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Kontrast
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Das will die Kickl-FPÖ: Fahndungslisten für Kritiker, Kinder kriminalisieren, Arbeiterkammer zerschlagen

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Rechtsextremismus
Lesezeit:14 Minuten
8. September 2025
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Seinen Wählern hat Herbert Kickl versprochen, sich zum „Volkskanzler“ machen zu lassen. Eingehalten hat er das nicht und stattdessen die Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP platzen lassen. Die FPÖ ist mit Kickl immer extremer geworden. Er wettert aus der Oppositionsrolle gegen die Regierung und gegen alle, die ihn und die FPÖ kritisieren. Doch was würde er in Österreich umsetzen, wenn er könnte? Was steht zwischen den Zeilen, wenn er seine angeblichen Lösungen propagiert? Die Kickl-FPÖ vertritt eine Frauenpolitik aus den 50ern, will die Zerschlagung der Arbeiterkammer, verbreitet Verschwörungstheorien und würde am liebsten Klimaschutz von der Tagesordnung streichen.

Inhaltsverzeichnis
1) Kickl-FPÖ will Kinder früher kriminalisieren, eine Meldestelle für kritische Lehrer und Steuergeschenke für Vermögende
2) Für Abtreibung einzustehen ist für FPÖ „Perversion“
3) Gegen Arbeiter:innen: Kickl-FPÖ will Arbeiterkammer zerschlagen
4) FPÖ liebäugelt mit einem ÖXIT – dem EU-Austritt
5) Corona: Kickl empfiehlt Pferde-Entwurmungsmittel
6) Die Kickl-FPÖ leugnet den menschengemachten Klimawandel
7) FPÖ will Europäische Menschenrechtskonvention abschaffen
8) Kickl will Fahndungsliste für Andersdenkende
9) Partei-Freundschaft mit Machthaber Vladimir Putin
10) Kickl verteidigt rechtsextreme Massenvertreibungsphantasien
11) Kickl verteidigt die Waffen-SS
12) Ermittlungen gegen Kickl wegen Falschaussage

Kickl-FPÖ will Kinder früher kriminalisieren, eine Meldestelle für kritische Lehrer und Steuergeschenke für Vermögende

Wenn man wissen will, wie extrem die Kickl-FPÖ mittlerweile ist, kann man einen Blick ins Wahlprogramm aus 2024 werfen. Zum Beispiel fordern die Freiheitlichen eine Meldestelle, bei der Lehrer:innen angezeigt werden können, die eine „gebotene Neutralität“ nicht einhalten. Diese sollen dann „Konsequenzen“ zu spüren bekommen. Was als „gebotene Neutralität“ gilt, wird wohl die FPÖ entscheiden wollen.

Ein weiterer freiheitlicher Vorschlag betrifft die Senkung der Strafmündigkeit von Jugendlichen auf 12 Jahre. Anstatt straffällig gewordene Jugendliche durch pädagogische Maßnahmen zu unterstützen, will die FPÖ Kinder kriminalisieren – eine Forderung, die Expert:innen scharf kritisieren:

Um Kinder von strafbarem Verhalten abzubringen, „sind Prävention und Streetwork die richtigen Mittel. Kinder einsperren bringt dagegen nichts,“ sagt etwa Jugendrichter Andreas Hautz.

Hasskommentare im Internet sollen hingegen künftig nur noch dann bestraft werden, wenn es zu Gewaltaufrufen kommt. Die Lockerung des Hass-Im-Netz-Gesetzes könnte rechtsextremen Inhalten wieder mehr Raum geben.

Gesellschaftliche Vielfalt wird von der FPÖ generell als Bedrohung gesehen. So spricht sie im Wahlprogramm von „Gehirnwäsche“ und lehnt eine Anerkennung der vielfältigen Lebensentwürfe in unserer Gesellschaft ab. Zusätzlich soll in der Verfassung verankert werden, dass es nur zwei Geschlechter gibt.

