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Wir müssen die iranische Frauenbewegung mit einer feministischen Außenpolitik unterstützen!

Wir müssen die iranische Frauenbewegung mit einer feministischen Außenpolitik unterstützen!

Frau im Iran (Foto: Unsplash/Behzad Soleimanian(

Shoura Zehetner Hashemi Shoura Zehetner Hashemi
in Gastbeiträge, Internationales
Lesezeit:5 Minuten
12. Oktober 2022
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Frauen waren im Iran die ersten, die Widerstand gegen das Khomeini-Regime geleistet haben – und sie sind auch jetzt diejenigen, die den Widerstand gegen Repression und Gewalt im Land tragen. Die Protestierenden nützen Schlupflöcher gegen die Zensur, damit wir sehen, wie sie sich wehren. Was ihnen helfen würde, wäre eine konsequent feministische Außenpolitik, die dazu beiträgt, Frauen in ihren Rechten zu stärken – und sie vor Gewalt zu schützen.

Die brutale Ermordung der Kurdin Mahsa (Jina) Amini, einer 22-jährigen Frau aus Saqqez, hat einen ungeahnten Protest im Iran ausgelöst. Amini war zu Besuch in der Hauptstadt Teheran und wurde dort wegen eines zu locker sitzenden Kopftuchs von einer Einheit der „Moralpolizei“ angehalten. Man hat sie zwecks Ermahnung auf eine Polizei-Dienststelle mitgenommen – sie starb. Ihr Tod hat die iranische Gesellschaft bis ins Mark erschüttert.

„Frau, Leben, Freiheit!“ – das Mantra der Frauenproteste

Seit drei Wochen gehen vorwiegend sehr junge Menschen auf die Straße. Frauen verbrennen ihren Hijab in der Öffentlichkeit. Menschen stehen nachts an ihren Fenstern und rufen „Tod dem Diktator“. Der Spruch „Frau, Leben, Freiheit“ ist zu einem Mantra dieser Protestbewegung geworden. Zuletzt haben sich auch die Mitarbeiter der petrochemischen Unternehmen im Süden des Landes in Form von Streiks den Protesten angeschlossen. Es ist eine Gruppe, die klassischerweise der Arbeiterschaft zuzurechnen ist. Sie fordern das Regime auf, die ausufernde und oftmals tödliche Gewalt gegenüber den Demonstrierenden einzustellen.

Im deutschen Format „Joko und Klaas 15 Minuten live“ brachten die beiden Moderatoren auf Pro7 Aufnahmen der Proteste im Iran und Bilder davon, wie brutal Sicherheitskräfte dagegen vorgehen. Das ganze 15minütige Video ist nur auf Youtube direkt abrufbar, hier der Link! (Foto: Screenshot Joko und Klaas 15 Minuten, Youtube)

Wir alle sehen laufend die Videos, die mutige Menschen im Iran mithilfe von VPN-Zugängen senden. Sie umgehen die immer drastischere Netzzensur und nutzen iranische Messenger-Kanäle und soziale Medien. Oder sie schicken sie ihren Kontakten: meist Personen aus der iranischen Diaspora in Europa, Kanada und den USA. Unter den Hashtags #IranProtests2022, #IranRevolution oder #MahsaAmini wird quasi stündlich dokumentiert, wie es um die Protestbewegung im Iran steht.

Woher nehmen die Frauen im Iran ihren besonderen Mut und Kampfgeist?

Der ausgeprägte Kampfgeist der Frauen ist das Ergebnis eines historischen Entwicklungsprozesses. Die ersten iranischen Frauenorganisationen wurden 1906, nach dem Sieg der Konstitutionellen Revolution (1905-1911) gegründet. Diese Organisationen eröffneten Mädchenschulen und warben in Zeitschriften und Vorträgen für Aufklärung. Ihr Ziel war sehr spezifisch die Emanzipation der Frau im privaten und im öffentlichen Bereich. Bereits diese ersten feministischen Organisationen am Anfang sprachen sich gegen einen Hijab-Zwang aus.

