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Wie Türkis-Blau den 12-Stunden-Tag still und leise einführen will + PET-Flaschen könnten bald vollständig recycelt werden + weitere lesenswerte Links

Lesenswerte Artikel der Woche, empfohlen von der Kontrast-Redaktion. Wir wünschen ein erholsames Wochenende und jede Menge Lesespaß!

Wie Türkis-Blau den 12-Stunden-Tag still und leise einführen will (Kurier)

Weil während der Zeit der EU-Ratspräsidentschaft keine heiklen Themen diskutiert werden sollen, will die Regierung noch vor der nahenden Sommerpause unpopuläre Maßnahmen auf den Weg bringen. Unter anderem die die Einführung des 12-Stunden-Tages. Im Arbeitszeitgesetz wird die tägliche Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden erhöht, das Wochenmaximum steigt auf 60 Stunden. Die öffentliche Debatte diesbezüglich scheut die FPÖ aber, denn die eigene Basis würde damit verärgert werden. Insidern zufolge wird deshalb gerade überlegt, wie man die Diskussion darum möglichst knapp gestalten kann, etwa durch eine verkürzte parlamentarische Begutachtung oder einen Initiativantrag. Somit würde eine reguläre Betrachtung samt Kritik wegfallen. Auch das CETA-Abkommen wird genau so still und leisevermutlich noch vor dem Sommer von der Regierung ratifiziert werden.

Lesen Sie mehr: kurier.at/

Die Wahrscheinlichkeit, Krebs zu überleben, ist seit dem Jahr 2000 weltweit gestiegen (ORF)

Laut einer aktuellen Studie ist die Wahrscheinlichkeit, eine Krebserkrankung zu überleben, seit dem Jahr 2000 weltweit gestiegen. Es bestehen allerdings große Unterschiede zwischen Ländern und Krebsarten. Bei der Heilung von der meisten Krebserkrankungen haben sich die Überlebenschancen in Österreich massiv verbessert. Weltweit die größten Chancen, eine Krebserkrankung zu überstehen, gibt es in den USA und in Kanada, in Australien und Neuseeland sowie in den nordeuropäischen Ländern Finnland, Island, Norwegen und Schweden. Österreich liegt im oberen Drittel der untersuchten Ländern.

Die kontinuierliche Beobachtung der globalen Trends beim Überleben von Krebserkrankungen sei von entscheidender Bedeutung, um die allgemeine Wirksamkeit von Gesundheitssystemen weltweit zu bewerten und politischen Entscheidungsträgern dabei zu helfen, bessere Strategien zur Krebsbekämpfung zu planen.

Lesen Sie mehr: science.orf.at

 

Wie die FPÖ den ORF zerstören will, weil sie ihn nicht kontrollieren kann (Die Zeit)

Seitdem die FPÖ in der Regierung ist, gibt es stetig Angriffe gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Vorläufiger Höhepunkt war, dass Vizekanzler Strache ZIB 2- Moderator Armin Wolf der Lüge bezichtigte. Dem ORF droht nun eine Reform, die ihm nachhaltig schaden würde. Doch was ist das Ziel all der Angriffe? Kurzfristig sollen vor allem Angst und Schrecken verbreitet und JournalistInnen eingeschüchtert und ihre Arbeit schlecht gemacht werden. Der langfristige Plan: Der ORF soll in seiner jetzigen Form zerschlagen werden – weil er von der FPÖ nicht kontrolliert werden kann. Kritische Medien seien lästig sind und die Freiheitlichen gehen davon aus, dass sie den Sender nicht mehr brauchen, um ihre Botschaften zu verbreiten. Der österreichische Medienmarkt ist klein und wird vom Boulevard dominiert. Mit dessen Marktmacht kann einzig der ORF mithalten. Die Inhalte, die der ORF verbreitet schaffen für den Geschmack der FPÖ allerdings zu gut informierte WählerInnen: Die Menschen könnten dahinter kommen, dass die Freiheitlichen für ihr eigenes Klientel wenig herausholen.

Lesen Sie mehr: zeit.de

GOOD NEWS

ÖsterreicherInnen sind glücklich (Der Standard)

Laut einer aktuellen Eurobarometer-Umfrage sehen sich 86 Prozent der österreichischen Befragten als glückliche Person, EU-weit dagegen sind es nur 83 Prozent. 58 Prozent der EU-BürgerInnen sind der Meinung, dass alle Menschen die gleichen Chancen haben, 68 Prozent der ÖsterreicherInnen glauben, dass die meisten Dinge in ihrem Leben gerecht sind, EU-weit sind es nur 53 Prozent. Außerdem ist die große Mehrheit der EU-BürgerInnen der Ansicht, dass die Einkommensunterschiede zu groß sind und ist der Meinung, dass die Regierungen Maßnahmen zur Verringerung der Unterschiede ergreifen sollten.

Lesen Sie mehr: derstandard.at

PET-Flaschen könnten bald vollständig recycelt werden (The Guardian)

ForscherInnen durch Zufall haben ein Enzym entdeckt, dass Plastikflaschen „aufessen“ kann. Das könnte dazu beitragen, das Müllproblem und die globale Umweltverschmutzung zu vermindern. Das Mutantenenzym zersetzt eine Pet-Flasche in wenigen Tagen und macht sie für Bakterien verdaubar. Mehr als acht Millionen Tonnen Plastik landen jährlich in den Weltmeeren. Dieser Zersetzungsvorgang dauert dort Hunderte von Jahre.  Die ForscherInnen hoffen dass mit Hilfe des Enzyms das Plastik in seine ursprünglichen Komponenten zersetzt werden kann. PET-Flaschen würden somit zu PET-Flaschen recycelt werden, die Erdöl-Ressourcen würden geschont werden.

Lesen Sie mehr: theguardian.com

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