Wirtschaftspolitisch setzt sich die FPÖ vor allem für Steuergeschenke an Reiche ein und lehnt Maßnahmen wie die Millionärssteuer und Leerstandsabgabe ab. Gleichzeitig will sie Sozialleistungen kürzen und die Arbeiterkammer (AK) schwächen. Auch die Privatisierung der Pensionsvorsorge ist geplant, was zu großer Unsicherheit beim Pensionsbezug führen kann.

Schließlich zielt das FPÖ-Programm darauf ab, das Asylrecht durch Notgesetze auszusetzen und so willkürlich über die Rechte von Asylwerber:innen zu entscheiden. Auch die Staatsbürgerschaft soll man nach den freiheitlichen Plänen schon bei kleineren Vergehen oder „Geringachtung Österreichs“ verlieren können.

Den vollständigen Artikel zu den extremsten Forderungen im FPÖ-Wahlprogramm findet ihr hier.

 

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Für Abtreibung einzustehen ist für FPÖ „Perversion“

Während Frauenorganisationen und Parteien wie die SPÖ sich für einen leichteren und kostenlosen Zugang zum Schwangerschaftsabbruch einsetzen, ist das für die FPÖ eine „ideologische Perversion“. So nannte etwa Herbert Kickl die Entscheidung über einen Schwangerschaftsabbruch im Nationalrat 2009 „persönliche Willkür“:

„Wenn es eine Gewissensentscheidung ist und wenn man das mit sich selber ausmacht, dann ist es schon gut! – Das ist eine Pervertierung des Begriffs des Gewissens, denn Gewissen ist nicht ein Freifahrtschein für die persönliche Willkür, sondern hat mit Wissen zu tun und hat Allgemeingeltungsanspruch.“

 

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Beim Thema Verhütung ist die FPÖ ähnlich konservativ gestrickt. Sie lehnt sowohl eine Steuersenkung auf Verhütungsmittel, als auch den kostenlosen Zugang dazu ab. Auch die Rezeptpflicht für die „Pille danach“ wollte die FPÖ unbedingt beibehalten. Doch viele Frauen bekommen in so kurzer Zeit keinen Termin bei einer Frauenärzt:in und wären dadurch der Gefahr einer ungewollten Schwangerschaft ausgesetzt.

Mehr zur FPÖ-Politik gegen Frauen gibts hier.

Gegen Arbeiter:innen: Kickl-FPÖ will Arbeiterkammer zerschlagen

Kickl verkauft die FPÖ nach außen gern als die Partei der „kleinen Leute“, macht aber Politik vor allem gegen Arbeitnehmer:innen. So will die Kickl-FPÖ die Arbeiterkammer als größte und stärkste Arbeitnehmer: innen-Vertretung zerschlagen, denn: Immer wieder kommen von Seiten der Freiheitlichen Versuche, die Kammerumlage – über die sich die AK zum größten Teil finanziert – abzuschaffen. Auch im Parlament brachte die FPÖ Anträge für eine Schwächung der AK ein. Ohne die finanziellen Mittel aus der Kammerumlage müsste die AK allerdings ihr umfangreiches Beratungs- und rechtliches Vertretungsangebot von Arbeitnehmer:innen zum größten Teil einstellen. Die Direktorin der AK Wien, Silvia Hruška-Frank, sagt sogar, dass die Politik der FPÖ das faktische Ende der AK bedeuten würde. Das wäre  auch das Ende der Interessenvertretung von Arbeitnehmer:innen in Österreich.

Im Gegensatz zu den Interessenvertretungen der Arbeitgeberseite – Wirtschaftskammer (WK) und Industriellenvereinigung (IV) – kann sich die AK nicht darauf verlassen, dass Großspenden den Betrieb aufrechterhalten. SPÖ-Sozialsprecher und Gewerkschafter Josef Muchitsch kritisiert:

„Warum will man etwas, das gut funktioniert, schwächen? Weil die Arbeiterkammer die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vertritt, während die FPÖ, wenn sie in Verantwortung ist, nur das Gegenteil macht und Arbeitnehmerinteressen schwächt. Jedes Mal, wenn Herbert Kickl für etwas verantwortlich ist, lassen die negativen Folgen für die arbeitenden Menschen nicht lange auf sich warten“, so Muchitsch.