Die darauffolgende Ära der Monarchie unter den beiden Pahlavi-Shas (1925-1979) war eine zweischneidige. Während die Inanspruchnahme politischer Rechte und die Ausübung der Meinungsfreiheit brutal unterdrückt und politische Gegner:innen vom Geheimdienst SAVAK verfolgt, verhaftet und gefoltert wurden, wurden Männern und Frauen dieselben gesellschaftlichen Freiheiten gewährt und eine aktive (selbstverständlich regimefreundliche) politische und zivilgesellschaftliche Teilhabe von Frauen am öffentlichen Leben ermöglicht.

Bereits die ersten feministischen Organisationen Anfang des 20. Jahrhunderts sprachen sich gegen den Hijab-Zwang aus. (Isfahan-Schah-Moschee, Foto: Roland Plachy)

Ayatollah Khomeini kehrte 1979 aus dem französischen Exil in den Iran zurück. Er übernahm die Macht und läutete eine der dunkelsten Epochen des Iran ein: die Islamische Republik. 1981 hat der den Hijab-Zwang für alle Frauen eingeführt.

Die ursprüngliche Idee des Regimes, diesen Hijab-Zwang direkt nach dem Sieg der Revolution (12. Februar 1979) einzuführen, konnte aufgrund des enormen Widerstandes der Frauen nicht umgesetzt werden. Es dauerte 1,5 Jahre bis das Regime mittels Repression, Verhaftungen, Folter und (Massen)Hinrichtungen dazu in der Lage war.

Es waren Frauen, die als erste gegen die religiöse Diktatur des Khomeini-Regimes Widerstand geleistet haben

Die iranische Frauenbewegung hat insbesondere in den vergangenen 10-15 Jahren an Stärke und Auftrieb gewonnen. Persönlichkeiten wie die ehemalige Journalistin Masih Alinejad, die heute in den USA lebt und wegen ihres Einsatzes für Frauenrechte unter ständigem Polizeischutz steht, haben stark dazu beigetragen, den Freiheitskampf der iranischen Frauen in die Öffentlichkeit zu tragen. Die sozialen Medien und ganz besonders die Messenger-Dienste, die im gesamten Nahen Osten mit seiner sehr jungen Bevölkerung für die Verbreitung von Informationen eine wesentlich wichtigere Rolle spielen als klassische Medien, sind ein Segen für die Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit der iranischen Frauenbewegung.

Bereits seit Jahren finden in den iranischen Städten feministische Kampagnen statt, in deren Rahmen Frauen ihre Kopftücher ablegen, das Ganze filmen und posten. Etliche dieser Frauen wurden verhaftet und sitzen langjährige Haftstrafen in berüchtigten Einrichtungen wie dem Teheraner Gefängnis Evin ab.

Die letzten großen Proteste dieser Art fanden 2018 statt. Frauen begannen im Zuge von Demonstrationen gegen wirtschaftlicher Engpässe, ihre Kopftücher und Schleier abzulegen. Die 31-jährige Vida Mohamed machte den Anfang, indem sie im Zentrum von Teheran ihr weißes Kopftuch abnahm und auf einen Stromkasten hing. Das Foto ging damals um die Welt und führte zu einer landesweiten Dynamisierung der Frauenbewegung.

Then Islamic Revolutionary Guard Corp entered a high school to force the girls to sing for the Islamic Republic.

The girls refused.

The IRGC beat them.

7 were arrested.

10 are hospitalised.

1 has died.

