Die aktuelle Kontrast-Umfrage zeigt deutlich, wie die Leser:innen zur Sicherheitspolitik Österreichs stehen: 70 Prozent stimmten für die Beibehaltung der Neutralität und eine starke Friedenspolitik. Ideen wie eine Annäherung an die NATO oder der Beitritt zu einer fiktiven EU-Armee stießen dagegen auf wenig Unterstützung.
Insgesamt haben 3.251 Leser:innen an der Online-Umfrage „Wie soll die Sicherheitspolitik Österreichs zukünftig aussehen?“ teilgenommen. Von ihnen befanden 58 Prozent, dass Österreich seine Neutralität beibehalten und eine aktive Friedenspolitik verfolgen solle. Weitere 12 Prozent stimmten für die Erhöhung des Verteidigungsetats, um die Neutralität zu stärken. Damit zeigten fast 3/4 der Leser:innen, dass sie Österreichs Neutralität unterstützen.
Weniger Zuspruch erhielten die Vorschläge eines NATO-Beitritts und der damit verbundenen Aufgabe der Neutralität. Diese Position unterstützten nur 16 Prozent der Befragten. 12 Prozent stimmten für den Vorschlag, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen, um die Neutralität Österreichs zu stärken. Auf den letzten beiden Plätzen mit weniger als 10 Prozent der Stimmen befanden sich die Optionen, Österreich solle sich einer fiktiven EU-Armee anschließen oder sich der NATO annähern, ohne Vollmitglied zu werden.
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In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
TikTok 11%, 11%
11%11%
1470 Stimmen - 11% aller Stimmen
Instagram/Threads 9%, 9%
9%9%
1206 Stimmen - 9% aller Stimmen
X (vormals Twitter) 9%, 9%
9%9%
1197 Stimmen - 9% aller Stimmen
Snapchat 8%, 8%
8%8%
1122 Stimmen - 8% aller Stimmen
Facebook 8%, 8%
8%8%
1091 Stimme - 8% aller Stimmen
Telegram 7%, 7%
7%7%
999 Stimmen - 7% aller Stimmen
Reddit 6%, 6%
6%6%
832 Stimmen - 6% aller Stimmen
AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
6%6%
821 Stimme - 6% aller Stimmen
Twitch 6%, 6%
6%6%
815 Stimmen - 6% aller Stimmen
Roblox 6%, 6%
6%6%
815 Stimmen - 6% aller Stimmen
Discord 6%, 6%
6%6%
768 Stimmen - 6% aller Stimmen
Bluesky 5%, 5%
5%5%
748 Stimmen - 5% aller Stimmen
YouTube 5%, 5%
5%5%
652 Stimmen - 5% aller Stimmen
Pinterest 4%, 4%
4%4%
598 Stimmen - 4% aller Stimmen
Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
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Peter
31. Mai 2024 09:35
Unsere Neutralität verlang Vertrauen und Verantwortung. China und Russland missbrauch dieses Vertrauen und diese Verantwortung auf das ekeligste und schändlichste. Dazu noch hat Russland Österreich als unfreundlichen Staat eingestuft.
–
Da noch die Neutralist fordern ist Realitätsverweigerung, die Realität ist, die NATO ist der einzige Schutz, und es bedarf auch einer ernsthaften Diskussion über Nuklearwaffen und deren Stationierung in Österreich.
–
Die 1970er und 1980er Jahre die beste Zeit unserer Neutralität, wäre schön wenn es noch so wäre, da wurde unsere Neutralität auch Respektiert. Nur das ist vorbei, und das wird auch nie wieder kommen.
benjaminheinrich
31. Mai 2024 02:28
Es ist schrecklich wie die positive Haltung zur Neutralität immer wieder von Akteueren gewisser Kriegsparteien ausgenutzt werden und dann gepoltert wird gegen diese Neutralität. Da kommt mal was man in der Sozial und Arbeitspolitik zu hören kriegt vom ähnlichen Klientel „Trittbrettfahrer der NATO“ bis hin zu „Pro-Putin“ alles vor. Man kann nur hoffen, dass die irrationale Psychose mit dem Ende der Europawahl weniger wird.
Es ist aber zu befürchten, dass im Herbst wieder die ewig-gestrigen Befürchtungen von Wahlmanipulation in Österreich die Zeitungen zieren…
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Wolfgang Pucher war ein österreichischer Ordenspriester und Gründer der VinziWerke in Graz. Er setzte sich besonders für obdachlose und armutsbetroffene Menschen ein und schuf zahlreiche Einrichtungen, die ihnen Unterkunft, Essen und Unterstützung bieten. Mit großem persönlichem Einsatz machte er auf soziale Ungleichheit aufmerksam und forderte mehr Solidarität mit den Schwächsten. Seine Arbeit war geprägt von direkter Hilfe ohne große Bürokratie. Pucher wurde für sein Engagement vielfach ausgezeichnet und blieb bis zu seinem Tod eine wichtige Stimme für soziale Gerechtigkeit. Zitat: Als gut situierter Bürger hat man kein Recht, an der Not anderer vorüberzugehen. Wolfgang Pucher
Umfrage
In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
Wolfgang Pucher war ein österreichischer Ordenspriester und Gründer der VinziWerke in Graz. Er setzte sich besonders für obdachlose und armutsbetroffene Menschen ein und schuf zahlreiche Einrichtungen, die ihnen Unterkunft, Essen und Unterstützung bieten. Mit großem persönlichem Einsatz machte er auf soziale Ungleichheit aufmerksam und forderte mehr Solidarität mit den Schwächsten. Seine Arbeit war geprägt von direkter Hilfe ohne große Bürokratie. Pucher wurde für sein Engagement vielfach ausgezeichnet und blieb bis zu seinem Tod eine wichtige Stimme für soziale Gerechtigkeit. Zitat: Als gut situierter Bürger hat man kein Recht, an der Not anderer vorüberzugehen. Wolfgang Pucher
Unsere Neutralität verlang Vertrauen und Verantwortung. China und Russland missbrauch dieses Vertrauen und diese Verantwortung auf das ekeligste und schändlichste. Dazu noch hat Russland Österreich als unfreundlichen Staat eingestuft.
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Da noch die Neutralist fordern ist Realitätsverweigerung, die Realität ist, die NATO ist der einzige Schutz, und es bedarf auch einer ernsthaften Diskussion über Nuklearwaffen und deren Stationierung in Österreich.
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Die 1970er und 1980er Jahre die beste Zeit unserer Neutralität, wäre schön wenn es noch so wäre, da wurde unsere Neutralität auch Respektiert. Nur das ist vorbei, und das wird auch nie wieder kommen.
Es ist schrecklich wie die positive Haltung zur Neutralität immer wieder von Akteueren gewisser Kriegsparteien ausgenutzt werden und dann gepoltert wird gegen diese Neutralität. Da kommt mal was man in der Sozial und Arbeitspolitik zu hören kriegt vom ähnlichen Klientel „Trittbrettfahrer der NATO“ bis hin zu „Pro-Putin“ alles vor. Man kann nur hoffen, dass die irrationale Psychose mit dem Ende der Europawahl weniger wird.
Es ist aber zu befürchten, dass im Herbst wieder die ewig-gestrigen Befürchtungen von Wahlmanipulation in Österreich die Zeitungen zieren…