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Nationalrat stimmt SPÖ-Antrag zu: Aktion 20.000 wird neu gestartet

Arbeiten bis 70? Warum die Pensionspläne der ÖVP drastische Pensions-Kürzungen bedeuten

Patricia Huber Patricia Huber
in Arbeit & Freizeit
Lesezeit:1 Minuten
19. September 2019
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Jeder Dritte aus dem Job-Programm „Aktion 20.000“ wurde in den regulären Arbeitsmarkt übernommen. Die ÖVP-FPÖ Regierung hat allerdings das Programm für Arbeitslose über 50 wenige Tage nach ihrem Antritt  gestrichen. Jetzt wird das Programm neu gestartet. Das Parlament hat einem SPÖ-Antrag zugestimmt.

Die Aktion 20.000 hat Langzeit-Arbeitslosen über 50 Jobs in Gemeinden und gemeinnützigen Vereinen Arbeit verschafft. Die Jobs waren in den Gemeinden sehr beliebt. Die ehemaligen Arbeitslosen haben sinnvolle Tätigkeiten übernommen: Im Pflegeheim ausgeholfen, die Rutsche im Schwimmbad beaufsichtigt oder Schnee und Laub weggeräumt.

Arbeitslose fanden wieder in den Arbeitsmarkt durch die Aktion 20.000
Viele ältere Arbeitslose waren in Gemeinden tätig und waren dort für die Betreuung der Gärten, Straßen oder anderen öffentlichen Projekten zuständig.

Den Staat hat das gerade mal 100 Euro mehr gekostet als die Arbeitslosigkeit – doch Menschen, die ihre Hoffnung auf Arbeit längst aufgegeben hatten, fanden neuen Lebensmut. Dennoch hat die ehemalige Sozialministerin Hartinger-Klein (FPÖ) die Aktion mit Juni 2019 beendet. Der Erfolg der Aktion sollte in zwei Studien überprüft werden – doch die sind bis heute unter Verschluss.

Jeder dritte Beschäftigte fand Weg in den Arbeitsmarkt

Insgesamt sollten 20.000 ältere Langzeitarbeitslose über die Aktion 20.000 ihren Weg zurück in den Arbeitsmarkt finden. Mit Jobs, die für alle Beteiligten sinnvoll sind. Tatsächlich kamen 3.755 Männer und Frauen in das Job-Programm, weil Schwarz-Blau die Aktion beendete. Doch von ihnen wurde jeder dritte Beschäftigte übernommen – auch ohne AMS-Gelder. 1.300 Menschen mit sehr schlechten Arbeitsmarkt-Chancen haben jetzt wieder einen regulären Arbeitsplatz.

SPÖ für Verlängerung der Aktion 20.000

Das heißt auch: Der Staat spart sich rund 22 Millionen Euro an Arbeitslosengeld pro Jahr. Die SPÖ hat im Nationalrat die Wiedereinführung abstimmen lassen – und die Zustimmung bekommen. 50 Millionen Euro werden dem AMS 2019 und 2020 für Arbeitslose über 50 Jahren zur Verfügung stehen.

Parlament Das Thema "Aktion 20.000" im Parlament

 

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Rosa Geier
Rosa Geier
17. Oktober 2019 11:47

Leute werden ausgenutzt, sehr oft wird Leute Arbeit auferlegt, z. B. LEUTE MIT Bandscheibenvorfall werden nicht geschont und müssen oft schwere Hebearbeiten durchführen. Oft lange Anfahrten mit Auto oder Bus ohne Entschädigung, Leute die ohnehin nicht viel Geld haben, werden gezwungen. Psychisch kranke Menschen …..und und. Habe genug gesehen. Demokratie?????? Nein…nicht mal ansatzweise….Moderne Sklaverei an Menschen die sich nicht wehren können….Gebt das Geld den Menschen denn ihre Kra kheit ist schon Strafe genug….Nicht auch noch in Massnahmen stecken die nichts bringen……Leute die arbeiten wollen brauchen keinen Zwang…

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Das ist wichtiger
Das ist wichtiger
9. Juli 2019 19:24

als Arbeitszwang: https://youtu.be/Gx9J8j2Xz0g?t=646
Fazit: Übernahmen wie auch nicht, sind beides Zwänge,
die uns Pflichten auferlegen, die anderen, den Unternehmen,
zugute kommen.

Der Weg muss sein, dass er weg von Arbeit führt, basta!

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Jean-Paul Sartre war ein französischer Philosoph, Schriftsteller und einer der wichtigsten Vertreter des Existentialismus. Seine Idee: Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt – und damit selbst verantwortlich für sein Leben. Bekannt wurde er durch Werke wie Das Sein und das Nichts und den Roman Der Ekel. 1964 erhielt er den Literaturnobelpreis, den er jedoch ablehnte. Sartre mischte sich auch aktiv in politische Debatten seiner Zeit ein. Er kritisierte Kolonialismus, Kapitalismus und politische Machtstrukturen – und stellte sich etwa im Algerienkrieg klar gegen die französische Regierung. Auch die 68er-Bewegung unterstützte er und prägte so eine Generation, die konservative Politik radikal hinterfragte. Zitat: Ich kann meine Freiheit nicht zum Ziel nehmen, wenn ich nicht zugleich die Freiheit der anderen zum Ziel nehme. Jean-Paul Sartre

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