Erinnern wir uns daran, welchen Impact 911 auf die USA (und die Welt) hatte und welche politischen Antworten darauf gegeben wurden. Milliarden wurden in sinnlosen Kriegen verpufft, die Gesellschaft wurde massiv umgebaut. Die Angst vor Terror bestimmt seither unser Leben. Auch unseres hier. IS (und ähnliche Untergangskrieger) gäbe es nicht, gäbe es nicht den Beweis für die politische Wirksamkeit von Terror.
Wie anders regieren die USA auf die Impacts der Klimaerwärmung. Es wird gebetet. Millionen werden evakuiert und flüchten auf verstopften Highways. Millionen Fenster wurden vernagelt. Noch mehr Sandsäcke aufgeschlichtet. Ein Umdenken der dominierenden politischen Kaste wie nach 911 findet nicht statt.
Für Trump und die kaum weniger Verblödeten um ihn gibt es keine Klimaerwärmung. Im Gegenteil. Das kaputte Wetter wird als heroische Herausforderung empfunden, in der der regierende Held die Hegemonial-Nation versammeln kann.
Welch düstere Einfalt wird hier sichtbar.
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Aktuelle Umfrage: Warum engagierst du dich freiwillig in einem Verein oder einer gemeinnützigen Organisation? (Max. 5 Antwortmöglichkeiten)
Ich möchte einen nützlichen Beitrag für die Gesellschaft leisten. 23%, 23%
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Die Tätigkeit macht mir Spaß und ich genieße die Gemeinschaft mit anderen Freiwilligen. 19%, 19%
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Ich möchte anderen Menschen helfen. 16%, 16%
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Ich sehe es als meine Pflicht, in einer Gesellschaft Hilfe für andere zu leisten. 15%, 15%
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Ich möchte selbst auch Hilfe bekommen, wenn ich sie benötige. 9%, 9%
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Ich habe die Möglichkeit, zu lernen und mich weiterzubilden. 7%, 7%
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Es ist ein guter Ausgleich für meinen Beruf. 4%, 4%
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92 Stimmen - 4% aller Stimmen
Ich engagiere mich nicht, weil ich keine Zeit/Lust dazu habe. 3%, 3%
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61 Stimme - 3% aller Stimmen
Es hilft mir für meinen Beruf. 2%, 2%
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43 Stimmen - 2% aller Stimmen
Ich engagiere mich nicht, möchte es aber tun. 1%, 1%
1%1%
25 Stimmen - 1% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 2086
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9. Dezember 2025
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Peter Degischer
10. September 2017 07:47
so bedauernswert die armen Nordamerikaner sind, so ignorant finde ich die ORF Nachrichten, die sich in die pizarrsten einzelheiten verlieren, aber über die Katastrophen am indischen Kontinent mit um Größenordnungen fataleren Folgen für die Bevölkerungen erübrigt der ORF nur Randbemerkungen. Im Gegensatz dazu berichtete der amerikanische Sender „democracy now“ 5min über USA und 20 min über Bangladesh.
Gabriele Matzner
9. September 2017 20:52
ja, aber noch bemerkenswerter ist die Tatsache, dass überhaupt nicht gesagt wird, dass diese, wie andere „Natur“-katastrophen, v.a. die Armen trifft (natürlich nicht nur in den USA, auf die sich unsere Medien in fast obszöner Weise konzentrieren), die sich mitunter nicht leisten können, rechtzeitig zu fliehen, abgesehen davon, dass sie global nicht die sind, die den Klima-Wandel verursachen.
Was ein Umdenken betrifft: ein solches wie nach 911 sollte man sich vielleicht nicht wünschen.
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Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, kritisiert in einer Videobotschaft die massiv gestiegenen globalen Militärausgaben. Diese belaufen sich mittlerweile auf 2,7 Billionen US-Dollar – das ist 13-mal so viel wie die weltweiten Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit.
Die Vereinten Nationen verweisen dabei auf einen aktuellen Bericht: Weniger als vier Prozent der weltweiten Militärausgaben – rund 93 Milliarden Dollar pro Jahr – wären ausreichend, um den Welthunger bis 2030 zu beenden.
Der Bericht zeigt auch die wirtschaftlichen Effekte unterschiedlicher Investitionen: Während eine Milliarde Dollar für Militär 11.200 Arbeitsplätze schafft, entstehen mit derselben Summe 26.700 Jobs im Bildungsbereich, 17.200 im Gesundheitswesen oder 16.800 im Bereich erneuerbare Energien.
„Es ist offensichtlich, dass die Welt über die Ressourcen verfügt, um Leben zu verbessern, den Planeten zu schützen und eine Zukunft in Frieden und Gerechtigkeit zu sichern“, argumentiert Guterres. Sein Appell an politische Entscheidungsträger:innen für das Jahr 2026: „Entscheidet euch für Menschen und den Planeten – nicht für Schmerz.“ Zitat: Eine sicherere Welt beginnt damit, mehr Geld in den Kampf gegen Armut zu investieren anstatt in Kriege. Antonio Guterres
Umfrage
Aktuelle Umfrage: Warum engagierst du dich freiwillig in einem Verein oder einer gemeinnützigen Organisation? (Max. 5 Antwortmöglichkeiten)
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, kritisiert in einer Videobotschaft die massiv gestiegenen globalen Militärausgaben. Diese belaufen sich mittlerweile auf 2,7 Billionen US-Dollar – das ist 13-mal so viel wie die weltweiten Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit.
Die Vereinten Nationen verweisen dabei auf einen aktuellen Bericht: Weniger als vier Prozent der weltweiten Militärausgaben – rund 93 Milliarden Dollar pro Jahr – wären ausreichend, um den Welthunger bis 2030 zu beenden.
Der Bericht zeigt auch die wirtschaftlichen Effekte unterschiedlicher Investitionen: Während eine Milliarde Dollar für Militär 11.200 Arbeitsplätze schafft, entstehen mit derselben Summe 26.700 Jobs im Bildungsbereich, 17.200 im Gesundheitswesen oder 16.800 im Bereich erneuerbare Energien.
„Es ist offensichtlich, dass die Welt über die Ressourcen verfügt, um Leben zu verbessern, den Planeten zu schützen und eine Zukunft in Frieden und Gerechtigkeit zu sichern“, argumentiert Guterres. Sein Appell an politische Entscheidungsträger:innen für das Jahr 2026: „Entscheidet euch für Menschen und den Planeten – nicht für Schmerz.“ Zitat: Eine sicherere Welt beginnt damit, mehr Geld in den Kampf gegen Armut zu investieren anstatt in Kriege. Antonio Guterres
so bedauernswert die armen Nordamerikaner sind, so ignorant finde ich die ORF Nachrichten, die sich in die pizarrsten einzelheiten verlieren, aber über die Katastrophen am indischen Kontinent mit um Größenordnungen fataleren Folgen für die Bevölkerungen erübrigt der ORF nur Randbemerkungen. Im Gegensatz dazu berichtete der amerikanische Sender „democracy now“ 5min über USA und 20 min über Bangladesh.
ja, aber noch bemerkenswerter ist die Tatsache, dass überhaupt nicht gesagt wird, dass diese, wie andere „Natur“-katastrophen, v.a. die Armen trifft (natürlich nicht nur in den USA, auf die sich unsere Medien in fast obszöner Weise konzentrieren), die sich mitunter nicht leisten können, rechtzeitig zu fliehen, abgesehen davon, dass sie global nicht die sind, die den Klima-Wandel verursachen.
Was ein Umdenken betrifft: ein solches wie nach 911 sollte man sich vielleicht nicht wünschen.