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Wer die neuen Großspender der ÖVP sind +++ Wie die Republikaner im Hintergrund von Trump Schaden anrichten +++ und weitere lesenswerte Links

Alles zur Ibiza-Affäre

Lesenswerte Artikel der Woche, empfohlen von der Kontrast-Blog-Redaktion. Wir wünschen ein erholsames Wochenende und jede Menge Lesespaß!

Wie im Schatten von Trump Politik gegen Arme gemacht wird (Taz)

Donald Trump macht vor allem mit Inkompetenz, Unehrlichkeit und persönlichen Unzulänglichkeiten auf sich aufmerksam. Seine Wahlversprechen wurden bislang nicht eingelöst. Doch im Schatten der Aufregung rund um den Präsidenten werken die RepublikanerInnen sehr effizient und schaffen Fakten, von denen manche weit über Trumps Ende hinaus wirken werden. „Ich bin froh, dass Trump alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Denn so kann ich die Sachen erledigen“, so der republikanische Minister für Wohnen und Städtebau, Ben Carson, der 6 Milliarden Dollar bei Wohnungsgeld und sozialem Wohnungsbau einsparen will. Die Republikaner im Hintergrund von Trump sind auf dem besten Weg, Gewerkschaften strukturell zu schwächen und das Arbeitsrecht massiv zu lockern. Auch im Bereich des der Justiz gab es bereits nachhaltige Veränderungen: Künftige Regierungen in Washington werden mit einer Front von rechten Libertären Richtern konfrontiert sein: Sie wurden auf Lebenszeit eingesetzt.

Lesen sie mehr: taz.de

Eine Million Euro für Kurz (oe24)

Über eine Million Euro Wahlkampfspenden hat die ÖVP bisher gesammelt, das meiste Geld stammt von Großspendern. KTM-Chef Pirer hat mit 436.463 Euro am meisten gespendet. Dazu kommen weitere Spenden von  dem Wiener Babyartikelhersteller MAM (40.000 Euro), vom oberösterreichischen Foto-Versandhaus Happy-Foto (35.000), vom Innsbrucker Anlagenbauer und Gebäudetechniker IGO Industries (30.000) und vom Immobilienunternehmer-Ehepaar Dorit und Georg Muzicant (je 20.000 Euro). Der Anteil der KleinspenderInnen an den Gesamteinnahmen ist massiv zurückgegangen.

Lesen sie mehr: www.oe24.at

Wie Populisten Polens Demokratie in Gefahr bringen (Der Freitag)

Polens Regierung unter der PiS attackiert die Gewaltenteilung massiv und hebelt damit die Demokratie aus. Zuerst wurde das Verfassungsgericht ausgeschaltet um in der letzten Woche drei Gesetze zu erlassen, die mit der Unabhängigkeit der Justiz Schluss machen. Ein nicht sehr ernst gemeintes Veto wurde eingelegt: „Schon bei den Angriffen auf das Verfassungsgericht hatte man sich am Ende billigster Tricks bedient. Unliebsame Beschlüsse des noch unabhängigen Gerichts, welche die Abschaffung des Rechtsstaats noch verhindert hätten, wurden einfach nicht veröffentlicht und erlangten somit aus Sicht der PiS keine Gültigkeit.“
Die Gewaltenteilung auszuhebeln ist eine klassische Strategie von populistischen Regierungen weltweit: „ Kritik an diesen Regierungen seitens unabhängiger Institutionen wie Gerichten kann dann immer mit einem zumindest demokratisch klingenden Argument brüsk zurückgewiesen werden: Sie, entrüsten sich die Populisten, seien schließlich gewählt. Wer aber habe die Richter autorisiert, sich dem Volkswillen entgegenzustellen?“

Lesen sie mehr: freitag.de

Antibiotikaeinnahme: Ist die bisherige Empfehlung überholt? (Die Zeit)

MedizinerInnen äußern Zweifel an der Therapiedauer von Antibiotika. Bislang galt einhellig, dass die Medikamente auch nach dem Abklingen von Krankheitssymptomen weitergenommen werden sollten, um Resistenzen vorzubeugen. Doch je mehr Antibiotika verordnet werden, um so mehr resistente Bakterien gibt es. Antibiotika-Resistenzen entstehen außerdem oft nicht in bei Bakterien, die behandelt werden sondern in anderen Keimen. Winfried Kern, Professor für Infektiologie am Uniklinikum Freiburg dazu: „Um Resistenzen zu verhindern, behandeln wir deshalb so lang wie nötig, aber so kurz wie möglich.“ Klar ist, dass die Dauer der Medikamenteneinnahme immer mit einem Arzt oder einer Ärztin abgesprochen werden soll.

Lesen sie mehr: zeit.de

#whereismyname: Wie afghanische Feministinnen um die Namen aller Frauen kämpfen (Wiener Zeitung)

Afghanische Feministinnen starteten unlängst in den sozialen Medien die Kampagne: #whereismyname. Damit wollen sie Männer und Frauen auffordern ein Tabu zu brechen – und Frauen beim Namen zu nennen. Vielerorts gilt es als schandhaft oder ehrlos, den Namen einer Mutter, Schwester oder Ehefrau zu erwähnen: So finden sich zum Beispiel weibliche Vornamen nicht auf Medikamentenrezepten für Frauen oder auf Hochzeitseinladungen wieder. Sogar auf Geburtsurkunden und Grabsteinen fehlt er. Die Feministinnen treten für eine Wende innerhalb der afghanischen Gesellschaft ein.

Lesen sie mehr: wienerzeitung.at

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