„Upskirting“ – Das heimliche unter den Rock Fotografieren wird strafbar. Der Nationalrat schließt sich damit der langjährigen Forderung von Frauenverbänden und der SPÖ an. Noch im Juli soll ein Gesetz vorgelegt werden.
Das es „nun endlich eine strafrechtliche Handhabe gegen das ungefragte, voyeuristische Fotografieren oder Filmen unter den Rock einer Frau gibt“, ist für SPÖ-Justizsprecherin Yildirim erfreulich. Die SPÖ fordert das Verbot bereits seit eineinhalb Jahren. Jetzt haben die Regierungsparteien sich der SPÖ-Initiative angeschlossen. Das Gesetz soll bereits im Herbst kommen.
Bis dahin muss die Regierung aber auch noch liefern. Justizministerin Zadic verwies darauf, dass noch Fragen zu klären sind. So ist offen, ob bereits die bloße Aufnahme oder erst die Veröffentlichung der Fotos strafbar sein wird. Noch im Juli soll ein Gesetz vorgelegt werden.
SPÖ weist auf Lücken hin
Die SPÖ hatte ursprünglich eine weitergehende Regelung beantragt. Sie erinnert an den Fall eines Fußballtrainers einer niederösterreichischen Frauenmannschaft, der seine Spielerinnen ohne deren Einwilligung nackt in der Umkleidekabine gefilmt hatte, und der mangels gesetzlicher Bestimmung nicht angeklagt werden konnte.
„Für mich ist klar, dass das Anfertigen von Nacktfotos ohne das Wissen oder die Einwilligung der Betroffenen gar nicht geht und unter Strafe gestellt werden soll. Im Antrag der SPÖ war ein Verbot vorgesehen. Ich hoffe, dass wir hier über die Parteigrenzen hinweg noch nachbessern können“, so Yildirim.
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In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
TikTok 10%, 10%
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1046 Stimmen - 10% aller Stimmen
X (vormals Twitter) 9%, 9%
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Instagram/Threads 9%, 9%
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Snapchat 8%, 8%
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Facebook 8%, 8%
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Telegram 7%, 7%
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AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
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628 Stimmen - 6% aller Stimmen
Roblox 6%, 6%
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Reddit 6%, 6%
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621 Stimme - 6% aller Stimmen
Twitch 6%, 6%
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610 Stimmen - 6% aller Stimmen
Bluesky 6%, 6%
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573 Stimmen - 6% aller Stimmen
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571 Stimme - 6% aller Stimmen
YouTube 5%, 5%
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488 Stimmen - 5% aller Stimmen
Pinterest 4%, 4%
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455 Stimmen - 4% aller Stimmen
Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
Frauen werden für bewiesene Leistung befördert, Männer für das, von dem wir glauben, dass sie es vielleicht einmal leisten werden. In ihrem neuen Buch Funkenschwestern beschreibt Barbara Blaha, warum Männer im Gegensatz zu Frauen von Geburt an unter einem „Kompetenzverdacht“ stehen – und welche Folgen das in Schule, Beruf und Gesellschaft hat.
Im Podcast-Interview mit Kontrast spricht Blaha über die vielen „Lücken“, die das Leben von Frauen mühsamer machen: Die Einkommenslücke, die ungleiche Verteilung von Hausarbeit und Freizeit, schlechter wirkende Medikamente und die Gewalt, die wir als Gesellschaft schlicht in Kauf nehmen, solange sie „nur“ gegen Frauen gerichtet ist.
Gleichzeitig richtet Blaha den Blick nach vorne. Feminismus, sagt sie, kann nicht heißen, Männer auszuschließen. Wir müssen sie zu Verbündeten machen. Denn nur so machen wir unsere Gesellschaft gerechter und für alle besser. Zitat: Wir müssen in der Erziehung von Buben darauf achten, dass sie ihre Herzenswärme und den Zugang zu ihren Gefühlen behalten. Buben sollen nicht ihre Empathie verdrängen, weil die angeblich "unmännlich" ist. Barbara Blaha
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Im Podcast-Interview mit Kontrast spricht Blaha über die vielen „Lücken“, die das Leben von Frauen mühsamer machen: Die Einkommenslücke, die ungleiche Verteilung von Hausarbeit und Freizeit, schlechter wirkende Medikamente und die Gewalt, die wir als Gesellschaft schlicht in Kauf nehmen, solange sie „nur“ gegen Frauen gerichtet ist.
Gleichzeitig richtet Blaha den Blick nach vorne. Feminismus, sagt sie, kann nicht heißen, Männer auszuschließen. Wir müssen sie zu Verbündeten machen. Denn nur so machen wir unsere Gesellschaft gerechter und für alle besser. Zitat: Wir müssen in der Erziehung von Buben darauf achten, dass sie ihre Herzenswärme und den Zugang zu ihren Gefühlen behalten. Buben sollen nicht ihre Empathie verdrängen, weil die angeblich "unmännlich" ist. Barbara Blaha