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Harry Potter ist politischer als du denkst + Wie der Kommerz den Fußball zerstört + weitere lesenswerte Artikel

Lesenswerte Artikel der Woche, empfohlen von der Kontrast-Blog-Redaktion. Wir wünschen ein erholsames Wochenende und eine Menge Lesespaß!

JEFTA, das japanische TTIP – Massive Kritik an der Informationspolitik der EU-Kommission

Seit 2013 verhandelt die EU-Kommission im Verborgenen über ein Freihandelsabkommen mit Japan. Auf dem Hamburger G20-Gipfel am 7. und 8. Juli soll dies nun in trockene Tücher gelegt werden. Greenpeace hat kürzlich vertrauliche Verhandlungsdokumente veröffentlicht, die klar zeigen, dass der geplante Vertrag in Sachen Transparenz und Standards CETA und TTIP um nichts nachsteht, im Gegenteil. Die Umweltschutzorganisation warnt davor, dass die EU von ihren eigenen Maßstäben abzurücken droht – Konzernklagerechte, Verdrängung von ArbeitnehmerInnenschutz und Umweltgefährdung führt Greenpeace als größte Kritikpunkte an.

Lesen Sie mehr: www.taz.de

Vom Arbeitersport zum gesellschaftlichen Ereignis –  Wie der Kommerz den Profi-Fußball zerstört

Der Kommerz hat den Fußball im Würgegriff und es gibt kein Entkommen: 70 % der eingefleischten Fußballfans sehen die Grenze der Kommerzialisierung erreicht. Der Fußball müsse zu seinen Wurzeln zurückkehren und authentischer werden – ganz nach dem Motto: „Mehr Sport, weniger Show.“

Nun ist prinzipiell gegen SponsorInnen nichts einzuwenden – schließlich finanzieren sie, genau so wie die ZuschauerInnen und Fernsehsender, das System. Der Vorwurf geht in erster Linie an die Verbände und Klubs, die immer neue Möglichkeiten suchen, den Profi-Fußball zum reinen Marketingevent verkommen zu lassen.

Lesen Sie mehr: www.sueddeutsche.de

Warum Frauen weniger Hass im Netz verbreiten als Männer

Die Autorin geht der Frage nach, warum Frauen ihrer Wut im Internet weniger Luft machen als Männer. Medienwissenschaftliche Studien zeigen: Männer haben immer schon aktiver an Diskussionen teilgenommen. Generell seien Frauen in ihrer Außendarstellung zurückhaltender. Auch in der Wissenschaft findet sich dieses Phänomen wieder. Forschungsergebnisse von Frauen werde schlechter bewertet, weil Männern immer noch mehr Intellektualität zugeschrieben wird. Frauen müssen in öffentlichen Diskussionen auch deutlich härtere Kritik einstecken – vor allem dann, wenn sie Argumente wütend vortragen. Während wütende Männer als glaubwürdig eingeschätzt werden, stempelt man Frauen als emotional ab. Das erklärt vielleicht auch, wieso sich Userinnen auf Nachrichtenseiten mit ihren Kommentaren zurückhalten, während sie aber in Foren zu persönlichen Themen, Mode, etc. sehr wohl laut und abfällig werden können. Es geht also nicht um die Frage, wer „netter“ ist, sondern wer sich wo traut, nicht nett zu sein.

Lesen Sie mehr: www.jetzt.de

Warum Harry Potter politischer ist, als man denkt

Vor genau 20 Jahren erschien der erste „Harry Potter“-Roman und seit damals wächst die Fangemeinde jeden Tag. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass die Bücher nicht bloß Unterhaltung bieten, sondern ihren LeserInnen viele wichtige Botschaften mit auf den Weg geben. Freundschaft, Hoffnung und Mut sind wichtige Werte im Leben der drei Roman-HeldInnen. Echte Fans wissen auch, dass Harry Potter mehr als Fantasy und durchaus auch sehr politisch ist.  So finden sich in den Büchern Kritik an Rassismus ebenso wie Respekt vor Anderen und der Appell, stets kritisch zu bleiben. Die Autorin J.K. Rowling zeigt auch sehr gut, wie starke Frauenrollen auftreten können. Nicht umsonst wollte eine ganze Generation von Mädchen wie Hermine sein: Unheimlich klug, engagiert und hilfsbereit.

Lesen Sie mehr: www.bento.de

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