Spesen

Gartenzaun von Norbert Hofer: FPÖ-Spendenskandal weitet sich aus

Kurz vor den Nationalratswahlen wird ein FPÖ-Finanzskandal nach dem anderen öffentlich. Nachdem H.C. Strache der Parteiausschluss droht, legt nun auch Parteiobmann Norbert Hofer nach. Anlassfall: sein Gartenzaun. Denn den soll die Partei bezahlt haben.

Im Spesen-Skandal rund um die FPÖ folgt nun der nächste Fall. Wie diese Woche bekannt wurde, bekam die Familie Strache 42.000 Euro monatlich. Nun erfahren wir aus Zeitungen, dass die FPÖ auch noch den Gartenzaun rund um Norbert Hofers Anwesen im burgenländischen Pinkafeld bezahlt hat.

Der Zeitung „Österreich“ sind Unterlagen zugespielt worden, nach denen die FPÖ den Zaun bezahlt hat. Die FPÖ bestätigt die Zahlung bereits gegenüber der APA. Über die Höhe der Kosten hingegen schweigt die Partei vorsichtshalber.

Laut Eigenaussagen wurde der Zaun auf Anraten der Behörden aufgestellt – aus „Sicherheitsgründen“. Laut Hofer selbst ging es bei der Anschaffung des Zauns aber nicht um seine eigene Sicherheit, sondern um die seines Haustiers (!).

FPÖ im Finanzsumpf

Norbert Hofer folgt in seiner Spesenabrechnung seinem Vorgänger. H.C. Strache lebte auf Partei- und dadurch auf Steuerzahlerkosten in Saus und Braus. Das wurde nach einer Hausdurchsuchung bei Straches Leibwächter bekannt. Strache und seine Frau Philippa hatten gemeinsam monatlich rund 42.000 Euro zur Verfügung. Der Betrag setzt sich aus einem 10.000 Euro-Spesenkonto für Strache, einem 10.000 Euro-Gehalt für Philippa Strache als Social Media-Betreuerin (mehr als ein Nationalratsabgeordneter verdient) und einem Mietzuschuss von 2.500 Euro pro Monat für das Haus der Familie in Klosterneuburg zusammen.

Norbert Hofer und sein Gartenzaun folgen den Straches in den FPÖ Finanzskandal

Philippa Strache ließ sich ihre Luxus-Outfits von der FPÖ finanzieren.

Laut „Österreich“ liegen der Redaktion weitere Unterlagen mit weiteren Zahlungen vor. Die FPÖ dementiert.

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Ernst Ranftl
Ernst Ranftl

Nichts und niemand wird in der Lage sein oder es auch nur versuchen, das gesamte Geld ohne Abzüge für Anwaltskosten udgl. für den Steuerzahler wieder zu beschaffen. Es ist eine Schande für ganz Österreich, dass es sich so etwas gefallen lässt. Es gibt bei allen diesen Dingen niemals Konsequenzen.

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