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Der „Green New Deal“ für soziale Gleichheit und weitere lesenswerte Artikel

Alles zur Ibiza-Affäre

Lesenswerte Artikel der Woche, empfohlen von der Kontrast Blog Redaktion. Wir wünschen ein erholsames Wochenende und eine Menge Lesespaß!

„Robo-Jobs“ – Die Künstliche Intelligenz am Vormarsch! (freeCodeCamp)

Selbstfahrende Autos, Roboter und Algorithmen, die uns besser kennen als wir uns selbst, werden schon bald zu unserem Arbeits- und Lebensalltag gehören. Bill Gates, Elon Musk und Stephen Hawking sprechen über die steigende Automatisierung und deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Dem sozialen Wandel gilt es adäquat zu begegnen. So schlägt Bill Gates eine Robotersteuer als Umverteilungsmaßnahme vor, während sich Tesla-Chef Elon Musk für ein bedingungsloses Grundeinkommen ausspricht.

Lesen Sie mehr: medium.freecodecamp.com

Der „Green New Deal“ für soziale Gleichheit (The Guardian)

Für die kanadische Journalistin und Globalisieringskritikerin Naomi Klein gibt es nur ein wirksames Mittel gegen Donald Trump: Eine echte Linke, die zur ökologischen Wende gegen den Kapitalismus breit ist. Elite-Neoliberalismus und geheime Seilschaften globaler MilliardärInnen haben viele Menschen in Amerika ihre Jobs, Pensionen und Existenz gekostet. Trump hat nun ein leichtes Spiel. Alles, was er tun muss, ist diesen Verlustschmerz zu instrumentalisieren. Seine Antwort auf die wachsende Verunsicherung sind neo-faschistische Parolen, jedoch keine echten Lösungen. Im „Green New Deal“ sieht Klein eine echte Alternative im Kampf gegen die ökonomische Krise, soziale Ungleichheit und institutionalsierten Rassismus.

Lesen Sie mehr: theguardian.com

Kaputt gespart um jeden Preis (Washington Post)

Ob sich ein harter Sparkurs tatsächlich dazu eignet, einen stabilen Haushalt und politische Handlungsfähigkeit herzustellen, oder in Wahrheit die wirtschaftliche Krise nicht ungewollt verlängert, ist Gegenstand einer neuen Studie. ÖkonomInnen haben die Frage untersucht, warum die Euroländer während der Finanzkrise so viel schlechter aus der großen Rezession gekommen sind als andere Staaten weltweit. Zu einem entscheidenden Teil lag die schlechtere Entwicklung der Euro-Staaten daran, dass sie zwischen 2010 und 2014 sehr viel stärker versucht haben, staatliche Ausgaben zu kürzen als etwa die Amerikaner. Wie fatal sich diese Kettenreaktion gerade im Euro-Raum ausgeprägt hat, haben die ÖkonomInnen Linda Tesar, Christopher Houseund Christian Proebsting analysiert.

Lesen Sie mehr: washingtonpost.com

Es geht auch anders: Portugal zahlt erneut Schulden an IWF vorzeitig zurück (Telepolis)

Portugals Regierung hat gegen den massiven Druck der EU den Sparkurs aufgekündigt. Statt auf Kürzungen hat das Land auf Wachstum und Konjunkturförderung gesetzt: die von den konservativen Vorgängern gekürzten Löhne und Renten wurden wieder erhöht. Seither wächst die Wirtschaft nachhaltig und die Arbeitslosigkeit sinkt. Und schon zum zweiten Mal konnte Portugal seine Schulden-Rate beim IWF vorzeitig zurückzahlen – damit hat das Land bereits die Hälfte der 26,3 Milliarden aus dem Euro-Rettungsprogramm zurückgegeben. Trotzdem hat Portugal auch das Stabilitätsziel von 3% der jährlichen Wirtschaftsleistung eingehalten.

Lesen Sie mehr: heise.de

„America First“, oder: Wie Trump einen Handelskrieg auslösen könnte (Die Zeit)

Amerikas Republikaner arbeiten an einer weitgreifenden Steuerreform. „Destination-based cash flow“ heißt das Konzept, das eine regelrechte Revolution für die Weltwirtschaft bedeuten könnte. Firmen sollen künftig dort besteuert werden, wo sie ihre Produkte verkaufen, nicht mehr dort, wo sie herstellen. Der politische Wille ist klar: Unternehmen, die für Arbeitsplätze in den USA sorgen, sollen vom Staat belohnt werden. Theoretisch könnte diese Idee Steueroasen endlich austrocknen, theoretisch könnte auch die EU auf das amerikanische System umsteigen – beides ist aber unwahrscheinlich. Eines aber ist klar: Käme es zu einer einseitigen Einführung der Steuer durch die USA, würde Europa durch die Finger schauen. Ob die Reform nun wirklich so kommt, hängt von einem einzigen Menschen ab: Donald Trump. Und der kann sich noch nicht entscheiden, ob diese zu kompliziert ist.

Lesen Sie mehr: zeit.de

Papst Franziskus zieht ehrliche Atheisten heuchlerischen Katholiken vor (Süddeutsche Zeitung)

„Gutes zu tun, sei keine Frage des Glaubens“, betont der Pontifex und übt heftige Kritik an der „Diktatur der Wirtschaft“.

Lesen Sie mehr: sueddeutsche.de

„Hammer home your message“, oder: „Die Lügen des Donald Trump“ (Washington Post)

Dass der neue Präsident der Vereinigten Staaten gerne twittert, ist bekannt. Dass er dabei nicht immer ganz bei den Fakten bleibt, leider auch. Ein „Fact Checker“ Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, Trumps Falschmeldungen der ersten 100 Tage aufzudecken. Die Bilanz nach 36 Tagen:140 Falschmeldungen.

Lesen Sie mehr: washingtonpost.com

Video der Woche: Bill Gates: Roboter sollen Steuern zahlen!

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