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ÖVP, Grüne, FPÖ und Neos lehnen bezahlte Maskenpause ab

Blick Richtung Nationalratsabgeordnete w‰hrend der Angelobung

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Arbeit & Freizeit
Lesezeit:2 Minuten
23. September 2020
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Man bekommt schlechter Luft und es ist heiß – den Mund-Nasen-Schutz, landläufig auch als Maske bezeichnet, trägt man nicht zum Vergnügen, doch in vielen Berufen ist er Pflicht. Deswegen setzen sich die Gewerkschaft und die SPÖ für bezahlte Maskenpausen ein. Doch die Regierung ist dagegen. Ministerin Schramböck findet, dass „wir die Unternehmen nicht belasten dürfen”. Die Menschen in diesen Berufen allerdings schon.

Die SPÖ stellt im Parlament einen Antrag auf Maskenpause: Alle zwei Stunden für 15 Minuten sollen sich Beschäftigte mit Maskenpflicht zurückziehen dürfen und dort die Maske abnehmen können. „Das ist Mindeste, was wir den Menschen zugestehen müssen, die auch in der Coronakrise tagtäglich für uns alle in den Supermärkten, im Tourismus oder in Postfilialen vollen Einsatz zeigen“, sagt SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner am Mittwoch vor der Plenarsitzung zum Antrag.

Die Gewerkschaft begrüßt den Antrag, denn der Wunsch der Beschäftigten nach einer Maskenpause ist groß – so GPA-Vorsitzende Barbara Teiber gegenüber Kontrast. „Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer arbeiten körperlich und tragen dabei eine Maske. Alle zwei Stunden ein bezahltes Durchschnaufen muss da wirklich drin sein“, sagt Teiber.

GPA djp Vorsitzende Barbara Teiber: „Heute hätten die Abgeordneten ihrem Applaus Taten folgen lassen können“

ÖVP, Grüne, FPÖ und NEOS gegen Maskenpause

Doch der Antrag wird am frühen Nachmittag abgelehnt, ÖVP und Grüne stimmen ebenso dagegen wie FPÖ und NEOS. „Heute hätten die Abgeordneten ihrem Applaus auch Taten folgen lassen können“, ist Teiber enttäuscht. Die Ablehnung würde zeigen, dass die Abgeordneten nicht auf Seiten der Arbeitnehmer stehen.

Die Gegner der Maskenpausen wollen diese den Unternehmen nicht zumuten. Die WKO macht seit Tagen mit Schockzahlen Stimmung: Bis zu 20 Millionen Euro soll die Maskenpause die Unternehmen kosten. Doch nicht nur die Unternehmen auch die Mitarbeiter sind in Corona-Zeiten stark belastet. Eben wenn sie MNS tragen müssen

Parlament Das Thema "Maskenpause" im Parlament

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2 Comments
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Herbert Wallinger
Herbert Wallinger
25. September 2020 16:46

Es ist halt einfach was zu fordern, wenn es ein ANDERER Bezahlen muss!! oder zahlt die Pause dann die Gewerkschaft oder die AK???

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xx1xx
xx1xx
12. August 2020 11:59

Also alle zwei Stunden für 15min auf das WC?

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Michael Niavarani ist ein österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Autor. Er ist bekannt für seine humorvollen Bühnenprogramme, Theaterstücke und Fernsehauftritte. Außerdem gründete er das Globe Wien, ein eigenes Theater, und prägt damit die heimische Kulturszene. Er gehört zu den lauten Stimmen aus der Kultur, wenn es darum geht, soziale Missstände zu kritisieren. Zitat: Die wichtigste Botschaft aus der Krise ist, dass der Markt nichts regelt. Also der würde das schon regeln, aber mit sehr vielen Toten. Der Markt ist nicht für die Menschen da. Er ist eigentlich für nix. Außer für große Investoren und Konzerne. Michael Niavarani
Michael Niavarani ist ein österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Autor. Er ist bekannt für seine humorvollen Bühnenprogramme, Theaterstücke und Fernsehauftritte. Außerdem gründete er das Globe Wien, ein eigenes Theater, und prägt damit die heimische Kulturszene. Er gehört zu den lauten Stimmen aus der Kultur, wenn es darum geht, soziale Missstände zu kritisieren. Zitat: Die wichtigste Botschaft aus der Krise ist, dass der Markt nichts regelt. Also der würde das schon regeln, aber mit sehr vielen Toten. Der Markt ist nicht für die Menschen da. Er ist eigentlich für nix. Außer für große Investoren und Konzerne. Michael Niavarani

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Michael Niavarani ist ein österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Autor. Er ist bekannt für seine humorvollen Bühnenprogramme, Theaterstücke und Fernsehauftritte. Außerdem gründete er das Globe Wien, ein eigenes Theater, und prägt damit die heimische Kulturszene. Er gehört zu den lauten Stimmen aus der Kultur, wenn es darum geht, soziale Missstände zu kritisieren. Zitat: Die wichtigste Botschaft aus der Krise ist, dass der Markt nichts regelt. Also der würde das schon regeln, aber mit sehr vielen Toten. Der Markt ist nicht für die Menschen da. Er ist eigentlich für nix. Außer für große Investoren und Konzerne. Michael Niavarani

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