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Video: Warum die Erbschaftssteuer die Wirtschaft am geringsten belastet +++ Die Folgen von AG-Leaks  (Spoiler: keine) +++ weitere lesenswerte Links

Lesenswerte Artikel der Woche, empfohlen von der Kontrast-Redaktion. Wir wünschen ein erholsames Wochenende und jede Menge Lesespaß!

Video: Warum die Erbschaftssteuer die Wirtschaft am geringsten belastet (Der Standard)

In einem Video erklärt der Ökonom Stefan Humer, dass in Österreich die Belastung auf Arbeit zu hoch ist. Das hat negative Auswirkungen auf die Konjunktur. Eine Veränderung der Steuerstruktur würde garantieren, dass die Ausgaben des Staates weiter finanziert werden können. Während Steuern auf Arbeit sinken sollen, sollen jene auf Vermögen und Kapital etwas erhöht werden. Besonders anbieten würde sich eine Erbschaftssteuer. Sie belastet die Wirtschaft am geringsten. In dem Alter, in dem die Mehrheit erbt, sind sämtliche Lebensentscheidungen und Investitionen bereits getroffen worden. Diese Entscheidungen wurden also bereits unabhängig von der Erbschaft(ssteuer) getroffen.

Weiters sagt Humer, dass das Vermögen in Österreich, im Gegensatz du den Arbeitseinkommen sehr ungleich verteilt ist. Die reichsten 1 % erhalten 36 % des Vermögens. Österreich ist damit im internationalen Spitzenfeld der Ungleichverteilung.

Lesen Sie mehr: derstandard.at

Die „Wienerin“ veröffentlichte einen Artikel zum Thema Schwangerschaftsabbruch – und löschte ihn gleich wieder (Vice)

Das Wiener Frauenmagazin „Wienerin“ veröffentlichte vor kurzem einen Artikel, in dem sich eine Journalistin mit den Positionen der wahlwerbenden Parteien zum Thema Schwangerschaftsabbruch auseinandersetzt. FPÖ und ÖVP hatten sich darin kritisch gegenüber Abtreibungen positioniert und dafür ausgesprochen, die Hintergründe von Abtreibungen statistisch zu erheben. Eine solche Erhebung ist aus vielen Gründen heftig umstritten. Der Artikel ging online – aber nur kurz. Er wurde rasch gelöscht und mit einem Statement der „Aktion Leben“, einer Plattform radikaler AbtreibungsgegnerInnen, ersetzt. Die „Wienerin“ äußerte sich bisher zu der Causa nicht öffentlich. Das Magazin ist übrigens Teil der Styria Media Group, hinter dem die Katholische Medien Verein Privatstiftung steht.

Lesen Sie mehr: vice.com

Die Folgen von AG-Leaks  (Spoiler: keine) (Die Presse)

Vor den letzten ÖH-Wahlen wurden die Chatprotokolle von FunktionärInnen der VP-nahen Aktionsgemeinschaft geleaked. Die Inhalte: Rassismus, Verherrlichung von Vergewaltigungen, Behindertenfeindlichkeit und Witze über den Holocaust. Die Empörung von allen Seiten war groß, aber Konsequenzen wurden daraus nur sehr wenige gezogen. So wurden alle Beteiligten aus der AG ausgeschlossen, haben aber teilweise immer noch ÖVP-Funktionen und Jobs im Außenministerium. Auch aus dem Kartellverband, der ÖVP-Kaderschmiede, gab es trotz Ankündigung bislang keine Ausschlüsse.

Lesen Sie mehr: diepresse.com

Die radikale Wende des Sebastian Kurz (Wiener Zeitung)

Eine Reportage über die radikale Wende des Kanzlerkandidaten.: Sebastian Kurz wuchs unter MigrantInnen im 12. Bezirk auf. Viele seiner MitschülerInnen kamen ursprünglich nicht aus Österreich. Er lebte und lernte gemeinsam mit ihnen. Gerne erzählte er früher von dieser Zeit. Doch das änderte sich im Laufe der Zeit. Wenn er heute von Migranten spricht, dann sind es Menschen, die in „unser Sozialsystem“ zuwandern. Flüchtlinge will er sogar zu Zwangsarbeit verpflichten. Für ein Taschengeld sollen sie putzen und „in der Gemeinde aushelfen“. Die Geschichten aus seiner Meidlinger Jugendzeit wurden ersetzt durch Geschichten über seine Wochenenden auf dem großelterlichen Bauernhof im Waldviertel.

Lesen Sie mehr:  www.wienerzeitung.at

Roboter implantieren Zähne in China (Telepolis)

400 Millionen ChinesInnen benötigen neue Zähne, aber es gibt zu wenige ZahnärztInnen. Zum ersten Mal hat nun ein Roboter autonom zwei Zahnimplantate in die Kiefer operiert. Die Implantate wurden mit einem 3D-Drucker hergestellt. Die Roboter könnten viel zu tun haben und bei dem Markt profitabel sein, wenn die Menschen ihnen vertrauen. Bis Roboter bohren oder andere zahnärztliche Eingriffe vornehmen können, wird es allerdings noch eine Weile dauern.

Lesen Sie mehr: heise.de

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