Her name #Asra_Panahi.#IranProtests2022 #Mahsa_Amini #مهسا_امینی 🕊 pic.twitter.com/FxujmgVI4X

— Dr. Jennifer Cassidy (@OxfordDiplomat) October 16, 2022

Außenpolitik muss auch darauf abzielen, Frauen und Mädchen in anderen Ländern zu bestärken und vor Gewalt zu schützen

Quasi zeitgleich mit den iranischen Protesten im Jahr 2018, hat das schwedische Außenministerium ein Handbuch herausgebracht, in dem die im Jahr 2014 eingeführte feministische Außenpolitik erklärt wird als ein Ansatz, „in der gesamten außenpolitischen Agenda systematisch die Perspektive der Geschlechtergerechtigkeit einzunehmen“. In dem 110-seitigen Leitfaden beschreibt die schwedische Regierung verschiedene feministische Themen wie den Kampf gegen sexuelle Gewalt in Nachkriegsgesellschaften oder die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Außenpolitik. Diese Geschlechtergerechtigkeit sei „essenziell zum Erreichen sämtlicher Ziele der Regierung wie Frieden und Sicherheit“. In den darauffolgenden Jahren haben sich zunächst Kanada, Frankreich, Luxemburg, Mexiko, Spanien und zuletzt auch Deutschland den Prinzipien einer feministischen Außenpolitik verschrieben.

Was aber hat nun diese feministische Außenpolitik, die vielfach als schwammiges, nicht ernst zu nehmendes Konstrukt beschrieben wird, mit der kämpferischen iranischen Frauenbewegung zu tun? Ich meine: sehr viel.

Der Freiheitskampf der iranischen Frauen ist geradezu ein Lehrbuchbeispiel für den Einsatzbereich dieser feministischen Außenpolitik. Listungen von Einzelpersonen und Entitäten auf internationalen Sanktionslisten, das Einfrieren von Vermögenswerten, die Verweigerung von Einreise- und Aufenthaltsmöglichkeiten, die Stärkung der iranischen Zivilgesellschaft, die Unterstützung bei der Umgehung von Netzsperren. Die klare Benennung der Tatsache, dass es sich beispielsweise bei den islamischen Revolutionsgarden um eine Terrororganisation handelt. Und zu guter Letzt die Junktimierung von internationalen Verträgen mit dem Iran mit der Einhaltung der Frauen- und Menschenrechte vor Ort. Alle diese Maßnahmen sind konkret und durchführbar – wenn der politische Wille vorhanden ist.

Insgesamt wäre jetzt ein guter Zeitpunkt für die Europäische Union in ihrer Gesamtheit, die feministische Außenpolitik (verschriftlicht) zu einer Basis und einer Leitlinie des außenpolitischen Handelns zu machen.

Wie es mit der iranischen Protestbewegung insgesamt weitergeht, ist aktuell schwer zu beurteilen. Persönlich glaube ich an einen Prozess, der schon länger läuft, nun an großer Dynamik gewonnen hat und mittelfristig die islamische Republik zum Besseren verändern wird. Eine konsequente feministische Außenpolitik des „Westens“ kann und wird das unterstützen – ganz ohne regime change von außen.

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rudolf
rudolf
13. Oktober 2022 09:40

Liebe Marina = SPÖ- Frauen
Bitte, warum setzt DU / IHR , dich nicht, um die GRATIS-MONATSHYGIEN für ALLE Frauen, ein??Auch die „Endometriose“ ist ein Kapitel, dass nur Frauen betrifft!!Das ALLES würde den FRAUEN helfen! Jetzt! Und überhaupt , für eine Arbeiter-Partei ???, ein Ziel,oder?
 

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1979
1979
Reply to  rudolf
13. Oktober 2022 11:24

Ich bin absolut GEGEN gratis Produkte jeglicher Art, auch die Regelartikel betreffend, aus einem ganz einfachen Grund: Armut darf es geschlechterunabhängig nicht geben, und die Fördrung einzelner Produkte würde das Problem nicht beheben. Es darf niemals passieren, dass ein Mädchen sich entscheiden muss zwischen Lebensmittel und Hygieneartikel.
Das Armutsproblem muss radikal bekämpft werden.