FPÖ liebäugelt mit einem ÖXIT – dem EU-Austritt

In einem EU-Mitgliedsstaat zu leben, bringt viele Vorteile. So genießt man als EU-Bürger:in große Reisefreiheit, hat das Recht, in jedem EU-Land zu arbeiten und zu studieren, hat mit der E-Card eine gesundheitliche Versorgung in allen anderen Mitgliedsstaaten, kann in jedem EU-Mitgliedsstaat das Handy ohne zusätzliche Kosten benutzen und genießt die selbe Währung.

Eine deutliche Mehrheit von 70 % befürwortet in Österreich grundsätzlich die EU: In einer von der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik veröffentlichten Statistik für den Zeitraum 1995-2023 wird eine durchschnittliche Zustimmung zur EU von ca. 70 % ausgewiesen. Diese schwankt in den letzten 5 Jahren zwischen ca. 65 % und 75 %. Abgelehnt wurde die EU von höchstens 27 % der Befragten, also nicht einmal 1/3. Seit dem EU-Beitritt 1995 ist die Zustimmung der Österreicher: innen zu einem gemeinsamen Europa konstant hoch.

Verlauf der Zustimmung zur EU seit Beitritt 1995 in Österreich
Grafik: Zustimmung der Österreicher:innen zur EU seit 1995

Herbert Kickl und die FPÖ haben seit jeher ein negatives Verhältnis zur EU und nutzen sie als Feindbild. Zwar ist die FPÖ-Führung noch nicht offen für einen ÖXIT, im EU-Wahlkampf setzte man aber auf einen Frontalangriff gegen Brüssel. Nach einer Umfrage des European Council on Foreign Relations (ECFR) sieht eine Mehrheit der Österreicher:innen die Kickl-FPÖ als „Anti-EU“ Partei. Die FPÖ macht mit ihren Äußerungen bewusst Stimmung gegen ein gemeinsames Europa und träumt von rot-weiß-roten Balken an jedem Grenzübergang.

Corona: Kickl empfiehlt Pferde-Entwurmungsmittel

Das Entwurmungsmittel Ivermectin, eigentlich für Pferde gedacht, soll als alternatives Medikament gegen Corona helfen, das behauptete zumindest Herbert Kickl auf FPÖ-TV. Außerdem teilte er ein FPÖ-Video, in dem ein Arzt das Entwurmungsmittel als alternatives Corona-Heilmittel empfiehlt. Über 100.000 Menschen haben sich das Video angesehen. Mit keinem Wort erwähnt Kickl die Gefahr bei zu hohen Dosierungen. Die Folgen: Das Entwurmungsmittel war innerhalb kürzester Zeit in vielen Apotheken sowie bei Tierärzt:innen vergriffen. Es kam zu versehentlichen Überdosierungen und Vergiftungen, bis hin zur Einlieferung auf die Intensivstation. Dass Herbert Kickl kein Freund der Wissenschaft ist, hat er mehrere Male klargemacht. Die Wirkung der Corona-Impfung ist wissenschaftlich bewiesen, trotzdem wettert er bis heute dagegen.

Kritik an Empfehlung für Tierpräparate - Symbolbild: Medizin, Tabletten - Unsplash by Mark Fletcher Brown
Kritik an Empfehlung für Tierpräparate – Symbolbild.

