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Die „verlorenen Einsteins“: Wenn Herkunft und nicht Talent über Forscher-Karrieren entscheiden

Die „verlorenen Einsteins“: Wenn Herkunft und nicht Talent über Forscher-Karrieren entscheiden

Fabian Steinschaden Fabian Steinschaden
in Bildung
Lesezeit:2 Minuten
15. Dezember 2017
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Unzählige Erfindungen und Innovationen gehen verloren, wenn Bildung in einer Gesellschaft zu ungleich verteilt ist. Das hat eine Studie des amerikanischen „Equality of Opportunity“- Projekts festgestellt. Die WissenschafterInnen haben Millionen Datensätze in den USA untersucht. Und die Ergebnisse sind ernüchternd: SchülerInnen mit großen Potenzialen werden nicht gefördert, wenn sie aus ärmeren Schichten kommen – die Studie spricht von verlorenen Einsteins („lost Einsteins“). 

Um Wissenschaftler und Erfinder zu werden, muss man zwei Dinge erfüllen: Man muss ausgezeichnet in Mathematik sein. Und man muss aus einer wohlhabenden Familie kommen. Mathematische Exzellenz alleine reicht jedenfalls nicht aus, wie jetzt eine Studie herausgefunden hat.

Kinder aus armen Familien werden deutlich seltener Wissenschaftler oder Erfinder. Sie gründen kaum innovative Unternehmen und gehen selten in die Forschung. Und zwar auch dann, wenn sie exzellente Mathematiker sind.

Ausgezeichnete Mathematikschüler aus ärmeren Schichten werden nur so häufig Wissenschaftler oder Erfinder, wie gerade mal unterdurchschnittliche Mathematiker aus reichen Familien. Und ähnlich gute Mathematiker wie sie, die aber aus wohlhabenden Familien kommen, gehen 10 Mal so häufig in die Forschung. Das ist eine unglaubliche Verschwendung von Talenten.

Auch SchülerInnen aus der Mittelschicht haben ähnlich schlechte Innovationsraten wie aus der Unterschicht: Ihre (mathematischen) Fähigkeiten führen nur in seltenen Fällen zu tatsächlicher Innovation. Nur, wer auch aus einer wohlhabenden Familie kommt, kann seine Potenziale nutzen und umsetzen.

„Kreativität ist weit verteilt. Die Möglichkeiten sie zu nutzen nicht“, folgert der Studienautor Steve Case.

Ein besseres Schulsystem könnte Erfindungen explodieren lassen

Neben armen Familien sind auch Frauen, Minderheiten und bestimmte Regionen von dieser Innovationsbremse betroffen. Gibt es etwa Forscherinnen, die in der Gegend bekannt sind oder Schulen besuchen, interessieren sich schlagartig mehr Schülerinnen für Technik oder gehen selbst in die Wissenschaft.

Sobald es Kooperationen mit Universitäten gibt, sobald Forscher an die Schulen gehen, sobald Mädchen oder Minderheiten gezielt angesprochen und gefördert werden, steigt der Mut der Schüler und Schülerinnen, sich in die Forschung zu wagen. Doch gerade diese Kooperationen finden in Schulen in armen Gegenden viel seltener statt. Ebenso wenig wie die gezielte Förderung naturwissenschaftlicher Talente. SchülerInnen können sich nur wenig unter Wissenschaft und Forschung vorstellen, ihnen fehlen die Vorbilder – zugleich kann aber auch leicht gegengesteuert werden.

Und in Österreich?

Für Österreich gibt es keine vergleichbare Studie über die verlorenen Potenziale von Kindern aus benachteiligten Gruppen. Aber es lässt sich vermuten, dass es in Österreich ähnliche Effekte gibt. So ist der soziale Aufstieg hierzulande nach wie vor besonders schwer. Das Bildungssystem ist im europäischen Vergleich undurchlässig, ähnelt in dieser Hinsicht also den USA. Der familiäre Hintergrund der Schüler schlägt sich besonders stark auf die Leistungen der Kinder und Jugendlichen nieder, ist also auch bei uns wohl ausschlaggebender als die tatsächlichen Talente der Schülerinnen und Schüler.

