Kein Anderer prägte die Zweite Republik so wie Bruno Kreisky. Doch während die Errungenschaften der „Ära Kreisky“ weithin bekannt sind, wissen nur die wenigsten um seine bewegte Lebensgeschichte: Exil in Schweden, Rückkehr nach Österreich, Berater von Bundespräsident Körner, Staatssekretär, Außenminister, Oppositionsführer und schlussendlich Bundeskanzler.
Kreisky war maßgeblich an der Einführung der 40-Stunden-Woche beteiligt, setzte sich stark für die Gleichstellung von Frauen und Männern ein, schaffte die Studiengebühren ab, entkriminalisierte Homosexualität und vieles mehr. Bruno Kreiskys Wirken war wegweisend für die österreichische Sozialpolitik und die Erhöhung der Lebensqualität.
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Heinrich Böll war einer der großen deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit – ein genauer Beobachter eines Landes, das nach 1945 moralisch, politisch und gesellschaftlich neu beginnen musste. In Romanen und Erzählungen wie "Billard um halb zehn", "Ansichten eines Clowns" oder "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" schrieb er über Krieg, Schuld, katholische Enge, soziale Heuchelei und die Macht der Medien.
1972 erhielt er den Literaturnobelpreis – als Stimme einer Generation, die nicht vergessen wollte, was Deutschland gewesen war. Zitat: Es ist unsere Aufgabe, daran zu erinnern, dass der Mensch nicht nur existiert, um verwaltet zu werden. Heinrich Böll
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