Die Kickl-FPÖ leugnet den menschengemachten Klimawandel

Den Klimawandel gibt es nicht und wenn es ihn gibt, dann sind die Menschen nicht daran schuld – genau das meint Herbert Kickl, wenn er vom „sogenannten Klimawandel“ spricht. Gegen Tempolimits, gegen ein EU-weites Verbot von neu zugelassenen Verbrennermotoren (ab 2035) und für eine möglichst lange Nutzung von fossilen Brennstoffen. Was nach dem Firmenprofil einiger Ölkonzerne klingt, ist die „Umweltpolitik“ der FPÖ. Auch in Brüssel setzt sich seine Partei dafür ein, dass bei Klimapolitik nicht die Menschen, sondern die Konzerne entlastet werden.

Nun zu den Fakten: Der Weltklimarat der Vereinten Nationen gibt seit längerem Handlungsempfehlungen für Politiker:innen auf wissenschaftlicher Basis heraus. Dabei gilt als gesichert, dass Wetterextreme wie Starkregen und eine Erhöhung extremer Temperaturen durch die Erderwärmung befeuert werden.

Kickl nennt den Weltklimarat eine „Glaubenskongregation“ und unterstellt ihm, keine Aussagen über den Zusammenhang von Wetterveränderungen und Erderwärmung treffen zu können. Die FPÖ zweifelt wissenschaftliche Fakten an und sieht alles nur als ein „Worst-Case-Szenario“.

FPÖ will Europäische Menschenrechtskonvention abschaffen

Solche populistischen Äußerungen von Herbert Kickl zur Leugnung des Klimawandels sind nichts Neues. Schon in seiner Zeit als Innenminister ließ er mit extremen Forderungen aufhorchen. Damals stellte er die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) – den Grundpfeiler des Friedens in Europa – in Frage. In einem ORF-Interview sagte er dazu:

„Ich glaube immer noch, dass der Grundsatz gilt, dass das Recht der Politik zu folgen hat und nicht die Politik dem Recht.“ Und weiter zur Menschenrechtskonvention: „… irgendwelche seltsamen rechtlichen Konstruktionen, teilweise viele, viele Jahre alt, aus ganz anderen Situationen heraus entstanden, und die hindern uns daran, das zu tun, was notwendig ist“.

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg (Foto: Unsplash)

Was notwendig ist und wer darüber entscheidet, darauf geht Kickl nicht weiter ein. Im FPÖ-Wahlprogramm von 2017 konnte man allerdings die freiheitlichen Ideen dazu finden: So will die FPÖ die EMRK evaluieren und gegebenenfalls durch eine „Österreichische Menschenrechtskonvention“ ersetzen. Diese hätte aber keine Allgemeingültigkeit in Europa und wäre auch mit der europäischen Rechtstaatlichkeit unvereinbar. Kickls Vorstellung – wer die Macht hat, schafft an – widerspricht dem Prinzip der Gewaltenteilung und der Bundesverfassung:

„Diese Staatsaufgaben sind so auf verschiedene staatliche Institutionen verteilt, dass jede die andere kontrolliert („Checks and balances“). Deshalb kann in einem funktionierenden demokratischen Rechtsstaat niemand so mächtig werden, dass er/sie dieses System zerstört.“

Kickl will Fahndungsliste für Andersdenkende

Beim FPÖ Neujahrestreffen gehören extreme verbale Entgleisungen seit Jahren zum „guten Ton“. 2024 beschimpfte Kickl Politiker:innen anderer Parteien als „Volksverräter“ und phantasiert von einer Fahndungsliste für politisch Andersdenkende.

„Ich habe so eine lange Fahndungsliste: Nehammer, Edtstadler, Rauch, … Wanted, wanted …“ ruft er in den lauten Applaus hinein. Die FPÖ hätte mit allem recht gehabt, die anderen Parteien nicht. „So einfach ist das“ – zumindest für Kickl.

Der selbsternannte „Volkskanzler“, spricht von „Erlösung“ und will den „entscheidenden Schlag“ gegen „das System“ ausführen. Einmal sagt er sogar: „Die Erlösung ist in Sicht“.

