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Umfrage: Bei jedem 3. Haushalt geht mehr als die Hälfte des Geldes fürs Wohnen drauf

Familie auf Couch in Wohnung (Foto: Andrej Lisakov/Unsplash)

Familie auf Couch in Wohnung (Foto: Andrej Lisakov/Unsplash)

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Umfragen
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29. September 2025
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Kreditrückzahlungen, Mieten, Stromkosten, Heizkosten, Betriebskosten, in den letzten Jahren haben Inflations- und Zinspolitik alles teurer gemacht. Wie geht es den Österreicher:innen mit den Wohnkosten? Wir haben unsere Leser:innen gefragt. Das Ergebnis: Mehr als die Hälfte muss über 40 Prozent ihres Budgets fürs Wohnen ausgeben. Bei jedem 3. Haushalt sind es sogar über 50 Prozent.

Einige von uns haben in der Schule oder von den Eltern schon einmal was von den „Prozent-Regeln“ gehört und wenden diese im Alltag vielleicht sogar an.  Aber was besagen diese „Regeln“? 30 Prozent, so das Ideal, des Haushaltsbudgets sollen fürs Wohnen eingeplant werden. Also zum Beispiel Miete (oder Kreditrate) plus Betriebskosten. Maximal sollten es nicht mehr als 40 Prozent sein.

Die Fixkosten (da wären Miete/Kreditrate, Betriebskosten, Heizung, Strom, Internet, Telefon, Versicherungszahlungen, Lebensmittel enthalten) sollten laut den „Prozent-Regeln“ gemeinsam maximal 50 Prozent des Haushaltsbudgets ausmachen. Schließlich möchte man ja, dass noch Geld für Hobbys, Kleidung, Reparaturen, größere Anschaffungen – oder auch zum Sparen übrig bleibt.

Doch sehen wir uns die Ergebnisse unserer Umfrage an, sind wir von diesen gut gemeinten „Regeln“ weit entfernt?

Umfrage zu Wohnkosten 2025: Jeder 3. Haushalt gibt über die Hälfte des Budgets fürs Wohnen aus

1.183 Personen haben mitgemacht und bestätigt, wie teuer Wohnen in Österreich mittlerweile geworden ist.

Die Frage war: Wie groß ist der Anteil eures Haushaltsbudgets, den ihr für Wohnkosten gesamt (Miete bzw. Kreditrückzahlung, Betriebskosten, Energie) im Monat ausgebt?

Das Ergebnis: 53 Prozent der Befragten müssen über 40 Prozent des Haushaltsbudgets aufwenden, um die Wohnkosten zu decken. 36 Prozent müssen sogar über die Hälfte ihres Haushaltsbudgets für Wohnen ausgeben.

 

Regierung will mit Mietpreisbremsen weitere Preisexplosionen verhindern

Um die stark gestiegenen Mietpreise zu dämpfen, hat die aktuelle Bundesregierung bereits im Frühjahr die Mieten im geregelten Bereich eingefroren. In den meisten Altbau-, Genossenschafts- und Gemeindewohnungen sind damit die Mieten heuer nicht gestiegen.

Danach hat man die Mietpreisbremse ausgeweitet: 2026 darf auch bei freien Mieten (wie etwa privat vermietete Wohnungen) nicht mehr die gesamte Inflation über 3 Prozent weitergegeben werden.

Wie wohnt Österreich? Einfamilienhaus auf Platz 1, gefolgt von privaten Mietwohnungen

Das klassische Einfamilienhaus ist die häufigste Wohnform in Österreich. Im letzten Jahr gab es laut Statistik Austria über 1,5 Millionen Häuser im Eigentum mit gemeldeten Hauptwohnsitzen. Den zweiten Platz belegen Mietwohnungen im privaten Sektor (in der Grafik: „andere Hauptmiete“). Davon gibt es ca. 809.000, gefolgt von 695.000 Genossenschaftswohnungen und rund 486.000 Eigentumswohnungen.

Gemeindewohnungen gibt es in Österreich ca. 284.000. Die restlichen 379.000 Hauptwohnsitze verteilen sich etwa auf Dienstwohnungen oder Wohngemeinschaften.

Umfrage Wohnkosten in Österreich

Parlament Das Thema "Wohnen" im Parlament

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Frauen werden für bewiesene Leistung befördert, Männer für das, von dem wir glauben, dass sie es vielleicht einmal leisten werden. In ihrem neuen Buch Funkenschwestern beschreibt Barbara Blaha, warum Männer im Gegensatz zu Frauen von Geburt an unter einem „Kompetenzverdacht“ stehen – und welche Folgen das in Schule, Beruf und Gesellschaft hat. Im Podcast-Interview mit Kontrast spricht Blaha über die vielen „Lücken“, die das Leben von Frauen mühsamer machen: Die Einkommenslücke, die ungleiche Verteilung von Hausarbeit und Freizeit, schlechter wirkende Medikamente und die Gewalt, die wir als Gesellschaft schlicht in Kauf nehmen, solange sie „nur“ gegen Frauen gerichtet ist. Gleichzeitig richtet Blaha den Blick nach vorne. Feminismus, sagt sie, kann nicht heißen, Männer auszuschließen. Wir müssen sie zu Verbündeten machen. Denn nur so machen wir unsere Gesellschaft gerechter und für alle besser. Zitat: Wir müssen in der Erziehung von Buben darauf achten, dass sie ihre Herzenswärme und den Zugang zu ihren Gefühlen behalten. Buben sollen nicht ihre Empathie verdrängen, weil die angeblich "unmännlich" ist. Barbara Blaha

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