Vor allem für Menschen über 50 Jahren steht dem Wiedereinstieg ins Berufsleben oft Hürden entgegen. Aber auch Lehrlinge die gerade aktiv im Lehrjahr sind oder abgeschlossen haben, tragen zwar für den Arbeitsmarkt eine enorme Verantwortung aber auf Grund der immensen Lohnnebenkosten ist wissen die Unternehmen oft gar nicht mehr ob sie das Gehalt ihrer künftigen Mitarbeiter auch bezahlen können weil jeder Mitarbeiter kostet.

Was es am Arbeitsmarkt dringend braucht ist eine Vereinfachung der Bedingungen und eine dringende Senkung der Lohnnebenkosten um nicht nur die Unternehmen zu unterstützen sondern es hilft auch den Arbeitsuchenden Menschen schnell eine Beschäftigung zu finden in denen sie erfolgreich seien und wachsen können.

Lisa
Lisa
Reply to  Markus Neuner
3. August 2018 13:41

Das AMS kann sein was es will, es sind UNSERE Versicherungsbeiträge, wozu zahlen wir die dann? Damit keine Leistungen ausbezahlt werden im Versicherungsfall?????

Sie gehören nicht dem BM und schon gar nicht ist es privates Spielgeld der ÖVFPÖ. (Welches sie an ihr reiches Klientel umverteilen will.)

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