"Volkskanzler" Kickl. Das ist der übliche FPÖ-Double-Speak. Die eigentlichen Adressaten verstehen das Versprechen Autoritarismus schon und auch die Anlehnung an die Hitler-Propaganda. (1/2) pic.twitter.com/fVGiIFCcBb

— TW (@ThomasWalach) April 18, 2023

Partei-Freundschaft mit Machthaber Vladimir Putin

In einer Resolution des EU-Parlaments wurde die FPÖ aufgrund ihrer Nähe zu Putin verurteilt. Diese fand mit 429 Ja-Stimmen, 27 Nein-Stimmen und 48 Enthaltungen eine deutliche Mehrheit. Es geht vor allem um den Freundschaftsvertrag zwischen der FPÖ und der Partei „Geeintes Russland“ von Machthaber Vladimir Putin. Entgegen der Darstellung der FPÖ ist dieser Vertrag immer noch gültig, weil die FPÖ die „Kündigungsfrist“ verpasst hat.

So dürfte die „Vereinbarung über Zusammenwirken und Kooperation“ der beiden Parteien wohl noch bis zum Jahr 2026 gelten. Punkt 8 der damals veröffentlichen Vereinbarung sieht vor, dass sie automatisch um weitere fünf Jahre verlängert wird, wenn nicht „mindestens 6 Monate vor dem Ablauf der entsprechenden Gültigkeitsdauer“ schriftlich gekündigt wird. Der Stichtag für die Kündigung wäre der 19. Juni 2021 gewesen, genau der Tag, an dem Herbert Kickl zum FPÖ-Bundesparteiparteiobmann gewählt wurde. Bisher versteckt sich die FPÖ hinter dieser „Kündigungsklausel“ und will anscheinend nicht alle Brücken zur Putin-Partei abbrechen.

Bild: Vertrag zwischen FPÖ und Putin Partei
Bild: Auszug aus dem Kooperationsvertrag zwischen FPÖ und Einiges Russland

Seit die Spionageaffäre um Egisto Ott öffentlich bekannt wurde, stehen die Verbindungen der FPÖ nach Russland neuerlich im Fokus. Dazu SPÖ-Delegationsleiter Andreas Schieder in einer Aussendung:

„Die Helfer Putins sind überall in Europa und sind Einfallstor für Falschinformationen, die eine unmittelbare Bedrohung für unsere freie Demokratie darstellen. (…). Wir haben bereits gute Arbeit geleistet und Gesetze wie das Gesetz über digitale Dienste beschlossen, (…). Leider reichen diese Regeln jedoch nicht aus, wenn Putin weiterhin so fleißige Unterstützer wie Egisto Ott, die FPÖ und die AfD findet. Daher müssen wir unsere Infrastrukturen stärken, die kritischste Infrastruktur ist dabei die Demokratie selbst.“

Im Falle ihrer Verbindungen zu Russland hat die FPÖ zumindest noch Erklärungsbedarf.

Kickl verteidigt rechtsextreme Massenvertreibungsphantasien

Die Identitären sind eine NGO von rechts, so bezeichnete Herbert Kickl die rechtsextreme Gruppierung in einem Sommergespräch – und vergleicht sie damit mit Organisationen wie Amnesty International. Der bekannteste Vertreter der rechtsextremen Identitären – Martin Sellner – traf sich Ende November 2023 in einem Hotel in Potsdam nahe Berlin mit anderen Politiker:innen aus der rechtsextremen Szene. Sellner, der lange von der FPÖ hofiert wurde, phantasierte dort, dass alle „Ausländer:innen“  Deutschland verlassen sollen. Die versammelten Rechtsextremen wollten Asylbewerber, Ausländer mit Bleiberecht – und „nicht assimilierte Staatsbürger“ aus Deutschland vertreiben. Das steht gegen alle Rechtsstaatlichen Prinzipien. Eine besondere Symbolik hatte auch der Ort, der für das Treffen ausgewählt wurde. Potsdam liegt nämlich in unmittelbarer Nähe zu Wannsee, an dem 1942 die Wannseekonferenz stattgefunden hat. Dort wurde die organisierte Vernichtung der europäischen Jüd:innen beschlossen.