Die verlorenen Einsteins

Wenn talentierte Kinder und Jugendliche nicht in die Wissenschaft gehen oder sich dafür entscheiden, innovativ tätig zu werden, dann verliert eine Gesellschaft ungemeines Potential. Die Zahlen aus den USA zeigen, wie unglaublich viel von diesem Potenzial verloren geht, wenn  ausgezeichnete Schüler aus benachteiligten Gruppen nicht in die Wissenschaft gehen – weil ihnen die sozialen Netzwerke und die finanziellen Möglichkeiten fehlen. Individuell ist das unfair, aus gesamtgesellschaftlicher Sicht eine ungemeine Verschwendung.

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eryc
eryc
24. Dezember 2017 16:25

ES FEHLT ETWAS!

VERSTAND DAS ZU KAPIEREN WAS ICH ZB. als ERFINDER / etz. vortrage.

WENN ICH DEN WARP-ANTRIEB fix und fertig hasbe, meint Ihr der VOLLKOFFER
mir gegenüber, also ein normal intelligenter Systemerhalter auf einem Uni-posten kapiert innerhalb von 3 Jahren, was ich ihm schnell in 5 Minuten erzähle? Und jetzt stell da einen dickzungigen Trisomi23 Banker
der Raifaisen vor, wenn er, der Watschelgängige, Dir Geld geben müsste!

Ist es angekommen. BEKLAGT EUER MITTELALTER 2.0 NICHT.

Wir werden wieder dort beginnen, wo wir 1399 aufgehört haben.. ein LOOP?

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Susanne Elisabeth Schneider
Susanne Elisabeth Schneider
18. Dezember 2017 10:22

Für all jene, die im Bedürfnis eines Darlehens sind, biete ich Ihnen ein Darlehen zu Teil von 5.000 € an 7.000.000 € an den Personen im Bedürfnis an, und das fähig ist zurückzuzahlen. Mehr Informationen hier meine Mail: ( susanneelisabeths@gmail.com )

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Susanne Elisabeth Schneider
Susanne Elisabeth Schneider
18. Dezember 2017 10:21

Guten Tag an allen;
Sie sind verboten Bank-, Sie kommen nicht mehr, in Sie an finanziell daraus hervorzugehen. Um Ihnen verwirklichen zu helfen Ihr geträumt und Ihre Projekte stelle ich sie eine Gelegenheit des Gelddarlehens kurzfristiger und langer auf 3% von Interessen zur Verfügung. Von 10.000 € bis 7.000.000 € an allen Personen fähig zurückzuzahlen. Für mehr Informationen kontaktieren es durch Mail: ( susanneelisabeths@gmail.com )

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Susanne Elisabeth Schneider
Susanne Elisabeth Schneider
18. Dezember 2017 10:20

Angebot des Gelddarlehens zu den Personen im Bedürfnis. Von 10.000 € bis 7.000.000 € an allen Personen im Bedürfnis, und das fähig ist, in einer vernünftigen Frist zurückzuzahlen. Für mehr Informationen, hier meine Mail: ( susanneelisabeths@gmail.com )

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Katharina Oguntoye ist Historikerin, Autorin und Aktivistin. Sie gehört zu den Pionierinnen der schwarzen Frauen und Frauenbewegung in Deutschland. Mit Büchern wie Farbe bekennen machte sie schwarze deutsche Geschichte, feministische Perspektiven und antirassistischen Widerstand sichtbar. Zitat: Ich finde es unerträglich, wie Frauen immer noch wahrgenommen werden. Wir dürfen jetzt Hosen anziehen, aber im Grunde wird trotzdem noch verlangt, dass wir gehorsam und kooperativ sind, immer bei- und zuarbeiten. Katharina Oguntoye

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