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Wie Heidi Horten und Co mit ihrem Reichtum Politik mach(t)en

Wie Heidi Horten und Co mit ihrem Reichtum Politik mach(t)en

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Parteispenden
Lesezeit:2 Minuten
23. August 2019
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Über Jahre hatte die Erb-Milliardärin Heidi Horten die ÖVP finanziert. Immer an der Grenze des Erlaubten und immer knapp unter der gesetzlichen Meldepflicht. Nun hat die ÖVP ihre Spender veröffentlicht, nachdem sie durch die Recherchen der Tageszeitung „Der Standard“ unter Druck geraten ist. „Dass Reiche mehr Einfluss auf die Politik haben, ist wissenschaftlich gut belegt“, schreibt Barbara Blaha auf Facebook. Die Leiterin des Polit-Kongresses Momentum und Gründerin des “Think Tank der Vielen“ erklärt in einem Facebook-Posting, warum Hortens Spenden ein Investment waren, das sich für sie auszahlt.

„Heidi Horten etwa schickte der ÖVP im Abo-Modell monatlich 49.000 Euro. Das Investment zahlt sich aus. Eine ganze Menge Gesetze, die für fast alle hier zum Vorteil, für sie persönlich aber von Nachteil wären, werden deshalb nicht beschlossen.“

Konkret kritisiert Blaha, dass wir in Österreich “Arbeit sehr stark, Kapital, Grund und Boden und große Erbschaften aber kaum bis gar nicht” besteuern:

“Würden wir Vermögen so besteuern, wie die anderen reichen Länder der Welt das tun, würde der Staat 4,8 Milliarden mehr einnehmen. Das ist verdammt viel Geld. Und es fehlt uns jetzt in den Schulen, Unis, beim Ausbau von Zugstrecken und öffentlichem Verkehr oder in Krankenhäusern.”

Während sich der Großteil der Menschen von ihren Lohn kaum etwas ersparen können, sorgen „eine Armada an Steuerberater“ und Finanzberater dafür das die Superreichen Geld machen, ohne zu arbeiten.

„Das oberste reichste Prozent hat hingegen 535 Milliarden Euro auf der Bank und an der Börse, in Aktien und Unternehmensbeteiligungen, in Villen, Schlössern, Yachten, Wäldern, Grundstücken. Fast die Hälfte des österreichischen Gesamtvermögens gehören ihnen ganz allein. Und eine Armada an Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern, sorgt dafür, dass das auch so bleibt – flankiert von finanziell “unterstützten” Politikern.“

Barbara Blaha über die Heidi Horten und über superreiche ÖVP-Spender auf Facebook.
Barbara Blaha über die Heidi Horten und über superreiche ÖVP-Spender auf Facebook.

Horten, Pierer oder Ortner – (Super-)Reiche soll(t)en keinen Einfluss auf die Politik üben

Mit ihrem neuen “Think Tank der Vielen” möchte Barbara Blaha dem Einfluss Superreicher und deren Lobbyisten auf Politik und Gesellschaft etwas entgegensetzen. Deren Vorherrschaft zu brechen hat Blaha bereits 2007 zur Gründung des jährlichen Momentum-Kongresses motiviert. Mit einem von Parteipolitik und Konzernlobbys unabhängigen Think Tank sollen jetzt konkrete, wissenschaftlich fundierte Alternativen zum neoliberalen Politikmainstream erarbeitet und verbreitet werden. Der Start ist noch vor der Nationalratswahl im September geplant. 

Parlament Das Thema "Parteienfinanzierung" im Parlament

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Herbert Gimpl
Herbert Gimpl
31. August 2019 13:54

Darum ist logischerweise eine Vermögensteuer/ Erbschaftsteuer einzuführen .
NATÜRLICH DIE ERSTE ( STEUERFREIE MILLION) INDEXGESICHERT!
Hätte Frau Horten / Herr Pierer und die anderen GROßSPENDER ihre „Spenden“der ALLGEMEINHEIT ZUKOMMEN LASSEN WÄRE DAS LOBENSWERT.ABER SO….

GIBT ABER AUCH SONST SPENDER WIE BILL GATES, WAREN BUFFET UA. DIE DIES ANDERS ANGEHEN ( das Spenden für wohltätige Twecke!)

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s
s
30. August 2019 10:12

Der steirische LH möchte also Neuwahlen im Landtag:
Damit darf das Stimmvolk wieder aktiv werden und Menschenrechte, Arbeitsrechte, Informationsrechte wieder einen großen Schritt weiter abbauen, indem es ihn und Blau wählen wird. Anscheinend sind es ihm und seinen Sponsoren immer noch zu viele, will er die neoliberale Bresche weiter in die Zivilgesellschaft schlagen.
Man erinnere sich an die Zeit vor der Gemeindezusammenlegung, unabhängig von deren Sinnhaftigkeit:
die Steiermark, ein Bundesland mit mehrheitlich schwarzen Gemeinden – da brauchte er die sozialdemokratische Partei, denn sein Alleingang oder zusammen mit der Ibizapartei hätte ihren Wählern die Augen geöffnet, eigene Medienpropaganda hin oder her.
Angenommen, die sozialdemokratische Partei hätte im Alleingang Gemeindezusammenlegung betrieben, wäre es nicht unwahrscheinlich gewesen, dass er in Interviews „Putin“ und „russische Attacken gegen steirische Gemeinden“ ins Gespräch gebracht hätte.

Die Gemeinden sind zusammengelegt, nun können die neoliberalen Parteien ungeniert Neuwahlen machen und das Programm ihrer neoliberalen Sponsoren für die Zukunft vorantreiben, am vorgezogenen Wahltag schleunigst abgesegnet durch die Bevölkerung, die erst im Blick zurück die dramatischen Veränderungen dieser Politik erkennen können wird.

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Habnix
Habnix
26. August 2019 09:32

Wer viel Geld hat und fast alles hat, der kauft sich Macht.

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Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka
Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka

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Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka
Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka

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