Herbert Kickl und FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker verteidigen das Geheimtreffen. Dabei hat sich selbst die französische Rechtspopulisten Marine Le Pen davon distanziert.

Bild: Ehemaliger Chef der Identitären Martin Sellner
Martin Sellner stört die Frankfurter Buchmesse 2017. Quelle: Wikimedia Commons.

Kickl verteidigt die Waffen-SS

Im Zuge der steirischen Landtagswahlen 2010 wurde bekannt, dass der damaligen steirischen FPÖ-Obmann und Spitzenkandidat Gerhard Kurzmann Mitglied in der Kameradschaft IV, einer Veteranenorganisation der Waffen-SS ist. Kurzmann verharmloste in mehreren Interviews immer wieder die Verbrechen der Waffen-SS und spricht lieber von „Pfichterfüllung“. In einer ATV-Diskussionssendung stieß Herbert Kickl ins gleiche Horn und sagte:

„Da werden wir uns nicht darauf verständigen können, dass ein Verein als solcher oder eine Einheit wie die Waffen-SS kollektiv schuldig zu sprechen ist.“

Die FPÖ scheint seit ihren ehemaligen Vorsitzenden Anton Reinthaller und Friedrich Peter – beide waren Mitglied der SS – Probleme mit einer Verurteilung der SS als verbrecherische Organisation zu haben.

Vor einigen Jahren sollte eine Historikerkommission die FPÖ aus dem rechtsextremen Schmuddeleck führen. Statt des ganzen Berichts legte die FPÖ aber nur eine kurze Zusammenfassung vor. Aus der geht hervor: Die ÖVP hat nahestehende Historiker an die FPÖ-Kommission „weitergereicht“, um den damaligen Koalitionspartner FPÖ aus der Rechtsextremismus-Diskussion zu bekommen.

Ermittlungen gegen Kickl wegen Falschaussage

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat im November 2024 offiziell beim Parlament die Aufhebung der Immunität von Kickl beantragt. Die WKStA will Ermittlungen wegen des Verdachts auf eine Falschaussage einleiten. Konkret geht es um Aussagen, die Kickl am 11. April 2024 im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Thema „rot-blauer Machtmissbrauch“ gemacht haben soll. Es ging dabei vor allem um die Werbeagentur „Ideenschmiede“, Inseratengeschäfte und Kickls Beziehung zum früheren FPÖ-Abgeordneten Hans-Jörg Jenewein. Die WKStA hat im Dezember 2024 Jenewein wegen Amtsmissbrauchs im BVT-Untersuchungsausschuss angeklagt.

Abgeordnete sind durch parlamentarische Immunität vor Strafverfolgung geschützt. Für Ermittlungen gegen sie ist die Zustimmung des Nationalrats erforderlich. Außer der FPÖ haben alle Parteien für Ermittlungen gegen FPÖ-Chef Kickl gestimmt.

Dieser Artikel erschien am 7.5.2024 und wurde am 8.9.2025 aktualisiert. 

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saloo
saloo
22. Januar 2025 16:08

lassen wir in ganz einfach einmal arbeiten ,und dann sehen wir weiter den schlechter als wir die SPÖ kann er es gar nicht machen .Wir sollten froh sein das er nicht die Absolut bekommen hat und w en wir jetzt schon alles Heinen lügen was er machen wird damit bekommen wir auch nicht mehr stimmen .Der Kickl ist nicht so gut wie alle tun Fakt ist aber das wir nicht besser sind den sonst hätten wir mehr stimmen als er.Also warum jammern wir bei 20 % wir wursteln und herum und bringen nichts auf die Reihe .einzig wenn Doskozil statt Blabla gewesen wäre dann wären wir erster ,aber nein wir mussten ja einen Lenin Verehrer nehmen .und außerdem heißt es Nationalsozilisten und die Fpö hat es zu Hitlers Zeiten noch nicht gegeben ,aber uns schon und wir sind Mitmarschiert .und das wollen wir der fpö unterjubeln na bitte das geht höchsten bis zum Fendrirch

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Dieser Kickl
Dieser Kickl
14. Oktober 2024 17:10

ist nicht nur zu faul zu arbeiten, er ist auch zu faul für eine Ausbildung gewesen; und sowas wählt Ösireich, hehe.

