„Last Christmas“ – ein Lied, das jeder von uns mindestens ein Mal in der Weihnachtszeit zu hören bekommt. Ein Lied, das für Weihnachtsstimmung sorgt. Was passiert aber mit Angestellten im Handel, die es in Dauerschleife hören müssen? Hoher Blutdruck, Stress und ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten könnten die Folge sein, warnt die deutsche Gewerkschaft Verdi.
„Last Christmas“: Die Dosis macht das Gift
Der Film von Stanley Kubrik „Clockwork Orange“ thematisiert die Auswirkung des Hörens unserer Lieblings-Kompositionen in Dauerschleife unter Zwang.
Während Kunden bei ihren Weihnachtseinkäufen das Geschäft verlassen können, stehen die Verkäufer den ganzen Tag im Geschäft – Beschallung inklusive. Was bei Kunden also kurzfristig für Einkaufslaune und Weihnachtsstimmung sorgen soll, wird für die Handelsangestellten zur Belastung. In manchen deutschen Geschäften ertönt „Last Christmas“ bis zu 5 Mal pro Stunde.
Die ganze Situation lässt sich wohl mit der Szene aus Clockwork Orange vergleichen: ein Lied wird in Dauerschleife so lange vorgespielt, bis man nicht mehr kann. Und das alles unter Zwang. Auch an einem 12-Stunden-Arbeitstag.
Die deutsche Gewerkschaft Verdi greift damit ein seriöses Thema auf und versucht damit die Angestellten vor gesundheitsgefährdenden Folgen zu schützen.
Poste unterhalb dieses Artikels weitere Informationen zum Thema. Brauchbare Inhalte mit Quellenangabe können uns helfen, den Text qualitativ zu erweitern. Du kannst uns deine Kritik und Ergänzungen auch gern via Mail schicken.
In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
TikTok 11%, 11%
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1452 Stimmen - 11% aller Stimmen
Instagram/Threads 9%, 9%
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1189 Stimmen - 9% aller Stimmen
X (vormals Twitter) 9%, 9%
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1182 Stimmen - 9% aller Stimmen
Snapchat 8%, 8%
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1109 Stimmen - 8% aller Stimmen
Facebook 8%, 8%
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1077 Stimmen - 8% aller Stimmen
Telegram 7%, 7%
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986 Stimmen - 7% aller Stimmen
Reddit 6%, 6%
6%6%
822 Stimmen - 6% aller Stimmen
AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
6%6%
811 Stimmen - 6% aller Stimmen
Roblox 6%, 6%
6%6%
805 Stimmen - 6% aller Stimmen
Twitch 6%, 6%
6%6%
804 Stimmen - 6% aller Stimmen
Discord 6%, 6%
6%6%
758 Stimmen - 6% aller Stimmen
Bluesky 5%, 5%
5%5%
739 Stimmen - 5% aller Stimmen
YouTube 5%, 5%
5%5%
644 Stimmen - 5% aller Stimmen
Pinterest 4%, 4%
4%4%
587 Stimmen - 4% aller Stimmen
Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
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brigitte mayer
6. Dezember 2019 03:28
bei der parlaments-suche, erweiterte suche, stenografische protokolle,stichwort arbeit ist als erstes zu lesen:
Bundesministerin Mag. Beate Hartinger-Klein: „Frau Präsidentin! Hohes Haus! Was macht Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zufrieden? (Die Abgeordneten der SPÖ halten runde, rot umrandete Tafeln mit den durchgestrichenen Zahlen 12 und 60 in die Höhe. – Die Abgeordneten Heinisch-Hosek und Kuntzl – in Richtung der sich auf der rechten Seite der Regierungsbank befindenden Bundesministerin –: Warum sitzen Sie nicht da herüben?) Es gibt viele Studien, es gibt viele Befragungen dazu. Es ist nicht das Gehalt, es ist der Sinn der Arbeit, es ist das Betriebsklima, es ist die Wertschätzung und es ist die Arbeitszeitflexibilisierung.“ – was für eine schönfärberei der ex-ministerin!
p.s. heuer habe mich durch den extremen hype im handel seit november auch als konsumentin belästigt und bedrängt gefühlt – irgendwann ist dann der punkt gekommen, wo ich beim einkauf nur stur nach liste und rasch die notwendigen einkäufe erledigt habe.
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Wolfgang Pucher war ein österreichischer Ordenspriester und Gründer der VinziWerke in Graz. Er setzte sich besonders für obdachlose und armutsbetroffene Menschen ein und schuf zahlreiche Einrichtungen, die ihnen Unterkunft, Essen und Unterstützung bieten. Mit großem persönlichem Einsatz machte er auf soziale Ungleichheit aufmerksam und forderte mehr Solidarität mit den Schwächsten. Seine Arbeit war geprägt von direkter Hilfe ohne große Bürokratie. Pucher wurde für sein Engagement vielfach ausgezeichnet und blieb bis zu seinem Tod eine wichtige Stimme für soziale Gerechtigkeit. Zitat: Als gut situierter Bürger hat man kein Recht, an der Not anderer vorüberzugehen. Wolfgang Pucher
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Wolfgang Pucher war ein österreichischer Ordenspriester und Gründer der VinziWerke in Graz. Er setzte sich besonders für obdachlose und armutsbetroffene Menschen ein und schuf zahlreiche Einrichtungen, die ihnen Unterkunft, Essen und Unterstützung bieten. Mit großem persönlichem Einsatz machte er auf soziale Ungleichheit aufmerksam und forderte mehr Solidarität mit den Schwächsten. Seine Arbeit war geprägt von direkter Hilfe ohne große Bürokratie. Pucher wurde für sein Engagement vielfach ausgezeichnet und blieb bis zu seinem Tod eine wichtige Stimme für soziale Gerechtigkeit. Zitat: Als gut situierter Bürger hat man kein Recht, an der Not anderer vorüberzugehen. Wolfgang Pucher
bei der parlaments-suche, erweiterte suche, stenografische protokolle,stichwort arbeit ist als erstes zu lesen:
Bundesministerin Mag. Beate Hartinger-Klein: „Frau Präsidentin! Hohes Haus! Was macht Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zufrieden? (Die Abgeordneten der SPÖ halten runde, rot umrandete Tafeln mit den durchgestrichenen Zahlen 12 und 60 in die Höhe. – Die Abgeordneten Heinisch-Hosek und Kuntzl – in Richtung der sich auf der rechten Seite der Regierungsbank befindenden Bundesministerin –: Warum sitzen Sie nicht da herüben?) Es gibt viele Studien, es gibt viele Befragungen dazu. Es ist nicht das Gehalt, es ist der Sinn der Arbeit, es ist das Betriebsklima, es ist die Wertschätzung und es ist die Arbeitszeitflexibilisierung.“ – was für eine schönfärberei der ex-ministerin!
p.s. heuer habe mich durch den extremen hype im handel seit november auch als konsumentin belästigt und bedrängt gefühlt – irgendwann ist dann der punkt gekommen, wo ich beim einkauf nur stur nach liste und rasch die notwendigen einkäufe erledigt habe.