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88 % wollen höheren Mindestlohn, 63 % wünschen sich ein deutlich höheres Arbeitslosengeld

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Gerald Demmel Gerald Demmel
in Umfragen
Lesezeit:2 Minuten
16. Dezember 2021
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Nach der „Sozialbarometer“-Studie der österreichischen Hilfsorganisation Volkshilfe ist eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung für die Anhebung des Mindestlohns für alle Vollzeit-Arbeitsstellen. Über 1.000 Menschen wurden befragt. Auch das Arbeitslosengeld soll nach dem Wunsch der Bevölkerung von 55 % auf 70 % des Nettoeinkommens erhöht werden.

Die Österreichische Volkshilfe beauftragte das Meinungsforschungsinstitut Sora im Frühjahr 2021 mit einer Studie zum Thema Arbeitsmarkt.  Befragt wurden dabei österreichweit 1.034 Menschen ab 15 Jahren in face-to-face Interviews.

Gefragt wurde etwa, ob zu folgenden Aussagen sehr, ziemlich, wenig oder gar nicht zugestimmt wird:

„Für einen Vollzeitarbeitsplatz sollte niemand weniger als 1.750 Euro brutto als Mindestlohn verdienen.“

88 % der Befragten sprachen sich also für einen höheren Mindestlohn von z. B. 1.750 Euro brutto aus.

Weiters wurde befragt:

„Das Arbeitslosengeld sollte dauerhaft zur Existenzsicherung von derzeit 55% auf 70% des Nettoeinkommens erhöht werden.“

Demnach sind 63 % der befragten Österreicherinnen und Österreicher für eine spürbare Erhöhung des Arbeitslosengeldes.

1.750 Netto: Kontrast-Publikum ist beim Mindestlohn großzügig

Auch Kontrast.at hat eine Befragung zum Thema Mindestlohn gemacht und die Leserinnen und Leser über die Höhe eines gerechten Mindestlohns abstimmen lassen. 4.151 Menschen haben dabei mitgemacht. Und folgendermaßen sieht das Ergebnis der Online-Leser:innen-Befragung aus:

Die Meinungen über die gerechte Höhe beim Mindestlohn gehen einigermaßen auseinander. Auffällig ist ein gewisser „statistischer Bauch“ zwischen 1.500 und 2.000 Euro. Wobei man zum Schmunzeln verleitet sein kann, wenn man den statistischen Ausreißer bei den 1.900 Euro sieht. „Da geben wir gleich 2.000“ haben sich offenbar viele unserer Leser:innen gedacht – ein netter Zug so kurz vor Weihnachten 🙂

Errechnet man aus den Ergebnissen einen Durchschnitt, so vergönnt das Kontrast-Publikum jedem Vollzeit arbeitendem Menschen 1.748 Euro Netto.

 

Parlament Das Thema "Mindestlohn" im Parlament

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3 Comments
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saloo
saloo
4. Januar 2022 18:29

die Gehälter der Politiker und Topexperten sollten ihren Leistungen entsprechen und nach Können und wissen mit Hausverstand, ihr Gehalt bekommen .Wenn ich so nachdenke würde keiner über die Mindestsicherung kommen

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saloo
saloo
4. Januar 2022 18:27

ich hatte einmal auf der baustelle leiharbeiter diese gustierten ihr Lohnstreifen alle über 4000 Euro brutto , ich als ihr Polier hatte 3000 netto und sie dacht sie verdienen mehr als ich , so schauts aus

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rudolf
rudolf
1. Januar 2022 13:36

Bitte, man lebt doch nur vom NETTO-LOHN und nicht vom Btto!! Da wäre ein Std.-Lohn von 17.50 Netto, bei einem 6 Std.-Tag x 5 = 30 Std. mit einem Gehalt von ca. 2273.-€ Netto, so am BESTEN!!

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