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BenjaminHeinrich
BenjaminHeinrich
31. Mai 2024 02:47

1 geschenkt; 4-6 geschenkt, 8 geschenkt 
7.) ist totaler Bullshit. Da geht es rein um Politiker der ÖVP und einem Grünen der unglücklicherweise während Corona Gesundheitsminister geworden ist.
Das ist eine Anspielung auf Donald Trumps „wanted“ und zudem wie man mit Kickl seit einiger Zeit von Nehammer abwärts umspringtl
2.)“Die Direktorin der AK Wien Silvia Hruška-Frank sagt sogar, dass die Politik der FPÖ das faktische Ende der AK bedeuten würde.“ 
3.)nicht für ÖXIT …leider 
9.) diesen Wichtigtuern der IB, noch mehr Aufmerksamkeit geben kann man ja machen wenn man Natascha Strobl heißt oder wehrdet den Anfängen zu Rufen liebt.
Vielleicht singt ja bald jemand ein solches Lied bei einer Party von der jungen SP ,der Grünen oder KPÖ. Zumindest wäre man dann im Ausgleich.
Meiner Meinung nach sind das Personen, die das Wählerspektrum der Freiheitlichen stark einschränken. Wenn Kickl und Co die Sellners ernster nehmen als ihre eigenen Wähler wird sie niemals erster. Sondern maximal irgendwo um die 20-25% rumtrudeln.
10.) Es ist schon Irrwitzig, dass man mit 50er Jahrgang Mitglied in einer „Veteranenorganisation der Waffen-SS“ werden kann.Dinge gibts, die kann man nicht erfinden.
Kickl spricht nur davon, dass man nicht alle in einen Topf werfen sollte.
Das ist weit harmloser als was Haider einst sagte beim ewiggestrigen Ullrichsbergtreffen.
Und was Krah gesagt hat ist annäherend dasselbe wie Kickl. Kann man streiten darüber ob das noch guter Geschmack ist,
aber anders als Haider bietet es generell weit weniger bedenkliche Angriffsfläche

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Rudolf Feichtmair
Rudolf Feichtmair
8. Mai 2024 18:28

Der selbsternannte Volkskanzler Kickl wird also nur für jene Arbeiten, die seiner Einschätzung nach eine Zuwendung verdienen.
Wesentliche Teile der Gesellschaft und Sozialpartnerschaft landen dann auf dem Schrottplatz der Geschichte oder wie darf man den selbsternannten Volkskanzler Kickl sonst interpretieren.

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Interview

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Ökonomin Sarah Godar

Ökonomin Godar: Österreich verliert jährlich 1,7 Milliarden Euro durch Steuertricks von Konzernen und Superreichen

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Umfrage

In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
Ergebnisse
  • TikTok 10%, 10%
    10% 10%
    370 Stimmen - 10% aller Stimmen
  • Instagram/Threads 9%, 9%
    9% 9%
    324 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • X (vormals Twitter) 9%, 9%
    9% 9%
    320 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Snapchat 8%, 8%
    8% 8%
    308 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Telegram 8%, 8%
    8% 8%
    289 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Facebook 8%, 8%
    8% 8%
    288 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Roblox 6%, 6%
    6% 6%
    233 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Reddit 6%, 6%
    6% 6%
    229 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Twitch 6%, 6%
    6% 6%
    228 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Bluesky 6%, 6%
    6% 6%
    226 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
    6% 6%
    216 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Discord 6%, 6%
    6% 6%
    211 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Pinterest 5%, 5%
    5% 5%
    178 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • YouTube 5%, 5%
    5% 5%
    177 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
    3% 3%
    99 Stimmen - 3% aller Stimmen
  • Es sollte kein Social Media Verbot geben 2%, 2%
    2% 2%
    62 Stimmen - 2% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 3758
Voters: 436
4. Februar 2026
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Ergebnisse

