Das schwarz-grüne Regierungsprogramm sieht Steuergeschenke in der Höhe zwei Milliarden Euro an die Oberen 100.000 vor – jährlich. Laut Ökonom Markus Marterbauer ist das eine Verschwendung. Mit einer derart monströsen Summe könnte die Regierung unter Kanzler Kurz auf ökologische, soziale oder wirtschaftliche Probleme eingehen und das Allgemeinwohl stärken. Der Ausbau der Kinderbetreuung, der Umbau des Pflegesystems oder die Schaffung neuer Infrastrukturen sind nur einige von vielen Ideen, um diese „Steuerzuckerl“ sinnvoll einzusetzen.
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In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
TikTok 11%, 11%
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1686 Stimmen - 11% aller Stimmen
Instagram/Threads 9%, 9%
9%9%
1424 Stimmen - 9% aller Stimmen
X (vormals Twitter) 9%, 9%
9%9%
1378 Stimmen - 9% aller Stimmen
Snapchat 8%, 8%
8%8%
1309 Stimmen - 8% aller Stimmen
Facebook 8%, 8%
8%8%
1266 Stimmen - 8% aller Stimmen
Telegram 7%, 7%
7%7%
1156 Stimmen - 7% aller Stimmen
Reddit 6%, 6%
6%6%
952 Stimmen - 6% aller Stimmen
AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
6%6%
950 Stimmen - 6% aller Stimmen
Roblox 6%, 6%
6%6%
941 Stimme - 6% aller Stimmen
Twitch 6%, 6%
6%6%
937 Stimmen - 6% aller Stimmen
Discord 6%, 6%
6%6%
882 Stimmen - 6% aller Stimmen
Bluesky 5%, 5%
5%5%
858 Stimmen - 5% aller Stimmen
YouTube 5%, 5%
5%5%
756 Stimmen - 5% aller Stimmen
Pinterest 4%, 4%
4%4%
699 Stimmen - 4% aller Stimmen
Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
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Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet.
Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler.
In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka
Umfrage
In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet.
Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler.
In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka