Am 9. Oktober 2022 findet die Wahl des österreichischen Bundespräsidenten statt. Es ist dies die 14. Wahl seit der Gründung der Zweiten Republik. Wir bringen alle bisherigen öffentlichen Umfragen zur Wahl. Sechs Kandidaten treten gegen den Amtsinhaber Alexander Van der Bellen an.
Neben dem seit 2016 amtierenden Präsidenten Alexander Van der Bellen treten folgende Kandidaten zur Wahl an: Michael Brunner (MFG), Gerald Grosz (OE24), Walter Rosenkranz (FPÖ), Heini Staudinger (Crowdfunding-Rebell), Tassilo Wallentin (Kronen Zeitung) und Dominik Wlazny (Marco Pogo).
Alle Umfragen zu den österreichischen Bundespräsidentschaftswahlen 2022
Tassilo Wallentin und Heinrich Staudinger wurden in früheren Umfrage nicht berücksichtigt. Abkürzung für die Meinungsforschungsinstitute: UR = Unique Research ML = Market Lazarsfeld
Kontrast-Online-Umfrage zu den österreichischen Bundespräsidentschaftswahlen 2022
Wenn die Bundespräsidentenwahl kommenden Sonntag wäre, wen würden Sie wählen?
Frauen werden für bewiesene Leistung befördert, Männer für das, von dem wir glauben, dass sie es vielleicht einmal leisten werden. In ihrem neuen Buch Funkenschwestern beschreibt Barbara Blaha, warum Männer im Gegensatz zu Frauen von Geburt an unter einem „Kompetenzverdacht“ stehen – und welche Folgen das in Schule, Beruf und Gesellschaft hat.
Im Podcast-Interview mit Kontrast spricht Blaha über die vielen „Lücken“, die das Leben von Frauen mühsamer machen: Die Einkommenslücke, die ungleiche Verteilung von Hausarbeit und Freizeit, schlechter wirkende Medikamente und die Gewalt, die wir als Gesellschaft schlicht in Kauf nehmen, solange sie „nur“ gegen Frauen gerichtet ist.
Gleichzeitig richtet Blaha den Blick nach vorne. Feminismus, sagt sie, kann nicht heißen, Männer auszuschließen. Wir müssen sie zu Verbündeten machen. Denn nur so machen wir unsere Gesellschaft gerechter und für alle besser. Zitat: Wir müssen in der Erziehung von Buben darauf achten, dass sie ihre Herzenswärme und den Zugang zu ihren Gefühlen behalten. Buben sollen nicht ihre Empathie verdrängen, weil die angeblich "unmännlich" ist. Barbara Blaha
Umfrage
In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
Frauen werden für bewiesene Leistung befördert, Männer für das, von dem wir glauben, dass sie es vielleicht einmal leisten werden. In ihrem neuen Buch Funkenschwestern beschreibt Barbara Blaha, warum Männer im Gegensatz zu Frauen von Geburt an unter einem „Kompetenzverdacht“ stehen – und welche Folgen das in Schule, Beruf und Gesellschaft hat.
Im Podcast-Interview mit Kontrast spricht Blaha über die vielen „Lücken“, die das Leben von Frauen mühsamer machen: Die Einkommenslücke, die ungleiche Verteilung von Hausarbeit und Freizeit, schlechter wirkende Medikamente und die Gewalt, die wir als Gesellschaft schlicht in Kauf nehmen, solange sie „nur“ gegen Frauen gerichtet ist.
Gleichzeitig richtet Blaha den Blick nach vorne. Feminismus, sagt sie, kann nicht heißen, Männer auszuschließen. Wir müssen sie zu Verbündeten machen. Denn nur so machen wir unsere Gesellschaft gerechter und für alle besser. Zitat: Wir müssen in der Erziehung von Buben darauf achten, dass sie ihre Herzenswärme und den Zugang zu ihren Gefühlen behalten. Buben sollen nicht ihre Empathie verdrängen, weil die angeblich "unmännlich" ist. Barbara Blaha