Populär

  • Herbert Kickl, Supermarkt, Inflation, Teuerung, Maßnahmen
    Abstimmungsdaten zeigen: FPÖ stimmte gegen fast alle inflationssenkenden Maßnahmen
  • Mario Kunasek, Kindergarten
    FPÖ-Steiermark verwehrt notwendige Diabetes-Betreuung im Kindergarten
  • Krone Artikel über "Spital Touristen" und Herbert Kickl von der FPÖ. (Foto: Screenshot Kronen Zeitung; Helmut Fohringer/APA/Picturedesk - eigene Montage)
    Faktencheck zu Spitalsbesuchen von Ausländern: "Krone" und FPÖ vergiften Stimmung mit irreführenden Zahlen
  • Niki Kowall Atomkraft Montage / Fotos: Wikimedia Commons / T.A.F.K.A.S. (CC BY-SA 3.0), Niki Kowall Facebook
    Frankreichs Atom-Mythos: So ließ das Land Atomenergie billig aussehen

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  • Ökonom Kowall: Frankreichs Atomkraft-Strategie hat der Wirtschaft des Landes geschadet

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Zitate

Rosa Louise Parks war eine afroamerikanische Bürgerrechtlerin. Ihr Nein veränderte die amerikanische Gesellschaft und ließ Massenproteste gegen die Rassentrennung losbrechen. Am 1. Dezember 1955 weigerte sie sich, ihren Sitzplatz in einem Bus für einen weißen Fahrgast zu räumen. Ihr Handeln inspirierte die afro-amerikanische Bürgerrechtsbewegung zum Bus-Boykott von Montgomery und war der Beginn des Endes der Rassentrennung in den Vereinigten Staaten. Zitat: Um etwas zu verändern, dürfen wir keine Angst davor haben, den ersten Schritt zu tun. Wir werden dann scheitern, wenn wir schon daran scheitern, es überhaupt zu versuchen. Rosa Parks
Rosa Louise Parks war eine afroamerikanische Bürgerrechtlerin. Ihr Nein veränderte die amerikanische Gesellschaft und ließ Massenproteste gegen die Rassentrennung losbrechen. Am 1. Dezember 1955 weigerte sie sich, ihren Sitzplatz in einem Bus für einen weißen Fahrgast zu räumen. Ihr Handeln inspirierte die afro-amerikanische Bürgerrechtsbewegung zum Bus-Boykott von Montgomery und war der Beginn des Endes der Rassentrennung in den Vereinigten Staaten. Zitat: Um etwas zu verändern, dürfen wir keine Angst davor haben, den ersten Schritt zu tun. Wir werden dann scheitern, wenn wir schon daran scheitern, es überhaupt zu versuchen. Rosa Parks

Umfrage

In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
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  • TikTok 10%, 10%
    10% 10%
    370 Stimmen - 10% aller Stimmen
  • Instagram/Threads 9%, 9%
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  • X (vormals Twitter) 9%, 9%
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    320 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Snapchat 8%, 8%
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    308 Stimmen - 8% aller Stimmen
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    8% 8%
    289 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Facebook 8%, 8%
    8% 8%
    288 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Roblox 6%, 6%
    6% 6%
    233 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Reddit 6%, 6%
    6% 6%
    229 Stimmen - 6% aller Stimmen
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    6% 6%
    226 Stimmen - 6% aller Stimmen
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    6% 6%
    216 Stimmen - 6% aller Stimmen
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    6% 6%
    211 Stimmen - 6% aller Stimmen
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    178 Stimmen - 5% aller Stimmen
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    5% 5%
    177 Stimmen - 5% aller Stimmen
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  • Es sollte kein Social Media Verbot geben 2%, 2%
    2% 2%
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