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rudolf
rudolf
Reply to  1979
16. Oktober 2022 10:46

Lieber 1979, Du bist sicher ein Mann, daher hast Du keine Ahnung von den Schmerzen!Und warum bist Du gegen diese GRATIS-HYGIENE -ARTIKEL?Es ist „rechtens“ , daß man gegen die ARMUT radikal kämpfen muß! Alle in der Regierung reden davon, aber keiner macht was. Sooo schauts aus.

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1979
1979
12. Oktober 2022 22:07

Ich möchte jetzt wirklich nicht unhöflich erscheinen, aber dieser Artikel reiht sich ein in das wenig ruhmreiche pseudo-feministische Kuriositätenkabinett der vergangenen Wochen.
Dass die Frauen im Iran 1979 nicht die ersten Kritiker des Mullahregimes waren, das kann ich aus eigener Erfahrung bezeugen, als eine Reihe von Universitätsprofessoren bereits vor dem 12. Februar den neuen Revolutionären Paroli geboten haben. Selbstverständlich haben auch viele Frauen ihre Stimmen erhoben (siehe Demos am 8. März 1979 mit 100.000 Demonstrierenden, begleitet von sehr wenigen Männern), aber ein Alleinstellungsmerkmal hatten sie nicht. Es waren sogar Frauen selbst, die diese säkulare Bewegung torpediert haben (siehe Mudjaheddin).
Überhaupt missfällt mir diese Behauptung, dieser wäre ein Aufstand der jungen Frauen. Zum ersten Mal (seit 1978/79) gibt es eine iranische Bewegung, in der sich alle Geschlechter, Generationen und Kulturen wieder finden. Hier immer von „Frauen sind die starken“ …

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1979
1979
Reply to  1979
12. Oktober 2022 22:14

… halte ich für sehr spaltend, was der gemeinsamen Zielerreichung nicht förderlich ist.
Und wenn Sie schon hier gerne zitieren bzw. retweeten, dann wäre es nicht so schlecht, die Quellen besser zu überprüfen. Sima Sabet, die den Trump sympathisch findet, ist von Iran International, einem Saudi-finanzierten Sender ähnlich wie Fox News, extrem konservative Scharfmacher, die nichts anderes fordern als Krieg. Wohin diese Haltung führt, sieht man ja bei Algerien und Libanon. Ihre Präferenz für Iran International ist für eine Feministin in doppelter Hinsicht sehr hinterfragenswert.

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1979
1979
Reply to  1979
12. Oktober 2022 22:34

P.S.: Dieses Regime ist erledigt, daran gibt es keinen Zweifel mehr. Was ich sehe, ist ein Deja Vu von 1978. Die Frage wird nur mehr sein, wieviel Blut noch fliessen wird.

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rudolf
rudolf
Reply to  1979
13. Oktober 2022 09:55

Aber nur, wenn die EU und Österreich, den Frauen , im Iran HELFEN!! Diese sollen in Wien auch das „Kopftuch“ verbrenne um ein solidarisches Zeichen, zu zeigen!! Nur so, so glaube ich, kann man den Frauen hier und im Iran, zu hilfe eilen.

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rudolf
rudolf
Reply to  1979
13. Oktober 2022 09:51

Im IRAN verbrennen die Frauen ihren Hidschab und schneiden sich die Haare ab. Wegen der FREIHEIT. Und in Wien, laufen die muslimischen Fraue, gezwungen von den Männer, mit Maske bis zu den AUGEN und den muslimischen Umhang, in der Öffentlichkeit, herum!! Sie wollten FREI SEIN, daher in Wien. Und jetzt, müßen Sie diesen „FETZEN“ tragen,auf wunsch der Männer. Das soll nicht gestattet sein!! Früher mußten Sie STRAFE zahlen und Heute?? So schauts aus!! Leider

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1979
1979
Reply to  rudolf
13. Oktober 2022 11:29

Sie übertreiben hier schon ein bisschen, auch wenn ich Sie ganz gut verstehen kann.
„Islam“ wird eine Person durch Blut (Vater), nicht durch Wille. Die allermeisten Frauen islamischen Glaubens leben ihre religion so wie die meisten Katholiken, nämlich völlig indifferent (ganz besonders die Iranerinnen, die ja zum grössten Teil ja Mosleminnen sind). Die wenigen lauten Köpfe transportieren ein anderes Bild. Und diese tragen ihre Kopftücher sehr freiwillig und viele sogar sehr gerne.
Grundsätzlich gehören alle religiösen Symbole aus den öffentlichen Räumen verbannt, auch Kindern unter 16 sollte das Tragen von religiösen Symbolen untersagt sein.

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rudolf
rudolf
Reply to  1979
16. Oktober 2022 10:58

Die muslimischen MÄNNER zwingen doch die Frauen und Kinder, daß besch….. Kopftuch und deren Kleidung, zu tragen! Dies ist bei uns nicht wirklich erwünscht!Und jetzt kommen vermehrt der Hidschab wieder in die Öffentlichkeit, obwohl es bei uns VERBOTEN ist, sich so zu verschleiern,oder?Wer sich bei uns NICHT wohlfühlt, soll wieder zurück, in deren Heimat!! Und hat auch keinen Platz in der EU + Österreich.

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Katharina Oguntoye ist Historikerin, Autorin und Aktivistin. Sie gehört zu den Pionierinnen der schwarzen Frauen und Frauenbewegung in Deutschland. Mit Büchern wie Farbe bekennen machte sie schwarze deutsche Geschichte, feministische Perspektiven und antirassistischen Widerstand sichtbar. Zitat: Ich finde es unerträglich, wie Frauen immer noch wahrgenommen werden. Wir dürfen jetzt Hosen anziehen, aber im Grunde wird trotzdem noch verlangt, dass wir gehorsam und kooperativ sind, immer bei- und zuarbeiten. Katharina Oguntoye
Katharina Oguntoye ist Historikerin, Autorin und Aktivistin. Sie gehört zu den Pionierinnen der schwarzen Frauen und Frauenbewegung in Deutschland. Mit Büchern wie Farbe bekennen machte sie schwarze deutsche Geschichte, feministische Perspektiven und antirassistischen Widerstand sichtbar. Zitat: Ich finde es unerträglich, wie Frauen immer noch wahrgenommen werden. Wir dürfen jetzt Hosen anziehen, aber im Grunde wird trotzdem noch verlangt, dass wir gehorsam und kooperativ sind, immer bei- und zuarbeiten. Katharina Oguntoye

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  • Ich möchte selbst auch Hilfe bekommen, wenn ich sie benötige. 9%, 9%
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  • Ich habe die Möglichkeit, zu lernen und mich weiterzubilden. 8%, 8%
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  • Es ist ein guter Ausgleich für meinen Beruf. 4%, 4%
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  • Ich engagiere mich nicht, weil ich keine Zeit/Lust dazu habe. 3%, 3%
    3% 3%
    91 Stimme - 3% aller Stimmen
  • Es hilft mir für meinen Beruf. 2%, 2%
    2% 2%
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  • Ich engagiere mich nicht, möchte es aber tun. 1%, 1%
    1% 1%
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Stimmen insgesamt: 3050
Voters: 1077
9. Dezember 2025
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Katharina Oguntoye ist Historikerin, Autorin und Aktivistin. Sie gehört zu den Pionierinnen der schwarzen Frauen und Frauenbewegung in Deutschland. Mit Büchern wie Farbe bekennen machte sie schwarze deutsche Geschichte, feministische Perspektiven und antirassistischen Widerstand sichtbar. Zitat: Ich finde es unerträglich, wie Frauen immer noch wahrgenommen werden. Wir dürfen jetzt Hosen anziehen, aber im Grunde wird trotzdem noch verlangt, dass wir gehorsam und kooperativ sind, immer bei- und zuarbeiten. Katharina Oguntoye

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